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	<title>Zeitungspapier Archive - Blue Blog</title>
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	<description>Reisen durch Kultur und Natur</description>
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	<title>Zeitungspapier Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Boat People – Skulpturengruppe  von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2018 09:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Boat People]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht eines Bootsflüchtlings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich will hier den Versuch wagen, eine meiner Skulpturengruppen zu beschreiben und zu erklären. Bei meiner Bildbefragung des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ von Theodore Géricault (1791 &#8211; 1824) kam mir die Parallele zu meiner eigenen Arbeit in den Sinn. &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/boat-people-skulpturengruppe"> <span class="screen-reader-text">Boat People – Skulpturengruppe  von Xenia Marita Riebe</span> Read More &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/boat-people-skulpturengruppe">Boat People – Skulpturengruppe  von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1432 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/boat_people_02-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Ich will hier den Versuch wagen, eine meiner Skulpturengruppen zu beschreiben und zu erklären.<br />
Bei meiner Bildbefragung des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ von Theodore Géricault (1791 &#8211; 1824) kam mir die Parallele zu meiner eigenen Arbeit in den Sinn.<br />
Der Maler stellte in seinem Monumentalgemälde, das heute im Louvre in Paris hängt, das Los von 147 Schiffbrüchigen dar, die von den Verantwortlichen auf hoher See ihrem Schicksal überlassen wurden. Nur 10 von ihnen überlebten 1816 die 13 tägige Irrfahrt auf dem Atlantik.<br />
Diese Tragödie war sehr schlimm, aber was sind die 137 Toten der Fregatte Medusa angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen, die zurzeit täglich von Seerettern aus dem Mittelmeer geborgen werden. Man stelle sich vor, dass 250 Menschen allein in den ersten Tagen des Januars 2018 in den internationalen Gewässern vor Libyen ertranken. In der dritten Januarwoche 2018 wurden an nur zwei Tagen 1617 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Zwei von ihnen überlebten nicht, darunter ein Kleinkind.<br />
„Die Wahrscheinlichkeit, die Überfahrt nicht zu überleben, sei gestiegen“, sagt Julia Black von Missing Migrants &#8211; ein Projekt der Internationalen Organisation für Migration (IOM) &#8211; das sich um die Todesopfer kümmert.<br />
Julia und ihre Kollegen versuchen zu dokumentieren, wieviele Menschen bereits im Mittelmeer gestorben sind. Sie befragen Insassen, zählen Leichen und machen Schätzungen.<br />
„Die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein“, sagt Julia Black. „So viele Leichen versinken einfach im Meer, die Menschen gehen einfach verloren, sie verschwinden in der See. Es ist eine riesige humanitäre Katastrophe. Man bedenke, wie viele Familien niemals erfahren werden, was mit ihren Angehörigen geschehen ist.“<br />
Mehr als 15.000 Menschen sind bislang, bei ihrem verzweifelten Versuch nach Europa zu gelangen, auf dem Mittelmeer gestorben. Und diese Schicksale spielen sich sozusagen vor unserer Haustür ab, nämlich im Mittelmeer.<br />
Ousman ist ein junger Mann aus Gambia. Ich habe ihn vor einiger Zeit kennengelernt. Er lebt in Deutschland, ist mit einer deutschen Frau verheiratet und hält sich mit afrikanischen Holzschnitzereien über Wasser. Er hat die Flucht nach Europa überlebt, dabei war sie alles andere als ungefährlich. Er schlug sich auf dem Landweg von Brikama in Gambia, über den Senegal, Mali und Niger nach Libyen durch, ca. 4800 Kilometer über staubige Straßen, auf denen er meist Busse benutzte. Sein Weg führte ihn mitten durch die Sahara, die er ohne die Hilfe von Schleppern nicht überwinden konnte. 14 Tage saß er mit vielen anderen zusammen auf der Ladefläche eines klapprigen LKWs, immer der prallen Sonne ausgeliefert. Er ernährte sich notdürftig von mitgebrachten Schokoriegeln, die in der Hitze in ihren Hüllen flüssig wurden. Wasser hatte er in einem Kanister bei sich, den er immer, Tag und Nacht, fest unter seinen Arm klemmte, aus Angst, er könne ihm gestohlen werden. Während der langen Fahrt durch die Wüste trank er davon immer nur einen ganz kleinen Schluck. Wer wusste schon, wie lange die Fahrt dauern würde? Die Schlepper hatten ihn gewarnt, das Wasser gut einzuteilen. Sie zeigten ihm Knochen, die am Wegrand lagen und sagten, sonst würde er enden, wie diese Menschen, die verdurstet seien. Völlig entkräftet erreichte Ousman Libyen.<br />
Darüber, was er während seines neunmonatigen Aufenthaltes in Tripolis erlebte, kann er bis heute nicht sprechen. Zu schmerzlich sind seine Erinnerungen.</p>
<p>Dann endlich hatte er genug Geld verdient, um sich einen Platz auf einem Boot zu kaufen. Er gab sein ganzes Geld an einen Schlepper und ihm wurde befohlen, sich in einem Gebüsch in der Nähe der Küste versteckt zu halten. Wieder hatte er seinen Wasserkanister bei sich und wieder wagte er kaum, daraus zu trinken. Die Angst war groß. Er hatte Angst davor, dass die Schlepper ihn nie abholen würden, Angst davor, von den patrouillierenden Soldaten aufgegriffen und in ein Lager gesperrt zu werden, Angst davor überfallen, beraubt oder gar ermordet zu werden. In seiner Nähe nahm er noch andere Menschen wahr, aber keiner nahm Kontakt zu ihm auf und auch er versuchte nicht, mit den anderen zu sprechen. Endlich, in der dritten Nacht, tauchte der Schlepper auf und schrie kurze Befehle. Er bedrohte die Flüchtlinge mit einer Pistole und drängte sie zur Eile. Im Wasser vor der Küste lag ein Schlauchboot. Frauen und Kinder durften sofort einsteigen, die Männer wurden gezwungen, das Boot anzuschieben, bis ihnen das Wasser bis zu den Schultern reichte. Erst dann durften sie ins Boot klettern, wobei ihnen die Frauen halfen. Kinder weinten vor Angst und klammerten sich fest an ihre Mütter. Eine Frau war hochschwanger und hielt sich stöhnend ihren geschwollenen Leib. Jetzt startete einer der Schlepper, es waren drei an Bord, den alten Außenbordmotor, der auch stotternd ansprang und sofort heftig zu qualmen anfing. Einer der Schlepper begann damit, ein paar Flüchtlingen die Handhabung des Motors zu erklären. Das war der Anlass zum Argwohn einer Gruppe von jungen Männern aus Togo. Sie hatten gehört, dass die Schlepper oftmals die Boote in Küstennähe verließen und die Flüchtlinge mit defekten Motoren auf das Meer hinausschickten. Die Männer gaben sich kurze Zeichen und blitzartig überwältigten sie zwei der Schlepper. Der dritte sprang ins Wasser und schwamm davon. Die Togolesen fesselten die Schlepper mit Stoffstreifen, die sie aus ihren Hemden gerissen hatten und drängten sie in eine Ecke des Bootes und bewachten sie. Sie hatten ein Messer bei sich, dass sie immerfort drohend vor die gefesselten Männer hielten. Während der langen Überfahrt war jeder der Männer an Bord einmal an der Reihe, die Überwachung zu übernehmen. So auch Ousman.<br />
„Ich saß reglos vor den beiden und hielt das Messer erhoben vor sie hin“, berichtete er. „Das Boot schaukelte mächtig auf den Wellen. Ich hatte große Angst, dass mein Wasserkanister über Bord gehen könne, denn ich konnte ihn nicht mehr richtig festhalten. Aber ohne Wasser wäre ich verloren gewesen. Die Sonne brannte auf uns hinunter, wir hatten keinen Schutz. Die Kinder an Bord weinten beinahe pausenlos und auch die Erwachsenen jammerten viel. In den Nächten war es sehr kalt. Wir froren. Am zweiten Tag begann der Motor fürchterlich zu qualmen. Der Qualm nebelte uns völlig ein und brannte in unseren Augen. Als es am Abend dunkel wurde, begann der Motor zu stottern und setzte plötzlich aus. Alle Versuche, ihn wieder zu starten, misslangen. Wir banden die Schlepper los, damit sie etwas mit dem Motor machen konnten. Aber auch sie wussten nicht, was zu tun sei.<br />
Da wurde es auf einmal ganz still auf dem Boot. Nur ein Kleinkind wimmerte. Wir alle ahnten, dass wir verloren waren. Jeder von uns hatte schon gehört, dass viele Menschen bei der Fahrt über das Mittelmeer sterben. Ich hielt meinen Kanister sehr fest an mich gepresst. Er war für mich im Moment wertvoller als alles andere auf der Welt. Dann kam plötzlich Bewegung in die Schiffbrüchigen. Jemand hatte geglaubt, ein Schiff zu sehen. Alle begannen nun, mitgebrachte Trillerpfeifen zu benutzen, eine der Verhaltensregeln der Schlepper. Ein irrsinniges Pfeifkonzert ertönte. Wer ein Mobiltelefon bei sich hatte, machte es an und hielt es in die Höhe, um die Aufmerksamkeit der Schiffsbesatzung auf uns zu lenken. Wir alle riefen laut um Hilfe. Doch das Schiff war nur Einbildung gewesen. Wir trieben allein auf dem Meer. Keine Rettung war in Sicht. Die Wut und Verzweiflung der Männer richtete sich bald gegen die Schlepper. Sie begannen diese zu schlagen. Ein Tumult brach aus. Einige Männer gingen über Bord und das veranlasste andere, die Schlepper solange an den Rand des Bootes zu drängen, bis sie schließlich ins Meer fielen. Die Angehörigen der Flüchtlinge, die nun im Wasser trieben, schrien verzweifelt deren Namen. Doch keiner von ihnen schaffte es zurück an Bord. Auch mir geschah während dieser Minuten ein großes Unglück. Ich wurde angestoßen, strauchelte und mein Wasserkanister ging über Bord. Ich sah ihn noch ganz kurz an der Wasseroberfläche, aber er sank schnell. In dieser Nacht kam ich noch gut ohne Wasser zurecht, aber als am Morgen die Sonne aufging, begann mich schon bald der Durst zu quälen und nach ein paar Stunden schwoll meine Zunge an und ich glaubte, nun verdursten zu müssen. Aber ich hatte Glück. Eine junge Frau, deren Mann über Bord gegangen war, teilte ihr Wasser mit mir. Sie gab mir die Ration, die für ihren Mann bestimmt gewesen war. So rettete sie mir das Leben. Zu essen hatten wir inzwischen alle nichts mehr. Der Hunger war quälend, aber doch erträglich. Wir alle kannten Hunger aus der Heimat. Er hatte uns durch die Kindheit begleitet und war uns nicht fremd.<br />
Nach weiteren zwei Tagen kam endlich ein Schiff. Es war ein Rettungsboot, das uns aufnahm. Bei dieser Aktion fielen eine Mutter und ihr Kind ins Wasser und ertranken, bevor sie gerettet werden konnten. Sie sanken einfach hinunter zum Meeresgrund und waren verschwunden.<br />
Ich wurde gerettet und an Bord des Rettungsbootes versorgt. Meine Flucht war schrecklich und ich habe furchtbare Dinge erlebt. Aber das Schlimmste war für mich, hilflos auf dem Meer zu treiben, ohne Hoffnung auf Rettung. Und doch würde ich die Flucht immer wieder wagen, denn in meiner Heimat gab es für mich keine Zukunft.“<br />
Ousmans Schicksal ist nur eines von vielen. So wie ihm oder ähnlich ergeht es Tausenden von Menschen, die auf der Flucht vor Armut oder politischer Verfolgung die „Reise“ über das Mittelmeer antreten.<br />
Meine Skulpturengruppe „Boat-People“ soll an das Schicksal der Flüchtlinge aus Afrika erinnern. Dafür habe ich 29 unterschiedliche Skulpturen &#8211; Männer, Frauen und Kinder &#8211; gearbeitet, die dicht gedrängt auf einer Metallplatte stehen oder sitzen, die ein Boot auf dem Meer symbolisiert.<br />
Die Skulpturen der Gruppe sind den Pneumatophoren der Mangrovenbäume nachgebildet. Diese Atemwurzeln werden vom unterirdischen Wurzelsystem der Bäume ausgebildet, um die Aufnahme von Sauerstoff zu gewährleisten. Da Mangroven in wassergesättigten sauerstoffarmen Böden wachsen, kann der Sauerstoffbedarf des Wurzelgewebes nicht allein durch Diffusion aus der Umgebung der Wurzeln gedeckt werden. Deshalb bilden die Pflanzen Atemwurzeln aus, die in einer großen Vielfalt aus dem Boden wachsen.<br />
Diese Pneumatophoren dienten mir als Anregung zu einer Gruppe von kleinen, verwachsen wirkenden Skulpturen. Sie sind aus Zeitungspapier gefertigt, das ich zuvor mit brauner Acrylfarbe bemalte, und haben kleine Magnete in den Füßen oder den Sitzflächen, mit deren Hilfe sie auf der Metallplatte Halt finden. Die stehenden Skulpturen sind zwischen 14 und 35 cm hoch, während die sitzenden zwischen 11 und 17 cm groß sind. Sie wurden von mir auf einer Metallplatte so arrangiert, dass sie sich einen sehr geringen Platz teilen müssen, indem sie dicht beieinander hocken oder stehen. Damit soll eine Assoziation zu den Menschen hergestellt werden, die in engen überfüllten Schlauchbooten die Flucht von Afrika über das Mittelmeer antreten und oftmals nur mit viel Glück die Küste Europas erreichen. Die anonymisierten, gesichtslosen Frauen, Männer und Kinder sollen beim Betrachter ein Gefühl für die Schutzlosigkeit der Menschen erwecken, die in oft seeuntauglichen Booten das Meer überqueren, um der Verfolgung oder Hoffnungslosigkeit auf dem afrikanischen Kontinent zu entfliehen. Auch die Enge in den überfüllten Flüchtlingsbooten wird hier eindringlich gezeigt.<br />
Weiterhin stehen die 29 Skulpturen für die Mitgliedsstaaten der EU, die es bisher noch nicht geschafft haben, durch die Erfüllung der Aufnahmequote, den Tod der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer zu stoppen. Eine Ausnahme bildet hier die Bundesrepublik Deutschland, die als einziges Land Europas eine Willkommenskultur praktiziert hat.<br />
Ich möchte diese Arbeit als Weckruf verstanden wissen und will damit auf die Situation der Flüchtlinge überall auf der Welt aufmerksam machen, insbesondere aber auf das Schicksal der Fliehenden aus Afrika, den sogenannten Boat People.<img decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/38276fd05597473d8df21d02f92dcc24" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Lies auch <a href="https://bild-art.de/das-floss-der-medusa-gemaelde-von-theodore-grericault">&#8222;Das Floß der Medusa&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/boat-people-skulpturengruppe">Boat People – Skulpturengruppe  von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2018 15:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[3x3 Lebensalter; weiblich]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturengruppe aus Zeitungspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungspapier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Heute möchte ich den Versuch wagen, eine meiner Lieblingsarbeiten selbst vorzustellen. Die Idee dazu kam, als ich eine Gegenüberstellung der Gemälde „Die drei Lebensalter und der Tod“ und „Die Lebensalter“ von Hans Baldung für den Blue Blog machte. Ich &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe"> <span class="screen-reader-text">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</span> Read More &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-4783 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top.jpg" alt="3x3 Lebensalter, Xenia Marita Riebe" width="322" height="500" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top.jpg 322w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-300x466.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-193x300.jpg 193w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-100x155.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-150x233.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-200x311.jpg 200w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />Heute möchte ich den Versuch wagen, eine meiner Lieblingsarbeiten selbst vorzustellen. Die Idee dazu kam, als ich eine Gegenüberstellung der Gemälde „Die drei Lebensalter und der Tod“ und „Die Lebensalter“ von Hans Baldung für den Blue Blog machte.</p>
<p>Ich möchte aber ausdrücklich erwähnen, dass es sich bei meiner Skulpturengruppe nicht um einen Epigonen von Hans Baldungs Gemälden handelt, da mir diese bis vor Kurzem unbekannt waren. Meine Skulpturen entstanden aus meiner eigenen Intention. Der Gedanken dahinter war, dass in jedem Lebensalter das nächst folgende schon vorgegeben ist und dass alle Lebensalter die vorherigen bereits gelebten beinhalten. Dies wollte ich künstlerisch darstellen und nutzte dafür drei Skulpturen aus Zeitungspapier.<br />
Mein Ansatz war, die drei Lebensalter Kindheit, Lebensmitte und Alter in jeder der drei Skulpturen zu verdeutlichen. Anders als in den Gemälden von Hans Baldung fehlt in meiner Arbeit die vierte Stufe, der Tod.<br />
<b>Warum gerade drei Skulpturen?</b><br />
Die Zahl Drei spielt seit jeher im Leben der Menschen eine wichtige Rolle. So wird der Tag in den Morgen, den Mittag und den Abend eingeteilt, wobei der Morgen, wie der Frühling, der Kindheit, der Mittag und der Sommer der Lebensmitte und der Abend und der Winter dem Lebensende und dem Tod zugerechnet werden.<br />
In der christlichen Theologie erscheint die Zahl Drei an zentraler Stelle, der Heiligen Dreieinigkeit. In der Antike galt die Drei als Symbol für den Anfang, die Mitte und das Ende.<br />
Aristoteles hat die Drei in die Ethik eingebracht. Er sagte: „Falsches Handeln ist auf ein Zuwenig oder auf ein Zuviel zurückzuführen, in der Mitte liegt das Rechte.“ Der griechische Philosoph hat die Zahl Drei auch auf die Lebenseinteilung übertragen. Für ihn besaß die Jugend zu viel Kraft, Mut und Zorn und das Alter hatte all dies zu wenig. Nur in der Mitte des Lebens verfügte der Mensch über alle Eigenschaften in ausgewogenem Maße.<br />
Über eine Einteilung des Lebens in drei oder vier Phasen ist in der Antike viel nachgedacht worden, sie wurde aber nicht dargestellt. Auch in den Bildern des Mittelalters &#8211; meist gemalt in kirchlichem Auftrag &#8211; blieb die Darstellung eine Ausnahme, denn angesichts des Jenseits galt jede Lebenseinteilung als überflüssig. Erst um 1500, als weltliche Auftraggeber die Kunstthemen zu bestimmen begannen, wurden die drei Lebensalter häufiger zum Thema der Gemälde, so auch bei Hans Baldungs „Drei Lebensalter“.<br />
So war es auch die Zahl Drei, die mich dazu veranlasste, drei Skulpturen mit je drei unterschiedlichen Lebensaltern zu kreieren.</p>
<figure id="attachment_4785" aria-describedby="caption-attachment-4785" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4785 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten.jpg" alt="Skulptur von Xenia Marita Riebe" width="543" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten.jpg 543w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-300x146.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-100x49.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-150x73.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-200x98.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-450x220.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px" /><figcaption id="caption-attachment-4785" class="wp-caption-text">Oberkörper der alten Frau, Vorder- und Rückenansicht</figcaption></figure>
<p><b>Versuch einer Erläuterung und einer Interpretation </b><br />
Die kleinste meiner drei Skulpturen (Höhe 41 cm) hat den Unterkörper eines Kleinkindes, der aus rosafarbenem Papier gemacht ist. Die Farbe des Papiers ist als Hinweis auf die zarte Kinderhaut gedacht und auch der Tradition geschuldet, dass kleine Mädchen in Rosa gekleidet werden. Zudem hat das Papier im Bereich des runden Kinderpos bunte Kreise und Schmetterlinge. Eine Assoziation zu Kinderspielzeug ist hier gegeben.<br />
Der Oberkörper dieser Skulptur ist aus grauem Zeitungspapier gearbeitet. Es ist der Oberkörper einer alten Frau. Die eingefallene Brust und der runde Rücken sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass die alte Frau an Osteoporose leidet. Ihre Arme sind sehr dünn und die Hände lang und schmal. Unter den hängenden Brüsten zeichnen sich einige Rippen deutlich ab. Dieser Oberkörper gemahnt an die Frauen, die früher ihrer unbekannten Krankheit wegen, die sie im Laufe der Jahre immer kleiner und buckliger werden ließ, als Hexen gebrandmarkt wurden.<br />
Der Kopf dieser ersten Skulptur hingegen gehört zu einer jungen Frau. Diese hat schöne Augen und einen intelligenten Blick. Ihr roter Mund mit den schön geschwungen Lippen lächelt. Sie scheint sich ihrer Schönheit und Jugend bewusst zu sein. Die Haut und das Haar wurden von mir aus fein geblümten Papier gemacht. Dies ist ein Hinweis auf das blühende Aussehen der jungen Frau und auf die Jahreszeit Sommer, die der Lebensmitte zugeordnet wird.</p>
<figure id="attachment_4786" aria-describedby="caption-attachment-4786" style="width: 554px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4786 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau.jpg" alt="Skulpturen aus Zeitungspapier von Xenia Marita Riebe" width="554" height="347" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau.jpg 554w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-300x188.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-100x63.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-150x94.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-200x125.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-450x282.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption id="caption-attachment-4786" class="wp-caption-text">links: Kopf der jungen Frau; rechts: Kopf der alten Frau</figcaption></figure>
<p>Die größte Skulptur (53,5 cm) der Gruppe trägt auf langem faltigen Hals den Kopf einer alten Frau. Diesen kennzeichnet eine gerade schlanke Nase und schmale Lippen, die ein wenig verkrampft zusammengepresst sind. Die Augen der alten Frau wirken wach und ihr Blick ist stolz. Das weiße, noch immer üppige Haar, trägt sie in einer aufwendigen Flechtfrisur. Ihrem Ausdruck ist nichts von Leiden oder Schmerz anzusehen, aber aus ihren Augen spricht ein gelebtes Leben.<br />
Der Kontrast des Kopfes zum Oberkörper des Kleinkindes ist ziemlich stark. Das Kind hat einen runden Bauch und seine kleinen Hände sind zu losen Fäusten geballt. Der Oberkörper ist wieder aus rosafarbenen Zeitungspapier gemacht und auf Brust und Bauch zeigen sich die bunten Kreise, Ringe und Schmetterlinge. Alles an diesem Oberkörper wirkt rundlich, eben kleinkindhaft.<br />
Beinahe fehl am Platz sehen dazu die langen, schlanken, wohlgeformten Beine aus, die zu einer jungen Frau zu gehören scheinen. Diese, der runde feste Po und die schmalen jugendlichen Füße, sind aus dem geblümten Papier gemacht. Die jungen Frauenbeine stehen ein wenig x-beinig, die beiden großen Zehen sind neugierig nach oben gebogen.</p>
<figure id="attachment_4780" aria-describedby="caption-attachment-4780" style="width: 350px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4780 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04.jpg" alt="Skulptur aus Zeitungspapier, Ausschnitt, Xenia Marita Riebe" width="350" height="246" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-300x211.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-200x141.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-4780" class="wp-caption-text">Oberkörper der jungen Frau</figcaption></figure>
<p>Die mittlere Skulptur (53 cm) steht auf langen, dünnen Beinen, den Beinen einer alten Frau. Diese und die schmalen großen Füße sind aus grauem Papier gemacht. Ein Papier so grau wie der Abend und wie ein trüber Wintertag. Die Pobacken des alten Unterkörpers hängen schlaff herab und der Bauch ist spitz. Zwischen den Beinen ist eine Andeutung von erschlafften Schamlippen zu sehen. Die ganze Skulptur steht etwas nach vorn geneigt. Ein Zeichen dafür, dass die alten schwachen Beine den Körper nicht mehr lange tragen werden?<br />
Der Oberkörper dieser Skulptur mit den kleinen straffen Brüsten ist der einer jungen Frau und wieder aus dem geblümten Papier geformt. Die langen schlanken Arme der jungen Frau weisen kokett nach außen und die Hände sind aufgestellt. Eine Geste wie beim Tanz. Die Hände sind schmal und die Finger sind schlank. Der Rücken der jungen Frau ist aufrecht und gerade.</p>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4778 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs.jpg" alt="Kopf einer Skulptur aus Zeitungspapier, Xenia Marita Riebe" width="310" height="350" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs.jpg 310w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-300x339.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-266x300.jpg 266w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-100x113.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-150x169.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-200x226.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Kopf des Kleinkindes</figcaption></figure>
<p>Das wohl Auffälligste an dieser Skulptur ist der große runde Kopf, der Kopf eines Kleinkindes. Er ist aus demselben rosafarbenen Papier gemacht, das ich für den Ober- und Unterkörper des Kindes benutzt habe. Auch den Kopf zieren an der rechten Seite ein paar bunte Kreise und Schmetterlinge, eine Assoziation zum Haarschmuck, den kleinen Mädchen häufig tragen. Die großen Augen des Kindes sind blau und erinnern an Puppenaugen. Die Nase ist klein und die Lippen ein wenig trotzig geschürzt. Die runden Wangen und das niedliche Kinn sind die eines kleinen Kindes.</p>
<p>Dieser große Kopf entspricht mit seinen kindlichen Proportionen dem Kindchenschema, das auch durch bestimmte Gesichtszüge &#8211; große helle Augen, kleine Stupsnase &#8211; gekennzeichnet ist. Bei Menschenkindern und bei Jungtieren dient das Kindchenschema als Schlüsselreiz, der instinktiv das Brutpflegeverhalten auslöst. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Eltern für ihre Jungen bzw. Kinder sorgen, sie beschützen und großziehen. Besonders bei Arten, bei denen die Jungen eine lange Kindheit haben, spielen die durch das Kindchenschema ausgelösten Reaktionen eine wichtige Rolle, um die emotionale Bindung der Eltern an das Kind möglichst lange aufrecht zu erhalten.</p>
<p><b>Warum finden sich alle Lebensalter in den Skulpturen?</b><br />
Alle drei Skulpturen haben je einen Körperteil des Kindes, der jungen und der alten Frau. Es wäre theoretisch auch möglich, die einzelnen Körperteile anders zusammenzufügen. So könnten drei Skulpturen entstehen, die ein Kind, eine junge Frau und eine alte Dame darstellten. Auch dies könnte einen Reiz besitzen, aber ich habe mich dafür entschieden, die einzelnen Körperteile in den drei Skulpturen zu mischen, denn ich denke, dass auf diese Weise deutlich wird, dass das Leben des Menschen immer nur als Ganzes gesehen und bewertet werden sollte.<br />
Oft höre ich von Menschen, dass die Probleme, die sie im fortgeschrittenen Alter ereilen &#8211; gesundheitliche wie seelische &#8211; den Erlebnissen in der Kindheit und der Jugend geschuldet sind. In vielen Fällen mag dies so sein, in anderen spielen genetische Dispositionen und soziale Strukturen eine wichtige Rolle. Aber wie dem auch sei, der alte Mensch schaut häufig zurück und erinnert dabei Gutes und Schlechtes. Die Summe aller Erlebnisse machen ihn schließlich zu dem, was er ist. Dies kann, wie im Fall meiner Skulpturen, eine stolze, starke Frau sein, deren Körper von Krankheit gezeichnet ist, oder umgekehrt. Viele alte Menschen sind heute körperlich fit und recht gesund, aber sie leiden an seelischen Problemen wie Einsamkeit, Ängsten und Depressionen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4787 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02.jpg" alt="Skulpturen aus Zeitungspapier, Ausschnitt, Xenia Marita Riebe" width="500" height="295" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-300x177.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-100x59.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-150x89.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-200x118.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-450x266.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Was aus uns im Alter wird, ist aber auch das Ergebnis unseres eigenen Verhaltens. Als Kind sind wir in hohem Grad von unseren Eltern und Erziehern abhängig. In der Lebensmitte sind wir aber in der Lage, unseren Kurs selbst zu bestimmen und das trotz der Hormone, die uns häufig zu falschen Schritten verführen. Das Alter zeigt schließlich, wie erfolgreich wir unseren Lebensweg gegangen sind. Dabei schließe ich selbstverständlich durch Schicksalsschläge verursachte Leiden und Probleme aus.<br />
Meine Skulpturengruppe „3&#215;3 Lebensalter, weiblich“, soll den Betrachter dazu anregen, über die verschiedenen Lebensphasen zu reflektieren. Mir selbst sind bei meiner Arbeit viele Erinnerungen gekommen, gute und böse, lustige und traurige. Und ich habe angefangen, mich mit dem Alter und dem Tod zu beschäftigen.<br />
Nachdem ich die Gemälde von Hans Baldung näher kennenlernte, bereue ich es beinahe, dass ich den Skulpturen in „3&#215;3 Lebensalter, weiblich“ keinen Tod zur Seite gestellt habe. Aber das kann ja vielleicht noch kommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/9aab846a2ca244879e16f4f32df947df" alt="" width="1" height="1" />Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe</p>
<p>Lies auch:<a href="https://bild-art.de/gemaelde-von-hans-baldung-die-drei-lebensalter-und-der-tod-und-die-lebensalter"> &#8222;Die drei lebensalter und der Tod&#8220;</a> , Gemälde von Hans Baldung</p>
<p>Kunstbuch zum<a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"> &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</a> von Xenia Marita Riebe. Hier im<a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"> Shop</a> erhältlich.</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-127" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-300x233.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-100x78.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-150x117.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-200x156.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Felsmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten &#8230;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/portrait-der-kuenstlerin-xenia-marita-riebe">Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_898" aria-describedby="caption-attachment-898" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-898 size-large" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-1024x744.jpg" alt="" width="605" height="440" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18.jpg 1024w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-300x218.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-600x436.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-768x558.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-100x73.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-150x109.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-200x145.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-450x327.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-900x654.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption id="caption-attachment-898" class="wp-caption-text">Verfremdetes Selbstportrait der Künstlerin aus der Reihe Sudden Visitation</figcaption></figure>
<p><span style="font-size: 14pt"><strong>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin</strong></span></p>
<p><strong>Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia</strong></p>
<figure id="attachment_899" aria-describedby="caption-attachment-899" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-899 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-200x140.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-450x315.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-899" class="wp-caption-text">Xenia in einer Höhle am Hohen Brandberg in der Namib Wüste, Namibia</figcaption></figure>
<figure id="attachment_896" aria-describedby="caption-attachment-896" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-896 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-150x98.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-200x131.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-450x295.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-896" class="wp-caption-text">Exponat aus der Reihe „Afrikanische Felsmalerei und Technik“</figcaption></figure>
<p>Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten Bilderreihe aus den Jahren 1993/94 malte sie auf Fotografien, die sie in der Tageszeitung fand. Sie brachte menschliche Figuren, die sie den Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia entlehnte, in Verbindung mit der modernen Technik. Daraus entstanden an die 70 Arbeiten unter dem Titel „Afrikanische Felsmalerei und Technik“. Die Fotos von den zwischen 30000 und 3000 Jahre alten Felsmalereien stammen von der Künstlerin selbst, die sich für längere Zeit in der Nähe des Hohen Brandbergs aufhielt und Exkursionen zu den Höhlen unternahm.</p>
<p><strong>Weiße Fremde und urbaniesierte Frauen</strong></p>
<figure id="attachment_895" aria-describedby="caption-attachment-895" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-895 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg 230w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-300x392.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-100x131.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-150x196.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-200x261.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-450x588.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans.jpg 459w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /><figcaption id="caption-attachment-895" class="wp-caption-text">Gemälde &#8222;Trans&#8220; aus der Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_897" aria-describedby="caption-attachment-897" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-897 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-300x400.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-897" class="wp-caption-text">Bild aus dem Zyklus &#8222;Die urbanisierte Frau&#8220;</figcaption></figure>
<p>Aus dieser Arbeit resultiert die Affinität der Künstlerin zum Medium Zeitungspapier, die sie fortan begleiten sollte. In Bilderreihen wie „Weiße Fremde“ und „Die urbanisierte Frau“ spielte Zeitungspapier eine wesentliche Rolle, vor allem, in Arbeiten in der Technik der Decollage. Immer wieder entstanden während ihrer langen künstlerischen Karriere auch Reihen von Collagen. Xenia nutzte hier die unendlichen Möglichkeiten, Inhalte zu transportieren, indem sie farbige Flächen, Abbildungen, Werbeinhalte und Schrift kombinierte. In 2017 entstanden so 15 ungegenständliche Collagen, die in ihrer Wirkung frappierend sind.</p>
<p><strong>Erste Skulpturen aus Zeitungspapier</strong></p>
<p>Im Jahr 2003 wagte Xenia erstmals den Vorstoß in die dritte Dimension. Sie entwickelte eine Technik &#8211; kein <em>Pappmaché</em> &#8211; um Skulpturen aus Zeitungspapier zu bauen. So entstanden die Reihe „Menschliche Tierfiguren“, Paare, die aus je einem Menschen und einem Tier mit menschlichen Attributen bestehen. Die Zeitungen &#8211; stets Tageszeitungen &#8211; stammten schon hier aus aller Welt, nämlich aus dem Heimatland des jeweiligen Tieres. Hier griff die Künstlerin einer ihrer wichtigsten Arbeiten vor, dem „Global Citizen ART Project“.</p>
<p><strong>Klone und Borderliner</strong></p>
<figure id="attachment_883" aria-describedby="caption-attachment-883" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-883 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-100x74.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-150x111.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-200x148.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s.jpg 329w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-883" class="wp-caption-text">Gemälde aus dem Zyklus &#8222;Klone&#8220;</figcaption></figure>
<p>Neben der Weiterentwicklung ihrer Bilderreihe „Weiße Fremde“, die sie zu Bildern zum Thema Klonen und Borderliner brachte und zu einer Zusammenarbeit mit der kirchlichen Hochschule in Wuppertal, entstanden immer häufiger plastische Papierarbeiten. Schließlich verlagerte sich Xenias künstlerischer Schwerpunkt beinahe ganz in Richtung Skulptur. Reihen wie die „Epigonier“ entstanden. Für diese Endzeitfiguren benutzte sie unbedrucktes Zeitungspapier, was die Tragik des bearbeiteten Themas unterstrich.</p>
<figure id="attachment_891" aria-describedby="caption-attachment-891" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-891 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-200x134.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-891" class="wp-caption-text">Xenia mit Michael Gorbatschow bei der Eröffnung ihrer Ausstellung zum &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong>Das Global Citizen ART Project</strong></p>
<p>Ihr wichtigstes künstlerisches Werk ist aber das „Global Citizen Art Project“, eine Arbeit zur Globalisierung. Hierfür baute sie 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde. Inhaltlich befasste sie sich hier mit dem drohenden Verlust von Schriften und Sprachen und mit den allgemeinen Folgen der rasch fortschreitenden Globalisierung, vor allem für die Kinder der Welt. Das Projekt, an dem die Künstlerin drei Jahre arbeitete, wurde im Jahr 2007 erstmalig im Beisein von Michael Gorbatschow ausgestellt und seither international in vielen Ausstellungen gezeigt.</p>
<p><strong>Schnabelmenschen erobern Australien</strong></p>
<figure id="attachment_901" aria-describedby="caption-attachment-901" style="width: 285px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-901" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg" alt="" width="285" height="220" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-150x116.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-200x154.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-450x347.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption id="caption-attachment-901" class="wp-caption-text">Die &#8222;Schnabelmenschen&#8220; in der Ausstellung in Australien</figcaption></figure>
<p>Es folgten Werkgruppen wie die „Schnabelmenschen&#8220;, die von Xenia für eine Ausstellung in einer Galerie in Surfers Paradise, einer Stadt an der Gold Coast in Australien, gemacht wurden. Die Skupturen sind Mischwesen aus Vogel und Mensch und haben durchaus  humoristische Züge. Sie versinnbildlichen den &#8222;Missing Link&#8220; zwischen Reptilien und Säugetieren. Das in Australien lebende Schnabeltier steht hier Pate für den Titel der Skulpturenreihe.</p>
<p><strong>&#8222;Sureale Welten&#8220; bei unterschiedlichen Kunstmessen<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_886" aria-describedby="caption-attachment-886" style="width: 202px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-886" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg" alt="" width="202" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg 216w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-300x417.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-100x139.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-150x208.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-200x278.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" /><figcaption id="caption-attachment-886" class="wp-caption-text">Dada, Skulptur aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Mit den Skulpturen der Reihe  „Surreale Welten&#8220;, in denen die Künstlerin eine Erweiterung der Ideen der Dadaisten sieht, führte sie ihre plastische Arbeit fort. Wie im Dadaismus üblich, gab sie ihren Arbeiten Titel, die heute ein wenig befremdlich wirken, wie zum Beispiel: „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“. Die Skulpturen aus dieser Reihe stellte die Künstlerin unter anderem bei der Kunstmesse Lineart in Gent, Belgien und bei der Arte Padova, Italien aus.</p>
<p>Als Xenia die Bücher des amerikanischen Professors für klinische Neurologie, Oliver Sacks, für sich entdeckte, entwickelte sie in der Folge lebensechte Papierköpfe, mit denen sie sich den unterschiedlichsten neurologischen Phänomenen zu nähern versuchte. Sie stellte die Migräneaura, die sie aus eigenem Erleben kennt, ebenso dar, wie ie Amnesie.</p>
<p><strong>Ausstellung des Arbeitszykluss &#8222;Weltschmerz bei der KunstTour in Maastricht</strong></p>
<figure id="attachment_892" aria-describedby="caption-attachment-892" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-892 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-300x450.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail.jpg 333w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-100x150.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-150x225.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-892" class="wp-caption-text">Kopf aus Zeitungspapier aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_884" aria-describedby="caption-attachment-884" style="width: 219px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-884 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg 219w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-300x412.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail.jpg 583w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-100x137.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-150x206.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-200x274.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-450x617.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">Collage aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<p>In der Reihe „Weltschmerz“ brachte Xenia erstmals Collagen, verfremdete Selbstbildnisse und Skulpturen zusammen. Auf einer großen Ausstellungsfläche bei der KunstTour in Maastricht fand sie hiermit viel Beachtung.</p>
<p>Aus Original Wetterkarten machte die Künstlerin große und kleine Skulpturen, von denen drei vom Deutschen Wetterdienst erworben wurden. Diese sind bis heute in der Bibliothek des DWD in Offenbach ausgestellt. Erst kürzlich brachte dieser Lesezeichen heraus, die das Foto der Wetterkarten-Skulpturen zeigen.</p>
<p>Dieses Portrait der Xenia Marita Riebe gibt lediglich einen kurzen Überblick über ihr Schaffen, das sich nun über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt und in dem sie immer klare Positionen zu politischen und sozialen Themen bezog. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten der Künstlerin informieren. Dort gibt es Infos zu Installationen, Malerei, Skulpturen und auch über das schriftstellerische Werk.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/b291e3e22dda42548241bc2bf7478bb8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Im Blue Blog Shop werden einige humorvolle Skulpturen von Xenia angeboten.</p>
<p><a href="http://www.xenia-art.de/index.html">Allgemeine Künstlerseite</a></p>
<p><a href="http://www.xenia.bild-art.de/network/">Global Network</a></p>
<p><a href="http://www.klima.bild-art.de/">Global Warming ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.global.xenia-art.de/">Global Citizen ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.libri.xenia-art.de/">Schriftstellerin</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/epigonier-skulpturen-von-xenia-marita-riebe">Epigonier</a></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Fotos: © Xenia Marita Riebe und Giulio Coscia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/portrait-der-kuenstlerin-xenia-marita-riebe">Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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