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	<title>Skibbereen Archive - Blue Blog</title>
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	<description>Reisen durch Kultur und Natur</description>
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	<title>Skibbereen Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Goodbye Ireland – 2. Teil &#8211; Die Rückreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 17:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 20 &#8211; 22.11.2017 Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind 2. Teil &#8211; Die Rückreise Wir packen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2844 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s.jpg" alt="Straßenarbeiten Nähe Ballydehob, Irland" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 20 &#8211; 22.11.2017</p>
<p>Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind</p>
<p><strong>2. Teil &#8211; Die Rückreise<br />
</strong></p>
<p>Wir packen unsere Koffer, ziehen die Bettwäsche ab und reinigen das Cottage. Dann gehen wir hinüber zu unseren Freunden, um uns zu verabschieden. Nach einem letzten Blick auf unser Zuhause auf Zeit steigen wir ins Auto und verlassen Schull mit ehrlichem Bedauern. Zum Glück regnet es nicht und wir fahren entspannt in Richtung Ballydehob. Dort, wo gestern an der Tankstelle ,als wir volltanken wollten, ein großes Chaos herrschte – ein Bauarbeiter bohrte neben der Zapfsäule mit einem Presslufthammer; die Zapfsäule hatte einen Defekt und ließ uns nur sechs Liter tanken – ist heute alles friedlich und ruhig. Von den Bauarbeiten ist keine Spur mehr zu sehen und die Autofahrer tanken, als sei nichts gewesen.<br />
Wir lassen Ballydehob, Skibbereen und Leap hinter uns und fahren schließlich hinauf nach Rosscarberry, um dort zu Mittag zu essen. Leider sind wir zu früh. Die Küche in den Pubs öffnet erst eine halbe Stunde später. So lange wollen wir nicht warten. Wir gehen noch ein paar Schritte durch den Ort und fahren dann weiter in Richtung Clonakilty, das wir links liegen lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2919 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s.jpg" alt="Poachers Pub in Bandon, Irland" width="400" height="266" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-200x133.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>In Bandon kehren wir schließlich in einen Pub ein, der uns bekannt vorkommt und der günstig an der N71 liegt. „Poachers“ heißt der Pub und am Eingang fällt ein für einen Pub unübliche Schild auf, das sagt: „Please wait to be seated“. Das machen wir und eine freundliche junge Frau weist uns einen Tisch zu. Wir nehmen auf gemütlichen kleinen Sesseln Platz und bestellen nach kurzem Blick auf die Speisekarte. „Ardsallagh Goats cheese &amp; pine nut parfait, pear chutney, beetroot jam,<br />
pickled pear salad, parmesan sable“ für 8.95€ heißt unsere Wahl. Wenige Minuten später kommt das Essen. Es ist sehr schön arrangiert, ist aber eine sehr kleine Portion. Zum Glück haben Chips dazu bestellt, denke ich. Das Gericht selbst besteht aus fünf haselnussgroßen Kugeln aus Ziegenkäse und ein paar Blättern Salat. Daneben liegen drei schwarze Plätzchen. Das pine nut parfait, das pear chutney und die beetroot jam finden sich in Form von kleinen bunten Kleksen auf unserem schwarzen Teller. Das Gericht schmeckt gut, hat aber nichts mit dem normalen Pub Grub zu tun. Hier versucht scheinbar jemand, aus einem Pub ein exklusives Restaurant zu machen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2920 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s.jpg" alt="Pub im Flughafen Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Immer noch hungrig verlassen wir Bandon und fahren weiter über Innishannon zum Flughafen nach Cork.<br />
Als wir unsere Koffer aufgegeben haben, suchen wir uns zuerst einmal ein Cafe und essen Scones, um unseren Hunger zu stillen. Dann gehen wir durch den Sicherheitscheck und ich direkt in den Duty Free Shop. Hier finde ich zum ersten Mal seit Jahren – ich schaue bei jedem Flug ganz gleich wohin auch immer in diesen Shops vorbei – das Parfüm, das ich seit Jahrzehnten benutze. Natürlich kaufe ich es sofort und es ist sogar preiswerter als überall sonst.<br />
Die Zeit bis zum Abflug vergeht – in einem letzten schönen Pub &#8211; schnell und wir sind erfreut zu hören, dass wir rund 40 Minuten früher in Amsterdam landen werden. Das stimmt auch, nur dass das Flugzeug geschlagene 20 Minuten mit uns über den Flughafen rollt. So etwas haben wir noch nie erlebt! Dann endlich hält es am Gate und wir dürfen aussteigen. Der Weg zum Gepäckband ist sehr weit. Wir gehen und gehen und mit uns die anderen Passagiere. Wir haben es ein wenig eilig, denn wir würden gerne einen Zug früher nehmen, damit wir nicht ganz so spät in Venlo ankommen. Doch das Gepäck lässt lange auf sich warten. Zum Glück kommen unsere Koffer zuerst. Wir nehmen sie und gehen los. Am Gleis des Fernbahnhofs angekommen, stellen wir erfreut fest, dass wir zeitig genug für den früheren Zug sind. Vor diesem soll nur noch ein Sprinter nach Amsterdam-Sloterdijk kommen, der allerdings Verspätung hat, was auf der Anzeige am Gleis zu sehen ist. Wenige Minuten später wird dieser über Lautsprecher angekündigt und schon fährt er ein. Bernd sieht zum Glück, dass der einfahrende Zug nicht der angekündigte Sprinter ist, sondern unser Zug nach Venlo. Ich hätte das nicht mitbekommen und wäre gestrandet. Auch andere Leute sind vom unangekündigten Zugwechsel überrascht worden, denn als wir uns eine Platz suchen wollen, kommen uns lauter aufgeregte Reisende mit schweren Koffern entgegen, die den Zug verlassen wollen. Wir wundern uns, bis uns klar wird, dass diese glaubten, in den Sprinter eingestiegen zu sein. Leider haben sie Pech, denn die Türen sind bereits verschlossen. Also müssen die armen Leute bis nach Amsterdam-Zuid mitfahren.<br />
Der Großraumwagen, in dem wir schließlich Plätze finden, ist sehr schmutzig. Papier liegt auf dem Boden herum und die Sitzpolster sind verdreckt. Ein Mann telefoniert ununterbrochen in schlechtem Englisch und sehr schnellem Niederländisch, laut und penetrant. Wir sind froh, als sein Akku endlich leer ist und er Ruhe gibt.<br />
Wenige Minuten, bevor wir nach Eindhoven kommen, sagt eine Stimme aus dem Lautsprecher: Geachte reiziger, deze trein word in Eindhoven gesplittet. De wagen 9, 7 en 5 verblijven in Eindhoven.“<br />
Schnell stehen wir auf, um nachzusehen, in welchem Wagen wir uns befinden. Aber es gibt nirgendwo eine Anzeige. Deshalb nehmen wir unser Gepäck und steigen aus, um von draußen zu sehen, welche Wagen weiter nach Venlo fahren. Aber zu unserer Überraschung werden keine Wagen abgehängt. Das Ganze war entweder eine Falschansage oder ein schlechter Scherz. Also gehen wir in unseren Wagen zurück und wundern uns schon sehr über die schlechte Organisation bei den Nederlandse Spoorwegen.</p>
<p>Die letzte Strecke bis nach Venlo sind wir ganz allein im Wagen. Dort angekommen werden wir mit dem Auto abgeholt, denn es fährt kein Zug mehr hinüber nach Deutschland. So endet für uns eine schöne Reise.</p>
<p>Text und Fotos: ©  Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland &#8211; Skibbereen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 20:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 12 &#8211; 14.11.2017 Wetter: stark bewölkt – Temperatur 13 Grad – mäßiger Wind Wir nähern uns Skibbereen, der einzigen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2597 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s.jpg" alt="Upper Bridge Street, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 12 &#8211; 14.11.2017</p>
<p>Wetter: stark bewölkt – Temperatur 13 Grad – mäßiger Wind</p>
<p>Wir nähern uns Skibbereen, der einzigen größeren Stadt in der Nähe von Schull. Etwa zwei Kilometer bevor wir die Stadt erreichen, treffen wir auf einen breiten Fluss, den Ilen, der mitten durch Skibbereen fließt. Leider lässt die Stadt entlang des Flusses eine Art Kaimauer errichten, was uns schnell den Blick auf den herrlichen nicht eingedeichten River verwehrt. Dann fahren wir in den Kreisverkehr, der uns zu einer Brücke über den Ilen leitet, vor uns seit geraumer Zeit eine LKW-Fahrschule im Schritttempo. Am Ende der Brücke geht es etwas bergan und wir biegen nach links ab, um zum Zentrum des für unsere Verhältnisse recht kleinen Städtchens zu kommen. Und schon stecken wir mitten im Stau. Die Straßen sind hier sehr eng und die Autos quälen sich aneinander vorbei. Der LKW Fahrschüler scheint heute seine erste Fahrstunde zu haben, denn er wirkte auf uns schon die ganze Zeit sehr unsicher. Jetzt hat er sich im Verkehrsstrom festgefahren und alle anderen versuchen, sich und ihn irgendwie frei zu bekommen. Das dauert ein paar Minuten, aber dann ist der Knoten gelöst. Solche Situationen sind hier Alltag und die Autofahrer nehmen es gelassen. Wir haben nur noch 200 Meter vor uns, dann biegen wir ein, in einen großen Parkplatz und finden mit etwas Glück eine freie Parkbucht. Aldi hat hier eine neue Filiale eröffnet. Weit ausladend und modern liegt das Gebäude des deutschen Discounters da. Käufer gehen ein und aus. Zurück auf der Bridge Street &#8211; eine der Hauptstraßen der Stadt &#8211; sehen wir in einem Ladenlokal mit schöner Holzfassade eine der üblichen Centra Filialen. Ob sie den Konkurrenzkampf mit Aldi und Lidl überleben wird?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2595 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s.jpg" alt="High Street, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town__s_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wir gehen ein wenig durch den Ort und schauen uns die Läden an, die hier die unterschiedlichsten Waren verkaufen. Anders als bei uns üblich, gibt es hier keine Warenhausketten. H&amp;M, Vero Moda, Esprit, Zara usw. sucht man hier vergebens. Dafür gibt es den klassischen Haushaltswarenladen, den Juwelier mit eigener Werkstatt, den Herrenausstatter, mehrere Frisörläden, einen kleinen Baumarkt, ein Einrichtungshaus, das auf engstem Raum Möbel anbietet, und kleine Lebensmittelläden und Bäckereien. Auch den guten alten Butcher gibt es noch. Und natürlich eine Menge Pubs. In einem Schaufenster liegt ein großes Foto, das die Front des Ladens zeigt. Der Preis von 1,10 € ist darauf aufgedruckt. Ich wundere mich und wechsle die Straßenseite &#8211; was hier wegen des ständig fließenden Verkehrs nicht so einfach ist – um nachzuschauen, was es damit auf sich hat. Heraus kommt, dass die irische Post Sondermarken mit dem Titel „Irish Shop Fronts“ herausgebracht hat und der Laden auf einer Marke gezeigt wird. Stolz präsentiert der Inhaber nun die übergroße Briefmarke in seinem Schaufenster.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2579 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s.jpg" alt="Church Restaurant, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Church Restaurant Skibbereen</strong><br />
Etwa 200 Meter weiter sehen wir plötzlich eine Kirche, die zum Restaurant umgestaltet wurde. Da wir hungrig sind und draußen auf der Speisekarte ein „Vegetarian Special of the Day“ angeboten wird, gehen wir hinein. Schon der Außenbereich überrascht mit seinen schöne Pflanzen und den gemütlichen Tischen und im Eingangsbereich fällt die Speisekarte auf, die wie ein Messbuch auf dem Pult liegt, von dem früher der Priester gepredigt hat. Das Restaurant muss ein sehr guter Innenarchitekt mit einem reichlich ausgestatteten Etat gestaltet haben. Alles erinnert bis ins Detail an die frühere Nutzung des Gebäudes und trotzdem wirkt das Restaurant gediegen und heiter. Hinter dem Altar, der jetzt als Theke dient, stehen zwei freundliche Barfrauen, die in schwarz gekleidet sind. Die Küche ist offen und kann von den Gästen eingesehen werden. Es gibt eine durchgezogene Empore über dem unteren Gastraum. Dort speisen die Gäste vor den Original-Kirchenfenstern. Bis ins Kleinste erinnert hier alles an den ehemaligen sakralen Ort. Selbst die goldenen Plättchen mit den Tischnummern haben die Form von Bischofsmützen. Die Küche ist im übrigen hervorragend und wir sind mit unserem Essen sehr zufrieden. Das Church Restaurant von Skibbereen ist wirklich empfehlenswert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2598 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s.jpg" alt="Church, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></strong></p>
<p><strong>Die große Hungersnot</strong><br />
Skibbereen, das auf gälisch An Sciobairín (kleiner Bootshafen) heißt und heute ca. 2400 Einwohner hat, kann einen traurigen Rekord für sich verbuchen. Es ist der Ort, der während der großen Hungersnot von 1845-1849 die meisten Toten in ganz Irland zu beklagen hatte. Bis zu 10000 Skibbereener verhungerten und wurden unidentifiziert in drei Massengräbern beerdigt. Viele andere Bewohner wanderten aus. Skibbereen gilt in Irland noch heute als Synonym für die große Hungersnot und auch für den Hunger weltweit.<br />
Heute wirken die Einwohner von Skibbereen fröhlich wie alle anderen Iren auch. Sie gehen ihren Geschäften nach und genießen ihr Leben, wenn auch beinahe jede Familie des Städtchens Opfer zu beklagen hatte und die Geschichten aus der schweren Zeit innerhalb der Familien weitergetragen werden. Das Skibbereen Heritage Centre erinnert in einer Ausstellung an „The Great Famine“.<br />
Skibbereen ist jetzt wieder ein rühriges Städtchen geworden, dessen Einwohner freundliche nette Menschen sind, aber wir müssen leider feststellen, dass es hier, wie überall in der westlichen Welt, eine Menge viel zu dicker Menschen gibt. Nur sind wir auf Grund der Historie geneigt, dies hier eher zu verstehen. Das mag falsch sein, aber wenn eine Stadt so eng mit einer Hungersnot verbunden ist wie Skibbereen, können wir den Einwohnern nicht verdenken, dass sie nie wieder auf Essen verzichten wollen.<br />
Nach unserem Lunch im Church Restaurant machen wir noch einen weiteren Rundgang durch die Straßen Skibbereens, schauen uns die Kirche an, betrachten die Häuserfronten aus buntem Holz und gehen dann unserer Wege.</p>
<p>Text und Fotos:  © Xenia Marita Riebe</p>
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					Skibbereen &#8211; Church Restaurant				</div>
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