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	<title>Weiße Fremde Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Verbindende Elemente im Werk von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 15:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Collagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen. Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen So findet sich sowohl in den &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg" alt="Ungegenstandliche Collage - Xenia Marita Riebe" width="500" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-200x135.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-450x304.jpg 450w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen.</p>
<p><strong>Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen</strong></p>
<p>So findet sich sowohl in den Gemälden als auch in den Skulpturen das „geteilte Auge“, also die Darstellung von zwei oder mehr Personen, die sich drei oder mehrere Augen teilen. Dies erweckt beim Betrachter ein Gefühl der innigen Verbundenheit der Dargestellten, bis hin zum völligen Aufgehen ineinander. Beispiele hierfür finden sich in den Gemälden der Reihen „Weiße Fremde“und „Klone“, in den Collagen und Skulpturen der Reihe „Weltschmerz“ und in älteren Arbeiten, die keinem Zyklus zuzuordnen sind, wie in dem plastischen Werk „Asche zu Asche“ aus dem Jahr 2006.<br />
Im Gemälde „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“ sind vier Frauen abgebildet, die sich vier Augen teilen, von denen je zwei in entgegengesetzte Richtungen schauen. Dadurch entsteht ein verstörender Ausdruck. Die dargestellten geklonten Frauen scheinen nach einem Ausweg aus ihrer vertrackten Situation zu suchen. Unruhe, gar Verzweiflung ist in den Gesichtern zu sehen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3773 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg" alt="Bilder von Xenia Marita Riebe" width="827" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg 827w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-300x144.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-600x288.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-768x369.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-100x48.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-150x72.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-200x96.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-450x216.jpg 450w" sizes="(max-width: 827px) 100vw, 827px" /></p>
<p><em>v.l. &#8222;Verdrehte Harmonien&#8220;, Reihe &#8222;Blue Print&#8220; &#8211; Collage &#8222;Weltschmerz&#8220; &#8211; „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“, Reihe Klone</em></p>
<p>Die Köpfe, die die Künstlerin aus Zeitungspapier gestaltete, haben mindesten drei Gesichter. Dies unterscheidet sie von Darstellungen des Gottes Janus (Gott des Anfang und des Endes), der mit stets zwei, in entgegengesetzter Richtungen schauenden Gesichtern abgebildet wird. Bei Xenia Marita Riebe zeigen die Köpfe eine Art „Rundumgesicht“, wobei ein Gesicht in das andere übergeht. Dabei entsteht der oben bereits erwähnte Effekt, dass Augen in mehreren Gesichtern gleichzeitig in der richtigen Position erscheinen.<br />
Im Gemälde „Anceps“ aus dem Jahr 2004 scheint eine Ansicht einer dreiköpfigen plastischen Skulptur dargestellt zu sein. Das Bild nimmt die Verformungen voraus, die sich später bei den plastischen Köpfen der Reihe „Weltschmerz“ zeigen sollten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg" alt="&quot;Anceps&quot; und Kopf &quot;Weltschmerz&quot;" width="566" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg 566w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-300x212.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-150x106.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-200x141.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-450x318.jpg 450w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><em>&#8222;Anceps&#8220;              &#8211;                                              Kopf aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p>In ihren Gemälden hat die Künstlerin Gesichter in Reihungen gemalt, wobei einer Profildarstellung eine Frontaldarstellung folgt. Dies wiederholt sich mehrfach, sodass ein verblüffender Eindruck entsteht. So zum Beispiel im Gemälde „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“ aus der Reihe Klone, das sechs Frauen zeigt, die sich insgesamt sieben Augen teilen.<br />
Das Gemälde „Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“ aus derselben Reihe scheint eine Hälfte eines Mehrfachkopfes zu zeigen, der aus acht Gesichtern besteht, die sich 12 Augen teilen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3776 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg" alt="2 Gemälde Reihe Klone" width="770" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg 770w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-300x109.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-600x218.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-768x279.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-150x55.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-200x73.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-450x164.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p><em>„Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“        &#8211;              „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“, Zyklus &#8222;Klone&#8220;</em></p>
<p>In den Collagen der Reihe „Weltschmerz“ hat die Künstlerin je einen Mann und eine Frau so collagiert, dass sich deren Gesichtshälften zu einem Ganzen fügen. Auch hier zeigt sich wieder die Frontal- und Profilansicht mit zwei Augen für zwei dargestellte Gesichter.<br />
In einer weiteren Collage aus diesem Zyklus gehen drei Frauen voreinander her. Die letzte und die erste tragen Sonnenbrillen, wobei der Brille der ersten Frau die Gläser fehlen und so ein Auge der mittleren Frau im Gesicht der ersten zu sehen ist.<br />
In der Mix-Media-Arbeit „Barbara“ aus dem Jahr 2016 teilt sich eine Frau ein Auge mit einer Katze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3777 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg" alt="Collagen Xenia Marita Riebe" width="715" height="370" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg 715w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-300x155.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-600x310.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-100x52.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-150x78.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-450x233.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px" /></p>
<p><em>Collagen aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p><strong>Hände in den Arbeiten von Xenia Marita Riebe</strong></p>
<p>Die bereits beschriebene Arbeit „Asche zu Asche“ (2006) beinhaltet ein weiteres wiederkehrendes Gestaltungselement, das von der Künstlerin häufig angewandt wird. Hierbei handelt es sich um Hände, oft drei an der Zahl, die überdimensioniert erscheinen. In „Asche zu Asche“ sind es zwei blaue Handpaare, die einen Kopf mit vier Gesichtern umschließen.<br />
In der Skulptur „Hab acht, du Geist Afrikas, die Meere werden deine Schuhe netzen“ aus der Reihe „Surreale Welten“ die im Jahr 2012 entstand, trägt eine Gestalt ihren eigenen Kopf in drei großen Händen. Eine weitere Skulptur dieser Serie mit dem Titel „Zeichen wie Schnee brennen Krater in den Lauf des Daseins“ stellt einen jungen Mann dar, der einer übergroßen Hand entwächst. „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“ steht wiederum auf drei ihrer Finger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3772 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg" alt="Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="774" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg 774w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-300x154.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-600x308.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-768x394.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-100x51.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-150x77.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-450x231.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px" /></p>
<p><em>&#8222;Asche zu Asche&#8220;            &#8211;                           Zwei Skulpturen aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</em></p>
<p>Surreale Figuren bilden einen weiteren roten Faden im Werk der Künstlerin. So entstanden 2011 mehrere Figurenpaare, die sich einen Teil ihres Körpers teilen. Die Skulptur &#8222;Dora und Franz&#8220;  ist eine Hommage an Franz Kafka und an seine letzte Lebensgefährtin Dora Diamant. Eine weitere Skulptur zeigt den Autor Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia und trägt den Titel &#8222;Mario und Patricia&#8220;. Auch Jackie Kennedy und Liz Taylor teilen sich  in der Skulptur &#8222;Jackie und Liz&#8220; einen Teil ihrer Körper. Liz Taylor ist aus der Abbildung des berühmten Gemäldes der Schauspielerin von Andy Warhol gearbeitet. Diesen Werken voraus ging die Skulptur „Mein Vater und ich“ aus dem Jahr 2005.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Xenia Marita Riebe - Paper Art II" width="752" height="423" src="https://www.youtube.com/embed/x-dwwrQTHVo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Menschengruppen im Werk der Künstlerin<br />
</strong><br />
Ein weiteres Merkmal der Kunst von Xenia Marita Riebe sind die Darstellungen von Menschengruppen. Oft ist es eine Art Auftürmung von Köpfen, wie in einigen Gemälden aus der Reihe „Weiße Fremde“. In „Quaero“ schauen 12 Gesichter in Richtung Himmel. In „Cassus“ sind es neun Gesichter, die in ähnlicher Ausrichtung abgebildet sind. „Ignotus“ zeigt 16 Gesichter in unterschiedlicher Ausrichtung nebeneinander und in „Joseph“ sind es kleine Akte, die sich unter große Gesichter mischen. Auch in den Bildern der Serie „Borderliner“ machen sich Menschengruppen auf zu anderen Ufern.<br />
In den Arbeiten zur Reihe „Klone“ (Skulpturen, Gemälde und Fotografien) werden, allein um der Thematik gerecht zu werden, immer mehrere bis viele Menschen gleichzeitig gezeigt. Aber auch in anderen plastischen Arbeiten wie zum Beispiel in „Boat People“ sind Gruppen dargestellt, hier 23 Figuren aus braunem Zeitungspapier in Form der Wurzeln von Mangroven.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3780 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg" alt="Gemälde/ Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="852" height="303" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg 852w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-300x107.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-600x213.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-768x273.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-150x53.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-200x71.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-450x160.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></p>
<p><em>&#8222;Joseph&#8220;, Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;      &#8211;                                               &#8222;Boat People&#8220;</em></p>
<p>Auch in der Serie „Felsmalerei in Verbindung mit moderner Technik“ aus den Jahren 1993 und 1994 finden sich bereits Menschengruppen, wie im Bild „Energiespiele“.<br />
Die umfangreichste Arbeit diesen Inhalts ist Xenia Marita Riebes „Global Citizen ART Projekt“. Hier sind es 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde, die als Gruppe die bekannte Arbeit zur Globalisierung bilden. 2003 bis 2007 entstanden, waren die einzelnen Figuren des Werks auf Stahlplatten in Form der Erdteile installiert. Heute sind sie in einen Kubus aus Acrylglas eingeschweißt. Das schützt die Arbeit vor Umwelteinflüssen und erleichtert die Ausstellung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3781 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg" alt="Skulpturen/Gemälde Xenia Marita Riebe" width="775" height="322" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg 775w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-300x125.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-600x249.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-768x319.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-100x42.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-150x62.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-200x83.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-450x187.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px" /></p>
<p><em>&#8222;7 x Eduard&#8220;,  Reihe Klone   &#8211;                        &#8222;Energiespiele&#8220;, Zyklus &#8222;Felsmalereien in Verbindung mit Technik&#8220;</em></p>
<p><strong>Der Werkstoff Zeitungspapier findet sich in vielen Arbeiten<br />
</strong><br />
Nun zum letzten Element, das sich durch das gesamte Werk der Künstlerin zieht, zum Material.<br />
Xenia Marita Riebe benutzte bereits für ihren ersten größeren Zyklus Zeitungspapier als Malgrund. Sie transportierte Figuren aus den Höhlenmalereien vom Hohen Brandberg in Namibia in Fotografien, die Technik als Sujet hatten. Auch bei allen weiteren Werkgruppen ist sie dem Material Zeitung treu geblieben. All ihre Skulpturen sind aus Zeitungspapier in seiner reinen unbemalten Form. Auch ihre Collagen und Decollagen sind aus dem Werkstoff Zeitungspapier und auch in vielen ihrer Gemälde finden sich Elemente aus diesem Material.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg" alt="Decollagen &quot;Peace&quot; und &quot;Amerika&quot;" width="559" height="398" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg 559w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-300x214.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-150x107.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-200x142.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-450x320.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /></p>
<p><em>Decollagen &#8222;Peace&#8220; und &#8222;Amerika&#8220;</em></p>
<p>Doch zurück zu den Händen. Im Zyklus „Sudden Visitation“ kommt das Motiv Hände gleich mehrfach vor. Hier sind es verfremdete Aufnahmen der Hände der Künstlerin. Aber auch in Arbeiten zum Thema Tanz, plastisch und fotografisch, spielen Hände eine große Rolle.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg" alt="Vanilla Sky, Hände - Xenia Marita Riebe" width="802" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg 802w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-300x99.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-600x198.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-768x254.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-100x33.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-150x50.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-200x66.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-450x149.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px" /></p>
<p><em>&#8222;Vanilla Sky&#8220;, aus dem Fototagebuch der Künstlerin      &#8211;          &#8222;Hände&#8220;, bearbeitete Fotoarbeit</em></p>
<p>Die „Worl Press Zeichnungen, 200 an der Zahl, sind auf Zeitungsausrissen gemalt. Einer weiteren Reihe mit dem Titel „Presse Bilder“ liegen Fotografien aus der Tageszeitung zugrunde. Dabei bleibt die Künstlerin immer dem Prinzip treu, das Zeitungspapier unverändert, also nicht bemalt oder übermalt zu zeigen. Lediglich in manchen Bildern bringt sie aus gestalterischen Gründen Überhöhungen mit Farbe auf oder übermalt das Zeitungspapier mit trasparenten Acrylfarben. In ihren Skulpturen ist das Zeitungspaier das primäre Gestaltungselement und ist immer unbemalt.<br />
In ihren Collagen sind durch die Feinheit des Materials Zeitung und durch die Verwendung von Tapetenkleister zur Fixierung desselben keine Übergänge und Kanten erkennbar. So auch in ihrer letzten Reihe von ungegenständlichen Collagen aus dem Jahr 2017.</p>
<p>Text: © Bernd Riebe<br />
Fotos: © Siegfried Mayska, Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe<br />
Video: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Felsmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_898" aria-describedby="caption-attachment-898" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-898 size-large" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-1024x744.jpg" alt="" width="605" height="440" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18.jpg 1024w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-300x218.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-600x436.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-768x558.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-100x73.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-150x109.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-200x145.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-450x327.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-900x654.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption id="caption-attachment-898" class="wp-caption-text">Verfremdetes Selbstportrait der Künstlerin aus der Reihe Sudden Visitation</figcaption></figure>
<p><span style="font-size: 14pt"><strong>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin</strong></span></p>
<p><strong>Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia</strong></p>
<figure id="attachment_899" aria-describedby="caption-attachment-899" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-899 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-200x140.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-450x315.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-899" class="wp-caption-text">Xenia in einer Höhle am Hohen Brandberg in der Namib Wüste, Namibia</figcaption></figure>
<figure id="attachment_896" aria-describedby="caption-attachment-896" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-896 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-150x98.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-200x131.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-450x295.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-896" class="wp-caption-text">Exponat aus der Reihe „Afrikanische Felsmalerei und Technik“</figcaption></figure>
<p>Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten Bilderreihe aus den Jahren 1993/94 malte sie auf Fotografien, die sie in der Tageszeitung fand. Sie brachte menschliche Figuren, die sie den Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia entlehnte, in Verbindung mit der modernen Technik. Daraus entstanden an die 70 Arbeiten unter dem Titel „Afrikanische Felsmalerei und Technik“. Die Fotos von den zwischen 30000 und 3000 Jahre alten Felsmalereien stammen von der Künstlerin selbst, die sich für längere Zeit in der Nähe des Hohen Brandbergs aufhielt und Exkursionen zu den Höhlen unternahm.</p>
<p><strong>Weiße Fremde und urbaniesierte Frauen</strong></p>
<figure id="attachment_895" aria-describedby="caption-attachment-895" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-895 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg 230w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-300x392.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-100x131.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-150x196.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-200x261.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-450x588.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans.jpg 459w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /><figcaption id="caption-attachment-895" class="wp-caption-text">Gemälde &#8222;Trans&#8220; aus der Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_897" aria-describedby="caption-attachment-897" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-897 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-300x400.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-897" class="wp-caption-text">Bild aus dem Zyklus &#8222;Die urbanisierte Frau&#8220;</figcaption></figure>
<p>Aus dieser Arbeit resultiert die Affinität der Künstlerin zum Medium Zeitungspapier, die sie fortan begleiten sollte. In Bilderreihen wie „Weiße Fremde“ und „Die urbanisierte Frau“ spielte Zeitungspapier eine wesentliche Rolle, vor allem, in Arbeiten in der Technik der Decollage. Immer wieder entstanden während ihrer langen künstlerischen Karriere auch Reihen von Collagen. Xenia nutzte hier die unendlichen Möglichkeiten, Inhalte zu transportieren, indem sie farbige Flächen, Abbildungen, Werbeinhalte und Schrift kombinierte. In 2017 entstanden so 15 ungegenständliche Collagen, die in ihrer Wirkung frappierend sind.</p>
<p><strong>Erste Skulpturen aus Zeitungspapier</strong></p>
<p>Im Jahr 2003 wagte Xenia erstmals den Vorstoß in die dritte Dimension. Sie entwickelte eine Technik &#8211; kein <em>Pappmaché</em> &#8211; um Skulpturen aus Zeitungspapier zu bauen. So entstanden die Reihe „Menschliche Tierfiguren“, Paare, die aus je einem Menschen und einem Tier mit menschlichen Attributen bestehen. Die Zeitungen &#8211; stets Tageszeitungen &#8211; stammten schon hier aus aller Welt, nämlich aus dem Heimatland des jeweiligen Tieres. Hier griff die Künstlerin einer ihrer wichtigsten Arbeiten vor, dem „Global Citizen ART Project“.</p>
<p><strong>Klone und Borderliner</strong></p>
<figure id="attachment_883" aria-describedby="caption-attachment-883" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-883 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-100x74.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-150x111.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-200x148.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s.jpg 329w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-883" class="wp-caption-text">Gemälde aus dem Zyklus &#8222;Klone&#8220;</figcaption></figure>
<p>Neben der Weiterentwicklung ihrer Bilderreihe „Weiße Fremde“, die sie zu Bildern zum Thema Klonen und Borderliner brachte und zu einer Zusammenarbeit mit der kirchlichen Hochschule in Wuppertal, entstanden immer häufiger plastische Papierarbeiten. Schließlich verlagerte sich Xenias künstlerischer Schwerpunkt beinahe ganz in Richtung Skulptur. Reihen wie die „Epigonier“ entstanden. Für diese Endzeitfiguren benutzte sie unbedrucktes Zeitungspapier, was die Tragik des bearbeiteten Themas unterstrich.</p>
<figure id="attachment_891" aria-describedby="caption-attachment-891" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-891 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-200x134.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-891" class="wp-caption-text">Xenia mit Michael Gorbatschow bei der Eröffnung ihrer Ausstellung zum &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong>Das Global Citizen ART Project</strong></p>
<p>Ihr wichtigstes künstlerisches Werk ist aber das „Global Citizen Art Project“, eine Arbeit zur Globalisierung. Hierfür baute sie 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde. Inhaltlich befasste sie sich hier mit dem drohenden Verlust von Schriften und Sprachen und mit den allgemeinen Folgen der rasch fortschreitenden Globalisierung, vor allem für die Kinder der Welt. Das Projekt, an dem die Künstlerin drei Jahre arbeitete, wurde im Jahr 2007 erstmalig im Beisein von Michael Gorbatschow ausgestellt und seither international in vielen Ausstellungen gezeigt.</p>
<p><strong>Schnabelmenschen erobern Australien</strong></p>
<figure id="attachment_901" aria-describedby="caption-attachment-901" style="width: 285px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-901" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg" alt="" width="285" height="220" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-150x116.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-200x154.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-450x347.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption id="caption-attachment-901" class="wp-caption-text">Die &#8222;Schnabelmenschen&#8220; in der Ausstellung in Australien</figcaption></figure>
<p>Es folgten Werkgruppen wie die „Schnabelmenschen&#8220;, die von Xenia für eine Ausstellung in einer Galerie in Surfers Paradise, einer Stadt an der Gold Coast in Australien, gemacht wurden. Die Skupturen sind Mischwesen aus Vogel und Mensch und haben durchaus  humoristische Züge. Sie versinnbildlichen den &#8222;Missing Link&#8220; zwischen Reptilien und Säugetieren. Das in Australien lebende Schnabeltier steht hier Pate für den Titel der Skulpturenreihe.</p>
<p><strong>&#8222;Sureale Welten&#8220; bei unterschiedlichen Kunstmessen<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_886" aria-describedby="caption-attachment-886" style="width: 202px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-886" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg" alt="" width="202" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg 216w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-300x417.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-100x139.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-150x208.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-200x278.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" /><figcaption id="caption-attachment-886" class="wp-caption-text">Dada, Skulptur aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Mit den Skulpturen der Reihe  „Surreale Welten&#8220;, in denen die Künstlerin eine Erweiterung der Ideen der Dadaisten sieht, führte sie ihre plastische Arbeit fort. Wie im Dadaismus üblich, gab sie ihren Arbeiten Titel, die heute ein wenig befremdlich wirken, wie zum Beispiel: „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“. Die Skulpturen aus dieser Reihe stellte die Künstlerin unter anderem bei der Kunstmesse Lineart in Gent, Belgien und bei der Arte Padova, Italien aus.</p>
<p>Als Xenia die Bücher des amerikanischen Professors für klinische Neurologie, Oliver Sacks, für sich entdeckte, entwickelte sie in der Folge lebensechte Papierköpfe, mit denen sie sich den unterschiedlichsten neurologischen Phänomenen zu nähern versuchte. Sie stellte die Migräneaura, die sie aus eigenem Erleben kennt, ebenso dar, wie ie Amnesie.</p>
<p><strong>Ausstellung des Arbeitszykluss &#8222;Weltschmerz bei der KunstTour in Maastricht</strong></p>
<figure id="attachment_892" aria-describedby="caption-attachment-892" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-892 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-300x450.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail.jpg 333w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-100x150.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-150x225.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-892" class="wp-caption-text">Kopf aus Zeitungspapier aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_884" aria-describedby="caption-attachment-884" style="width: 219px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-884 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg 219w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-300x412.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail.jpg 583w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-100x137.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-150x206.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-200x274.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-450x617.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">Collage aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<p>In der Reihe „Weltschmerz“ brachte Xenia erstmals Collagen, verfremdete Selbstbildnisse und Skulpturen zusammen. Auf einer großen Ausstellungsfläche bei der KunstTour in Maastricht fand sie hiermit viel Beachtung.</p>
<p>Aus Original Wetterkarten machte die Künstlerin große und kleine Skulpturen, von denen drei vom Deutschen Wetterdienst erworben wurden. Diese sind bis heute in der Bibliothek des DWD in Offenbach ausgestellt. Erst kürzlich brachte dieser Lesezeichen heraus, die das Foto der Wetterkarten-Skulpturen zeigen.</p>
<p>Dieses Portrait der Xenia Marita Riebe gibt lediglich einen kurzen Überblick über ihr Schaffen, das sich nun über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt und in dem sie immer klare Positionen zu politischen und sozialen Themen bezog. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten der Künstlerin informieren. Dort gibt es Infos zu Installationen, Malerei, Skulpturen und auch über das schriftstellerische Werk.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/b291e3e22dda42548241bc2bf7478bb8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Im Blue Blog Shop werden einige humorvolle Skulpturen von Xenia angeboten.</p>
<p><a href="http://www.xenia-art.de/index.html">Allgemeine Künstlerseite</a></p>
<p><a href="http://www.xenia.bild-art.de/network/">Global Network</a></p>
<p><a href="http://www.klima.bild-art.de/">Global Warming ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.global.xenia-art.de/">Global Citizen ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.libri.xenia-art.de/">Schriftstellerin</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/epigonier-skulpturen-von-xenia-marita-riebe">Epigonier</a></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Fotos: © Xenia Marita Riebe und Giulio Coscia</p>
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