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	<title>Skulpturen Archive - Blue Blog</title>
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	<title>Skulpturen Archive - Blue Blog</title>
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		<title>„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2018 15:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[3x3 Lebensalter; weiblich]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturengruppe aus Zeitungspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungspapier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Heute möchte ich den Versuch wagen, eine meiner Lieblingsarbeiten selbst vorzustellen. Die Idee dazu kam, als ich eine Gegenüberstellung der Gemälde „Die drei Lebensalter und der Tod“ und „Die Lebensalter“ von Hans Baldung für den Blue Blog machte. Ich &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe"> <span class="screen-reader-text">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</span> Read More &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-4783 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top.jpg" alt="3x3 Lebensalter, Xenia Marita Riebe" width="322" height="500" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top.jpg 322w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-300x466.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-193x300.jpg 193w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-100x155.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-150x233.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_gruppe_top-200x311.jpg 200w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />Heute möchte ich den Versuch wagen, eine meiner Lieblingsarbeiten selbst vorzustellen. Die Idee dazu kam, als ich eine Gegenüberstellung der Gemälde „Die drei Lebensalter und der Tod“ und „Die Lebensalter“ von Hans Baldung für den Blue Blog machte.</p>
<p>Ich möchte aber ausdrücklich erwähnen, dass es sich bei meiner Skulpturengruppe nicht um einen Epigonen von Hans Baldungs Gemälden handelt, da mir diese bis vor Kurzem unbekannt waren. Meine Skulpturen entstanden aus meiner eigenen Intention. Der Gedanken dahinter war, dass in jedem Lebensalter das nächst folgende schon vorgegeben ist und dass alle Lebensalter die vorherigen bereits gelebten beinhalten. Dies wollte ich künstlerisch darstellen und nutzte dafür drei Skulpturen aus Zeitungspapier.<br />
Mein Ansatz war, die drei Lebensalter Kindheit, Lebensmitte und Alter in jeder der drei Skulpturen zu verdeutlichen. Anders als in den Gemälden von Hans Baldung fehlt in meiner Arbeit die vierte Stufe, der Tod.<br />
<b>Warum gerade drei Skulpturen?</b><br />
Die Zahl Drei spielt seit jeher im Leben der Menschen eine wichtige Rolle. So wird der Tag in den Morgen, den Mittag und den Abend eingeteilt, wobei der Morgen, wie der Frühling, der Kindheit, der Mittag und der Sommer der Lebensmitte und der Abend und der Winter dem Lebensende und dem Tod zugerechnet werden.<br />
In der christlichen Theologie erscheint die Zahl Drei an zentraler Stelle, der Heiligen Dreieinigkeit. In der Antike galt die Drei als Symbol für den Anfang, die Mitte und das Ende.<br />
Aristoteles hat die Drei in die Ethik eingebracht. Er sagte: „Falsches Handeln ist auf ein Zuwenig oder auf ein Zuviel zurückzuführen, in der Mitte liegt das Rechte.“ Der griechische Philosoph hat die Zahl Drei auch auf die Lebenseinteilung übertragen. Für ihn besaß die Jugend zu viel Kraft, Mut und Zorn und das Alter hatte all dies zu wenig. Nur in der Mitte des Lebens verfügte der Mensch über alle Eigenschaften in ausgewogenem Maße.<br />
Über eine Einteilung des Lebens in drei oder vier Phasen ist in der Antike viel nachgedacht worden, sie wurde aber nicht dargestellt. Auch in den Bildern des Mittelalters &#8211; meist gemalt in kirchlichem Auftrag &#8211; blieb die Darstellung eine Ausnahme, denn angesichts des Jenseits galt jede Lebenseinteilung als überflüssig. Erst um 1500, als weltliche Auftraggeber die Kunstthemen zu bestimmen begannen, wurden die drei Lebensalter häufiger zum Thema der Gemälde, so auch bei Hans Baldungs „Drei Lebensalter“.<br />
So war es auch die Zahl Drei, die mich dazu veranlasste, drei Skulpturen mit je drei unterschiedlichen Lebensaltern zu kreieren.</p>
<figure id="attachment_4785" aria-describedby="caption-attachment-4785" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4785 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten.jpg" alt="Skulptur von Xenia Marita Riebe" width="543" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten.jpg 543w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-300x146.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-100x49.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-150x73.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-200x98.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/alte_rücken_vorn_hinten-450x220.jpg 450w" sizes="(max-width: 543px) 100vw, 543px" /><figcaption id="caption-attachment-4785" class="wp-caption-text">Oberkörper der alten Frau, Vorder- und Rückenansicht</figcaption></figure>
<p><b>Versuch einer Erläuterung und einer Interpretation </b><br />
Die kleinste meiner drei Skulpturen (Höhe 41 cm) hat den Unterkörper eines Kleinkindes, der aus rosafarbenem Papier gemacht ist. Die Farbe des Papiers ist als Hinweis auf die zarte Kinderhaut gedacht und auch der Tradition geschuldet, dass kleine Mädchen in Rosa gekleidet werden. Zudem hat das Papier im Bereich des runden Kinderpos bunte Kreise und Schmetterlinge. Eine Assoziation zu Kinderspielzeug ist hier gegeben.<br />
Der Oberkörper dieser Skulptur ist aus grauem Zeitungspapier gearbeitet. Es ist der Oberkörper einer alten Frau. Die eingefallene Brust und der runde Rücken sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass die alte Frau an Osteoporose leidet. Ihre Arme sind sehr dünn und die Hände lang und schmal. Unter den hängenden Brüsten zeichnen sich einige Rippen deutlich ab. Dieser Oberkörper gemahnt an die Frauen, die früher ihrer unbekannten Krankheit wegen, die sie im Laufe der Jahre immer kleiner und buckliger werden ließ, als Hexen gebrandmarkt wurden.<br />
Der Kopf dieser ersten Skulptur hingegen gehört zu einer jungen Frau. Diese hat schöne Augen und einen intelligenten Blick. Ihr roter Mund mit den schön geschwungen Lippen lächelt. Sie scheint sich ihrer Schönheit und Jugend bewusst zu sein. Die Haut und das Haar wurden von mir aus fein geblümten Papier gemacht. Dies ist ein Hinweis auf das blühende Aussehen der jungen Frau und auf die Jahreszeit Sommer, die der Lebensmitte zugeordnet wird.</p>
<figure id="attachment_4786" aria-describedby="caption-attachment-4786" style="width: 554px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4786 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau.jpg" alt="Skulpturen aus Zeitungspapier von Xenia Marita Riebe" width="554" height="347" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau.jpg 554w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-300x188.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-100x63.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-150x94.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-200x125.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/koepfe_junge_alte_frau-450x282.jpg 450w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption id="caption-attachment-4786" class="wp-caption-text">links: Kopf der jungen Frau; rechts: Kopf der alten Frau</figcaption></figure>
<p>Die größte Skulptur (53,5 cm) der Gruppe trägt auf langem faltigen Hals den Kopf einer alten Frau. Diesen kennzeichnet eine gerade schlanke Nase und schmale Lippen, die ein wenig verkrampft zusammengepresst sind. Die Augen der alten Frau wirken wach und ihr Blick ist stolz. Das weiße, noch immer üppige Haar, trägt sie in einer aufwendigen Flechtfrisur. Ihrem Ausdruck ist nichts von Leiden oder Schmerz anzusehen, aber aus ihren Augen spricht ein gelebtes Leben.<br />
Der Kontrast des Kopfes zum Oberkörper des Kleinkindes ist ziemlich stark. Das Kind hat einen runden Bauch und seine kleinen Hände sind zu losen Fäusten geballt. Der Oberkörper ist wieder aus rosafarbenen Zeitungspapier gemacht und auf Brust und Bauch zeigen sich die bunten Kreise, Ringe und Schmetterlinge. Alles an diesem Oberkörper wirkt rundlich, eben kleinkindhaft.<br />
Beinahe fehl am Platz sehen dazu die langen, schlanken, wohlgeformten Beine aus, die zu einer jungen Frau zu gehören scheinen. Diese, der runde feste Po und die schmalen jugendlichen Füße, sind aus dem geblümten Papier gemacht. Die jungen Frauenbeine stehen ein wenig x-beinig, die beiden großen Zehen sind neugierig nach oben gebogen.</p>
<figure id="attachment_4780" aria-describedby="caption-attachment-4780" style="width: 350px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4780 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04.jpg" alt="Skulptur aus Zeitungspapier, Ausschnitt, Xenia Marita Riebe" width="350" height="246" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-300x211.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/lebensalter_gulio_aus_04-200x141.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-4780" class="wp-caption-text">Oberkörper der jungen Frau</figcaption></figure>
<p>Die mittlere Skulptur (53 cm) steht auf langen, dünnen Beinen, den Beinen einer alten Frau. Diese und die schmalen großen Füße sind aus grauem Papier gemacht. Ein Papier so grau wie der Abend und wie ein trüber Wintertag. Die Pobacken des alten Unterkörpers hängen schlaff herab und der Bauch ist spitz. Zwischen den Beinen ist eine Andeutung von erschlafften Schamlippen zu sehen. Die ganze Skulptur steht etwas nach vorn geneigt. Ein Zeichen dafür, dass die alten schwachen Beine den Körper nicht mehr lange tragen werden?<br />
Der Oberkörper dieser Skulptur mit den kleinen straffen Brüsten ist der einer jungen Frau und wieder aus dem geblümten Papier geformt. Die langen schlanken Arme der jungen Frau weisen kokett nach außen und die Hände sind aufgestellt. Eine Geste wie beim Tanz. Die Hände sind schmal und die Finger sind schlank. Der Rücken der jungen Frau ist aufrecht und gerade.</p>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4778 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs.jpg" alt="Kopf einer Skulptur aus Zeitungspapier, Xenia Marita Riebe" width="310" height="350" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs.jpg 310w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-300x339.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-266x300.jpg 266w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-100x113.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-150x169.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/kopf_baby_03_xs-200x226.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Kopf des Kleinkindes</figcaption></figure>
<p>Das wohl Auffälligste an dieser Skulptur ist der große runde Kopf, der Kopf eines Kleinkindes. Er ist aus demselben rosafarbenen Papier gemacht, das ich für den Ober- und Unterkörper des Kindes benutzt habe. Auch den Kopf zieren an der rechten Seite ein paar bunte Kreise und Schmetterlinge, eine Assoziation zum Haarschmuck, den kleinen Mädchen häufig tragen. Die großen Augen des Kindes sind blau und erinnern an Puppenaugen. Die Nase ist klein und die Lippen ein wenig trotzig geschürzt. Die runden Wangen und das niedliche Kinn sind die eines kleinen Kindes.</p>
<p>Dieser große Kopf entspricht mit seinen kindlichen Proportionen dem Kindchenschema, das auch durch bestimmte Gesichtszüge &#8211; große helle Augen, kleine Stupsnase &#8211; gekennzeichnet ist. Bei Menschenkindern und bei Jungtieren dient das Kindchenschema als Schlüsselreiz, der instinktiv das Brutpflegeverhalten auslöst. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Eltern für ihre Jungen bzw. Kinder sorgen, sie beschützen und großziehen. Besonders bei Arten, bei denen die Jungen eine lange Kindheit haben, spielen die durch das Kindchenschema ausgelösten Reaktionen eine wichtige Rolle, um die emotionale Bindung der Eltern an das Kind möglichst lange aufrecht zu erhalten.</p>
<p><b>Warum finden sich alle Lebensalter in den Skulpturen?</b><br />
Alle drei Skulpturen haben je einen Körperteil des Kindes, der jungen und der alten Frau. Es wäre theoretisch auch möglich, die einzelnen Körperteile anders zusammenzufügen. So könnten drei Skulpturen entstehen, die ein Kind, eine junge Frau und eine alte Dame darstellten. Auch dies könnte einen Reiz besitzen, aber ich habe mich dafür entschieden, die einzelnen Körperteile in den drei Skulpturen zu mischen, denn ich denke, dass auf diese Weise deutlich wird, dass das Leben des Menschen immer nur als Ganzes gesehen und bewertet werden sollte.<br />
Oft höre ich von Menschen, dass die Probleme, die sie im fortgeschrittenen Alter ereilen &#8211; gesundheitliche wie seelische &#8211; den Erlebnissen in der Kindheit und der Jugend geschuldet sind. In vielen Fällen mag dies so sein, in anderen spielen genetische Dispositionen und soziale Strukturen eine wichtige Rolle. Aber wie dem auch sei, der alte Mensch schaut häufig zurück und erinnert dabei Gutes und Schlechtes. Die Summe aller Erlebnisse machen ihn schließlich zu dem, was er ist. Dies kann, wie im Fall meiner Skulpturen, eine stolze, starke Frau sein, deren Körper von Krankheit gezeichnet ist, oder umgekehrt. Viele alte Menschen sind heute körperlich fit und recht gesund, aber sie leiden an seelischen Problemen wie Einsamkeit, Ängsten und Depressionen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4787 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02.jpg" alt="Skulpturen aus Zeitungspapier, Ausschnitt, Xenia Marita Riebe" width="500" height="295" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-300x177.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-100x59.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-150x89.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-200x118.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/03/3x3_lebenszeiten_top_02-450x266.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Was aus uns im Alter wird, ist aber auch das Ergebnis unseres eigenen Verhaltens. Als Kind sind wir in hohem Grad von unseren Eltern und Erziehern abhängig. In der Lebensmitte sind wir aber in der Lage, unseren Kurs selbst zu bestimmen und das trotz der Hormone, die uns häufig zu falschen Schritten verführen. Das Alter zeigt schließlich, wie erfolgreich wir unseren Lebensweg gegangen sind. Dabei schließe ich selbstverständlich durch Schicksalsschläge verursachte Leiden und Probleme aus.<br />
Meine Skulpturengruppe „3&#215;3 Lebensalter, weiblich“, soll den Betrachter dazu anregen, über die verschiedenen Lebensphasen zu reflektieren. Mir selbst sind bei meiner Arbeit viele Erinnerungen gekommen, gute und böse, lustige und traurige. Und ich habe angefangen, mich mit dem Alter und dem Tod zu beschäftigen.<br />
Nachdem ich die Gemälde von Hans Baldung näher kennenlernte, bereue ich es beinahe, dass ich den Skulpturen in „3&#215;3 Lebensalter, weiblich“ keinen Tod zur Seite gestellt habe. Aber das kann ja vielleicht noch kommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/9aab846a2ca244879e16f4f32df947df" alt="" width="1" height="1" />Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe</p>
<p>Lies auch:<a href="https://bild-art.de/gemaelde-von-hans-baldung-die-drei-lebensalter-und-der-tod-und-die-lebensalter"> &#8222;Die drei lebensalter und der Tod&#8220;</a> , Gemälde von Hans Baldung</p>
<p>Kunstbuch zum<a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"> &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</a> von Xenia Marita Riebe. Hier im<a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"> Shop</a> erhältlich.</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-global-citizen-art-project-kunstbuch"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-127" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-300x233.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-100x78.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-150x117.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02-200x156.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/07/cover_global_02.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/3-x-3-lebensalter-weiblich-skulpturengruppe-von-xenia-marita-riebe">„3 x 3 Lebensalter, weiblich“ &#8211; Skulpturengruppe von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Verbindende Elemente im Werk von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 15:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Collagen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografiene]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Fremde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen. Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen So findet sich sowohl in den &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg" alt="Ungegenstandliche Collage - Xenia Marita Riebe" width="500" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-200x135.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-450x304.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen.</p>
<p><strong>Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen</strong></p>
<p>So findet sich sowohl in den Gemälden als auch in den Skulpturen das „geteilte Auge“, also die Darstellung von zwei oder mehr Personen, die sich drei oder mehrere Augen teilen. Dies erweckt beim Betrachter ein Gefühl der innigen Verbundenheit der Dargestellten, bis hin zum völligen Aufgehen ineinander. Beispiele hierfür finden sich in den Gemälden der Reihen „Weiße Fremde“und „Klone“, in den Collagen und Skulpturen der Reihe „Weltschmerz“ und in älteren Arbeiten, die keinem Zyklus zuzuordnen sind, wie in dem plastischen Werk „Asche zu Asche“ aus dem Jahr 2006.<br />
Im Gemälde „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“ sind vier Frauen abgebildet, die sich vier Augen teilen, von denen je zwei in entgegengesetzte Richtungen schauen. Dadurch entsteht ein verstörender Ausdruck. Die dargestellten geklonten Frauen scheinen nach einem Ausweg aus ihrer vertrackten Situation zu suchen. Unruhe, gar Verzweiflung ist in den Gesichtern zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3773 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg" alt="Bilder von Xenia Marita Riebe" width="827" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg 827w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-300x144.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-600x288.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-768x369.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-100x48.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-150x72.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-200x96.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-450x216.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /></p>
<p><em>v.l. &#8222;Verdrehte Harmonien&#8220;, Reihe &#8222;Blue Print&#8220; &#8211; Collage &#8222;Weltschmerz&#8220; &#8211; „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“, Reihe Klone</em></p>
<p>Die Köpfe, die die Künstlerin aus Zeitungspapier gestaltete, haben mindesten drei Gesichter. Dies unterscheidet sie von Darstellungen des Gottes Janus (Gott des Anfang und des Endes), der mit stets zwei, in entgegengesetzter Richtungen schauenden Gesichtern abgebildet wird. Bei Xenia Marita Riebe zeigen die Köpfe eine Art „Rundumgesicht“, wobei ein Gesicht in das andere übergeht. Dabei entsteht der oben bereits erwähnte Effekt, dass Augen in mehreren Gesichtern gleichzeitig in der richtigen Position erscheinen.<br />
Im Gemälde „Anceps“ aus dem Jahr 2004 scheint eine Ansicht einer dreiköpfigen plastischen Skulptur dargestellt zu sein. Das Bild nimmt die Verformungen voraus, die sich später bei den plastischen Köpfen der Reihe „Weltschmerz“ zeigen sollten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg" alt="&quot;Anceps&quot; und Kopf &quot;Weltschmerz&quot;" width="566" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg 566w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-300x212.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-150x106.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-200x141.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-450x318.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><em>&#8222;Anceps&#8220;              &#8211;                                              Kopf aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p>In ihren Gemälden hat die Künstlerin Gesichter in Reihungen gemalt, wobei einer Profildarstellung eine Frontaldarstellung folgt. Dies wiederholt sich mehrfach, sodass ein verblüffender Eindruck entsteht. So zum Beispiel im Gemälde „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“ aus der Reihe Klone, das sechs Frauen zeigt, die sich insgesamt sieben Augen teilen.<br />
Das Gemälde „Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“ aus derselben Reihe scheint eine Hälfte eines Mehrfachkopfes zu zeigen, der aus acht Gesichtern besteht, die sich 12 Augen teilen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3776 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg" alt="2 Gemälde Reihe Klone" width="770" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg 770w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-300x109.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-600x218.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-768x279.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-150x55.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-200x73.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-450x164.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p><em>„Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“        &#8211;              „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“, Zyklus &#8222;Klone&#8220;</em></p>
<p>In den Collagen der Reihe „Weltschmerz“ hat die Künstlerin je einen Mann und eine Frau so collagiert, dass sich deren Gesichtshälften zu einem Ganzen fügen. Auch hier zeigt sich wieder die Frontal- und Profilansicht mit zwei Augen für zwei dargestellte Gesichter.<br />
In einer weiteren Collage aus diesem Zyklus gehen drei Frauen voreinander her. Die letzte und die erste tragen Sonnenbrillen, wobei der Brille der ersten Frau die Gläser fehlen und so ein Auge der mittleren Frau im Gesicht der ersten zu sehen ist.<br />
In der Mix-Media-Arbeit „Barbara“ aus dem Jahr 2016 teilt sich eine Frau ein Auge mit einer Katze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3777 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg" alt="Collagen Xenia Marita Riebe" width="715" height="370" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg 715w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-300x155.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-600x310.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-100x52.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-150x78.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-450x233.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px" /></p>
<p><em>Collagen aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p><strong>Hände in den Arbeiten von Xenia Marita Riebe</strong></p>
<p>Die bereits beschriebene Arbeit „Asche zu Asche“ (2006) beinhaltet ein weiteres wiederkehrendes Gestaltungselement, das von der Künstlerin häufig angewandt wird. Hierbei handelt es sich um Hände, oft drei an der Zahl, die überdimensioniert erscheinen. In „Asche zu Asche“ sind es zwei blaue Handpaare, die einen Kopf mit vier Gesichtern umschließen.<br />
In der Skulptur „Hab acht, du Geist Afrikas, die Meere werden deine Schuhe netzen“ aus der Reihe „Surreale Welten“ die im Jahr 2012 entstand, trägt eine Gestalt ihren eigenen Kopf in drei großen Händen. Eine weitere Skulptur dieser Serie mit dem Titel „Zeichen wie Schnee brennen Krater in den Lauf des Daseins“ stellt einen jungen Mann dar, der einer übergroßen Hand entwächst. „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“ steht wiederum auf drei ihrer Finger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3772 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg" alt="Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="774" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg 774w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-300x154.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-600x308.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-768x394.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-100x51.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-150x77.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-450x231.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px" /></p>
<p><em>&#8222;Asche zu Asche&#8220;            &#8211;                           Zwei Skulpturen aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</em></p>
<p>Surreale Figuren bilden einen weiteren roten Faden im Werk der Künstlerin. So entstanden 2011 mehrere Figurenpaare, die sich einen Teil ihres Körpers teilen. Die Skulptur &#8222;Dora und Franz&#8220;  ist eine Hommage an Franz Kafka und an seine letzte Lebensgefährtin Dora Diamant. Eine weitere Skulptur zeigt den Autor Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia und trägt den Titel &#8222;Mario und Patricia&#8220;. Auch Jackie Kennedy und Liz Taylor teilen sich  in der Skulptur &#8222;Jackie und Liz&#8220; einen Teil ihrer Körper. Liz Taylor ist aus der Abbildung des berühmten Gemäldes der Schauspielerin von Andy Warhol gearbeitet. Diesen Werken voraus ging die Skulptur „Mein Vater und ich“ aus dem Jahr 2005.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Xenia Marita Riebe - Paper Art II" width="752" height="423" src="https://www.youtube.com/embed/x-dwwrQTHVo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Menschengruppen im Werk der Künstlerin<br />
</strong><br />
Ein weiteres Merkmal der Kunst von Xenia Marita Riebe sind die Darstellungen von Menschengruppen. Oft ist es eine Art Auftürmung von Köpfen, wie in einigen Gemälden aus der Reihe „Weiße Fremde“. In „Quaero“ schauen 12 Gesichter in Richtung Himmel. In „Cassus“ sind es neun Gesichter, die in ähnlicher Ausrichtung abgebildet sind. „Ignotus“ zeigt 16 Gesichter in unterschiedlicher Ausrichtung nebeneinander und in „Joseph“ sind es kleine Akte, die sich unter große Gesichter mischen. Auch in den Bildern der Serie „Borderliner“ machen sich Menschengruppen auf zu anderen Ufern.<br />
In den Arbeiten zur Reihe „Klone“ (Skulpturen, Gemälde und Fotografien) werden, allein um der Thematik gerecht zu werden, immer mehrere bis viele Menschen gleichzeitig gezeigt. Aber auch in anderen plastischen Arbeiten wie zum Beispiel in „Boat People“ sind Gruppen dargestellt, hier 23 Figuren aus braunem Zeitungspapier in Form der Wurzeln von Mangroven.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3780 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg" alt="Gemälde/ Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="852" height="303" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg 852w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-300x107.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-600x213.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-768x273.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-150x53.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-200x71.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-450x160.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></p>
<p><em>&#8222;Joseph&#8220;, Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;      &#8211;                                               &#8222;Boat People&#8220;</em></p>
<p>Auch in der Serie „Felsmalerei in Verbindung mit moderner Technik“ aus den Jahren 1993 und 1994 finden sich bereits Menschengruppen, wie im Bild „Energiespiele“.<br />
Die umfangreichste Arbeit diesen Inhalts ist Xenia Marita Riebes „Global Citizen ART Projekt“. Hier sind es 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde, die als Gruppe die bekannte Arbeit zur Globalisierung bilden. 2003 bis 2007 entstanden, waren die einzelnen Figuren des Werks auf Stahlplatten in Form der Erdteile installiert. Heute sind sie in einen Kubus aus Acrylglas eingeschweißt. Das schützt die Arbeit vor Umwelteinflüssen und erleichtert die Ausstellung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3781 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg" alt="Skulpturen/Gemälde Xenia Marita Riebe" width="775" height="322" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg 775w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-300x125.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-600x249.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-768x319.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-100x42.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-150x62.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-200x83.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-450x187.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px" /></p>
<p><em>&#8222;7 x Eduard&#8220;,  Reihe Klone   &#8211;                        &#8222;Energiespiele&#8220;, Zyklus &#8222;Felsmalereien in Verbindung mit Technik&#8220;</em></p>
<p><strong>Der Werkstoff Zeitungspapier findet sich in vielen Arbeiten<br />
</strong><br />
Nun zum letzten Element, das sich durch das gesamte Werk der Künstlerin zieht, zum Material.<br />
Xenia Marita Riebe benutzte bereits für ihren ersten größeren Zyklus Zeitungspapier als Malgrund. Sie transportierte Figuren aus den Höhlenmalereien vom Hohen Brandberg in Namibia in Fotografien, die Technik als Sujet hatten. Auch bei allen weiteren Werkgruppen ist sie dem Material Zeitung treu geblieben. All ihre Skulpturen sind aus Zeitungspapier in seiner reinen unbemalten Form. Auch ihre Collagen und Decollagen sind aus dem Werkstoff Zeitungspapier und auch in vielen ihrer Gemälde finden sich Elemente aus diesem Material.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg" alt="Decollagen &quot;Peace&quot; und &quot;Amerika&quot;" width="559" height="398" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg 559w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-300x214.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-150x107.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-200x142.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-450x320.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /></p>
<p><em>Decollagen &#8222;Peace&#8220; und &#8222;Amerika&#8220;</em></p>
<p>Doch zurück zu den Händen. Im Zyklus „Sudden Visitation“ kommt das Motiv Hände gleich mehrfach vor. Hier sind es verfremdete Aufnahmen der Hände der Künstlerin. Aber auch in Arbeiten zum Thema Tanz, plastisch und fotografisch, spielen Hände eine große Rolle.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg" alt="Vanilla Sky, Hände - Xenia Marita Riebe" width="802" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg 802w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-300x99.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-600x198.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-768x254.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-100x33.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-150x50.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-200x66.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-450x149.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px" /></p>
<p><em>&#8222;Vanilla Sky&#8220;, aus dem Fototagebuch der Künstlerin      &#8211;          &#8222;Hände&#8220;, bearbeitete Fotoarbeit</em></p>
<p>Die „Worl Press Zeichnungen, 200 an der Zahl, sind auf Zeitungsausrissen gemalt. Einer weiteren Reihe mit dem Titel „Presse Bilder“ liegen Fotografien aus der Tageszeitung zugrunde. Dabei bleibt die Künstlerin immer dem Prinzip treu, das Zeitungspapier unverändert, also nicht bemalt oder übermalt zu zeigen. Lediglich in manchen Bildern bringt sie aus gestalterischen Gründen Überhöhungen mit Farbe auf oder übermalt das Zeitungspapier mit trasparenten Acrylfarben. In ihren Skulpturen ist das Zeitungspaier das primäre Gestaltungselement und ist immer unbemalt.<br />
In ihren Collagen sind durch die Feinheit des Materials Zeitung und durch die Verwendung von Tapetenkleister zur Fixierung desselben keine Übergänge und Kanten erkennbar. So auch in ihrer letzten Reihe von ungegenständlichen Collagen aus dem Jahr 2017.</p>
<p>Text: © Bernd Riebe<br />
Fotos: © Siegfried Mayska, Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe<br />
Video: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Afrikanische Felsmalerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_898" aria-describedby="caption-attachment-898" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-898 size-large" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-1024x744.jpg" alt="" width="605" height="440" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18.jpg 1024w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-300x218.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-600x436.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-768x558.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-100x73.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-150x109.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-200x145.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-450x327.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-900x654.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption id="caption-attachment-898" class="wp-caption-text">Verfremdetes Selbstportrait der Künstlerin aus der Reihe Sudden Visitation</figcaption></figure>
<p><span style="font-size: 14pt"><strong>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin</strong></span></p>
<p><strong>Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia</strong></p>
<figure id="attachment_899" aria-describedby="caption-attachment-899" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-899 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-200x140.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-450x315.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-899" class="wp-caption-text">Xenia in einer Höhle am Hohen Brandberg in der Namib Wüste, Namibia</figcaption></figure>
<figure id="attachment_896" aria-describedby="caption-attachment-896" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-896 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-150x98.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-200x131.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-450x295.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-896" class="wp-caption-text">Exponat aus der Reihe „Afrikanische Felsmalerei und Technik“</figcaption></figure>
<p>Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten Bilderreihe aus den Jahren 1993/94 malte sie auf Fotografien, die sie in der Tageszeitung fand. Sie brachte menschliche Figuren, die sie den Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia entlehnte, in Verbindung mit der modernen Technik. Daraus entstanden an die 70 Arbeiten unter dem Titel „Afrikanische Felsmalerei und Technik“. Die Fotos von den zwischen 30000 und 3000 Jahre alten Felsmalereien stammen von der Künstlerin selbst, die sich für längere Zeit in der Nähe des Hohen Brandbergs aufhielt und Exkursionen zu den Höhlen unternahm.</p>
<p><strong>Weiße Fremde und urbaniesierte Frauen</strong></p>
<figure id="attachment_895" aria-describedby="caption-attachment-895" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-895 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg 230w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-300x392.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-100x131.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-150x196.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-200x261.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-450x588.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans.jpg 459w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /><figcaption id="caption-attachment-895" class="wp-caption-text">Gemälde &#8222;Trans&#8220; aus der Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_897" aria-describedby="caption-attachment-897" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-897 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-300x400.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-897" class="wp-caption-text">Bild aus dem Zyklus &#8222;Die urbanisierte Frau&#8220;</figcaption></figure>
<p>Aus dieser Arbeit resultiert die Affinität der Künstlerin zum Medium Zeitungspapier, die sie fortan begleiten sollte. In Bilderreihen wie „Weiße Fremde“ und „Die urbanisierte Frau“ spielte Zeitungspapier eine wesentliche Rolle, vor allem, in Arbeiten in der Technik der Decollage. Immer wieder entstanden während ihrer langen künstlerischen Karriere auch Reihen von Collagen. Xenia nutzte hier die unendlichen Möglichkeiten, Inhalte zu transportieren, indem sie farbige Flächen, Abbildungen, Werbeinhalte und Schrift kombinierte. In 2017 entstanden so 15 ungegenständliche Collagen, die in ihrer Wirkung frappierend sind.</p>
<p><strong>Erste Skulpturen aus Zeitungspapier</strong></p>
<p>Im Jahr 2003 wagte Xenia erstmals den Vorstoß in die dritte Dimension. Sie entwickelte eine Technik &#8211; kein <em>Pappmaché</em> &#8211; um Skulpturen aus Zeitungspapier zu bauen. So entstanden die Reihe „Menschliche Tierfiguren“, Paare, die aus je einem Menschen und einem Tier mit menschlichen Attributen bestehen. Die Zeitungen &#8211; stets Tageszeitungen &#8211; stammten schon hier aus aller Welt, nämlich aus dem Heimatland des jeweiligen Tieres. Hier griff die Künstlerin einer ihrer wichtigsten Arbeiten vor, dem „Global Citizen ART Project“.</p>
<p><strong>Klone und Borderliner</strong></p>
<figure id="attachment_883" aria-describedby="caption-attachment-883" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-883 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-100x74.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-150x111.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-200x148.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s.jpg 329w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-883" class="wp-caption-text">Gemälde aus dem Zyklus &#8222;Klone&#8220;</figcaption></figure>
<p>Neben der Weiterentwicklung ihrer Bilderreihe „Weiße Fremde“, die sie zu Bildern zum Thema Klonen und Borderliner brachte und zu einer Zusammenarbeit mit der kirchlichen Hochschule in Wuppertal, entstanden immer häufiger plastische Papierarbeiten. Schließlich verlagerte sich Xenias künstlerischer Schwerpunkt beinahe ganz in Richtung Skulptur. Reihen wie die „Epigonier“ entstanden. Für diese Endzeitfiguren benutzte sie unbedrucktes Zeitungspapier, was die Tragik des bearbeiteten Themas unterstrich.</p>
<figure id="attachment_891" aria-describedby="caption-attachment-891" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-891 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-200x134.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-891" class="wp-caption-text">Xenia mit Michael Gorbatschow bei der Eröffnung ihrer Ausstellung zum &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong>Das Global Citizen ART Project</strong></p>
<p>Ihr wichtigstes künstlerisches Werk ist aber das „Global Citizen Art Project“, eine Arbeit zur Globalisierung. Hierfür baute sie 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde. Inhaltlich befasste sie sich hier mit dem drohenden Verlust von Schriften und Sprachen und mit den allgemeinen Folgen der rasch fortschreitenden Globalisierung, vor allem für die Kinder der Welt. Das Projekt, an dem die Künstlerin drei Jahre arbeitete, wurde im Jahr 2007 erstmalig im Beisein von Michael Gorbatschow ausgestellt und seither international in vielen Ausstellungen gezeigt.</p>
<p><strong>Schnabelmenschen erobern Australien</strong></p>
<figure id="attachment_901" aria-describedby="caption-attachment-901" style="width: 285px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-901" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg" alt="" width="285" height="220" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-150x116.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-200x154.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-450x347.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption id="caption-attachment-901" class="wp-caption-text">Die &#8222;Schnabelmenschen&#8220; in der Ausstellung in Australien</figcaption></figure>
<p>Es folgten Werkgruppen wie die „Schnabelmenschen&#8220;, die von Xenia für eine Ausstellung in einer Galerie in Surfers Paradise, einer Stadt an der Gold Coast in Australien, gemacht wurden. Die Skupturen sind Mischwesen aus Vogel und Mensch und haben durchaus  humoristische Züge. Sie versinnbildlichen den &#8222;Missing Link&#8220; zwischen Reptilien und Säugetieren. Das in Australien lebende Schnabeltier steht hier Pate für den Titel der Skulpturenreihe.</p>
<p><strong>&#8222;Sureale Welten&#8220; bei unterschiedlichen Kunstmessen<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_886" aria-describedby="caption-attachment-886" style="width: 202px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-886" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg" alt="" width="202" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg 216w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-300x417.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-100x139.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-150x208.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-200x278.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" /><figcaption id="caption-attachment-886" class="wp-caption-text">Dada, Skulptur aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Mit den Skulpturen der Reihe  „Surreale Welten&#8220;, in denen die Künstlerin eine Erweiterung der Ideen der Dadaisten sieht, führte sie ihre plastische Arbeit fort. Wie im Dadaismus üblich, gab sie ihren Arbeiten Titel, die heute ein wenig befremdlich wirken, wie zum Beispiel: „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“. Die Skulpturen aus dieser Reihe stellte die Künstlerin unter anderem bei der Kunstmesse Lineart in Gent, Belgien und bei der Arte Padova, Italien aus.</p>
<p>Als Xenia die Bücher des amerikanischen Professors für klinische Neurologie, Oliver Sacks, für sich entdeckte, entwickelte sie in der Folge lebensechte Papierköpfe, mit denen sie sich den unterschiedlichsten neurologischen Phänomenen zu nähern versuchte. Sie stellte die Migräneaura, die sie aus eigenem Erleben kennt, ebenso dar, wie ie Amnesie.</p>
<p><strong>Ausstellung des Arbeitszykluss &#8222;Weltschmerz bei der KunstTour in Maastricht</strong></p>
<figure id="attachment_892" aria-describedby="caption-attachment-892" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-892 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-300x450.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail.jpg 333w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-100x150.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-150x225.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-892" class="wp-caption-text">Kopf aus Zeitungspapier aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_884" aria-describedby="caption-attachment-884" style="width: 219px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-884 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg 219w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-300x412.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail.jpg 583w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-100x137.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-150x206.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-200x274.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-450x617.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">Collage aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<p>In der Reihe „Weltschmerz“ brachte Xenia erstmals Collagen, verfremdete Selbstbildnisse und Skulpturen zusammen. Auf einer großen Ausstellungsfläche bei der KunstTour in Maastricht fand sie hiermit viel Beachtung.</p>
<p>Aus Original Wetterkarten machte die Künstlerin große und kleine Skulpturen, von denen drei vom Deutschen Wetterdienst erworben wurden. Diese sind bis heute in der Bibliothek des DWD in Offenbach ausgestellt. Erst kürzlich brachte dieser Lesezeichen heraus, die das Foto der Wetterkarten-Skulpturen zeigen.</p>
<p>Dieses Portrait der Xenia Marita Riebe gibt lediglich einen kurzen Überblick über ihr Schaffen, das sich nun über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt und in dem sie immer klare Positionen zu politischen und sozialen Themen bezog. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten der Künstlerin informieren. Dort gibt es Infos zu Installationen, Malerei, Skulpturen und auch über das schriftstellerische Werk.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/b291e3e22dda42548241bc2bf7478bb8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Im Blue Blog Shop werden einige humorvolle Skulpturen von Xenia angeboten.</p>
<p><a href="http://www.xenia-art.de/index.html">Allgemeine Künstlerseite</a></p>
<p><a href="http://www.xenia.bild-art.de/network/">Global Network</a></p>
<p><a href="http://www.klima.bild-art.de/">Global Warming ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.global.xenia-art.de/">Global Citizen ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.libri.xenia-art.de/">Schriftstellerin</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/epigonier-skulpturen-von-xenia-marita-riebe">Epigonier</a></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Fotos: © Xenia Marita Riebe und Giulio Coscia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/portrait-der-kuenstlerin-xenia-marita-riebe">Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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