Yukon Quest, das härteste Schlittenhunderennen der Welt

In diesem Artikel habe ich, um den Fluss des Textes nicht unnötig zu stören, darauf verzichtet, jeweils die männliche und die weibliche Form des Wortes Musher (Schlittengespannführer)  zu benutzen. Musher steht hier auch immer für Musherin. Ich habe überlegt, immer nur die weibliche Form zu benutzen, was aber in einer Passage des Artikels zu Schwierigkeiten geführt hätte. Ich möchte hier meinen Respekt und meine Bewunderung für alle Teilnehmer dieses Schlittenhunderennens ausdrücken, vor allem aber für die mutigen Frauen, die sich der Herausforderung stellen, mit einem Hundeschlitten die arktische Wildnis zu durchqueren.

Sui Kings

Sui Kings und seine Begeisterung für den Yukon Quest

Mein Freund Sui Kings ist wohl einer der treuesten Fans des Yukon Quest, des Schlittenhunderennens, das einer alten Poststrecke von Fairbanks in Alaska bis Whitehorse im Yukon folgt. Sui begeistert sich so sehr für das Rennen und für alles, was damit zu tun hat, dass er seit mehr als 10 Jahren im Februar nach Kanada oder Alaska reist, je nachdem, wo das Schlittenhunderennen startet. Der Startort wechselt jedes Jahr. In Jahren mit geraden Jahreszahlen führt es von Fairbanks nach Whitehorse, in den anderen in umgekehrter Richtung. Sui ist immer vor Ort und verfolgt den Start des Rennens. Er kennt alle Musher und hat unter ihnen einige gute Freunde, wie Hugh Neff, den Quest Gewinner von 2012 und 2016 und mehrfachen Zweiten dieses Rennens.

Sicher sind Start und Ziel die interessanten Eckpunkte des Rennens, aber Sui Kings begnügt sich nicht damit, nur zu verfolgen, wie die Teams auf die Strecke gehen oder ins Ziel einlaufen. Er macht, was uns hier in Deutschland unmöglich erscheint. Er fährt mit dem Auto zu jedem einzelnen der Checkpoints und wartet dort auf das Eintreffen der Musher mit ihren Hundeteams. Dabei führt sein Weg ihn über tief vereiste Straßen und durch unwirtliche und einsame Gegenden, die normalerweise keiner freiwillig befährt. Für uns Mitteleuropäer ist es sicher ganz schwer vorstellbar, was dies bedeutet. Eisige Kälte, Straßen, die unter Schnee und Eis verschwinden, nur einige Stunden Tageslicht und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. All dies klingt wenig einladend. Und doch muss von der arktischen Landschaft eine Faszination ausgehen, die wir anhand von Fotografien bestenfalls erahnen können.

In einem der Checkpoints angekommen verfolgt Sui ganz genau das Rennen, was heute wegen der GPS-Ausrüstung der Schlittengespanne möglich ist. So erfährt er, wann ein Team ankommen wird und oft wartet er draußen in der Kälte, um die Musher und ihre Hunde zu empfangen. Schon weit vor dem Eintreffen der Schlitten ist in der absoluten Stille der Wildnis ein Singen auf dem Schnee vernehmbar. Dies ist das Zeichen für Sui, seinen Fotoapparat herauszunehmen. Kurz bevor dann das Schlittengespann am Checkpoint eintrifft, ertönt das aufgeregte Bellen der Hunde. Diese wissen, dass es bald etwas zu fressen gibt und sind deshalb hörbar erregt. Der Musher lenkt seinen Schlitten geschickt zum Dogyard, wo er seine Hunde versorgt. Sui wartet im Inneren des Checkpoints darauf, dass die Musher hereinkommen und häufig führt er eine lose Unterhaltung mit ihnen. Aber nicht immer finden die Musher Zeit für eine Mahlzeit oder ein kurzes Schläfchen.

Die Checkpoints sind in sehr unterschiedlichen Gebäuden untergebracht. Mal ist es eine alte Schule, ein anderes Mal ein Blockhaus von Yukon Quest begeisterten Menschen, die an der Strecke wohnen. Den Musher werden dort kostenlose einfache Gerichte serviert und es gibt für sie eine Möglichkeit zu schlafen. Einfache Räume dienen hierfür als gemeinsame Schlafstätten ohne jeden Komfort. Der Schlafsack ist das Bett des Mushers, auch in den Checkpoints.

In so einem Checkpoint herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre. Journalisten von regionalen und internationalen Zeitungen warten in den Checkpoints auf die Favoriten des Yukon Quest und versuchen Interviews zu erhaschen. Musher sitzen erschöpft an den Tischen und essen ihre verdiente Mahlzeit oder sie sprechen mit interessierten Fans oder Journalisten. Zwischen ihnen findet man immer Sui Kings. Nur im Checkpoint Eagle sind die Musher und die Helfer unter sich, denn Eagle kann im Winter nur mit Buschflugzeugen erreicht werden.

Als ich bei den Recherchen zu meinem Buch „Alaska Highway Mile 895“ Fragen zum Yukon Quest hatte, lernte ich Sui Kings kennen, der mir sehr ausführlich vom Quest erzählte und mit mir sein Insiderwissen teilte. Geduldig beantwortete er meine vielen Fragen und las den Teil meines Buches Korrektur, in dem meine Protagonistin Sonja Heller am Quest teilnimmt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Natürlich habe ich auch den Yukon und Alaska bereist und dort viel über Land und Leute gelernt. Mein Buch basiert zum Teil auf Geschichten, die mir von Bewohnern von Whitehorse, Dawson City, Skagway und vielen kleinen Ortschaften erzählt wurden.

Der Yukon Quest, vielschichtig, aufregend und einzigartig

Der Yukon Quest, der jährlich im Februar stattfindet, geht über eine Distanz von 1000 Meilen/1600 km auf Wildnis-Pfaden von Whitehorse im Yukon nach Fairbanks in Alaska oder umgekehrt.

Dog Truck

Die Musher bereiten sich auf dieses Rennen sehr sorgfältig vor. Sie bestreiten eine Reihe kleinerer Schlittenhunderennen um sich und ihr Team in Form zu bringen und um sich zu qualifizieren. Sind sie dann beim Quest angenommen, planen sie mit ihren Helfern ganz genau, welches und wie viel Hundefutter sie für die einzelnen Etappen des Rennens benötigen. Dieses wird dann in Säcke verpackt, die außerdem noch Medikamente für den Musher  und vor allem für seine Hunde enthalten. In die Säcke kommen natürlich auch frische Booties (kleine Stoffschuhe) für die Hunde, Ersatzleinen und vieles mehr. Die gepackten Säcke müssen bis zu einem bestimmten Tag bei der Rennleitung aufgegeben werden und werden von dieser zu den einzelnen Stationen gebracht. Dort kann der Musher dann auf seinen Proviant und sein Equipment zugreifen. Die Vorbereitung auf das Rennen nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Zwischendurch werden immer wieder Trainingsfahrten mit dem Team unternommen, der Dog-Truck vorbereitet und die eigene Ausrüstung in Ordnung gebracht. Das Hundeteam für den Yukon Quest besteht aus 14 Hunden, meistens Alaskan Huskys, aber auch immer häufiger Sibirian Huskys. Jeder Musher ist natürlich darauf bedacht, möglichst seine besten und fittesten Hunde mit an den Start zu nehmen. Er überlegt genau, welche Leader (Leithunde) er braucht. Die meisten Musher haben unterschiedliche Leader, die sie in bestimmten Situationen an forderster Stelle des Hundegespanns einspannen. Es gibt Leader für Steigungen und solche, die gut mit Schneefall und Wind von vorne zurechtkommen. Andere sind besser geeignet für Nachtfahrten und wieder andere haben keine Scheu davor, einen Overflow zu durchlaufen. Jede Situation auf der Strecke erfordert viel Konzentration und Können, sowohl von Seiten des Mushers, als auch vom Gespann. Dabei muss der Musher sich unbedingt auf sein Hundeteam verlassen können.

Eine der gefürchtesten Situationen ist das Durchfahren eines Overflows. Ein Overflow entsteht, wenn die Eisdecke von zugefrorenen Flüssen oder Seen so dick wird, dass das Wasser darunter keinen Platz mehr hat. Es drängt dann durch haarfeine Risse oder Spalten an die Oberfläche und bildet dort Pfützen oder flache Seen aus halbgefrorenem Wasser, die beim unverhofften Durchfahren mit einem Schlittenhundegespann sehr gefährlich sein können. Overflows tauchen fast immer unvermittelt auf und können den Musher und sein Team ganz schön in Schwierigkeiten bringen. Dabei ist das geringste Übel, dass die Booties der Hunde nass werden und der Musher diese auswechseln muss, was bei 14 Hunden mit je vier Beinen viel Zeit kostet.

Ein Auszug aus meinem Roman „Alaska Highway Mile895“ schildert das Durchfahren eines Overflows. Hier der Textauszug (01):

Dann galt es plötzlich, eine sehr scharfe Haarnadelkurve zu durchfahren. Ich hatte die Kurve nicht rechtzeitig genug bemerkt und presste schnell den Fuß in den Schnee, um den Schlitten mit Hilfe einer Gewichtsverlagerung zu manövrieren.

Hier kannst du den Textauszug weiterlesen

Eine weitere Gefahr für den Musher und sein Team ist die Einsamkeit. Auf langen Distanzen begegnet das Hundegespann normalerweise keinem anderen Team, denn alle Musher fahren zu unterschiedlichen Zeiten von den einzelnen Checkpoints ab. So ist der Musher mit seinen Hunden allein unterwegs und ganz auf sich selbst gestellt. Ohnehin darf er unterwegs keine fremde Hilfe annehmen. Ignoriert er dies, droht ihm die Disqualifikation. Hilfe darf der Musher auf dem Trail (Rennstrecke) nur von Kollegen annehmen, die auch am Rennen teilnehmen. So ist er meistens allein mit seinen Hunden. Rund um ihn ist nur die unwirtliche Natur mit Eis, Schnee und Wind. Bis zu -50 Grad sind dabei keine Seltenheit. Da die Strapazen sehr groß sind, kommt es immer wieder einmal vor, dass der Musher und seine Hunde in der Wildnis eine Rast einlegen müssen. Die Hunde werden dann gefüttert oder bekommen manchmal auch nur einen Snack. Meistens kocht der Musher auch unterwegs eine Hundesuppe auf einem mitgeführten Gaskocher. Dazu erhitzt er Schnee und wirft Fisch und Fleisch hinein. Ist die Suppe fertig, die je nach Geschmack der Hunde und nach der Vorstellung des Mushers auch noch Zutaten wie Haferflocken, Weizenkleie und Stücken von Rinderherzen enthalten kann, muss jeder einzelne Hund dazu motiviert werden, seinen Napf leer zu fressen. Erfahrungsgemäß fressen Schlittenhunde nicht gerne, wenn sie erschöpft sind. Das darf der Musher aber nicht zulassen, denn die Hunde dehydrieren sehr schnell, da sie in der trockenen Luft bei der hohen Anstrengung viel Flüssigkeit verlieren. Das kann nicht nur der Gesundheit der Tiere schaden, sondern auch dazu führen, dass die betroffenen Hunde am nächsten Checkpoint vom Tierarzt aus dem Rennen genommen werden. Je weniger Hunde ein Musher in seinem Gespann hat, desto schwieriger wird es, den Quest zu gewinnen. Haben die Hunde endlich alles leer gefressen, rollen sie sich im Schnee ein und halten ein Schläfchen. Der Musher nutzt diese Zeit meistens dazu, sich mit dem weiteren Streckenprofil vertraut zu machen und kleinere Reparaturen an der Ausrüstung oder am Schlitten vorzunehmen. Natürlich wird auch er versuchen, etwas zu essen und zu trinken und wenn die Rennzeit es zulässt, wird sich auch der Musher kurz mit seinem Schlafsack in den Schnee legen und ein wenig schlafen. Denn was für die Hunde gilt, gilt auch für ihr Herrchen. Die Gefahr, bei Übermüdung oder Dehydrierung Halluzinationen zu bekommen, ist in der eintönigen Schneelandschaft groß. Damit würde der Musher aber nicht nur sich selbst gefährden, sondern auch sein Hundegespann, für das er allein verantwortlich ist.

Die Protagonistin meines Romans „Alaska Highway Mile 895“ macht Erfahrungen mit Halluzinationen, wie in den folgenden Textauszügen (02):

 Schon während der ersten Kilometer hatte sich wieder meine Sehschwäche eingestellt. Ich war sehr beunruhigt, denn ich glaubte inzwischen, eine ernsthafte Augenerkrankung zu haben. Auch lag mir das Frühstück, das ich so sehr genossen hatte, schwer im Magen.

Eine der gefürchteten Halluzinationen, dachte ich, dabei bin ich doch noch gar nicht so lange unterwegs.

Hier kannst du die Textauszüge weiterlesen:

Übrigens, dem Musher sind seine Hunde wichtiger als alles andere. Er unterhält zu jedem Hund in seinem Gespann eine intensive Beziehung, die er auf dem Trail durch Schmusen und Zuspruch pflegt. Die Schlittenhunde ihrerseits sind dem Musher treu ergeben und geben für ihn alles. Sie quälen sich steile Berghänge hinauf, ziehen den Schlitten bei heftigem Schneetreiben und durchlaufen sogar die unangenehmen Overflows. Kein Musher lässt gerne einen Hund an einem Checkpoint zurück, erst recht nicht in Eagle, das im Winter über Straßen nicht erreichbar ist. Die Hunde, die dort aus dem Rennen genommen werden, müssen mit dem Buschflugzeug zurückgebracht werden.

In den Checkpoints werden die Hunde von den Mushern erst einmal mit Fressen versorgt. Dann müssen sie dem Veterinär vorgestellt werden, der sie sehr gründlich untersucht. Er allein entscheidet, welcher Hund das Rennen fortsetzen darf und welcher nicht. Nach der Untersuchung rollen sich die Hunde im Schnee ein und schlafen. Der Musher deckt sie dann mit je einer Hundedecke zu. Erst dann kann er an sein eigenes Wohl denken. Bevor sich die Musher nach dem Essen für ein Schläfchen auf ihre Isomatten legen können, müssen sie die Rennergebnisse genau überprüfen. Sie dürfen nicht zu lange schlafen, wollen sie der Konkurrenz keinen Vorteil verschaffen. Das heißt, dass ein Musher oft schon nach wenigen Stunden Schlaf erneut aufbrechen muss, und sei es mitten in der Nacht. Die Hunde mögen es nicht, wenn sie aus dem Schlaf gerissen werden und sofort wieder den Schlitten ziehen sollen (sie bleiben bei Pausen meistens eingespannt). Deshalb versöhnt und motiviert der Musher sein Team mit einem Snack, bestehend aus Fisch oder Fleisch, das die Hunde tiefgefroren hinunterschlucken.

Ein Husky schaut aus seiner Box im Dog Truck

Es gibt aber auch Checkpoints, in denen eine Rast von einer bestimmten Dauer vorgeschrieben ist. So in Dawson City, wo jeder Musher eine Zwangsrast von 36 Stunden einhalten muss. Dort bauen die Begleitteams Hundezelte auf und die Musher können ihr Hundeteam den Handlern (erfahrene Helfer) für die vorgeschriebene Zeit am Stake-Out (Kette, an der die Hunde festgemacht werden) überlassen. Die Hunde können sich endlich einmal richtig ausschlafen und werden mit viel Nahrung und Flüssigkeit versorgt und natürlich auch tierärztlich untersucht. Die Musher können in Dawson zum ersten Mal in einem Bett schlafen, denn es ist ihnen erlaubt, in einem Hotelzimmer zu übernachten. Diese Zwangsunterbrechung wird nicht von allen Mushern gerne eingehalten, denn sind sie erst einmal so richtig in Rennlaune, würden sie auch gerne bis zum Ziel weiterfahren. Andere wiederum genießen die Pause und die Möglichkeit, zu baden oder ausgiebig zu duschen. Das trifft sicher vor allem auf die weiblichen Musher zu, von denen auch beim Yukon Quest von Jahr zu Jahr mehr mit ihren Teams an den Start gehen.

Um den Quest zu gewinnen, bedarf es nicht nur einer großen Erfahrung als Hundegespannführer, sondern auch des taktischen Geschicks. Besonders im letzten Drittel des Rennens und wenn der Zeitabstand zu den unmittelbaren Konkurrenten zu gering ist, um einen sicheren Sieg einzufahren. Ein Trick, der gerne angewandt wird ist dieser: Der Musher rastet mit seinem Gespann kurz vor einem Checkpoint abseits des Trails. Damit bezweckt er, dass sein direkter Konkurrent beim Lesen der Rennergebnisse im Checkpoint glaubt, der andere sei noch auf der Strecke. Kaum hat sich dieser dann zum Ausruhen hingelegt, fährt der Taktierer zum Checkpoint, lässt seine Zeit nehmen, die Hunde untersuchen und fährt schnell weiter. Bis sein Konkurrent wach wird und die Zeit des anderen auf der Anzeigetafel sieht, hat dieser schon einen Zeitvorsprung herausgefahren. Will ein Musher verhindern, dass ein Konkurrent, der mit einem geringen Zeitabstand hinter ihm geführt wird, unbemerkt aufbricht und an ihm vorbeizieht, legt er sich zum Schlafen unbeobachtet auf die Jacke des Konkurrenten. So kann dieser nicht aufbrechen, ohne den anderen aufzuwecken.

Der Musherin Sonja Heller aus meinem Roman „Alaska Highwy Mile 895“ geschehen in den Checkpoints unschöne Dinge. Hier zwei Textauszüge: (03)

Als ich schließlich in Braeburn ankam, war es kurz vor Mitternacht. Ich hatte den ersten Tag auf dem Trail gut überstanden und freute mich schon darauf, Rob wiederzusehen.

Hier kannst du die Textauszüge weiterlesen:

Über den Yukon Quest gäbe es noch Vieles zu berichten, was aber den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Das Rennen ist und bleibt ein aufregendes Erlebnis für die Musher mit ihren Hundeteams und für deren Helfer. Aber auch Fans aus aller Welt, wie der Kölner Sui Kings erliegen immer wieder der Faszination des härtesten Schlittenhunderennens der Welt.

Wer mehr über das Rennen und seine Geschichte erfahren möchte, kann im Internet fündig werden. Oder er liest eines der vielen Bücher, die schon zu diesem Thema geschrieben wurden. Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Leser dieses Artikels meinen Roman „Alaska Highway Mile 895“ lesen würde, dessen Handlung zum Teil den Yukon Quest widerspiegelt.

Text: © Xenia Marita Riebe
Fotos: © Sui Kings

Textauszug 01

 Meine ganze Kraft aufbietend, zwang ich ihn auf die innere Kufe. Dabei versuchte ich, Zug aus der Leine zu nehmen, indem ich das Team kurz anbremste und die Bremskraft in der Kurve reduzierte.Doch wahrscheinlich hatte ich diese Maßnahmen zu spät ergriffen oder mir fehlte einfach die Kraft, den voll beladenen Schlitten zu halten. Jedenfalls kippte er in der Kurve um. So wurde mein schlimmster Albtraum wahr. Ich hatte trainiert, was in einer solchen Situation zu tun ist, aber Training ist das eine, Realität das andere. Die Hunde zogen den gekenterten Schlitten um die Kurve und dann weiter bergab. Ich hing an der rückwärtigen Stütze und wurde durch den Schnee geschleift. Mit letzter Kraft versuchte ich, den Schlitten auf gar keinen Fall loszulassen.

Whoaaah!“, rief ich mit dunkler Stimme und so ruhig wie es mir in dieser Situation möglich war.

Gott sei Dank hielten Demi und Ginny an, trotz der prekären Situation, in der wir uns befanden und meiner Angst, die sie sicher spürten. Mit einer Hand suchte ich nach dem Schneeanker und drückte diesen so fest wie möglich in den harten Schnee. Dann richtete ich mich auf, stellte mich auf den Anker und versuchte, den Schlitten wieder auf die Kufen zu stellen. Dazu brauchte ich drei Anläufe und ich musste mich sehr zusammennehmen, um meine letzten Reserven für diese Aufgabe zu bündeln. Doch schließlich gelang es mir. Ich sprach beruhigend auf mein Team ein und ging von einem Hund zum anderen um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Bandit war mit dem Hinterlauf über die Tugleine gestiegen und ich musste ihm helfen, das Bein zurück auf die richtige Seite zu holen. Ansonsten schien mit den Hunden alles in Ordnung zu sein. Ich ging zum Schlitten zurück, wobei ich merkte, dass mein rechtes Bein schmerzte. Wahrscheinlich hatte ich mir beim Sturz eine Prellung zugezogen.

Auch das noch!“, fluchte ich laut.

War es nicht schon genug, dass ich Sehschwierigkeiten hatte und unter Kopfschmerzen und Übelkeit litt? Jetzt kam dazu noch ein verletztes Bein. Ich beschloss, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit eine kurze Rast einzulegen. Doch zuerst musste ich vom Berg hinunter.

Go!“, rief ich und das Team zog an.

Kaum war ich im Tal angelangt, führte der Trail über einen der vielen schmalen Bäche und ich geriet mitten hinein in einen Overflow.

Das Schicksal schien sich gegen mich verschworen zu haben!

Das Wasser war nicht sehr tief, aber es genügte, um meine Stiefel zu durchnässen und die Hunde ordentlich nass zu machen. Ich ließ mein Team sofort anhalten, fuhr ein wenig zur Seite, setzte den Schneeanker und sicherte den Schlitten an einem Baum. Dann legte ich Stroh aus und führte meine Hunde dorthin, um ihnen frische Booties anzuziehen. Ich gab jedem Hund einen Snack und machte mich daran, Brennholz aufzuschichten. Erst als das Feuer brannte, zog ich meine nassen Stiefel aus und hielt meine eiskalten Füße in die Nähe der Flammen. Zum Glück hatte ich trockene Socken und Reservestiefel auf dem Schlitten, denn bei minus 32 Grad mit nassen Füßen weiterzufahren, wäre sehr gefährlich gewesen. Viele Musher hatten sich schon Erfrierungen an Zehen und Fingern zugezogen und dazu brauchte es nicht einmal nasse Kleidung. – zurück zum Beitrag

Textauszug 02

 Immer wieder hatte ich das Gefühl, mich gleich übergeben zu müssen. Aber für die anspruchsvolle Strecke brauchte ich meine ganze Konzentration, was mir half, die Übelkeit zu verdrängen.

Als es hell wurde, war ich schon mitten in den Black Hills. Das erste Tageslicht glitt über die Berggipfel, deren höchste Kuppen jenseits der Waldgrenze lagen. Es bot sich mir ein herrliches Bild. Die Kristalle des gefrorenen Schnees, der jeden Ast der Bäume ummantelt hatte, glitzerten im ersten Licht und zauberten einen silbernen Farbton in die Landschaft.

In diesem Zwielicht sah ich plötzlich kleine Tiere, die Ratten sehr ähnlich sahen, auf den Rücken meiner Hunde turnen. Es waren viele, so um die 20. Sie rannten über die Hunde hin und her, begegneten einander, wichen sich aus und rannten weiter, einer Ameisenstraße ähnlich. Ich kniff die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Die Tiere waren verschwunden.

Betrübt saß ich am Feuer und schaute in die Flammen, als ich dort tanzende Elfen zu sehen glaubte. Wieder versuchte ich den Trick, die Augen zu schließen, doch als ich diese wieder öffnete, waren die Elfen noch da und tanzten ihren wilden Feuertanz. Panisch griff ich mit den Händen in den Schnee. Ich schaufelte ihn wie wild in das Feuer, bis es erlosch. Mein Atem ging keuchend und ich wurde mir bewusst, dass ich auf den Knien saß und in den aufsteigenden Rauch starrte. Und da waren sie wieder, die Elfen, jetzt zart und flüchtig und in der Farbe des Rauchs. Ich schlug die Hände vor das Gesicht und begann zu weinen. Erst als ich einige meiner Huskys winseln hörte, zwang ich mich zur Ruhe. Ich wischte meine Tränen weg und stand auf.

Lasst uns weiterfahren“, sagte ich zu meinen Hunden. „Bis nach Scroggie Creek kann es nicht mehr weit sein.“ – zurück zum Beitrag

Textauszug 03

 Schon von Weitem sah ich das riesige Feuer, das vor Braeburn-Lodge, dem Checkpoint, brannte und hielt direkt darauf zu. Die Tierärzte und Doghandler hatten es entzündet, um sich daran zu wärmen. Während der Rennrichter meinen Schlitten und meine Ausrüstung kontrollierte, sah ich mich unruhig nach Rob um. Und dann sah ich ihn auch schon. Er stand auf der erleuchteten Veranda vor der Tür der Lodge und schien nach mir Ausschau zu halten.

Unruhig wartete ich das Ende des Checks ab und fuhr hinüber zur Lodge.

Whoaaah“, rief ich, benutzte die Bremsmatte und mein Team kam genau vor der Veranda zum Stehen.

Schnell setzte ich einen Schneeanker und sprang vom Schlitten. Augenblicke später lag ich in Robs Armen. Wir freuten uns beide, dass wir uns wohlbehalten wiedersahen.

Ich brachte mein Team hinter die Lodge, wo eine große beschneite Fläche als Lagerplatz für die Hunde zur Verfügung stand. Dort zerteilte ich einen Strohballen und machte Lagerplätze zurecht. Dann schirrte ich die Hunde aus, damit sie sich auf dem Stroh ausstrecken konnten. Da ich keine Hilfe von außen annehmen durfte, blieb Rob keine andere Wahl, als mir zuzuschauen. Er fragte mich nach meinen Erlebnissen und ich erzählte ihm, dass alles soweit gutgegangen sei, bis auf den Overflow, den wir aber auch gut gemeistert hatten. Als Rob dies hörte, entspannte er sich merklich. Scheinbar hatte er sich Sorgen um mich gemacht.

Immerhin brauchte ich in Braeburn keinen Schnee zu schmelzen, denn mir wurde heißes Wasser zum Kochen meiner Hundesuppe zur Verfügung gestellt. Ich gab mein Bestes, kochte eine recht dünne, aber gehaltvolle Mischung aus Haferflocken, Weizenkleie und Stücken von Rinderherzen. Da ich von Anfang an kein Risiko eingehen wollte, versuchte ich, meine Hunde immer mit ausreichend Wasser zu versorgen. Weil ich aber wusste, dass sie nicht so gerne trinken, kochte ich ihnen eine Art Suppe, damit sie ganz nebenbei genug Flüssigkeit aufnahmen.

Die Hunde lagen bereits eine Weile auf dem Stroh und fraßen Fleisch- und Fischstücke, die ich ihnen als Snacks gegeben hatte. Ich ließ ihnen Zeit, sich ein wenig zu erholen. Schließlich gab ich jedem Hund seinen Fressnapf und lobte ihn mit ein paar Streicheleinheiten und guten Worten. Kenai kraulte ich besonders lange das Fell am Nacken und hinter den Ohren.

Das hast du gut gemacht“, sagte ich anerkennend. „Braver Hund!“

Kenai stieg zu mir hoch und brachte seine Schnauze nahe an mein Gesicht und ich klopfte anerkennend seine Schulter.

Bald lagen alle Hunde zufrieden und satt im Stroh und ich versorgte ihre Pfoten und sah dann zu, wie der Tierarzt einen nach dem anderen gründlich untersuchte. Zum Glück wurden sie alle für gesund und kräftig erklärt und durften im Rennen bleiben.

Erleichtert ging ich mit Rob in die Lodge, um endlich etwas Warmes zu essen.

In der Lodge war es ziemlich voll und laut. Mit seiner hellen Holzvertäfelung wirkte der Raum, den wir jetzt betraten, gemütlich. Das etwa halbe Dutzend graugrüner Tische war mit Männern und Frauen besetzt, die aßen und laut miteinander redeten. Es war ein wenig stickig und roch nach dampfenden Menschen, nach Holzfeuer und nach Essen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, in eine Almhütte gekommen zu sein. Ich fühlte mich merkwürdig fehl am Platz, denn ich war müde, mir war kalt und ich war verschwitzt zugleich. Wieder waren Fernsehteams bei der Arbeit. Sie interviewten die bereits eingetroffenen Musher und ich war froh, nicht zu den Favoriten zu gehören. So hatte ich meine Ruhe. Völlig arglos ließ ich meinen Blick durch den Raum gleiten. Ich sah eine Tafel, auf der die Ränge der bisher eingetroffenen Teams zu lesen waren. Ich stand dort auf Platz 12. Dann nahm ich einen Mann wahr, der mit einem Cowboyhut auf dem Kopf aus der Küche kam. Ich fragte mich, warum jemand in der Küche einen Hut trägt, aber ich achtete nicht weiter darauf. Rob empfahl mir gerade die hervorragende Suppe, die er bereits gegessen hatte. Dazu sollte ich unbedingt einen von den riesigen Hamburger essen und zum Nachtisch eine der großen Zimtschnecken, für welche die Braeburn-Lodge berühmt ist. Ich lachte und meinte, dass dies ja wohl ein bisschen zu viel des Guten sei.

Du musst ordentlich essen“, sagte Rob, „sonst fehlt dir die Kraft, gegen die Kälte anzukommen.“

Ja, das ist schon richtig“, antwortete ich, „du darfst aber nicht vergessen, dass ich eine Frau bin. Wir essen nicht so viel wie ihr Männer. Aber ich habe großen Hunger und hole mir jetzt tatsächlich eine Suppe und einen Hamburger.“

Ich ging auf den Mann zu, der offenbar das Essen austeilte. Auf meinem Weg dorthin sprach ich kurz mit einem anderen Musher. Als ich mich schließlich umdrehte, um etwas zu bestellen, stand ich völlig unerwartet vor Dietmar. Ich schrak zusammen. Schon glaubte ich, eine Halluzination zu haben, als er mich ansprach.

Hallo Sonja! Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen“, sagte er. „Wie ich sehe, hast du schon wieder einen neuen Lover.“

Statt zu antworten fragte ich scharf und unfreundlich: „Was willst du hier?“

Der Inhaber der Lodge ist ein alter Freund von mir. Ich helfe hier ein bisschen aus.“

Das sehe ich. Wusstest du, dass ich am Rennen teilnehme?“

Ja, natürlich. Deshalb bin ich ja hier. Ich bin gekommen, um dich scheitern zu sehen.“

Wie nett! Aber darauf kannst du lange warten“, sagte ich wütend. „Gib mir bitte eine Suppe und einen Hamburger.“

Wenn ich weiter nichts für dich tun kann“, antwortete er und füllte eine Terrine mit der gut duftenden Suppe. Diese stellte er zusammen mit einem Teller, auf dem der Hamburger lag, auf ein kleines Tablett.

Lass mich einfach in Ruhe!“, fuhr ich ihn an, drehte mich um und ging zu Rob hinüber.

Guten Appetit, die Dame!“, rief er mir nach und lachte hämisch.

Idiot!“, zischte ich in seine Richtung.

Wer ist denn das?“, fragte Rob.

Das ist Dietmar, der Typ, mit dem ich vor Jahren eine Kajakfahrt gemacht habe und von dem ich mich gerade getrennt hatte, als wir uns in Carmacks zum ersten Mal gesehen haben. Erinnerst du dich? Ich habe dir von ihm erzählt.“

Warst du mit ihm zusammen?“

Nein, Gott bewahre, er war nur mein Reisebegleiter. Aber wie ich dir schon erzählt habe, hat er mir das ganze Abenteuer verdorben. Kurz bevor ich Danny heiratete, tauchte er dann vor meiner Cabin auf und bedrohte mich. Zum Glück kam Danny und half mir. Ich bin sicher, Dietmar wollte mich vergewaltigen. Und jetzt taucht er hier auf. Es ist unfassbar.“

Wie kommst du darauf, dass er das wollte?“

Weil er es schon einmal versucht hat, kurz vor Carmacks, als ich allein mit ihm in der Wildnis war. Aber ich habe mich gewehrt.“

Hm“, sagte Rob.

Du glaubst mir nicht? Der Typ ist verrückt, das habe ich leider erst gemerkt, als wir schon auf dem Teslin River waren.“

Rob drehte sich zu Dietmar um und beäugte ihn missbilligend. Dieser stand selbstbewusst hinter dem Ausschank und hielt Robs Blick stand.

Rob, ich habe Angst vor ihm. Kannst du mir den Gefallen tun und ihn möglichst nicht aus den Augen lassen?“, bat ich.

Natürlich. Keine Angst, ich werde dich beschützen“, antwortete Rob und griff nach meiner Hand. „Du kannst dich auf mich verlassen.“

Das beruhigte mich.

Nach dem Essen ging ich in einen Nebenraum, der den Mushern zum Schlafen diente und legte mich auf eine der Isomatten. Kaum lag ich, da schlief ich auch schon ein. Ich zollte den beinahe 13 Stunden Tribut, die ich auf dem Trail verbracht hatte und schaffte es, ein paar Stunden zu schlafen………

So lenkte ich mein Gespann zum Dog-Yard und gab meinen Hunden erst einmal die Fleischreste, die ich von der Etappe übrig behalten hatte. Dann holte ich mir meinen neuen Futtersack und einen Strohballen und machte für meine müden Krieger ein Lager zurecht. Als ich gerade angefangen hatte, die Hundesuppe zu kochen, hörte ich am Knirschen des Schnees, dass jemand auf mich zukam. Ich hob den Blick und sah Dietmar, der bewusst langsam zu mir herüberkam. Bei seinem Anblick begann mein Herz zu pochen. Warum jagt mir dieser Mann eine solche Panik ein? Ich weiß doch, was für ein Schwächling er ist, überlegte ich.

Aber unbewusst spürte ich wohl, dass eine Veränderung mit ihm vor sich gegangen sein musste. Er wirkte irgendwie gefestigter, entschlossener und ein bisschen arrogant. Der Dietmar, an den ich mich erinnerte, war eher gehemmt gewesen, was er durch übertriebenes männliches Gehabe zu vertuschen versucht hatte. Jetzt schien es, als wäre er an einer schweren Aufgabe gewachsen. Von ihm ging etwas Diabolisches aus. Auch meine Hunde schienen dies zu spüren, denn sie zogen sich, als er versuchte, den einen oder anderen von ihnen zu tätscheln, von ihm zurück.

Lass deine Finger von meinen Hunden“, blaffte ich ihn ein bisschen zu unfreundlich an.

Warum so abweisend, schöne Frau?“

Was willst du hier?“, fragte ich ihn wieder.

Das habe ich dir schon in Braeburn gesagt.“

Und du hast gehört, was ich geantwortet habe. Das gilt immer noch. Also spare dir die Mühe, mir von Checkpoint zu Checkpoint hinterherzufahren.“

Ich schaute Dietmar böse an, um meine Worte zu unterstreichen. Auf keinen Fall wollte ich ihn spüren lassen, dass er mir Angst machte.

Wir werden ja sehen, wie lange du durchhältst!“, antwortete er mit einer Überzeugung in der Stimme, die mich stutzig machte.

Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf, genauso, wie ich es gemacht hatte, als ich auf meinem Grundstück unerwartet einem Grizzly gegenüberstand.

Dann schaute ich Dietmar fest in die Augen, nahm meinen ganzen Mut zusammen und sagte: „Okay, ich weiß jetzt, dass du mich scheitern sehen willst. Ich frage mich nur, warum? Was habe ich dir getan, dass du mich so sehr hasst? Hast du es etwa immer noch nicht verwunden, dass ich mich nicht einfach so von dir nehmen lassen wollte und mich gewehrt habe? Weißt du eigentlich, wie lange das her ist? Wenn das der Grund für deine jetzigen Einschüchterungsversuche ist, dann stimmt etwas mit dir nicht. Glaubst du nicht, dass du einen Psychiater aufsuchen solltest?“

Während meines Redeschwalls, den ich mit fester Stimme hervorgebrachte, hatte Dietmar mir schweigend und mit eisiger Miene zugehört. Nur beim Wort Psychiater, hatten seine Mundwinkel kaum merklich gezuckt. Dem entnahm ich, dass ich auf der richtigen Fährte war. Dietmar wollte sich an mir rächen, dessen war ich mir jetzt ganz sicher. Und ich spürte, dass er in seinem Wahn gefährlich für mich werden konnte.

Ich beugte mich wieder hinunter zu meinem Campingkocher und schaufelte noch ein paar Kellen Schnee in die große Blechdose, die ich zum Erhitzen des Wassers benutzte. Dietmar beachtete ich nicht weiter, auch wenn mir dies schwerfiel. Nach einer Weile schlenderte er zum Haus hinüber. Ich goss das kochende Wasser über das tiefgefrorene Fleisch in meiner Box und gab weitere Zutaten hinein. – zurück zum Beitrag

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2 Kommentare zu “Yukon Quest, das härteste Schlittenhunderennen der Welt
  1. Antoinette Fredersdorf sagt:

    Hi, das war sehr interessant für mich zu lesen. Ich wünsche allen Muster und Mysterien viel,viel Glück bei den rennen. Liebe Grüsse Anette

  2. Bernd Riebe sagt:

    Hier einige Kommentare, die Sui Kings zu dem Beitrag bekommen hat:
    Barbara von der Video Crew, die gerade aus Südafrika zurück gekommen ist: “Sehr gut geschrieben..habe gerade den Artikel und Ausschnitte aus dem Roman gelesen. Echt toll!! So richtig gut. Weckt gleich den Wunsch, es mitzuerleben..
    Malte: “Danke, das ist so spannend! Habe schon ein ganzes Stück gelesen, muss nun leider weiterarbeiten, obwohl ich lieber weirerlesen möchte. Es ist so schön geschrieben, dass man denkt, man wäre dabei.”
    Nadine: “Der Auszug aus dem Buch hat mich total begeistert. Klasse geschrieben, man hat das Gefühl man ist mittendrin und dabei!!”
    Sylvia:” Hallo Sui, ganz lieben Dank für den Beitrag, liest sich hochinteressant, musste aber mittendrin aufhören, weil ich dabei war, meine Haare zu färben. Werde aber danach weiterlesen. Denke, dass ich mir auch das Buch kaufen werde..”
    Tim: “Ist ein toller Bericht, und dein Foto ist legendär!”

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