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	<title>Whitehorse Archive - Blue Blog</title>
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	<title>Whitehorse Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Yukon Quest 2018 &#8211; Blue Blog sagt Goodbye</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 17:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4337 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top.jpg" alt="Yukon Quest 2018" width="500" height="384" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top-300x230.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top-150x115.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top-200x154.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/ziel_dawson_top-450x346.jpg 450w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Es war das erste Mal, dass ich mit meinem Blog das Schlittenhunderennen Yukon Quest begleitet habe. Meine Zusammenarbeit mit Sui Kings, der in diesem Jahr zum 13. Mal in Folge live dabei war, entstand über die Recherche zu meinem Roman „Alaska Highway Mile 895“. Sui war so freundlich, mir einige Dinge über den Quest zu erklären, die sich mir nicht von selbst erschlossen.<br />
Im Sommer letzten Jahres entstand die Idee, den Yukon Quest in Zusammenarbeit mit Sui Kings auf meinem Blog zu dokumentieren, wobei die Berichte weniger die Fakten des Rennens widerspiegeln sollten, als das persönliche Erleben von Sui und seinen Begleitern. Dies ist nicht in dem Umfang gelungen, wie ich es mir gewünscht habe. Das lag ganz einfach an den technischen Voraussetzungen. Es ist doch schwieriger als gedacht, umfangreichere Inhalte via Whatsapp und mit Hilfe des Smartphones zu übermitteln. Naturbetrachtungen und Reflektionen, die bisher in seinen Berichten vorkamen und die diese so authentisch machten, brauchen eben ein anderes Schreibwerkzeug als die Tastatur eines Handys. Aber Sui sandte mir viele Fotos und Videos und natürlich auch Informationen. Ich machte mich dann im Internet auf die Suche nach weiteren Einzelheiten, las Online-Zeitungen aus Alaska und dem Yukon Territorium, stöberte auf der Yukon Quest Internetseite und schaute mich auch sonst im Netz um. Alle Informationen, die ich so zusammentragen konnte, übersetzte ich ins Deutsche und machte aus ihnen, zusammen mit den Berichten, die Sui mir live vom Rennen schickte, die Artikel, die ich auf meinem Blog veröffentlichte.<br />
Wer das YQ auf meinem Blog verfolgt hat, wird wissen, dass es nicht gerade wenig Berichte waren, die so zusammenkamen. Am 15.12.2017 veröffentlichte ich den Beitrag „Sui Kings &#8211; Portrait eines Reisenden“, der bis heute 430 Mal gelesen wurde.</p>
<p>Von da an begann ich Hintergrundartikel zu schreiben und stellte die einzelnen Checkpoints und die Musher des Quest 2018 vor. Bis heute sind so 56 Artikel zusammen gekommen, die zum größten Teil sehr ausführlich und umfangreich sind. Diese Artikel wurden allein Im Ferbruar von 2800 Usern gelesen.<br />
In der Mitte des Rennens gab es noch drei besondere Highlights. Über den Verkauf meines Romans lernte ich Yasmin Maschouf-Hofmann kennen. Sie und ihre Freundin Elke Fischer waren die einzigen Fans des Rennens, die von Circle City in Alaska hinüber zum Checkpoint Eagle flogen. Von dort berichteten sie mir detailliert über ihre Erlebnisse. Sie nutzten dazu auch das Smartphone, wobei ihr Schwerpunkt auf der Sprachübermittlung lag, mit der sich auch emotionale Dinge besser vermitteln lassen. So kam die Begeisterung der beiden Frauen bei mir an. Ich schrieb einen Bericht mit dem Titel „Mit dem Bush-Flieger nach Eagle &#8211; Yasmin und Elke berichten“ und drei Berichte unter dem Titel „Zwei Frauen allein in Eagle“ Teil I bis III. Diese wurde bis heute 1324.mal gelesen. Nach dem Yukon Quest machten sich Yasmin und Elke auf in die Wildnis. Was sie dort erlebten, werde ich in Kürze auf dem Blog berichten.<br />
Ein nicht unwesentlicher Nebeneffekt meiner Berichterstattung vom Yukon Quest 2018 war, dass mein Roman „Alaska Highway Mile 895“ bekannt und gekauft wurde. So geht er jetzt schon in die 2. Auflage, die in den nächsten Tagen erscheinen wird. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Käufern herzlich bedanken und hoffe, dass ich von ihnen hören werde, wie ihnen mein Buch gefallen hat. 🙂 🙂 🙂</p>
<p>Natürlich möchte ich es nicht versäumen, mich bei Sui Kings für die vielen Fotos, Videos und Berichte zu bedanken, die er mir täglich zukommen ließ, trotz der Schwierigkeiten, die eine Reise wie die seine mitsichbrachte. Dazu zählte nicht nur die ungewöhnliche Kälte, die das YQ 2018 begleitete. Auch Internetausfall, Reisestress und natürlich die Zeitverschiebung machten die Kommunikation nicht leicht. Selbstverständlich war Sui auch von Freunden und Bekannten umgeben, mit denen er sich austauschen und mit denen er essen und feiern wollte. Trotzdem nahm er sich die Zeit, mir alle Infos zu schicken, die ich brauchte. Und er blieb immer gut gelaunt, auch wenn ich ihn manchmal mit meinen Fragen vielleicht ein wenig nervte. Sehr nett war auch die Kommunikation über Emoticons, die eine Unterhaltung, die um die halbe Welt geführt wird, manchmal schon vereinfacht. Von Sui erhielt ich immer nur lachende 🙂<br />
Auch bei Yasmin Maschouf-Hofmann und bei Elke Fischer möchte ich mich an dieser Stelle dafür bedanken, dass sie ihre Begeisterung für den Yukon Quest mit mir geteilt haben und auch für all die lieben und freundlichen Worte und 🙂 , die sie mir schickten.</p>
<p>Nicht zuletzt möchte ich mich für die Treue der Blue Blog Leser bedanken. Die Yukon Quest Artikel wurden bis heute 4630 Mal gelesen. Darüber freue ich mich sehr!</p>
<p>Die Begleitung des Yukon Quest war mir eine Freude, wenn es auch ziemlich anstrengend war, jeden Tag mindestens einen sinnvollen Artikel über das Rennen zu schreiben. Heute verabschiede ich mich nun von den Yukon Quest Fans und hoffe, dass einige von ihnen meinem Blog auch künftig treu bleiben werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit, sich für den Blue Blog Newsletter zu registrieren.<br />
Ich rufe abschließend, wie ich es von Sui Kings gelernt habe, allen Yukon Quest-Begeisterten ein „Good Mush and Happy Trails!“ zu.</p>
<p>Eure Xenia Marita Riebe</p>
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		<title>Yukon Quest 2018 &#8211; Deutscher Musher auf Platz sieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 17:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Schuchert]]></category>
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		<category><![CDATA[Finnmarkslopet]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Blue Blog - YQ 2018 - Bernhard Schuchert at Whitehorse" width="752" height="423" src="https://www.youtube.com/embed/vlNJePbqGSg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am 14. Februar 2018 um 23:15 Ortszeit kam der deutsche Musher Bernhard Schuchert mit seinem Hundeteam als 7. in Whitehorse an. Mit ihm ins Ziel kamen 11 Huskies aus seiner Hundezucht namens Porttikoski. Er brauchte für die 1600 Kilometer von Fairbanks in Alaska nach Whitehorse im Yukon Territorium 11 Tage, 10 Stunden und 36 Minuten. Im Vergleich dazu hat der Champion Allen Moore nur 9 Tage, 18 Stunden und 53 Minuten für die Strecke gebraucht.<br />
Trotzdem ist es ein Achtungserfolg für den 60 jährigen Musher, der vor dem Rennen unter den fünf Bestplatzierten gesehen worden war. Dies hat sich nun nicht erfüllt, was Bernhard Schuchert nicht traurig stimmen wird. Von 26 gestarteten Mushern als 7. im Ziel anzukommen ist ein sehr schönes Ergebnis. Schuchert, der als Yukon Quest Rookie gestartet ist, darf sich jetzt stolz YQ-Veteran nennen.<br />
Vor Bernhard Schuchert kam Tim Pappas am 14.2. um 10:37 Uhr als 6. Musher mit seinem Team ins Ziel.<br />
Im Checkpoint Mile 101 lag Bernhard Schuchert noch auf Rang 15. Er arbeitete sich von da an kontinuierlich nach vorn. In Central war er 14., in Dawson City bereits 11., in Pelly Crossing und in Carmacks 8. und in Braeburn bereits 7. Diesen Platz konnte er bis im Ziel in Whitehorse behaupten und verwies dabei Claudia Wickert und Alex Beutow, die in Dawson noch vor ihm lagen, auf die Plätze hinter sich.</p>
<figure id="attachment_4529" aria-describedby="caption-attachment-4529" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4529 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s.jpg" alt="Huskies Bernhard Schuchert" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_schuchert_s-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4529" class="wp-caption-text">Zwei Huskies aus Bernhard Schucherts Team</figcaption></figure>
<p>Auch wenn Bernhard Schuchert vor dem Yukon Quest 2018 als Rookie (Anfänger) bezeichnet wurde, weil er das Rennen zum ersten Mal bestritt, war er alles andere als ein Anfänger. Er hat in Norwegen beim Finnmarkslopet schon Sportgeschichte geschrieben. 2012 beendete er das 1000 Kilometer-Rennen durch die Finnmark als erster Ausländer zum 10. Mal. Seit mehr als 35 Jahren ist der deutsche Musher erfolgreich in seinem Sport. Unzählige Teilnahmen am Finnmarkslopet und Femundlopet stehen auf seinem Konto. Auch den Iditarod ist er 2004 schon gefahren und beendete das Langstreckenrennen in 12 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten und 44 Sekunden auf dem 50. Platz.<br />
Schucherts Hunde aus dem Porttikosk-Kennel stammen von Joe Garnie und Robert Sörlie ab.</p>
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<p>Und noch etwas Besonderes gibt es über Bernhard Schuchert zu berichten. Er hat eine Tochter, die Ronja Schuchert heißt. Das ist freilich nichts Ungewöhnliches. Aber es ist doch nicht alltäglich, dass Vater und Tochter gemeinsam an einem 600 Kilometer langen Schlittenhunderennen teilnehmen. So geschehen 2016 beim Femundløpet in Røros, Norwegen. Ronja und Bernhard reisten mit einem Dog Truck an, in dem ihre 24 Schlittenhunde geduldig saßen. Da sie innerhalb von 13 Minuten an den Start mussten, erforderte es Geduld und Erfahrung, den Stake Out zu managen. Aber es klappte alles gut und die beiden gingen mit den Startnummern 8 und 21 auf die Strecke. Beide beendeten das Rennen und Ronja wollte danach auch beim Yukon Quest 2018 starten. Leider fand sie keinen Sponsor und ihr bleibt nur, ihren erfahrenen Vater zu begleiten und anzufeuern.<br />
Bernhard Schuchert lebt in Vallbo in Mittelschweden in der Nähe der norwegischen Grenze. Von Beruf ist er IT Manager und hat in seiner Hundezucht 30 Alaskan Huskies.<br />
Beim Yukon Quest 2018 startete er mit der Nummer 14.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Video und Foto: © Sui Kings</p>
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		<title>Titelverteidiger Matt Hall wird Zweiter beim Yukon Quest 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2018 23:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Eagle Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Hall]]></category>
		<category><![CDATA[Schlittenhunde]]></category>
		<category><![CDATA[Titelverteidiger Yukon Quest 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Whitehorse]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der erst 26 Jahre alte Matt Hall, der in Eagle in Alaska aufgewachsen ist, wird Zweiter beim 35. Yukon Quest. Seit dem Checkpoint Mile 101 immer auf der dritten Position &#8211; mit Ausnahme von Pelly Crossing &#8211; hinter einer &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Blue Blog: YQ 2018 - Matt Hall Second at Whitehorse" width="752" height="423" src="https://www.youtube.com/embed/z7Q2Q1M_XNY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der erst 26 Jahre alte Matt Hall, der in Eagle in Alaska aufgewachsen ist, wird Zweiter beim 35. Yukon Quest.<br />
Seit dem Checkpoint Mile 101 immer auf der dritten Position &#8211; mit Ausnahme von Pelly Crossing &#8211; hinter einer starken Paige Drobny, fuhr er in Carmacks erstmalig auf Platz zwei ein. Diesen Rang konnte er bis Whitehorse behaupten und so fuhr er unter großem Beifall der Zuschauer durch das Ziel.</p>
<p>Mit einer Ankunftszeit von 14:42 Uhr Ortszeit war er 10 Tage, 2 Stunden und 41 Minuten unterwegs, um die 1600 Kilometer zwischen Fairbanks in Alaska und Whitehorse im Yukon zurückzulegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4472 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s.jpg" alt="Hunde von Matt Hall am Ziel" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/hunde_ziel_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Zweiter zu werden ist für manchen Sportler bitter. Aber der Sieg bei einem Rennen wie dem Yukon Quest hängt nun einmal an vielen unterschiedlichen Faktoren. Es geht hier nicht nur um die Fitness des Mushers, sondern ein ganzes Hundeteam muss mit den Bedingungen des Rennens zurecht kommen. Die extreme Kälte während des Yukon Quest 2018 machte manchen Mushern und ihren Teams sehr zu schaffen. Unter diesen Umständen &#8211; und natürlich auch grundsätzlich &#8211; sollte auch der Zweite stolz auf seine Leistung sein. Und das ist Matt Hall ganz sicher auch. Er hat ja noch eine lange Karriere als Musher vor sich, bedenkt man, dass der diesjährige Champion bereits 60 Jahre alt ist und sich schon jetzt auf den nächsten Yukon Quest, den von 2019 freut.</p>
<p>Wenn alles glatt läuft wird Laura Neese auf dem dritten Platz in Whitehorse einfahren. Dort wird sie von ihren Eltern und vielen anderen Zuschauern erwartet werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4475 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s.jpg" alt="Matt Hall" width="470" height="336" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s.jpg 470w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s-300x214.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s-150x107.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s-200x143.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/matt_hall_02_s-450x322.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /></p>
<p><strong>Zur Person Matt Hall</strong></p>
<p>Matt Hall ist im Bush von Alaska in der kleinen Stadt Eagle am Yukon River geboren und aufgewachsen. Großgezogen von seinen Eltern Wayne und Scarlett Hall, tauchte er sofort in ein Leben mit Schlittenhunden ein. Er wurde sehr liebevoll erzogen und lebte in einfachen Verhältnissen. Seine Mutter führte mehr als 20 Jahre den Yukon Quest Checkpoint in Eagle. Deshalb lernte Matt Hall schon als Junge mit Schlittenhunde-Teams umzugehen. Er half dabei, die Gespanne in den Dog Yard zu bringen und bereitete das Strohlager für die Hunde. Was lag da näher, als selbst einmal Musher zu werden.<br />
Auch Matt Halls Vater Wayne ist ein Quest Veteran, der das Rennen dreimal beendete. Er war der erste Musher, der mit allen 14 Hunden ins Ziel kam. Die Liebe zu den Schlittenhunden kam allerdings durch Matts Mutter Scarlett in die Familie. Diese sah nach den Hunden eines Nachbarn, der verreisen musste, und verliebte sich in die Huskies. Bald darauf schaffte sie selbst Schlittenhunde an und die Familie war nur noch mit dem Hundschlitten unterwegs. Die Familie Hall besitzt ihr eigenes Tour-Unternehmen &#8211; Bush Alaska Expeditions &#8211; was sie seit vielen Jahren betreibt. Matt war mit 16 Jahren bereits der hauptsächliche Tour Guide im Betrieb seiner Eltern. Er führte seine Kunden durch das eiskalte Hinterland Alaskas, über vereiste Trails und durch Overflows auf dem Yukon River.<br />
Seit seinem vierten Lebensjahr steht Matt Hall hinten auf dem Schlitten. Als er alt genug war, ein Team von 8 Hunden selbst zu kontrollieren, fuhr er im Winter mit seinem Vater auf die Trappline auf dem Gipfel des American Summit. Dort gerieten die beiden mehrfach in schwere Stürme, die sie dazu zwangen, draußen auf dem Trail zu übernachten. Matt war 12 Jahre alt, als ihm dies zum ersten Mal widerfuhr.<br />
Das machte ihn hart für den Yukon Quest.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Video undFotos: ©  Yasmin Maschouf-Hofmann</p>
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					Matt Hall &#8211; Zweiter beim Yukon Quest 2018				</div>
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		<title>Sui Kings – Whitehorse nach Tok &#8211; Ein „Warm Up“ von 700 Km</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 16:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Suis Bericht beginnt mit den Worten: „Was für eine tolle Fahrt!“ Und das glaube ich gerne, wenn ich die schönen Fotos sehe, die er geschickt hat. Sui startete bei bestem Wetter von Whitehorse. Der Himmel war klar und die Außentemperatur &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3839 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s.jpg" alt="Big Salmon Range" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gebirge_alaska_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Suis Bericht beginnt mit den Worten: „Was für eine tolle Fahrt!“ Und das glaube ich gerne, wenn ich die schönen Fotos sehe, die er geschickt hat.<br />
Sui startete bei bestem Wetter von Whitehorse. Der Himmel war klar und die Außentemperatur lag bei -19 Grad Celsius. Da macht es schon Laune, auf den Highway zu fahren, auch wenn man weiß, dass eine Strecke von ca. 700 Kilometern vor einem liegt. Doch welcher Autofahrer lässt sich zu Beginn seiner Reise davon entmutigen?<br />
Die weite Landschaft des Yukon Territoriums lag wie ausgebreitet vor unseren zwei Reisenden, als sie über den Alaska Highway in Richtung Haines Junction fuhren. Aus der Ferne schauten die Berge der Big Salmon Range herüber. Schon nach wenigen Kilometern überquerten sie den Takhini River und versuchten zu erforschen, ob der Fluss ordentlich zugefroren ist, was für den Yukon Quest äußerst wichtig wäre. Doch vom Highway aus, war dies nicht auszumachen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3840 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs.jpg" alt="Wapiti Hirsche" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/rentiere_xs-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
Schon bald tauchten zu ihrer großen Freude drei Wapiti-Hirsche auf dem Seitenstreifen des Highways auf. Es waren Halbstarke, die zur Takhini Elk Herde gehören, die in einem Dreieck zwischen Whitehorse, Carmacks und Haines Junction lebt. Im Jahr 1951 wurden dort hin 19 Wapitis aus dem Elk Island National Park umgesiedelt und im Jahr 1954 noch einmal 30 Exemplare. Zwischen 1989 und 1994 kamen weitere 119 Wapitis dazu. Der Grund für diese Umsiedelung war, neue Jagdgelegenheiten zu schaffen, die den Jagddruck auf das andere Großwild vermindern sollte. Die Herde vermehrte sich und ist heute in dem genannten Gebiet heimisch. Oft zeigen sich Gruppen von Wapitis in der Nähe des Alaska- und des Klondike Highways.</p>
<div style="width: 400px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-3836-1" width="400" height="224" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway.mp4?_=1" /><a href="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway.mp4">https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway.mp4</a></video></div>
<p>Ein ausgewachsener Wapiti-Hirsch kann 1,50 Meter hoch und 325 Kilogramm schwer werden. Seine Lebenserwartung liegt zwischen 15 und 20 Jahren, es sei denn, er wird Opfer eines seiner Hauptfeinde. Das sind der Wolf, der Bär und der Mensch.<br />
Es ist doch immer wieder schön, Tiere in freier Wildbahn zu sehen!<br />
Von Haines Junction ging die Fahrt weiter nach Norden immer entlang dem Kluane National Park und schließlich kam auch der riesige Kluane Lake in Sicht, an dem sich der Alaska Highway ca. 60 Kilometer entlangwindet. Auch hier taten sich grandiose Aussichten auf.<br />
Kurz hinter Beaver Creek ging es dann über die Grenze nach Alaska.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3838 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s.jpg" alt="Schild Alaska" width="450" height="420" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s-300x280.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s-100x93.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s-150x140.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/schild_alaska_s-200x187.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Wer dort einmal in die USA eingereist ist, der weiß, dass dies nicht einfach ist. Die Grenzbeamten sind hier außerordentlich penibel und schauen sich den Reisepass &#8211; von vorn nach hinten und von hinten nach vorn &#8211; immer wieder an, so, als suchten sie krampfhaft nach einem Grund, den Einreisewilligen aufzuhalten.<br />
Als mein Mann und ich einmal die Einreisegebühr in kanadischen Dollar bezahlen wollten, wurde dies nicht akzeptiert. „Wir sind hier in Amerika“, mussten wir hören, „und hier zahlt man mit US- Dollar.“ Gnädigerweise durften wir für 10 Minuten nach Alaska einreisen, um dort unser Geld zu tauschen. Ein einsamer Radfahrer war dann zum Glück so freundlich und half uns aus der Patsche.<br />
Doch Sui war natürlich auf alles bestens vorbereitet. Er ist ja ein alter „Grenz-Wechsel-Hase“. 🙂<br />
Als die Grenze passiert war, ging es auf amerikanischem Terrain weiter bis nach Tok.<br />
Unterwegs sahen sie einen Sundog. Das ist ein atmospherisches optisches Phänomen, das aus einem hellen Fleck rechts und/oder links der Sonne besteht. Immer wieder ein besonderes Erlebnis.<br />
In Tok quartierten sich Sui und Meggy bei Fast Eddys ein.<br />
Tok ist ein kleiner Ort in Alaska. Er liegt an der Kreuzung des Alaska Highway mit dem Tok Cut-Off, zwischen dem Tanana River und der Alaska Range. Der Bau des Highways war, wie bei vielen anderen Orten auch, der ausschlaggebende Grund für die Entstehung des Ortes, der 320 Kilometer südöstlich von Fairbanks liegt. Der Taylor Highway beginnt etwas 24 Kilometer östlich von Tok.<br />
Zuvor befand sich an der Stelle des heutigen Ortes eine Siedlung der Athabaskan. Tok bedeutet in der Sprache der Indianer „Friedliche Kreuzung“.In der Stadt, die hauptsächilich vom Tourismus lebt, gibt es inzwischen alles. Ein Postamt, Supermärkte, Motels, Hotel und viele Restaurants.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Sui Kings</p>
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					Whitehorse nach Tok				</div>
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		<title>Sui Kings – Im &#8222;Gold Rush Inn&#8220; in Whitehorse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 16:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Breakfast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer würde nicht gerne mit Sui und seiner Reisebegleiterin tauschen? Zwar hat der Jet Lag sie voll im Griff – sie konnten nur drei Stunden schlafen, obwohl sie so lange unerwegs waren – aber dann erlebten sie schon wieder ein &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3826 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l.jpg" alt="Gold Pan Saloon" width="500" height="375" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/gold_pan_l-450x338.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Wer würde nicht gerne mit Sui und seiner Reisebegleiterin tauschen? Zwar hat der Jet Lag sie voll im Griff – sie konnten nur drei Stunden schlafen, obwohl sie so lange unerwegs waren – aber dann erlebten sie schon wieder ein Frühstück mit Freunden. Das fand im Best Western Hotel „Gold Rush Inn“ in Whitehorse statt, im dortigen „Gold Pan Saloon“.<br />
„Gold Rush Inn“! Was für ein Name! Da werden Erinnerungen wach, an die Zeit der Abenteurer und Goldgräber. Und Jack London scheint uns zuzublinzeln. Schaut euch das Foto an, das Sui gemacht hat. Die lange Theke, die wunderschöne geschnitzte Holzdecke, die Holzvertäfelung und die übrige Deko. So etwas gibt es in Deutschland nicht. Rundherum auf dem Bord sitzen zudem noch ca. 30 Huskies. Na, wer da keine gute Laune bekommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3825 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s.jpg" alt="Gold Pan Saloon" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_breakfast_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
In diesem Ambiente frühstückte Sui also mit guten Freunden. Das Thema war natürlich das Schlittenhunderennen. Der Trail bereitet allen ein wenig Sorge, denn der Yukon ist noch nicht richtig zugefroren und hat noch einige offene Stellen. Es hat nicht genug geschneit, sodass einige Abschnitte des Trails pures Eis aufweisen. Der Takhini River in der Nähe von Whitehorse ist besonders betroffen. Da kann man nur von Glück sagen, dass der Quest in diesem Jahr in Fairbanks startet. Bei einem Start in Whitehorse müssten die Musher schon bald nach dem Start auf den Takhini River abbiegen. Doch so bleibt ja noch Zeit und die Hoffnung, dass es bis zum Ende des Rennens noch schneien wird. Immerhin hat es heute schon ein wenig angefangen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3823 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck.jpg" alt="Breakfast Gold Rush Inn" width="400" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/suis_fruestueck-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><br />
Das Frühstück war jedenfalls „echt super geil“, wie Sui berichtete und wie man auf dem Foto sehen kann.<br />
Nach dem Frühstück gingen sie erst einmal shoppen. Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel mussten besorgt werden. Dazu Wärmepacks, um die Akkus warm zu halten, wenn das Rennen erst losgeht.<br />
Am Nachmittag waren Sui und Meggy noch bei Freunden, Ingrid und Rolf, zum Kaffee eingeladen. Es gab selbstgebackenen Kuchen und guten heißen Kaffee. Bei -19° kann man das auch gut vertragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3822 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack.jpg" alt="Sui Kings " width="423" height="450" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack.jpg 423w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack-300x319.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack-282x300.jpg 282w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack-100x106.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack-150x160.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/sui_jack-200x213.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px" /><br />
Übrigens, Sui hat einen neuen Freund gefunden. Er lernte ihn bei Ingrid und Rolf kennen. Er ist schwarz mit weißen Pfoten und heißt Jack. Der schöne Hund ist zwei Jahre alt. Er kommt aus dem Tierheim und ist ein Energiebündel und ein Schmusebär zugleich. Sui und er sind jetzt ziemlich beste Freunde. Was wohl Yakima, Suis Husky-Hündinn, dazu sagen würde? Doch zum Glück ahnt sie ja nichts davon!<br />
So verging die Zeit wie im Flug. Die Stunden und Minuten verrannen wie Wasser und schon bald fanden sich die beiden beim besten Italiener von Whitehorse wieder, wo sie mit Erika zum Dinner verabredet waren. Es wurde ein gemütlicher Abend, der gegen 21 Uhr ausklang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3818 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky.jpg" alt="Erika und Husky" width="450" height="256" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky-300x171.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky-100x57.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky-150x85.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erika_husky-200x114.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
Jetzt ist Sui schon gespannt auf die Fahrt nach Fairbanks. Wie wird der Highway aussehen? Vereist? Oder werden die unvermeitlichen Schlaglöcher wegen der fehlenden Schneedecke lästig werden?– Man muss wissen, dass bei den Wetterkonditionen im Yukon, die Straßenwacht kaum mit den Reparaturen hinterher kommt. Wir warten ab. Sui wird uns berichten.<br />
Aber morgen soll es erst einmal nur bis Tok gehen. Dort wartet eine Überraschung auf Sui und Meggy. Mehr soll jetzt erst einmal nicht verraten werden.<br />
Ihr wollt ja morgen auch noch etwas zu lesen haben. 🙂 🙂 🙂</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Sui Kings</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/grusskarten-yukon-quest"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3539" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karte_quest_06_sample-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karte_quest_06_sample.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karte_quest_06_sample-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karte_quest_06_sample-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karte_quest_06_sample-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Handsignierte Künstlerkarten mit Yukon Quest Motiven findest du hier im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/grusskarten-yukon-quest">Shop</a></p>
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		<title>Sui Kings – Von Köln nach Whitehorse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 18:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt Airport; Vancouver]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden Demo Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Whitehorse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich denkt jeder, dass eine Reise von Deutschland nach Kanada in der heutigen Zeit kein größeres Problem darstellen sollte. Der Passagier kann alles im Voraus per Internet buchen, bezahlen und vorbereiten, wie auch Sui es machte. Die Flugreise war gebucht, &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3812 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s.jpg" alt="Flugzeug Frankfurt Airport" width="500" height="375" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/flugzeug_s-450x338.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Eigentlich denkt jeder, dass eine Reise von Deutschland nach Kanada in der heutigen Zeit kein größeres Problem darstellen sollte. Der Passagier kann alles im Voraus per Internet buchen, bezahlen und vorbereiten, wie auch Sui es machte. Die Flugreise war gebucht, Rail- and Fly inbegriffen – was sollte also passieren?<br />
Doch es geschah etwas Unvorhersehbares. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verspürte plötzlich Lust, in Afrin, einer Stadt im Kurdengebiet in Syrien einzumaschieren, um die gesamte Grenze zu Syrien von Terroristen zu säubern und benutzt dabei auch Leopard 2 Panzer aus deutscher Produktion. Deshalb wurde eine Demonstration der Kurden Deutschlands mit erwarteten 20 000 Teilnehmern organisiert, die ausgerechnet an Sui Kings Abreisetag stattfinden sollte. Die Deutsche Bahn gab deshalb bekannt, dass es in und um den Kölner Bahnhof zu erhöhtem Aufkommen von Passagieren kommen könne und dass bei Züge aus Köln deshalb mit erheblichen Verspätungen zu rechnen sei.<br />
Nun reist Meggi mit Sui zum Yukon Quest. Und Meggy hat einen netten zuvorkommenden Chef, der sich anbot, die beiden mit dem Auto nach Frankfurt zu bringen. Erleichtert nahmen Meggy und Sui das Angebot an. Doch das böse Erwachen kam am Schalter der Lufthansa. Die beiden wollten einchecken und wurden von der jungen Dame hinter dem Schalter nach ihrer Bordkarte gefragt. Diese aber hatten weder Sui noch Meggy. Was die beiden wahrscheinlich übersehen hatten oder für nicht so wichtig erachteten, war, dass ihr Flug von der Deutschen Bahn durchgeführt wurde. Und Bedingung hierfür war, dass der Passagier zwingend vor Antritt der Reise online einchecken musste, um so in den Genuss des kostenlosen Bahntransfer nach Frankfurt zu kommen.<br />
Nun erklärte die junge Frau hinter dem Lufthansaschalter, dass es ihr leid täte, aber durch die Anreise nach Frankfurt mit dem Auto, hätten Sui und Meggi die Reise nicht in Köln angetreten und hätten jetzt einen Direktflug von Frankfurt nach Whitehorse mit 380,- € Aufpreis pro Person. Sui fiel aus allen Wolken. Er wollte doch einfach nur dem Chaos am Hauptbahnhof in Köln ausweichen und sollte nun dafür bestraft werden. Dies versuchte er zu erklären. Er sprach mit Engelszungen auf die junge Frau hinter dem Schalter ein, die aber nur die Schultern zuckte. So seien eben die Bedingungen des Fluges. Onlin einchecken oder nachzahlen.<br />
Aber Sui ließ sich so leicht nicht abwimmeln. Er verlangte den Vorgesetzten zu sprechen und erklärte diesem die Situation. Der Mann zeigte Verständnis, konnte aber den Fall nicht selbst entscheiden. Er müsse telefonieren, meinte er und verschwand. Nach Minuten, die sich endlos zu dehnen schienen, kam er zurück und erklärte freudig, dass die Lufthansa aus Kulanzgründen akzeptiere, dass Sui und Meggy, aus Sorge zu spät nach Frankfurt zu kommen und um der Demonstration der Kurden auszuweichen, mit dem Auto angereist seien. Der Aufpreis von 380,-€ wurde ihnen erlassen und sie konnten schließlich einchecken.<br />
Sui Kings wörtlich: „Hätten wir das gewusst, hätten wir ganz sicher nicht das Auto von Köln genommen und die ganze Aufregung und der kreisrunde Haarausfall wäre uns erspart geblieben. 🙂<br />
Dann ging es in das Sheraton Hotel, um dort noch ein paar Stunden bis zum Abflug zu schlafen. Das opulente „Full English Breakfast“ entschädigte die beiden am frühen Morgen für die erlittenen Strapazen vom Vortag.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3810 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s.jpg" alt="Full English Breakfast" width="450" height="281" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s-300x187.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s-100x62.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s-150x94.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/breakfast_s-200x125.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
Der Flug von Frankfurt nach Vancouver verlief dann ruhig, wenn auch mit etwas verspäteter Landung. Die Zolldeklaration wird heute nicht mehr im Flugzeug ausgefüllt, sondern nach der Landung in Vancouver. Dort stehen vor dem Emigrationsschalter viele Automaten, an denen man das Papier ausfüllen kann, sogar auf Deutsch. Danach wird auf Knopfdruck noch ein Foto vom Einreisewilligen gemacht und das fertige Emigrationsformular wird ausgedruckt. Damit geht der Passagier nur noch zum Schalter, zeigt es vor und kann einreisen. Das geht recht zügig.<br />
Suis und Meggys Gepäck kam vollständig und unbeschädigt vom Band. Doch sie waren noch nicht am Ziel angekommen. Es galt, weitere acht Stunden Wartezeit bis zum Weiterflug nach Whitehorse zu überbrücken.<br />
Doch dann kam Inge. Sie lebt in Vancouver und ist eine gute Bekannte von Sui. Sie kam extra zum Flughafen und lud Sui und Meggy zum Essen ein. Originalton Sui: „Das liebe ich doch!!!“</p>
<p>Am Abend konnte die Maschine nach Whitehorse wegen Überbuchung nicht pünktlich starten. Passagieren, die sich darauf einließen, bis Sonntagabend um 20:50 Uhr zu warten, wurde eine Prämie von 800,-Dollar und die Garantie auf einen Sitzplatz in diesem Flugzeug angeboten. Trotz des verlockenden Angebots, entschieden sich unsere Yukon Quest Fans dagegen. Nach mehr als zwei Stunden weiterer Flugreise, nun schon mehr als 28 Stunden unterwegs, erreichten die beiden Whitehorse.<br />
Der Flughafen in Whitehorse weist eine Besonderheit auf. Am Ende der Landebahn erstreckt sich eine weite tiefe Schlucht. Deshalb ist jeder Passagier, der davon Kenntnis hat, sehr froh, wenn seine Maschine sicher gelandet ist. Wer will schon mit dem Flugzeug in eine Schlucht fallen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3811 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s.jpg" alt="northerntales" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/kleinbus_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
In Whitehorse betrug die Außentemperatur -24° und Sui, als alter Freund der Arktis, freute sich, die winterliche Luft einzuatmen. Er und seine Begleiterin Meggy wurden von einer weiteren Bekannten, Erika, mit einem Kleinbus abgholt. Auf der Fahrt zum Hotel klopfte zum ersten Mal die Wildnis an die Tür. Zwei Füchse liefen über die einsame Hauptstraße von Whitehorse.<br />
Im Hotel wartete auf Sui eine erfreuliche Überraschung. „Welcome Back Suilein“ stand auf einem weißen Blatt Papier. Darunter ein Hundefoto und das Wort „Cheerio! Daneben eine Flasche kühles Yukon Bier mit der Aufschrift „Lead Dogs“ und einem Bild mit Schlittenhunden darunter. Was will man mehr! Nach dem herzlichen Empfang kann das Abenteuer Yukon Quest 2018 beginnen!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3809 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s.jpg" alt="Yukon Beer" width="338" height="450" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s.jpg 338w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s-300x399.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s-225x300.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/bier_s-200x266.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Sui Kings</p>
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		<title>Whitehorse – Start und Ziel des Yukon Quest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 16:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[„White Pass & Yukon Railroad“]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska Highway]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Nielsen Whitehorse International Airport]]></category>
		<category><![CDATA[Whitehorse]]></category>
		<category><![CDATA[whitehorse-Rapids]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon River]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Whitehorse liegt in Kanada und ist die Hauptstadt des Yukon Territoriums. Der Ort, der zur Zeit des Klondike-Goldrauschs (1896–1898) gegründet wurde, erhielt 1950 das Stadtrecht und hat heute ca. 27000 Einwohner. Die Stadt wurde nach den „White Horse Rapids“ &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3467" aria-describedby="caption-attachment-3467" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3467 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s.jpg" alt="Whitehorse vom Yukon gesehen" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse-vom_yukon_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-3467" class="wp-caption-text">Whitehorse vom Yukon gesehen, heute</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3466" aria-describedby="caption-attachment-3466" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3466 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s.jpeg" alt="Whitehorse vom Yukon aus gesehen, um 1900" width="400" height="305" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s.jpeg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s-300x229.jpeg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s-100x76.jpeg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s-150x114.jpeg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_1900_s-200x153.jpeg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-3466" class="wp-caption-text">Whitehorse vom Yukon aus gesehen, um 1900</figcaption></figure>
<p>Whitehorse liegt in Kanada und ist die Hauptstadt des Yukon Territoriums. Der Ort, der zur Zeit des Klondike-Goldrauschs (1896–1898) gegründet wurde, erhielt 1950 das Stadtrecht und hat heute ca. 27000 Einwohner.<br />
Die Stadt wurde nach den „White Horse Rapids“ benannt, die leider durch den Bau eines Wasserkraftwerks für immer verschwunden sind. Die Kämme der Stromschnellen des Yukon Rivers sollen wie die Mähnen weißer Pferde ausgesehen haben.</p>
<figure id="attachment_3468" aria-describedby="caption-attachment-3468" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3468 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s.jpg" alt="Whitehorse-Rapids 1898" width="450" height="333" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s-300x222.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s-100x74.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s-150x111.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/whitehorse_rapids-s-200x148.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-3468" class="wp-caption-text">Whitehorse-Rapids 1898</figcaption></figure>
<p>Im Jahr 1900 wurde eine Eisenbahnstrecke, die „White Pass &amp; Yukon Railroad“ fertiggestellt, die Whitehorse mit Skagway in Alaska verband. Auch fuhren Flussdampfer über den Yukon River, die die Versorgung der nördlichen Gebiete des Territoriums übernahmen. So wurde Whitehorse zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt.<br />
Als 1942 der Alaska Highway gebaut wurde und damit verbunden tausende US-amerikanische Soldaten ankamen, erlebte die Stadt einen zweiten Aufschwung. Genau zu dieser Zeit wurde eine 2560 km lange Pipeline nach Norman Neills am Mackenzie gebaut. Auch hierfür wurden rund 10 000 Arbeiter angeheuert. Die Neuankömmlinge trugen dazu bei, dass sich die Bevölkerung von Whitehorse, die, wie überall im Yukon Territorim, in den 1920 Jahren stark eingebrochen war, erholte.</p>
<figure id="attachment_3471" aria-describedby="caption-attachment-3471" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3471 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s.jpg" alt="&quot;White Pass &amp; Yukon Railroad&quot; " width="450" height="337" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s-150x112.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/erster_passagierzug_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-3471" class="wp-caption-text">Erster Passagierzug auf der &#8222;White Pass &amp; Yukon Railroad&#8220; am White Pass 20. Febr. 1899.</figcaption></figure>
<p>Dawson City war zu dieser Zeit beinahe menschenleer. Whitehorse hingegen wuchs und wurde 1953 Territoriums-Hauptstadt und zum Kapital- und Verwaltungszentrum heran, wo fast drei Viertel der Bevölkerung des Yukons lebten. Zwei Fünftel der Bevölkerung Whitehorse arbeiteten schon bald im Öffentlichen Dienst.<br />
Die im Yukon lebenden Indianerstämme wurden 1956 von der kanadischen Regierung gezwungen, mehrere Stämme zur „Whitehorse Indian Band“<i> </i>zusammenzulegen. Die heutigen „Kwanlin Dün First Nation“ leben heute mehr schlecht als recht in und um Whitehorse.<br />
Von den heute ca. 27 000 Einwohnern von Whitehorse sind 220 Inuit, 565 Metis und 2845 Indianer(First Nations)<br />
Whitehorse hat einen internationalen Flughafen, den Erik Nielsen Whitehorse International Airport, der regelmäßig von Vancouver, Calgary, Edmonton und Fairbanks (nur im Sommer) angeflogen wird. Einmal in der Woche erreicht ein Direktflug aus Frankfurt am Main (nur von Mai bis September) Whitehorse. Auch der Flughafen entstand im Zweiten Weltkrieg, im Zusammenhang mit dem Bau des Alaska Highways.<br />
An das Straßennetz ist Whitehorse hauptsächlich über den Alaska Highway angebunden. Der Zugverkehr der „White Pass &amp; Yukon Railroad“ nach Skagway, Alaska wurde 1982 eingestellt und 2007 wieder aufgenommen.<br />
Die Schifffahrt auf dem Yukon wurde bis in die 1950er Jahre aufrechterhalten und verband Whitehorse mit Dawson. Heute fungiert eine Buslinie, die von Whitehorse Transit betrieben wird, zwischen den Orten im Yukon Territorium.</p>
<p>Whitehorse erlebt heute einen neuen Aufschwung durch den Wildnis-Tourismus. Viele Kanuten kommen dorthin, um eine 741 km lange Wildnis-Tour auf dem Yukon zu machen. Die Strecke führt sie zum durch den Goldrausch bekanntgewordenen Dawson. Oder sie fahren die 320 km bis nach Carmacks, das im Winter auch Checkpoint des Yukon Qest ist.</p>
<figure id="attachment_3474" aria-describedby="caption-attachment-3474" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3474 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s.jpg" alt="Yukon Quest, Whitehorse" width="450" height="435" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s-300x290.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s-100x97.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s-150x145.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/start_whitehorse_s-200x193.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-3474" class="wp-caption-text">Start des Yukon Quest in Whitehorse</figcaption></figure>
<p>Whitehorse ist Start- und Zielort des Yukon Quest, des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Dort startet das Rennen in Jahren mit ungerader Jahreszahl.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;.</p>
<p><em>Auch meine Hunde gebärdeten sich wie toll, als sie zur Startlinie gebracht wurden. Kenai demonstrierte seine Kraft, indem er immer wieder in die Höhe sprang. Buck und Ranger bellten laut, während Stella und Jade unbändig in den Leinen zerrten. Als ich auf das gelbe Banner mit dem Schriftzug „Yukon Quest“ zuging, hörte ich den Sprecher meinen Namen aufrufen. Ich verabschiedete mich von Rob und Danny, umarmte sie beide, bedankte mich für ihre Hilfe und sagte ihnen, dass ich sie liebte. Und das tat ich auch. Ich liebte sie beide, jeden auf eine spezielle Art.<br />
Der Sprecher gab gerade Wissenswertes über mich und meine Hundezucht an das Publikum weiter, zählte die Rennen auf, die ich schon bestritten hatte und gab zwischendurch die noch verbleibende Zeit bis zu meinem Start an. Als ich zu meinem Schlitten ging, drohte mich die Aufregung kurz zu übermannen, aber ich nahm mich zusammen, bot dem Publikum ein strahlendes Lachen und winkte in die Menge. Ich wurde genauso begeistert begrüßt, wie die Musher, die vor mir gestartet waren. Als dann die Zuschauer zusammen mit der Rennleitung die letzten 15 Sekunden bis zu meinem Start herunterzählten, glaubte ich zu träumen. War das wirklich ich, die jetzt zum härtesten Schlittenhunderennen der Welt antrat? Dann hörte ich die Glocke und meine Helfer ließen die Hunde los. Unter lautem Beifall der Zuschauer und noch lauterem Gebell zog mein Team kräftig an und ich musste gehörig bremsen, damit die Hunde nicht zu schnell wurden. Die Sonne war bereits aufgegangen und strahlte vom blauen Himmel. Ich nahm von meiner Fahrt durch die Menge, die sich an der Strecke versammelt hatte und mir enthusiastisch zujubelte, nur ein Gemisch aus Köpfen, Fähnchen und Farben war. In meinen Augen standen Tränen.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Wiki Commons</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
<p>T-Shirts, handsignierte Künstlerkarten, Bücher und mehr findet ihr im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/yukon-quest-fan-shop">Yukon Quest Fan Shop</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/whitehorse-start-und-ziel-des-yukon-quest">Whitehorse – Start und Ziel des Yukon Quest</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Drei Schwarzbären in Whitehorse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 16:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neulich]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[„Three Black bear roaming downtown Whitehorse"]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich &#8211; aber ich gebe zu, dass es doch schon ein wenig her ist &#8211; waren wir in Kanada. Genauer gesagt in den Yukon Territories in der Nähe der Stadt Whitehorse. Dort hatten wir bei Sonja ein Blockhaus gemietet, sehr &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3212 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s.jpg" alt="Schwarzbären auf der Straße" width="450" height="270" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s-300x180.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s-100x60.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s-150x90.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/schwarzbaeren_s-200x120.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Neulich &#8211; aber ich gebe zu, dass es doch schon ein wenig her ist &#8211; waren wir in Kanada. Genauer gesagt in den Yukon Territories in der Nähe der Stadt Whitehorse. Dort hatten wir bei Sonja ein Blockhaus gemietet, sehr idyllisch gelegen mit Blick auf den Takhini River. Sonja hat ebenfalls eine Cabin auf demselben Grundstück, in dem sie permanent lebt. Sie ist Deutsche und schon vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert. Während der vier Wochen, in denen wir unseren Stützpunkt bei ihr hatten, bekam sie Besuch von ehemaligen Freunden aus Bayern. Ein Ehepaar, um die fünfzig und ganz sympathisch. Die Frau hieß Silke und war hübsch und schlank. Der Mann war ein großer bulliger Bayer und hieß Wolf. Na ja, eigentlich hieß er Wolfgang, wie wir von Sonja erfuhren, aber da er ein Westernfan war, bestand er auf dem Kürzel seines Namens. Ich hatte mich schon gewundert, warum er, als er aus dem Leihwagen stieg, einen Cowboyhut und eine Lederweste mit Fransen trug.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3210 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s.jpg" alt="Cabin am Alaska Highway" width="380" height="304" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s.jpg 380w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s-300x240.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s-100x80.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s-150x120.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/cabin_s-200x160.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" />Bereits am ersten Abend lud Sonja uns ein, mit ihr und ihren Freunden zu essen, was wir gerne annahmen aber auch schon bald bereuten, denn Wolfs Redefluss war sehr beachtlich. Er erzählte eine Wildnisgeschichte nach der nächsten und in jeder spielte er die Hauptrolle, natürlich als Held, was sonst? Wir anderen, die schließlich auch eine Menge erlebt haben und einiges zu erzählen gehabt hätten, kamen kaum zu Wort. Jeder kennt ja diese Menschen, die die gesamte Redezeit an sich ziehen und deren Geschichten oft sehr leicht zu durchschauen sind.</p>
<p>Trotzdem verabredeten wir, mit Sonja, Silke und Wolf eine Wanderung zum Fishlake zu machen. Sonja erwähnte kurz, dass es dort viele Moskitos gäbe, vor denen wir uns schützen sollten und natürlich Grizzlys. Beim Wort Grizzly wurde Wolf plötzlich still. Sonja bemerkte dies und erklärte, dass diese dem Menschen immer ausweichen, vorausgesetzt, er macht sich durch Singen und Sprechen bemerkbar.</p>
<p>Am nächsten Vormittag stiegen wir alle in Wolfs schwarzen Jeep und fuhren die wenigen Meilen bis zum Einstieg in den Weg, der zum Fishlake und auf einen diesen begrenzenden Berg führt. Wir stiegen aus und wollten losgehen, als wir feststellten, dass Wolf im Auto sitzen blieb. Verwundert fragten wir ihn, was denn los sei und er erklärte, dass er allergisch auf Mückenstiche reagiere und deshalb nicht mitgehen wolle. Sonja bot ihm daraufhin ihr Antimückenspray an, was er nicht annahm, weil er es angeblich nicht vertrug. So ließen wir ihn also im Auto zurück und machten uns allein auf den Weg. Drei Frauen und ein Mann, gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Wanderung. Silke machte schon recht bald eine abfällige Bemerkung über ihren Wolf.</p>
<p>„Na, da kann er zu Hause im Klub ja wieder eine tolle Story erzählen, wie er einen Weg gegangen ist, auf dem es von Grizzlys nur so wimmelte.“</p>
<p>Schon bald zeigte uns Sonja die erste frische Spur eines Bären.</p>
<p>„Hier war vor Kurzem noch ein Grizzly“, sagte sie. „Wir sollten uns jetzt etwas lauter unterhalten.“</p>
<p>Das taten wir und der Bär ließ sich nicht sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3211 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s.jpg" alt="Wanderung am Fishlake" width="265" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s.jpg 265w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s-199x300.jpg 199w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s-100x151.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s-150x226.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/fishlake_s-200x302.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" />Wir hatten einen sehr schönen Tag, machten ein Picknick auf dem Berg mit Blick auf den Fishlake und vergaßen dabei beinahe Wolf, der im Auto auf uns wartete. Nach mehr als fünf Stunden kamen wir glücklich wieder bei ihm an, mussten aber feststellen, dass er total beleidigt war. Wir wären viel zu lange weggeblieben, meinte er und er habe die ganze Zeit im Auto gehockt. Tja, das war ja nun seine eigene Schuld.</p>
<p>Einen Tag später las Wolf in der Zeitung einen Bericht über eine Joggerin, die von einem Schwarzbär angegriffen und getötet worden war. Solche Bärattacken kommen im Yukon hin und wieder vor, weil es Bären gibt, die den Menschen in die Zivilisation folgen und sich von Abfällen ernähren. Diese Bären werden dadurch leider in ihrem Verhalten gestört und können gelegentlich gefährlich werden. Das ist aber doch eher selten der Fall.</p>
<p>Wolf jedenfalls bekam es scheinbar mit der Angst zu tun und erklärte, dass er lieber nach Whitehorse in ein Hotel ziehen wolle. Als Grund dafür gab er an, dass es ihm zu beschwerlich sei, in das kleine Wäldchen hinter der Hütte zu gehen, wenn er zur Toilette wolle. Dort stand nämlich, etwas abseits der Blockhäuser, das WC-Häuschen.</p>
<p>Gesagt, getan. Wolf und Silke zogen noch in derselben Stunde in das Gold Rush Inn Hotel nach Whitehorse. Sonja machte sich ein wenig lustig über Wolf und wir fanden auch, dass er ein bisschen übertreibe.</p>
<p>Am nächsten Tag dann kam Sonja laut lachend mit der Zeitung aus ihrer Cabin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3209 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s.jpg" alt="Schwarzbär plündert Müll" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/08/baer_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Seht euch das mal an!“, rief sie und kam auf uns zu. Ich nahm die Zeitung entgegen und dort stand in großen Lettern <strong>„Three Black bear roaming downtown Whitehorse&#8220;</strong></p>
<p>Im Bericht hieß es dann, dass drei Schwarzbären in die Stadt gekommen waren und eine Weile durch die Straßen gestrolcht waren, ehe sie sich vor dem Eingang des Gold Rush Inn niedergelassen hatten. Dort wurden sie dann von der Polizei vertrieben und trollten sich zurück in den Wald.</p>
<p>Wir malten uns aus, wie Wolf zitternd in seinem Zimmer gesessen hatte und empfanden doch ein wenig Schadenfreude.</p>
<p>„Er soll sich doch freuen“, lachte Sonja. „Da hat er doch zu Hause wieder etwas zu erzählen. Und diesmal stimmt die Geschichte sogar und er kann als Beweis die Zeitung mitnehmen. Das erhöht seine Glaubwürdigkeit!“</p>
<p>Noch Tage später amüsierte sich Sonja über ihren „Freund“, insbesondere, weil sie erfahren hatte, dass Silke und Wolf am nächsten Tag überstürzt nach Deutschland zurückgeflogen waren.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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		<title>Yukon Quest, das härteste Schlittenhunderennen der Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 09:35:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3032 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s.jpg" alt="Schlittenhundegespann beim Yukon Quest" width="450" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schlitten_01_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">In diesem Artikel habe ich, um den Fluss des Textes nicht unnötig zu stören, darauf verzichtet, jeweils die männliche und die weibliche Form des Wortes Musher (Schlittengespannführer)  zu benutzen. Musher steht hier auch immer für Musherin. Ich habe überlegt, immer nur die weibliche Form zu benutzen, was aber in einer Passage des Artikels zu Schwierigkeiten geführt hätte. Ich möchte hier meinen Respekt und meine Bewunderung für alle Teilnehmer dieses Schlittenhunderennens ausdrücken, vor allem aber für die mutigen Frauen, die sich der Herausforderung stellen, mit einem Hundeschlitten die arktische Wildnis zu durchqueren.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3031 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s.jpg" alt="Sui Kings beim Yukon Quest in Whitehorse" width="246" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s.jpg 246w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s-185x300.jpg 185w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s-100x163.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s-150x244.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sui_01_s-200x325.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /> <span style="font-size: 12pt;">Sui Kings und seine Begeisterung für den Yukon Quest</span></b></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Mein Freund Sui Kings ist wohl einer der treuesten Fans des Yukon Quest, des Schlittenhunderennens, das einer alten Poststrecke von Fairbanks in Alaska bis Whitehorse im Yukon folgt. Sui begeistert sich so sehr für das Rennen und für alles, was damit zu tun hat, dass er seit mehr als 10 Jahren im Februar nach Kanada oder Alaska reist, je nachdem, wo das Schlittenhunderennen startet. Der Startort wechselt jedes Jahr. In Jahren mit geraden Jahreszahlen führt es von Fairbanks nach Whitehorse, in den anderen in umgekehrter Richtung. Sui ist immer vor Ort und verfolgt den Start des Rennens. Er kennt alle Musher und hat unter ihnen einige gute Freunde, wie Hugh Neff, den Quest Gewinner von 2012 und 2016 und mehrfachen Zweiten dieses Rennens.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Sicher sind Start und Ziel die interessanten Eckpunkte des Rennens, aber Sui Kings begnügt sich nicht damit, nur zu verfolgen, wie die Teams auf die Strecke gehen oder ins Ziel einlaufen. Er macht, was uns hier in Deutschland unmöglich erscheint. Er fährt mit dem Auto zu jedem einzelnen der Checkpoints und wartet dort auf das Eintreffen der Musher mit ihren Hundeteams. Dabei führt sein Weg ihn über tief vereiste Straßen und durch unwirtliche und einsame Gegenden, die normalerweise keiner freiwillig befährt. Für uns Mitteleuropäer ist es sicher ganz schwer vorstellbar, was dies bedeutet. Eisige Kälte, Straßen, die unter Schnee und Eis verschwinden, nur einige Stunden Tageslicht und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. All dies klingt wenig einladend. Und doch muss von der arktischen Landschaft eine Faszination ausgehen, die wir anhand von Fotografien bestenfalls erahnen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3030 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s.jpg" alt="Straße im Winter im Yukon" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/strasse_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">In einem der Checkpoints angekommen verfolgt Sui ganz genau das Rennen, was heute wegen der GPS-Ausrüstung der Schlittengespanne möglich ist. So erfährt er, wann ein Team ankommen wird und oft wartet er draußen in der Kälte, um die Musher und ihre Hunde zu empfangen. Schon weit vor dem Eintreffen der Schlitten ist in der absoluten Stille der Wildnis ein Singen auf dem Schnee vernehmbar. Dies ist das Zeichen für Sui, seinen Fotoapparat herauszunehmen. Kurz bevor dann das Schlittengespann am Checkpoint eintrifft, ertönt das aufgeregte Bellen der Hunde. Diese wissen, dass es bald etwas zu fressen gibt und sind deshalb hörbar erregt. Der Musher lenkt seinen Schlitten geschickt zum Dogyard, wo er seine Hunde versorgt. Sui wartet im Inneren des Checkpoints darauf, dass die Musher hereinkommen und häufig führt er eine lose Unterhaltung mit ihnen. Aber nicht immer finden die Musher Zeit für eine Mahlzeit oder ein kurzes Schläfchen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Die Checkpoints sind in sehr unterschiedlichen Gebäuden untergebracht. Mal ist es eine alte Schule, ein anderes Mal ein Blockhaus von Yukon Quest begeisterten Menschen, die an der Strecke wohnen. Den Musher werden dort kostenlose einfache Gerichte serviert und es gibt für sie eine Möglichkeit zu schlafen. Einfache Räume dienen hierfür als gemeinsame Schlafstätten ohne jeden Komfort. Der Schlafsack ist das Bett des Mushers, auch in den Checkpoints.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">In so einem Checkpoint herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre. Journalisten von regionalen und internationalen Zeitungen warten in den Checkpoints auf die Favoriten des Yukon Quest und versuchen Interviews zu erhaschen. Musher sitzen erschöpft an den Tischen und essen ihre verdiente Mahlzeit oder sie sprechen mit interessierten Fans oder Journalisten. Zwischen ihnen findet man immer Sui Kings. Nur im Checkpoint Eagle sind die Musher und die Helfer unter sich, denn Eagle kann im Winter nur mit Buschflugzeugen erreicht werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Als ich bei den Recherchen zu meinem Buch „Alaska Highway Mile 895“ Fragen zum Yukon Quest hatte, lernte ich Sui Kings kennen, der mir sehr ausführlich vom Quest erzählte und mit mir sein Insiderwissen teilte. Geduldig beantwortete er meine vielen Fragen und las den Teil meines Buches Korrektur, in dem meine Protagonistin Sonja Heller am Quest teilnimmt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Natürlich habe ich auch den Yukon und Alaska bereist und dort viel über Land und Leute gelernt. Mein Buch basiert zum Teil auf Geschichten, die mir von Bewohnern von Whitehorse, </span><span style="font-size: 12pt;">Dawson City, Skagway und vielen kleinen Ortschaften erzählt wurden. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><b>Der Yukon Quest, vielschichtig, aufregend und einzigartig</b></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Der Yukon Quest, der jährlich im Februar stattfindet, geht über eine Distanz von 1000 Meilen/1600 km auf Wildnis-Pfaden von Whitehorse im Yukon nach Fairbanks in Alaska oder umgekehrt.</span></p>
<figure id="attachment_3035" aria-describedby="caption-attachment-3035" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3035 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s.jpg" alt="Dog Truck beim Yukon Quest in Alska" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/dog_truck_02_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-3035" class="wp-caption-text">Dog Truck</figcaption></figure>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 12pt;">Die Musher bereiten sich auf dieses Rennen sehr sorgfältig vor. Sie bestreiten eine Reihe kleinerer Schlittenhunderennen um sich und ihr Team in Form zu bringen und um sich zu qualifizieren. Sind sie dann beim Quest angenommen, planen sie mit ihren Helfern ganz genau, welches und wie viel Hundefutter sie für die einzelnen Etappen des Rennens benötigen. Dieses wird dann in Säcke verpackt, die außerdem noch Medikamente für den Musher  und vor allem für seine Hunde enthalten. In die Säcke kommen natürlich auch frische Booties (kleine Stoffschuhe) für die Hunde, Ersatzleinen und vieles mehr. Die gepackten Säcke müssen bis zu einem bestimmten Tag bei der Rennleitung aufgegeben werden und werden von dieser zu den einzelnen Stationen gebracht. Dort kann der Musher dann auf seinen Proviant und sein Equipment zugreifen. Die Vorbereitung auf das Rennen nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Zwischendurch werden immer wieder Trainingsfahrten mit dem Team unternommen, der Dog-Truck vorbereitet und die eigene Ausrüstung in Ordnung gebracht. Das Hundeteam für den Yukon Quest besteht aus 14 Hunden, meistens Alaskan Huskys, aber auch immer häufiger Sibirian Huskys. Jeder Musher ist natürlich darauf bedacht, möglichst seine besten und fittesten Hunde mit an den Start zu nehmen. Er überlegt genau, welche Leader (Leithunde) er braucht. Die meisten Musher haben unterschiedliche Leader, die sie in bestimmten Situationen an forderster Stelle des Hundegespanns einspannen. Es gibt Leader für Steigungen und solche, die gut mit Schneefall und Wind von vorne zurechtkommen. Andere sind besser geeignet für Nachtfahrten und wieder andere haben keine Scheu davor, einen Overflow zu durchlaufen. Jede Situation auf der Strecke erfordert viel Konzentration und Können, sowohl von Seiten des Mushers, als auch vom Gespann. Dabei muss der Musher sich unbedingt auf sein Hundeteam verlassen können.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Eine der gefürchtesten Situationen ist das Durchfahren eines Overflows. Ein Overflow entsteht, wenn die Eisdecke von zugefrorenen Flüssen oder Seen so dick wird, dass das Wasser darunter keinen Platz mehr hat. Es drängt dann durch haarfeine Risse oder Spalten an die Oberfläche und bildet dort Pfützen oder flache Seen aus halbgefrorenem Wasser, die beim unverhofften Durchfahren mit einem Schlittenhundegespann sehr gefährlich sein können. Overflows tauchen fast immer unvermittelt auf und können den Musher und sein Team ganz schön in Schwierigkeiten bringen. Dabei ist das geringste Übel, dass die Booties der Hunde nass werden und der Musher diese auswechseln muss, was bei 14 Hunden mit je vier Beinen viel Zeit kostet. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 12pt;">Ein Auszug aus meinem Roman „Alaska Highway Mile895“ schildert das Durchfahren eines Overflows. Hier der Textauszug (01):<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><span style="color: #000000;"><span lang="de-DE"><i>Dann galt es plötzlich, eine sehr scharfe Haarnadelkurve zu durchfahren. Ich hatte die Kurve nicht rechtzeitig genug bemerkt und presste schnell den Fuß in den Schnee, um den Schlitten mit Hilfe einer Gewichtsverlagerung zu manövrieren</i></span></span><span style="color: #000000;"><span lang="de-DE">.</span></span></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-size: 12pt;"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif;"><a id="up_01"></a>Hier kannst du den <a href="#anker_01">Textauszug</a> weiterlesen</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3036 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/thermo_s-248x300.jpg" alt="Thermometer beim Yukon Quest" width="248" height="300" /><span style="font-size: 12pt;">Eine weitere Gefahr für den Musher und sein Team ist die Einsamkeit. Auf langen Distanzen begegnet das Hundegespann normalerweise keinem anderen Team, denn alle Musher fahren zu unterschiedlichen Zeiten von den einzelnen Checkpoints ab. So ist der Musher mit seinen Hunden allein unterwegs und ganz auf sich selbst gestellt. Ohnehin darf er unterwegs keine fremde Hilfe annehmen. Ignoriert er dies, droht ihm die Disqualifikation. Hilfe darf der Musher auf dem Trail (Rennstrecke) nur von Kollegen annehmen, die auch am Rennen teilnehmen. So ist er meistens allein mit seinen Hunden. Rund um ihn ist nur die unwirtliche Natur mit Eis, Schnee und Wind. Bis zu -50 Grad sind dabei keine Seltenheit. Da die Strapazen sehr groß sind, kommt es immer wieder einmal vor, dass der Musher und seine Hunde in der Wildnis eine Rast einlegen müssen. Die Hunde werden dann gefüttert oder bekommen manchmal auch nur einen Snack. Meistens kocht der Musher auch unterwegs eine Hundesuppe auf einem mitgeführten Gaskocher. Dazu erhitzt er Schnee und wirft Fisch und Fleisch hinein. Ist die Suppe fertig, die je nach Geschmack der Hunde und nach der Vorstellung des Mushers auch noch Zutaten wie Haferflocken, Weizenkleie und Stücken von Rinderherzen enthalten kann, muss jeder einzelne Hund dazu motiviert werden, seinen Napf leer zu fressen. Erfahrungsgemäß fressen Schlittenhunde nicht gerne, wenn sie erschöpft sind. Das darf der Musher aber nicht zulassen, denn die Hunde dehydrieren sehr schnell, da sie in der trockenen Luft bei der hohen Anstrengung viel Flüssigkeit verlieren. Das kann nicht nur der Gesundheit der Tiere schaden, sondern auch dazu führen, dass die betroffenen Hunde am nächsten Checkpoint vom Tierarzt aus dem Rennen genommen werden. Je weniger Hunde ein Musher in seinem Gespann hat, desto schwieriger wird es, den Quest zu gewinnen. Haben die Hunde endlich alles leer gefressen, rollen sie sich im Schnee ein und halten ein Schläfchen. Der Musher nutzt diese Zeit meistens dazu, sich mit dem weiteren Streckenprofil vertraut zu machen und kleinere Reparaturen an der Ausrüstung oder am Schlitten vorzunehmen. Natürlich wird auch er versuchen, etwas zu essen und zu trinken und wenn die Rennzeit es zulässt, wird sich auch der Musher kurz mit seinem Schlafsack in den Schnee legen und ein wenig schlafen. Denn was für die Hunde gilt, gilt auch für ihr Herrchen. Die Gefahr, bei Übermüdung oder Dehydrierung Halluzinationen zu bekommen, ist in der eintönigen Schneelandschaft groß. Damit würde der Musher aber nicht nur sich selbst gefährden, sondern auch sein Hundegespann, für das er allein verantwortlich ist.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Die Protagonistin meines Romans „Alaska Highway Mile 895“ macht Erfahrungen mit Halluzinationen, wie in den folgenden Textauszügen (02):<br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><i>Schon während der ersten Kilometer hatte sich wieder meine Sehschwäche eingestellt. Ich war sehr beunruhigt, denn ich glaubte inzwischen, eine ernsthafte Augenerkrankung zu haben. Auch lag mir das Frühstück, das ich so sehr genossen hatte, schwer im Magen.</i></span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i><a id="up_02"></a>Eine der gefürchteten Halluzinationen, dachte ich, dabei bin ich doch noch gar nicht so lange unterwegs.</i></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Hier kannst du die <a href="#anker_02">Textauszüge</a> weiterlesen:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3033 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s.jpg" alt="Schlittenhunde beim Yukon Quest" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hunde_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><span style="font-size: 12pt;">Übrigens, dem Musher sind seine Hunde wichtiger als alles andere. Er unterhält zu jedem Hund in seinem Gespann eine intensive Beziehung, die er auf dem Trail durch Schmusen und Zuspruch pflegt. Die Schlittenhunde ihrerseits sind dem Musher treu ergeben und geben für ihn alles. Sie quälen sich steile Berghänge hinauf, ziehen den Schlitten bei heftigem Schneetreiben und durchlaufen sogar die unangenehmen Overflows. Kein Musher lässt gerne einen Hund an einem Checkpoint zurück, erst recht nicht in Eagle, das <span style="color: #000000;">im Winter über Straßen nicht erreichbar ist. Die Hunde, die dort aus dem Rennen genommen werden, müssen </span>mit dem Buschflugzeug zurückgebracht werden.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000; font-size: 12pt;">In den Checkpoints werden die Hunde von den Mushern erst einmal mit Fressen versorgt. Dann müssen sie dem Veterinär vorgestellt werden, der sie sehr gründlich untersucht. Er allein entscheidet, welcher Hund das Rennen fortsetzen darf und welcher nicht. Nach der Untersuchung rollen sich die Hunde im Schnee ein und schlafen. Der Musher deckt sie dann mit je einer Hundedecke zu. Erst dann kann er an sein eigenes Wohl denken. Bevor sich die Musher nach dem Essen für ein Schläfchen auf ihre Isomatten legen können, müssen sie die Rennergebnisse genau überprüfen. Sie dürfen nicht zu lange schlafen, wollen sie der Konkurrenz keinen Vorteil verschaffen. Das heißt, dass ein Musher oft schon nach wenigen Stunden Schlaf erneut aufbrechen muss, und sei es mitten in der Nacht. Die Hunde mögen es nicht, wenn sie aus dem Schlaf gerissen werden und sofort wieder den Schlitten ziehen sollen (sie bleiben bei Pausen meistens eingespannt). Deshalb versöhnt und motiviert der Musher sein Team mit einem Snack, bestehend aus Fisch oder Fleisch, das die Hunde tiefgefroren hinunterschlucken.</span></p>
<figure id="attachment_3034" aria-describedby="caption-attachment-3034" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3034 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s.jpg" alt="Ein Husky schaut aus seiner Box im Dog Truck" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/hund_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-3034" class="wp-caption-text">Ein Husky schaut aus seiner Box im Dog Truck</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000000; font-size: 12pt;">Es gibt aber auch Checkpoints, in denen eine Rast von einer bestimmten Dauer vorgeschrieben ist. So in Dawson City, wo jeder Musher eine Zwangsrast von 36 Stunden einhalten muss. Dort bauen die Begleitteams Hundezelte auf und die Musher können ihr Hundeteam den Handlern (erfahrene Helfer) für die vorgeschriebene Zeit am Stake-Out (Kette, an der die Hunde festgemacht werden) überlassen. Die Hunde können sich endlich einmal richtig ausschlafen und werden mit viel Nahrung und Flüssigkeit versorgt und natürlich auch tierärztlich untersucht. Die Musher können in Dawson zum ersten Mal in einem Bett schlafen, denn es ist ihnen erlaubt, in einem Hotelzimmer zu übernachten. Diese Zwangsunterbrechung wird nicht von allen Mushern gerne eingehalten, denn sind sie erst einmal so richtig in Rennlaune, würden sie auch gerne bis zum Ziel weiterfahren. Andere wiederum genießen die Pause und die Möglichkeit, zu baden oder ausgiebig zu duschen. Das trifft sicher vor allem auf die weiblichen Musher zu, von denen auch beim Yukon Quest von Jahr zu Jahr mehr mit ihren Teams an den Start gehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000; font-size: 12pt;">Um den Quest zu gewinnen, bedarf es nicht nur einer großen Erfahrung als Hundegespannführer, sondern auch des taktischen Geschicks. Besonders im letzten Drittel des Rennens und wenn der Zeitabstand zu den unmittelbaren Konkurrenten zu gering ist, um einen sicheren Sieg einzufahren. Ein Trick, der gerne angewandt wird ist dieser: Der Musher rastet mit seinem Gespann kurz vor einem Checkpoint abseits des Trails. Damit bezweckt er, dass sein direkter Konkurrent beim Lesen der Rennergebnisse im Checkpoint glaubt, der andere sei noch auf der Strecke. Kaum hat sich dieser dann zum Ausruhen hingelegt, fährt der Taktierer zum Checkpoint, lässt seine Zeit nehmen, die Hunde untersuchen und fährt schnell weiter. Bis sein Konkurrent wach wird und die Zeit des anderen auf der Anzeigetafel sieht, hat dieser schon einen Zeitvorsprung herausgefahren. Will ein Musher verhindern, dass ein Konkurrent, der mit einem geringen Zeitabstand hinter ihm geführt wird, unbemerkt aufbricht und an ihm vorbeizieht, legt er sich zum Schlafen unbeobachtet auf die Jacke des Konkurrenten. So kann dieser nicht aufbrechen, ohne den anderen aufzuwecken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 12pt;">Der Musherin Sonja Heller aus meinem Roman „Alaska Highwy Mile 895“ geschehen in den Checkpoints unschöne Dinge. Hier zwei Textauszüge: (03)</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"> <a id="up_03"></a><span lang="de-DE"><i>Als ich schließlich in Braeburn ankam, war es kurz vor Mitternacht. Ich hatte den ersten Tag auf dem Trail gut überstanden und freute mich schon darauf, Rob wiederzusehen.</i></span> </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><span lang="de-DE">Hier kannst du die <a href="#anker_03">Textauszüge</a> weiterlesen:</span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-size: 12pt; font-family: georgia,palatino,serif;">Über den Yukon Quest gäbe es noch Vieles zu berichten, was aber den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Das Rennen ist und bleibt ein aufregendes Erlebnis für die Musher mit ihren Hundeteams und für deren Helfer. Aber auch Fans aus aller Welt, wie der Kölner Sui Kings erliegen immer wieder der Faszination des härtesten Schlittenhunderennens der Welt.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-size: 12pt;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3037 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs.jpg" alt="Alaska Highway Mile 895, Roman von Xenia Marita Riebe" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Wer mehr über das Rennen und seine Geschichte erfahren möchte, kann im Internet fündig werden. Oder er liest eines der vielen Bücher, die schon zu diesem Thema geschrieben wurden. Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Leser dieses Artikels meinen Roman „<a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-e-book">Alaska Highway Mile 895</a>“ lesen würde, dessen Handlung zum Teil den Yukon Quest widerspiegelt.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE">Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Sui Kings</p>
<p lang="de-DE"><a id="anker_01"></a>Textauszug 01</p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: georgia,palatino,serif;"><span style="color: #000000;"><span lang="de-DE"> </span></span><span style="color: #000000;"><span lang="de-DE"><i>Meine ganze Kraft aufbietend, zwang ich ihn auf die innere Kufe. Dabei versuchte ich, Zug aus der Leine zu nehmen, indem ich das Team kurz anbremste und die Bremskraft in der Kurve reduzierte.Doch wahrscheinlich hatte ich diese Maßnahmen zu spät ergriffen oder mir fehlte einfach die Kraft, den voll beladenen Schlitten zu halten. Jedenfalls kippte er in der Kurve um. So wurde mein schlimmster Albtraum wahr. Ich hatte trainiert, was in einer solchen Situation zu tun ist, aber Training ist das eine, Realität das andere. Die Hunde zogen den gekenterten Schlitten um die Kurve und dann weiter bergab. Ich hing an der rückwärtigen Stütze und wurde durch den Schnee geschleift. Mit letzter Kraft versuchte ich, den Schlitten auf gar keinen Fall loszulassen.</i></span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Whoaaah!“, rief ich mit dunkler Stimme und so ruhig wie es mir in dieser Situation möglich war.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Gott sei Dank hielten Demi und Ginny an, trotz der prekären Situation, in der wir uns befanden und meiner Angst, die sie sicher spürten. Mit einer Hand suchte ich nach dem Schneeanker und drückte diesen so fest wie möglich in den harten Schnee. Dann richtete ich mich auf, stellte mich auf den Anker und versuchte, den Schlitten wieder auf die Kufen zu stellen. Dazu brauchte ich drei Anläufe und ich musste mich sehr zusammennehmen, um meine letzten Reserven für diese Aufgabe zu bündeln. Doch schließlich gelang es mir. Ich sprach beruhigend auf mein Team ein und ging von einem Hund zum anderen um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Bandit war mit dem Hinterlauf über die Tugleine gestiegen und ich musste ihm helfen, das Bein zurück auf die richtige Seite zu holen. Ansonsten schien mit den Hunden alles in Ordnung zu sein. Ich ging zum Schlitten zurück, wobei ich merkte, dass mein rechtes Bein schmerzte. Wahrscheinlich hatte ich mir beim Sturz eine Prellung zugezogen.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Auch das noch!“, fluchte ich laut.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>War es nicht schon genug, dass ich Sehschwierigkeiten hatte und unter Kopfschmerzen und Übelkeit litt? Jetzt kam dazu noch ein verletztes Bein. Ich beschloss, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit eine kurze Rast einzulegen. Doch zuerst musste ich vom Berg hinunter.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Go!“, rief ich und das Team zog an.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Kaum war ich im Tal angelangt, führte der Trail über einen der vielen schmalen Bäche und ich geriet mitten hinein in einen Overflow.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Das Schicksal schien sich gegen mich verschworen zu haben!</i></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Das Wasser war nicht sehr tief, aber es genügte, um meine Stiefel zu durchnässen und die Hunde ordentlich nass zu machen. Ich ließ mein Team sofort anhalten, fuhr ein wenig zur Seite, setzte den Schneeanker und sicherte den Schlitten an einem Baum. Dann legte ich Stroh aus und führte meine Hunde dorthin, um ihnen frische Booties anzuziehen. Ich gab jedem Hund einen Snack und machte mich daran, Brennholz aufzuschichten. Erst als das Feuer brannte, zog ich meine nassen Stiefel aus und hielt meine eiskalten Füße in die Nähe der Flammen. Zum Glück hatte ich trockene Socken und Reservestiefel auf dem Schlitten, denn bei minus 32 Grad mit nassen Füßen weiterzufahren, wäre sehr gefährlich gewesen. Viele Musher hatten sich schon Erfrierungen an Zehen und Fingern zugezogen und dazu brauchte es nicht einmal nasse Kleidung. &#8211; </i><a href="#up_01">zurück zum Beitrag</a><i><br />
</i></span></p>
<p lang="de-DE"><a id="anker_02"></a>Textauszug 02</p>
<p><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><i>Immer wieder hatte ich das Gefühl, mich gleich übergeben zu müssen. Aber für die anspruchsvolle Strecke brauchte ich meine ganze Konzentration, was mir half, die Übelkeit zu verdrängen.</i></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Als es hell wurde, war ich schon mitten in den Black Hills. Das erste Tageslicht glitt über die Berggipfel, deren höchste Kuppen jenseits der Waldgrenze lagen. Es bot sich mir ein herrliches Bild. Die Kristalle des gefrorenen Schnees, der jeden Ast der Bäume ummantelt hatte, glitzerten im ersten Licht und zauberten einen silbernen Farbton in die Landschaft.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>In diesem Zwielicht sah ich plötzlich kleine Tiere, die Ratten sehr ähnlich sahen, auf den Rücken meiner Hunde turnen. Es waren viele, so um die 20. Sie rannten über die Hunde hin und her, begegneten einander, wichen sich aus und rannten weiter, einer Ameisenstraße ähnlich. Ich kniff die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Die Tiere waren verschwunden.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Betrübt saß ich am Feuer und schaute in die Flammen, als ich dort tanzende Elfen zu sehen glaubte. Wieder versuchte ich den Trick, die Augen zu schließen, doch als ich diese wieder öffnete, waren die Elfen noch da und tanzten ihren wilden Feuertanz. Panisch griff ich mit den Händen in den Schnee. Ich schaufelte ihn wie wild in das Feuer, bis es erlosch. Mein Atem ging keuchend und ich wurde mir bewusst, dass ich auf den Knien saß und in den aufsteigenden Rauch starrte. Und da waren sie wieder, die Elfen, jetzt zart und flüchtig und in der Farbe des Rauchs. Ich schlug die Hände vor das Gesicht und begann zu weinen. Erst als ich einige meiner Huskys winseln hörte, zwang ich mich zur Ruhe. Ich wischte meine Tränen weg und stand auf.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Lasst uns weiterfahren“, sagte ich zu meinen Hunden. „Bis nach Scroggie Creek kann es nicht mehr weit sein.“ &#8211; </i><a href="#up_02">zurück zum Beitrag</a><i><br />
</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><a id="anker_03"></a>Textauszug 03</p>
<p><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><i>Schon von Weitem sah ich das riesige Feuer, das vor Braeburn-Lodge, dem Checkpoint, brannte und hielt direkt darauf zu. Die Tierärzte und Doghandler hatten es entzündet, um sich daran zu wärmen. Während der Rennrichter meinen Schlitten und meine Ausrüstung kontrollierte, sah ich mich unruhig nach Rob um. Und dann sah ich ihn auch schon. Er stand auf der erleuchteten Veranda vor der Tür der Lodge und schien nach mir Ausschau zu halten.</i></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Unruhig wartete ich das Ende des Checks ab und fuhr hinüber zur Lodge.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Whoaaah“, rief ich, benutzte die Bremsmatte und mein Team kam genau vor der Veranda zum Stehen.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Schnell setzte ich einen Schneeanker und sprang vom Schlitten. Augenblicke später lag ich in Robs Armen. Wir freuten uns beide, dass wir uns wohlbehalten wiedersahen.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Ich brachte mein Team hinter die Lodge, wo eine große beschneite Fläche als Lagerplatz für die Hunde zur Verfügung stand. Dort zerteilte ich einen Strohballen und machte Lagerplätze zurecht. Dann schirrte ich die Hunde aus, damit sie sich auf dem Stroh ausstrecken konnten. Da ich keine Hilfe von außen annehmen durfte, blieb Rob keine andere Wahl, als mir zuzuschauen. Er fragte mich nach meinen Erlebnissen und ich erzählte ihm, dass alles soweit gutgegangen sei, bis auf den Overflow, den wir aber auch gut gemeistert hatten. Als Rob dies hörte, entspannte er sich merklich. Scheinbar hatte er sich Sorgen um mich gemacht.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Immerhin brauchte ich in Braeburn keinen Schnee zu schmelzen, denn mir wurde heißes Wasser zum Kochen meiner Hundesuppe zur Verfügung gestellt. Ich gab mein Bestes, kochte eine recht dünne, aber gehaltvolle Mischung aus Haferflocken, Weizenkleie und Stücken von Rinderherzen. Da ich von Anfang an kein Risiko eingehen wollte, versuchte ich, meine Hunde immer mit ausreichend Wasser zu versorgen. Weil ich aber wusste, dass sie nicht so gerne trinken, kochte ich ihnen eine Art Suppe, damit sie ganz nebenbei genug Flüssigkeit aufnahmen.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Die Hunde lagen bereits eine Weile auf dem Stroh und fraßen Fleisch- und Fischstücke, die ich ihnen als Snacks gegeben hatte. Ich ließ ihnen Zeit, sich ein wenig zu erholen. Schließlich gab ich jedem Hund seinen Fressnapf und lobte ihn mit ein paar Streicheleinheiten und guten Worten. Kenai kraulte ich besonders lange das Fell am Nacken und hinter den Ohren.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Das hast du gut gemacht“, sagte ich anerkennend. „Braver Hund!“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Kenai stieg zu mir hoch und brachte seine Schnauze nahe an mein Gesicht und ich klopfte anerkennend seine Schulter.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Bald lagen alle Hunde zufrieden und satt im Stroh und ich versorgte ihre Pfoten und sah dann zu, wie der Tierarzt einen nach dem anderen gründlich untersuchte. Zum Glück wurden sie alle für gesund und kräftig erklärt und durften im Rennen bleiben.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Erleichtert ging ich mit Rob in die Lodge, um endlich etwas Warmes zu essen.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>In der Lodge war es ziemlich voll und laut. Mit seiner hellen Holzvertäfelung wirkte der Raum, den wir jetzt betraten, gemütlich. Das etwa halbe Dutzend graugrüner Tische war mit Männern und Frauen besetzt, die aßen und laut miteinander redeten. Es war ein wenig stickig und roch nach dampfenden Menschen, nach Holzfeuer und nach Essen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, in eine Almhütte gekommen zu sein. Ich fühlte mich merkwürdig fehl am Platz, denn ich war müde, mir war kalt und ich war verschwitzt zugleich. Wieder waren Fernsehteams bei der Arbeit. Sie interviewten die bereits eingetroffenen Musher und ich war froh, nicht zu den Favoriten zu gehören. So hatte ich meine Ruhe. Völlig arglos ließ ich meinen Blick durch den Raum gleiten. Ich sah eine Tafel, auf der die Ränge der bisher eingetroffenen Teams zu lesen waren. Ich stand dort auf Platz 12. Dann nahm ich einen Mann wahr, der mit einem Cowboyhut auf dem Kopf aus der Küche kam. Ich fragte mich, warum jemand in der Küche einen Hut trägt, aber ich achtete nicht weiter darauf. Rob empfahl mir gerade die hervorragende Suppe, die er bereits gegessen hatte. Dazu sollte ich unbedingt einen von den riesigen Hamburger essen und zum Nachtisch eine der großen Zimtschnecken, für welche die Braeburn-Lodge berühmt ist. Ich lachte und meinte, dass dies ja wohl ein bisschen zu viel des Guten sei.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Du musst ordentlich essen“, sagte Rob, „sonst fehlt dir die Kraft, gegen die Kälte anzukommen.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Ja, das ist schon richtig“, antwortete ich, „du darfst aber nicht vergessen, dass ich eine Frau bin. Wir essen nicht so viel wie ihr Männer. Aber ich habe großen Hunger und hole mir jetzt tatsächlich eine Suppe und einen Hamburger.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Ich ging auf den Mann zu, der offenbar das Essen austeilte. Auf meinem Weg dorthin sprach ich kurz mit einem anderen Musher. Als ich mich schließlich umdrehte, um etwas zu bestellen, stand ich völlig unerwartet vor Dietmar. Ich schrak zusammen. Schon glaubte ich, eine Halluzination zu haben, als er mich ansprach.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Hallo Sonja! Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen“, sagte er. „Wie ich sehe, hast du schon wieder einen neuen Lover.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Statt zu antworten fragte ich scharf und unfreundlich: „Was willst du hier?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Der Inhaber der Lodge ist ein alter Freund von mir. Ich helfe hier ein bisschen aus.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Das sehe ich. Wusstest du, dass ich am Rennen teilnehme?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Ja, natürlich. Deshalb bin ich ja hier. Ich bin gekommen, um dich scheitern zu sehen.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Wie nett! Aber darauf kannst du lange warten“, sagte ich wütend. „Gib mir bitte eine Suppe und einen Hamburger.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Wenn ich weiter nichts für dich tun kann“, antwortete er und füllte eine Terrine mit der gut duftenden Suppe. Diese stellte er zusammen mit einem Teller, auf dem der Hamburger lag, auf ein kleines Tablett.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Lass mich einfach in Ruhe!“, fuhr ich ihn an, drehte mich um und ging zu Rob hinüber.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Guten Appetit, die Dame!“, rief er mir nach und lachte hämisch.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Idiot!“, zischte ich in seine Richtung.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Wer ist denn das?“, fragte Rob.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Das ist Dietmar, der Typ, mit dem ich vor Jahren eine Kajakfahrt gemacht habe und von dem ich mich gerade getrennt hatte, als wir uns in Carmacks zum ersten Mal gesehen haben. Erinnerst du dich? Ich habe dir von ihm erzählt.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Warst du mit ihm zusammen?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Nein, Gott bewahre, er war nur mein Reisebegleiter. Aber wie ich dir schon erzählt habe, hat er mir das ganze Abenteuer verdorben. Kurz bevor ich Danny heiratete, tauchte er dann vor meiner Cabin auf und bedrohte mich. Zum Glück kam Danny und half mir. Ich bin sicher, Dietmar wollte mich vergewaltigen. Und jetzt taucht er hier auf. Es ist unfassbar.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Wie kommst du darauf, dass er das wollte?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Weil er es schon einmal versucht hat, kurz vor Carmacks, als ich allein mit ihm in der Wildnis war. Aber ich habe mich gewehrt.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Hm“, sagte Rob.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Du glaubst mir nicht? Der Typ ist verrückt, das habe ich leider erst gemerkt, als wir schon auf dem Teslin River waren.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Rob drehte sich zu Dietmar um und beäugte ihn missbilligend. Dieser stand selbstbewusst hinter dem Ausschank und hielt Robs Blick stand.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Rob, ich habe Angst vor ihm. Kannst du mir den Gefallen tun und ihn möglichst nicht aus den Augen lassen?“, bat ich.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Natürlich. Keine Angst, ich werde dich beschützen“, antwortete Rob und griff nach meiner Hand. „Du kannst dich auf mich verlassen.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Das beruhigte mich.</i></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Nach dem Essen ging ich in einen Nebenraum, der den Mushern zum Schlafen diente und legte mich auf eine der Isomatten. Kaum lag ich, da schlief ich auch schon ein. Ich zollte den beinahe 13 Stunden Tribut, die ich auf dem Trail verbracht hatte und schaffte es, ein paar Stunden zu schlafen&#8230;&#8230;&#8230;</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>So lenkte ich mein Gespann zum Dog-Yard und gab meinen Hunden erst einmal die Fleischreste, die ich von der Etappe übrig behalten hatte. Dann holte ich mir meinen neuen Futtersack und einen Strohballen und machte für meine müden Krieger ein Lager zurecht. Als ich gerade angefangen hatte, die Hundesuppe zu kochen, hörte ich am Knirschen des Schnees, dass jemand auf mich zukam. Ich hob den Blick und sah Dietmar, der bewusst langsam zu mir herüberkam. Bei seinem Anblick begann mein Herz zu pochen. Warum jagt mir dieser Mann eine solche Panik ein? Ich weiß doch, was für ein Schwächling er ist, überlegte ich.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Aber unbewusst spürte ich wohl, dass eine Veränderung mit ihm vor sich gegangen sein musste. Er wirkte irgendwie gefestigter, entschlossener und ein bisschen arrogant. Der Dietmar, an den ich mich erinnerte, war eher gehemmt gewesen, was er durch übertriebenes männliches Gehabe zu vertuschen versucht hatte. Jetzt schien es, als wäre er an einer schweren Aufgabe gewachsen. Von ihm ging etwas Diabolisches aus. Auch meine Hunde schienen dies zu spüren, denn sie zogen sich, als er versuchte, den einen oder anderen von ihnen zu tätscheln, von ihm zurück.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Lass deine Finger von meinen Hunden“, blaffte ich ihn ein bisschen zu unfreundlich an.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Warum so abweisend, schöne Frau?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Was willst du hier?“, fragte ich ihn wieder.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Das habe ich dir schon in Braeburn gesagt.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Und du hast gehört, was ich geantwortet habe. Das gilt immer noch. Also spare dir die Mühe, mir von Checkpoint zu Checkpoint hinterherzufahren.“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Ich schaute Dietmar böse an, um meine Worte zu unterstreichen. Auf keinen Fall wollte ich ihn spüren lassen, dass er mir Angst machte.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">„<i>Wir werden ja sehen, wie lange du durchhältst!“, antwortete er mit einer Überzeugung in der Stimme, die mich stutzig machte.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf, genauso, wie ich es gemacht hatte, als ich auf meinem Grundstück unerwartet einem Grizzly gegenüberstand.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Dann schaute ich Dietmar fest in die Augen, nahm meinen ganzen Mut zusammen und sagte: „Okay, ich weiß jetzt, dass du mich scheitern sehen willst. Ich frage mich nur, warum? Was habe ich dir getan, dass du mich so sehr hasst? Hast du es etwa immer noch nicht verwunden, dass ich mich nicht einfach so von dir nehmen lassen wollte und mich gewehrt habe? Weißt du eigentlich, wie lange das her ist? Wenn das der Grund für deine jetzigen Einschüchterungsversuche ist, dann stimmt etwas mit dir nicht. Glaubst du nicht, dass du einen Psychiater aufsuchen solltest?“</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Während meines Redeschwalls, den ich mit fester Stimme hervorgebrachte, hatte Dietmar mir schweigend und mit eisiger Miene zugehört. Nur beim Wort Psychiater, hatten seine Mundwinkel kaum merklich gezuckt. Dem entnahm ich, dass ich auf der richtigen Fährte war. Dietmar wollte sich an mir rächen, dessen war ich mir jetzt ganz sicher. Und ich spürte, dass er in seinem Wahn gefährlich für mich werden konnte.</i></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000; font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;"><i>Ich beugte mich wieder hinunter zu meinem Campingkocher und schaufelte noch ein paar Kellen Schnee in die große Blechdose, die ich zum Erhitzen des Wassers benutzte. Dietmar beachtete ich nicht weiter, auch wenn mir dies schwerfiel. Nach einer Weile schlenderte er zum Haus hinüber. Ich goss das kochende Wasser über das tiefgefrorene Fleisch in meiner Box und gab weitere Zutaten hinein. &#8211; </i><a href="#up_03">zurück zum Beitrag</a><i><br />
</i></span></p>
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		<title>Xenia Marita Riebe &#8211; Alaska Highway Mile 895 &#8211; Roman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 09:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[1000 Milen]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuerroman]]></category>
		<category><![CDATA[Alaskaroman]]></category>
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		<category><![CDATA[by Xenia Marita Riebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abenteuer und Entbehrungen, Liebe und Freundschaft, aber auch Hass und Intrigen bestimmen Sonjas neues Leben. Die Geschichte von Sonja Heller entführt den Leser in den hohen Norden Kanadas, in das Yukon Territorium. Dort, in einer lebensfeindlichen Umgebung, mit kurzen heißen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abenteuer und Entbehrungen, Liebe und Freundschaft, aber auch Hass und Intrigen bestimmen Sonjas neues Leben.</strong></p>
<figure id="attachment_3037" aria-describedby="caption-attachment-3037" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3037 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs.jpg" alt="Cover Roman &quot;Alaska Highway Mile 895&quot;" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cover_highway_beige_xs-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-3037" class="wp-caption-text">Abenteuer-Roman von Xenia Marita Riebe</figcaption></figure>
<p>Die Geschichte von Sonja Heller entführt den Leser in den hohen Norden Kanadas, in das Yukon Territorium. Dort, in einer lebensfeindlichen Umgebung, mit kurzen heißen Sommern und sehr langen dunklen Wintern, in denen Temperaturen um -50° keine Seltenheit sind, versucht sich Sonja ein neues Leben aufzubauen. Sie ist fasziniert von der grandiosen Natur des dünnbesiedelten Landes, durch das der Nördliche Polarkreis verläuft. Angst vor Bären, Wölfen und Luchsen kennt sie nicht. So fühlt sie sich sogar beschenkt als während einer Kajakfahrt über den wilden Teslin River ein schwarzer Timberwolf auf sie zukommt und Auge in Auge mit ihr einen Moment verharrt. Manches Mal verlangt ihr die Natur große Entbehrungen ab, doch meistens ist sie ihre Stütze in ihrem Kampf gegen die Einsamkeit und gegen finanzielle Nöte. Doch Sonja hat auch einen Gegenspieler, den deutschen Dietmar Baumgärtner, der in den Yukon reist, um Sonjas Traum vom Leben in der Wildnis zu vereiteln.</p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Die Teilnahme am härtesten Schlittenhunderennen der Welt, dem Yukon Quest, entscheidet über Sonja Hellers Schicksal.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Als Jugendliche erwacht in Sonja der Wunsch, Amerika und seine Weiten zu erfahren. Ein Schlüsselerlebnis im New Yorker Stadtteil „The Bronx“ hat ihr die Augen geöffnet.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Die gelernte Medizinisch-technische-Assistentin, die in einer Augsburger Klinik arbeitet, lernt mit 25 Jahren Dietmar Baumgärtner kennen. Sie glaubt, in diesem den richtigen Partner für eine Kajakfahrt auf dem kanadischen Wildnisfluss Teslin gefunden zu haben. Doch Dietmar entpuppt sich während des gemeinsamen Abenteuers als Angeber, Feigling und schlechter Verlierer. Gegen Ende der Flussfahrt versucht er, Sonja zum Sex zu zwingen. Deshalb setzt diese ihre Reise durch den Yukon allein fort.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Auf einer abgelegenen Ranch in der Nähe von Whitehorse trifft Sonja auf die Züchterin Jenny McMillen, von der sie die Grundlagen der Huskyzucht erlernt. Ihr Wunsch, sich als Huskyzüchterin im Yukon niederzulassen, wächst. Kurz bevor sie nach Deutschland zurückfliegt, kauft sie in der Nähe von Whitehorse ein Stück Land am Alaska Highway. Fortan versucht sie, so viel Zeit wie möglich dort zu verbringen. Eine kleine Erbschaft investiert sie in den Bau eines Blockhauses und spart in der Heimat jeden Cent, um endlich mit der Hundezucht beginnen zu können. Doch die kanadischen Einreisebedingungen erschweren es ihr, ihren Traum von einem Leben im Yukon zu verwirklichen.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Der Holzfäller Rob Brown wächst in Mackenzie in British Columbia auf. Als Jugendlicher lernt er den alten Trapper Tom Fortier kennen. Durch dessen Erzählungen erwacht in ihm der Ruf der Wildnis und er träumt davon, als Fallensteller zu leben. Doch dieser Traum zerplatzt, als seine Freundin schwanger wird und er sie heiraten muss. Nach dem Scheitern seiner Ehe macht Rob sich im Alter von 22 Jahren auf den Weg nach Whitehorse, um Tom Fortier zu suchen. Er begegnet diesem und wird dessen Kompagnon. Von Tom lernt er alles, was er zu einem unabhängigen Leben in der Wildnis braucht. Fünf Jahre später verstirbt Tom und hinterlässt Rob ein Schlittengespann und eine Trapper-Ausrüstung.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Rob trifft auf die Indianerin Nellie, die regelmäßig einen Teil seiner Fallen plündert, um sich und ihren Säugling mit Nahrung zu versorgen. Er verliebt sich in die schöne Frau, die der Ehe mit einem ungeliebten Weißen entflohen ist. Die beiden werden ein Paar.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Dietmar Baumgärtner, der in Dinkelsbühl lebt, prahlt gerne mit seinen Abenteuern. Von Beruf Sacharbeiter im Gesundheitsamt und dort zuständig für das Bestattungswesen, führt er in seiner Freizeit ein Parallelleben als Westernheld. Dies verschafft ihm Erfolge bei Frauen. Seine Beziehungen sind jedoch immer nur von kurzer Dauer, denn seine Prahlereien sind leicht zu durchschauen. Doch Dietmar versteht nicht, dass es sein eigenes Verhalten ist, das stets zum raschen Ende seiner Liebesaffären führt, und gibt den Frauen die alleinige Schuld. So verändert sich langsam aber beständig Dietmars psychische Verfassung, bis er schließlich Hass auf alle Frauen empfindet. Auch kann er die Demütigung nicht vergessen, die er durch Sonjas Gegenwehr bei seinem sexuellen Übergriff am Teslin River erlitten zu haben glaubt. So beginnt er, seinen Hass auf sie zu projizieren.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Der Trucker Danny Wilson ist ein sehr liebenswerter, wenn auch einfacher, wenig gebildeter Mann. Als sein Truck vor Sonjas Grundstück eine Panne hat, lernen sich die beiden kennen. Danny verliebt sich in Sonja und macht ihr schon bald einen Heiratsantrag. Sonja, die mit der Eheschließung das Bleiberecht in Kanada verbindet, nimmt Dannys Antrag an. Da Danny Waren in drei kanadischen Provinzen ausliefert, verbringt er nur jedes zweite Wochenende mit Sonja. An den verbleibenden Wochenenden lebt er in einem Hotel in Edmonton in Alberta, wo er die junge Rosie kennenlernt.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Sonja und Rob treffen einige Male zusammen, ohne einander näher kennenzulernen. Dann nimmt Rob den Auftrag an, Bäume auf Sonjas Grundstück zu roden. Mitte Mai bringt Rob zwei verwaiste Wolfswelpen zu Sonja. Bei den gemeinsamen Bemühungen, die Welpen mit der Flasche zu ernähren, gesteht Sonja ihm ihre Liebe. Aber als Rob sich ihr zu nähern versucht, erklärt sie ihm, dass sie ihren Mann nicht betrügen will. Rob verlässt sie verstört.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Sonja beginnt damit, Wolfshunde zu züchten, was in Kanada verboten ist. Doch sie sieht darin ihre Chance, Geld zu verdienen. Will sie sich aber als Züchterin etablieren, muss sie an Schlittenhunderennen teilnehmen. Um die Kosten für die Ausrüstung und das Hundefutter aufbringen zu können, nimmt sie eine Stelle im Hospital in Whitehorse an.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Rob und Sonja haben inzwischen ein festes Liebesverhältnis, verbringen aber jedes zweite Wochenende mit ihren Ehepartnern. Sonja fällt dies sehr schwer. Im nächsten Winter kauft Sonja einen Dog-Truck und bestreitet eine Reihe kleinerer Rennen. Ihre finanzielle Lage spitzt sich allmählich zu. Da niemand Hunde bei ihr kauft, wird ihr Traum von der Huskyzucht immer mehr zum Albtraum.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Sonja meldet sich zum Yukon Quest an und beginnt mit den Vorbereitungen.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Schließlich ist es soweit und sie geht mit ihrem Hundegespann auf die erste Etappe des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Bis nach Fairbanks in Alaska muss sie mit ihrem Hundeteam 1000 Meilen überwinden.</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Zuerst geht alles gut und Sonja erreicht den ersten Checkpoint in bester Verfassung. Dort trifft sie nicht nur auf Rob, der sie während des Rennens mit dem Dog-Truck begleitet, sondern auch auf Dietmar. Dieser ist Helfer in der Küche und serviert Sonja ein Essen. Es kommt zu einem hitzigen Dialog zwischen den beiden. Sonja hegt einen bösen Verdacht!</span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-family: georgia,palatino,serif; font-size: 12pt;">Jetzt im <a href="https://bild-art.de/shop">Shop</a> als E-Book erhältlich!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman">Xenia Marita Riebe &#8211; Alaska Highway Mile 895 &#8211; Roman</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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