Frühstücken mit Malina und Toni

Malina und Toni freuten sich jeden Morgen auf das Frühstück, weil sie mit viel Fantasie immer etwas Neues ausprobierten.

Hier war Malina fast noch ein Baby. Zum Frühstück bekam sie Brei, der ihr so gut schmeckte, dass sie ihn am liebsten mit einem ganz großen Löffel gegessen hätte. Doch dafür war ihr Mund noch zu klein. Aber große Augen hatte sie, mit denen sie wach in die Welt schaute.

Dann bekam Malina eine Schwester, die Antonia hieß. Weil es aber leichter auszusprechen war, nannte Malina sie Toni. Toni aß auch gerne ihr Frühstück, was man an ihren dicken Bäckchen sehen konnte.

Toni aß ihren Brei immer bis zum letzten Löffel auf, wenn auch einiges davon rund um ihrem Mund hängenblieb. Aber das war nicht so schlimm. Sie hatte ja eine Mama, die ihr das Gesicht wieder saubermachte.

Malina und Toni frühstückten auch gerne an ihrem kleinen Kindertisch. Sie durften sich dann selbst ein Müsli zusammenstellen. In der Kinderkaffeekanne war natürlich Milch, die sie auf ihr Müsli gossen. Malina, die ja älter war, machte das alles schon mit viel Geschick, während Toni mit dem Löffel ihre Tasse umstieß. Ein Rinnsal aus Milch lief über den Tisch. Doch das machte nichts. Mama wischte es wieder auf.

Toni liebte es, beim Frühstück mit den Händen zu erkunden, wie ein Käse schmeckt. Sie tauchte ihre Finger tief in den “Le Cremot” und spürte versonnen nach, was das wohl war. Der Käse roch so gut und war so weich und weiß, ganz anders als der Schnittkäse, den sie schon kannte.

Als Malina älter wurde, kochte sie sich zum Frühstück manchmal Nudeln, die sie mit Apfelmus aß. Das schmeckte ihr sehr gut, wie man ihrem Gesicht deutlich ansieht.

Am schönsten war es aber für Malina und Toni mit ihrer Mama draußen in der Natur zu frühstücken. Sie nahmen Brote und Milch mit und setzten sich einfach ins Gras. Zwischen wilden Blumen und dem Summen der Bienen schmeckte alles noch mal so gut.

Text nach Sophia Amman

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