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	<title>Klone Archive - Blue Blog</title>
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	<description>Reisen durch Kultur und Natur</description>
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		<title>Die Zeit in der bildenden Kunst von Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 10:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6606" aria-describedby="caption-attachment-6606" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-6606 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s.jpg" alt="" width="500" height="286" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-300x172.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-350x200.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-100x57.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-150x86.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-200x114.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zugkunft_rollt_an_s-450x257.jpg 450w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-6606" class="wp-caption-text">„Die Zu(g)kunft rollt an“</figcaption></figure>
<p>Bereits in der ersten Gemäldereihe von Xenia Marita Riebe aus den Jahren 1993 bis 1996 finden sich einige Bilder mit Titeln, die einen Bezug zur Zeit haben. Sie gehören zum Zyklus „Höhlenmalerei in Verbindung mit moderner Technik“ und haben Zeitungspapier als Malgrund. Zu sehen sind darauf Figuren aus der Höhlenmalerei der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia, die von der Künstlerin in die technisierte Welt transportiert wurden. Die Titel lauten „Zeitschleuse“, „Zeitreise“ oder „Die Zu(g)kunft rollt an“.</p>
<p>„Die Zu(g)kunft rollt an“; Drei Khoisan-Frauen unterhalten ein Lagerfeuer auf einem schmalen Areal zwischen drei Gleisen, auf denen drei moderne Züge heranrollen. Ein Khoisan-Jäger kommt mit großen Schritten angelaufen. Er trägt zum Zeichen seiner Stärke einen Bogen und ein großes Messer. Haben die Urmenschen die Zeichen der Zeit erkannt? Oder sind es die modernen Menschen, die immer noch in der Steinzeit verweilen, während sie von der modernen Technik buchstäblich überrollt werden?</p>
<figure id="attachment_6636" aria-describedby="caption-attachment-6636" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-6636 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s.jpg" alt="Zeitreise" width="600" height="346" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-300x173.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-350x202.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-100x58.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-150x87.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-200x115.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeitreise_s-450x260.jpg 450w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-6636" class="wp-caption-text">Zeitreise</figcaption></figure>
<p>Das Bild „Zeitreise“ zeigt eine große Gruppe von Khoisan-Frauen, die waffenstarrend über einen zugefrorenen Fluss wandern. Ihnen folgt ein einzelner Mann mit Pfeil und Bogen, der an seinem Penis den traditionellen Schmuck trägt. Die Gruppe zieht an einer alten Stadt vorbei, an einem Palast, dessen Kuppel in die Form des afrikanischen Kontinents eingebettet ist. Im Hintergrund sind die roten versteinerten Sanddünen zu sehen, die Teile der Landschaft Namibias prägen. Ein Hinweis darauf, dass Europa &#8211; wie auch die anderen Kontinente &#8211; von Afrika aus besiedelt wurden.</p>
<figure id="attachment_6639" aria-describedby="caption-attachment-6639" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-6639 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s.jpg" alt="" width="450" height="449" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-300x299.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-100x100.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-350x349.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-150x150.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-400x400.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/die_zeischleuse_s-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6639" class="wp-caption-text">Die Zeitschleuse</figcaption></figure>
<p>In „Die Zeitschleuse“ steht eine Höhlenfrau auf dem heruntergefallenen Kapitel einer antiken Säule vor einer zerstörten Säulenhalle. Sie steht im Licht, das von oben auf sie herabfällt und sie einhüllt. Ihr Arm ist erhoben und weist auf einen nicht zu identifizierenden Flugkörper. So wird im Bild die Verbindung zwischen der Frühzeit der Menschen, ihrer vergangenen Blüte in der Antike und der Zukunft hergestellt, in der der moderne Mensch vielleicht die Erde verlassen muss, um mit einem Raumschiff einer ungewissen Zukunft entgegenzueilen.</p>
<p>Zwischen den Skulpturen, die Xenia Marita Riebe seit 2003 aus Zeitungspapier kreiert, finden sich auch einige Arbeiten zum Thema Zeit.</p>
<figure id="attachment_6633" aria-describedby="caption-attachment-6633" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6633 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s.jpg" alt="" width="450" height="426" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s-300x284.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s-350x331.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s-100x95.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s-150x142.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeitmesser_aus_s-200x189.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6633" class="wp-caption-text">Zeitmesser</figcaption></figure>
<p>Die Skulpturen „Zeitmesser“ aus dem Jahr 2008, zwei hochbeinige Figuren, deren schmale Köpfe je ein Ziffernblatt zeigen, tragen Kleidung aus einer Collage aus Armbanduhren. Alle Ziffernblätter zeigen die gleiche Zeit, das Jetzt. Mit großen Schritten will der Mann der Zeit entfliehen, will vorauseilen in die Zukunft. Aber die Frau versperrt ihm den Weg. Sie möchte die vergangene Zeit bewahren. Die beiden „Zeitmesser“ schauen einander herausfordernd, ja beinahe kämpferisch an. Wer ist stärker, die Vergangenheit oder die Zukunft? Oder zählt nur der Augenblick, das Jetzt?</p>
<figure id="attachment_6640" aria-describedby="caption-attachment-6640" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6640 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1.jpg" alt="" width="500" height="348" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-300x209.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-350x244.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-150x104.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-200x139.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/hüterin_zeit_zusammen_s-1-450x313.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-6640" class="wp-caption-text">Die Hüterin der Zeit</figcaption></figure>
<p>„Die Hüterin der Zeit“ trägt ein rosafarbenes Kleid mit Redensarten wie „Die Zeit eilt“ oder „Die Zeit läuft ab“. Ihr Umschlagtuch besteht aus einem großen Ziffernblatt, das ihren Rücken ziert. Auf dem Kopf trägt sie einen raffinierten Hut aus einem Ziffernblatt und den Stellschrauben einer Armbanduhr. Was möchte die Frau uns zurufen? „Nutze deine Zeit!“ oder „Genieße dein Leben, bevor deine Zeit abläuft!“ Vielleicht hütet sie aber auch die verstreichende Zeit und damit alles, was wir in bis heute er- und durchlebt haben.</p>
<figure id="attachment_6604" aria-describedby="caption-attachment-6604" style="width: 322px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6604 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s.jpg" alt="" width="322" height="500" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s.jpg 322w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s-300x466.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s-193x300.jpg 193w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s-100x155.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s-150x233.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/3x3_lebenszeiten_weiblich_s-200x311.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px" /><figcaption id="caption-attachment-6604" class="wp-caption-text">Drei mal drei Lebenszeiten, weiblich.</figcaption></figure>
<p>Mit der Skulpturengruppe „Drei mal drei Lebenszeiten, weiblich“ spielt die Künstlerin auf den schnellen Lauf der Lebenszeit an. Von der rosabunten Kinderzeit, über die geblümte Jugendzeit bis hin zum grauen Alter. Jede der drei Figuren der Gruppe trägt die „Haut“ jeder dieser Zeiten. Auch die körperliche Veränderung wird deutlich sichtbar. Der große runde Kopf des kleinen Kindes, aus dem runde Augen schauen (Kindchenschema), die zarte grazile Gestalt der jungen Frau und der verfallene gekrümmte Leib der Alten. So symbolisiert jede Figur für sich und alle drei zusammen die drei Lebensalter, Kindheit, Jugend und Alter.</p>
<figure id="attachment_6609" aria-describedby="caption-attachment-6609" style="width: 269px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6609 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s.jpg" alt="" width="269" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s.jpg 269w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s-200x297.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s-202x300.jpg 202w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s-100x149.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/lebenszeiten_s-150x223.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px" /><figcaption id="caption-attachment-6609" class="wp-caption-text">Blueprint &#8211; Lebenzeiten</figcaption></figure>
<p>Das Thema Lebenszeiten ist auch Inhalt eines Gemäldes aus der Reihe „Blueprint“, das Xenia Marita Riebe zum gleichnamigen Theaterstück nach einem Roman von Charlotte Kerner malte. Die Bilderreihe war bei der Uraufführung im Foyer des Theaters Mönchengladbach ausgestellt. Der Titel des Gemäldes lautet „Lebenszeiten“. Im Bild geht es wie in allen Gemälden dieser Serie um das Thema Klonen, das auch zum Hauptthema des Romans „Blaupause“ gehört. Erzählt wird die Geschichte einer Pianistin, die erkrankt ist und sich selbst klonen lässt, um ihr großes Talent nach ihrem Tod zu erhalten. Ihr Klon spielt genauso exzellent wie sie selbst, doch das junge Mädchen entwickelt eine Persönlichkeitsstörung. Als es dem Druck nicht mehr standhält, bricht es aus der Welt der übermächtigen Mutter aus.<br />
Das Bild zeigt in der echten grünen Ecke (Hoffnung) die In-vitro-Zeugung des Klons und in der linken oberen Ecke die Mutter vor dem Schriftzug: „Ein Spiel von Leben und Tod“. Unten links sehen wir die beiden Klone vereint und rechts unten eine Frau mit einem Embryo im Leib, der von einem seltsamen medizinischen Gerät bedroht ist. Die vier Teile des Bildes trennt ein schwarzes Kreuz, auf dem im oberen Teil, einer Todesanzeige gleich, die Pianistin und ihr Klon zu sehnen sind. Den unteren Balken des Kreuzes ziert eine nackte Schwangere, die schützend ihre Hände vor Brust und Scham hält. Den Malgrund bilden Zeitungsartikel. Darin wird über das Klonschaf Dolly berichtet, über eine Gemäldeausstellung mit dem Titel „Mensch und Maschine“ und über „Talente aus der Petrischale“.</p>
<figure id="attachment_6607" aria-describedby="caption-attachment-6607" style="width: 482px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6607 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s.jpg" alt="" width="482" height="450" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s.jpg 482w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-300x280.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-350x327.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-100x93.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-150x140.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-200x187.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/gezeiten_s-450x420.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /><figcaption id="caption-attachment-6607" class="wp-caption-text">Gezeiten</figcaption></figure>
<p>Die Collage „Gezeiten“ zeigt einen jungen Mann im Profil. Hinter diesem ist ein Strand bei Flut zu sehen, über den im flachen auflaufenden Wasser Möwen laufen. Andere Möwen fliegen vor dem Gesicht des Mannes herum und erzeugen so einen Eindruck von räumlicher Tiefe. Der junge Mann scheint von Melancholie ergriffen zu sein, sein Blick geht ins Leere. Oder ist er nur verliebt und träumt bei einem Spaziergang am Meer von seiner Liebsten? Wir werden es nicht erfahren.</p>
<figure id="attachment_6623" aria-describedby="caption-attachment-6623" style="width: 426px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6623 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1.jpg" alt="" width="426" height="500" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1.jpg 426w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-300x352.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-350x411.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-256x300.jpg 256w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-100x117.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-150x176.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/keine_stunde_neu_s-1-200x235.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption id="caption-attachment-6623" class="wp-caption-text">Wem keine Stunde schlägt</figcaption></figure>
<p>Die Collage „Wem keine Stunde schlägt“ zeigt eine Armbanduhr mit lauter Nullen auf dem Ziffernblatt, die somit für die Zeitmessung ungeeignet ist. Laut einiger Philosophen gibt es keine reale Zeit, denn sie findet nur im Kopf der Menschen statt. Da der Mensch kein Sinnesorgan für die Zeit hat, kann er sie nur anhand von Ereignissen und Aktionen im Raum wahrnehmen. Ohne Uhren wäre die Einschätzung der Zeit recht grob. Erkennbar in gemäßigten Zonen wären die Jahreszeiten. Die Tageszeit könnten wir am Sonnenstand ablesen. Aber damit wäre unsere Zeitmessung bereits erschöpft. Doch die Stunde des Todes schlüge uns trotzdem. Nur könnte der genaue Todeszeitpunkt nicht präzise festgestellt werden.</p>
<figure id="attachment_6625" aria-describedby="caption-attachment-6625" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6625 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1.jpg" alt="" width="600" height="372" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-300x186.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-350x217.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-100x62.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-150x93.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-200x124.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/rad_zeit_s-1-450x279.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-6625" class="wp-caption-text">Zeit und Raum</figcaption></figure>
<p>„Zeit und Raum“ lautet eine weitere Collage zum Thema Zeit. Ein Rennradfahrer befährt das Ziffernblatt einer liegenden Armbanduhr, die unter einem blauen Sommerhimmel liegt. Der Radfahrer radelt auf ein Gebirge zu, das noch im Morgendunst zu liegen scheint. Dabei zeigt die Uhr bereits 10:08 Uhr. Vielleicht ist sie aber auch am Vorabend um 22:08 stehen geblieben, denn ein Teil der Rädchen aus ihrem Inneren hat sich selbstständig gemacht und dreht nun außerhalb des Gehäuses. Die Taube, die durch das Bild fliegt, geht dies alles nichts an. Sie hat ihre eigene Zeit.</p>
<figure id="attachment_6642" aria-describedby="caption-attachment-6642" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6642 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1.jpg" alt="" width="500" height="484" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-300x290.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-350x339.jpg 350w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-100x97.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-150x145.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-200x194.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2020/03/zeit_stadt_s-1-450x436.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-6642" class="wp-caption-text">Keine Zeit</figcaption></figure>
<p>In der Collage „Keine Zeit“ eilen Menschen über die Fahrbahn, um eine Straßenbahn zu erreichen. Sie haben es eilig, haben keine Zeit. Das verdeutlicht nicht nur ihr rascher Schritt sondern auch die Uhr am unteren Rand des Bildes, deren Sekundenzeiger den Takt angibt. Den Ausspruch „Ich habe keine Zeit“, den wir Menschen so häufig anwenden, wird durch eine weitere Uhr in der oberen rechten Ecke der Collage verdeutlicht. Aus einer Uhr fallen sowohl die Zeiger als auch die Ziffern des Ziffernblatts. Heißt das, dass wir keine Zeit mehr haben, wenn wir alle Uhren zerstören? <img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/e400873376e54b209de0c32a6e142398" alt="" width="1" height="1" /> Oder bedeutet der Ausspruch, dass wir nur ein Kontingent an Zeit zur Verfügung haben, das bereits verbraucht ist?</p>
<p>Text, Gemälde, Collagen und Skulpturen © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Mehr zum Thema &#8222;Zeit&#8220; in diesem Blog:<br />
<a href="https://bild-art.de/die-zeit-in-der-kunst">Die Zeit inder Kunst</a><br />
<a href="https://bild-art.de/die-zeit-in-literarischen-werken-und-romanen">Die Zeit in literarischen Werken und Romanen</a><br />
<a href="https://bild-art.de/die-zeit-eine-sprachreise">Die Zeit &#8211; eine Sprachreise</a><br />
<a href="https://bild-art.de/was-ist-zeit-versuch-einer-erklaerung">Die Zeit &#8211; Versuch einer Erklärung</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/die-zeit-in-der-bildenden-kunst-von-xenia-marita-riebe">Die Zeit in der bildenden Kunst von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fototagebuch &#8211; Jeden Tag ein Foto</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 15:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitungsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Fototagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Helligkeit und Kontrast]]></category>
		<category><![CDATA[Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Kopier- und Einfügefunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Picture Publisher]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafende Giraffen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelreflexkamera]]></category>
		<category><![CDATA[vertikale Spiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolkenfabrik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fotos vom  30.Oktober 2003 bis 29.November 2004 im Herbst 2003 hatte ich plötzlich die Idee, ein Fototagebuch zu beginnen. Ich nahm mir vor, jeden Tag ein Foto von etwas zu machen, das unmittelbar mit mir und meinem Leben zu tun &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/fototagebuch-jeden-tag-ein-foto"> <span class="screen-reader-text">Fototagebuch &#8211; Jeden Tag ein Foto</span> Read More &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5459 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="288" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top-300x173.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top-100x58.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top-150x86.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top-200x115.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_top-450x259.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Fotos vom  30.Oktober 2003 bis 29.November 2004</strong></p>
<p>im Herbst 2003 hatte ich plötzlich die Idee, ein Fototagebuch zu beginnen. Ich nahm mir vor, jeden Tag ein Foto von etwas zu machen, das unmittelbar mit mir und meinem Leben zu tun hatte. Dabei sollte möglichst das herausragendste Ereignis des jeweiligen Tages dokumentiert werden, um so den Charakter eines Tagebuches zu bekommen. Ich machte mir aber zur Auflage, jeden Tag nur ein Foto aufzunehmen, was die Sache deutlich erschwerte. Dazu muss man wissen, dass ich eine analoge Spiegelreflexkamera besaß, und nicht, wie heute üblich, die unerwünschten Fotografien einfach löschen konnte. Ich musste also sehr genau überlegen, welchen Moment oder welches Ereignis des Tages ich auf meinen Film bannen wollte. So geschah es nicht selten, dass ich abwartete und dachte, dass der Tag sicher noch ereignisreichere Momente bringen würde. Öfter wurde darüber Abend und ich sah mich schließlich gezwungen, ein Motiv zu suchen, in der Gewissheit, dass es im Laufe des Tages wesentlich bessere gegeben hatte.<br />
Doch meistens war ich mit meiner Wahl ganz zufrieden.<br />
Im Laufe der Zeit entwickelte ich bestimmte Vorlieben und begann, wann immer es die Ereignisse des Tages erlaubten, in Serien zu arbeiten.</p>
<figure id="attachment_5463" aria-describedby="caption-attachment-5463" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5463 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/ordner_fototagebuch_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5463" class="wp-caption-text">Beispiel für einen Ordner des Fototagebuchs</figcaption></figure>
<p>Erklären muss ich noch, dass ich mir zur Aufgabe gestellt hatte, meine analogen Fotografien entwickeln zu lassen und diese anschließend einzuscannen. Die so digitalisierten Bilder bearbeitete ich mit einem Bildbearbeitungsprogramm, dem Microsoft Picture Publisher, ein Steinzeitprogramm für heutige Vorstellungen. Doch ich wurde mit dem Programm sehr gut vertraut und erzielte für damalige Verhältnisse ganz gute Ergebnisse. Natürlich war auch die Qualität des zugrundeliegenden Fotos ein Kriterium für das Endresultat. Ich erinnere daran, dass ich täglich nur ein Foto machte. War dieses unscharf, verwackelt oder einfach nur banal, benötigte ich umso mehr Geschick, um daraus etwas halbwegs Annehmbares zu machen.<br />
Die digital veränderten Fotos ließ ich auf Fotopapier ausdrucken. Dann klebte ich die ursprüngliche Fotografie auf schwarzes Tonpapier und versah es mit einer Seitenzahl. Genauso verfuhr ich mit dem digital veränderten Foto. Die beiden schwarzen Tonpapiere ( 21 x 12cm) heftete ich in unterschiedliche Ordner ein und schrieb dazu ein Inhaltsverzeichnis. So entstanden 730 aufgeklebte Fotos auf 730 Seiten Tonpapier. Die Ordner konnten nebeneinander gelegt und durchgeblättert werden. So war es dem Betrachter möglich, die ursprüngliche Fotografie neben der digital veränderten anzuschauen.</p>
<p><strong>Besondere Reihen</strong></p>
<figure id="attachment_5419" aria-describedby="caption-attachment-5419" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5419 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="296" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s-300x178.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s-100x59.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s-150x89.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s-200x118.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_museum_s-450x266.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5419" class="wp-caption-text">Vanilla Sky</figcaption></figure>
<p><strong>Klone</strong></p>
<p>Als ich bei der Bildverarbeitung lernte &#8211; learning by doing &#8211; markierte Bildinhalte zu kopieren und wieder einzusetzen, erinnerte ich mich an das Thema Klone, das ich in meiner Malerei bearbeitet hatte. Ich begann damit, Menschen, Tiere und Gegenstände zu verdoppeln oder sogar mehrfach in einem Foto zu verwenden.<br />
So entstand das geklonte Schaf auf dem Deich, meine vielfach geklonte Tochter vor dem Gemälde von Andy Warhol, meine verdoppelten Töchter auf dem Dach des Abteiberg &#8211; Museums in Mönchengladbach und ein geklontes Stofftierschäfchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5440 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="281" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s-200x112.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_spiegel_10_8_s-450x253.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Spiegelserie</strong></p>
<p>Ich fand auch Gefallen daran, mich selbst mit meiner Kamera im Spiegel festzuhalten. Deshalb machte ich Fotos von mir im Bad, in Umkleidekabinen von Kaufhäusern oder Fotos von Spiegelungen meiner selbst in Schaufensterscheiben etc.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5403 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="450" height="336" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s-300x224.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s-150x112.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/es_lebe_die_s-200x149.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Es lebe die&#8230;..</strong>.</p>
<p>Aus der Spiegelserie entstand dann nebenbei die „Es lebe die&#8230;“ Reihe. Hierfür schrieb ich auf einen Spiegel mit Farbe Sprüche wie „Es lebe das Leben“, „Es lebe die Liebe“, Es lebe die Jugend“ und stellte Personen vor den Spiegel, um sie mit der Aufschrift zusammen zu fotografieren. Natürlich scannte ich auch diese Fotos nach der Entwicklung ein und bearbeitete sie digital, um sie noch ein wenig „verrückter“ zu machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5399 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="296" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s-300x178.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s-100x59.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s-150x89.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s-200x118.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_4_7_04_s-450x266.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Blasen, Mosaike und Invertierungen</strong></p>
<p>Viele Fotos veränderte ich mit den vorprogrammierten Funktionen des Bildbearbeitungsprogramms. Dies vor allem zu Beginn, denn ich musste mich erst einmal mit dem Picture Publisher vertraut machen. Ich ließ Bilder in viele Facetten aufteilen, ließ Blasen in den Ecken entstehen oder invertierte die Farben einfach, um so etwas Neues zu kreieren.</p>
<figure id="attachment_5457" aria-describedby="caption-attachment-5457" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5457 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="285" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s-300x171.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s-100x57.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s-150x86.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s-200x114.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_7_s-450x257.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5457" class="wp-caption-text">Wolkenfabrik</figcaption></figure>
<p><strong>Horizontale, vertikale Spiegelung und Schlagschatten</strong></p>
<p>Später versuchte ich mich daran, Bildinhalte aus dem Foto zu kopieren, diese zu spiegeln und mit dem ursprünglichen Foto in einer neuen Datei zusammenzusetzen. So schuf ich einige ganz besondere Fotografien, wie unter anderem die „Wolkenfabrik“ und „Schlafende Giraffen“. Auch das Foto einer Frau, die auf einem Stuhl am menschenleeren Strand sitzt, veränderte ich auf diese Weise. Manchmal verwendete ich in bestimmten Bereichen eines Fotos Schlagschatten und erzielte damit erstaunlich verfremdende Ergebnisse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5414 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="291" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s-300x175.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s-100x58.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s-150x87.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s-200x116.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_25_10._s-450x262.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Veränderungen im Bereich Farbe</strong></p>
<p>Im Laufe des Jahres, in dem ich das Fototagebuch führte, machte ich auch viele Experimente mit der digitalen Veränderung von Farben. Ich invertierte, benutzte die Korrektur von Helligkeit und Kontrast und invertierte erneut. So entstanden einige interessante Bilder, deren Inhalte in der neuen Farbigkeit völlig anders dargestellt und gesehen werden konnten. Als Beispiel hierfür zeige ich hier unter anderem das Foto vom Marktplatz in Wenduine, Belgien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5461 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s.jpg" alt="Fototagebuch - Xenia Marita Riebe" width="500" height="285" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s-300x171.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s-100x57.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s-150x86.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s-200x114.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/quer_21_7_s-450x257.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Vermischung von Bildinhalten</strong></p>
<p>Mit der Kopier- und Einfügefunktion arbeitete ich sehr gerne. Ich entnahm meinen digitalisierten Fotos Inhalte und fügte sie gespiegelt, gekippt oder auch in ihrer alten Ausrichtung in ein anderes meiner Fotos ein. Zum Teil vergrößerte ich die kopierten Inhalte, um sie im neuen Bild in den Focus zu rücken. So entstanden ganz neue Bilder mit teilweise verblüffenden Inhalten.<br />
Der „gefallene Jesus“ findet sich plötzlich aufrecht hängend an der Wand eines Getreidesilos wieder und aus einem LKW springt wie ein Flaschengeist ein Mann heraus. Im Rückspiegel unseres Autos erscheint viel zu nah und deshalb bedrohlich ein LKW, der links und rechts zur Verstärkung des Eindrucks noch mehrere Male zu sehen ist. Eine zu große schwarze Katze schaut durch die Heckscheibe eines alten Volvos, der wegen eines Staus in den dem Kennedy Tunnel in Antwerpen eingewiesen wird.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/7cdb6091f5de49678f83a28946f07ce7" alt="" width="1" height="1" /> Eines meiner Lieblingsbilder ist das Foto des Haus Ur von Gregor Schneider, dessen Fassade ich digital abstürzen ließ.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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	<div class="gal-container" id="slgf_5465">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Klone				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5465">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
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	/* Two Column Layout */
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	/* Three Column Layout */
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	#slgf_5466 .img-box-shadow { box-shadow: 0 0 6px rgba(0, 0, 0, .7); }</style>	
	<div class="gal-container" id="slgf_5466">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Spiegelserie				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5466">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
	#slgf_5468 .gallery1 {
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	/* Two Column Layout */
	#slgf_5468 .col-md-6 {
		width: 50% !important;
	}

	/* Three Column Layout */
	#slgf_5468 .col-md-4 {
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	}

	#slgf_5468 .col-md-3 {
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	}

	#slgf_5468 .col-md-2 {
		width: 16.66% !important;
	}

	#slgf_5468 .b-link-stroke .b-top-line {
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	#slgf_5468 .b-link-stroke .b-bottom-line {
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	#slgf_5468 .slgf_home_portfolio_caption {
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	#slgf_5468 .slgf_home_portfolio_caption h3 {
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	#slgf_5468 .slg_title_class {
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	.fnf {
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	#slgf_5468 .img-box-shadow { box-shadow: 0 0 6px rgba(0, 0, 0, .7); }</style>	
	<div class="gal-container" id="slgf_5468">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Es lebe die&#8230;&#8230;				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5468">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
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	/* Two Column Layout */
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	}

	/* Three Column Layout */
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	#slgf_5469 .b-wrapper {
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	#slgf_5469 .slg_title_class {
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	#slgf_5469 .img-box-shadow { box-shadow: 0 0 6px rgba(0, 0, 0, .7); }</style>	
	<div class="gal-container" id="slgf_5469">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Blasen, Mosaike und Invertierungen				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5469">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
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	}
	
	/* Clearfix for container */
	#slgf_5470 .gallery1:after {
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	}

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	/* Two Column Layout */
	#slgf_5470 .col-md-6 {
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	}

	/* Three Column Layout */
	#slgf_5470 .col-md-4 {
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	#slgf_5470 .col-md-3 {
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	<div class="gal-container" id="slgf_5470">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Spiegelung, Schlagschatten				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5470">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
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	}
	
	/* Clearfix for container */
	#slgf_5471 .gallery1:after {
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	/* Two Column Layout */
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	/* Three Column Layout */
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	#slgf_5471 .slg_title_class {
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	<div class="gal-container" id="slgf_5471">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Farbige Veränderungen				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5471">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
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	#slgf_5472 .wl-gallery {
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	/* Two Column Layout */
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	#slgf_5472 .col-md-3 {
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	<div class="gal-container" id="slgf_5472">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Vermischung von Bildinhalten				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5472">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<style type="text/css">
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	/* Clearfix for container */
	#slgf_5473 .gallery1:after {
		content: '';
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	}

	#slgf_5473 .wl-gallery {
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		margin: 0 !important;
	}

	/* Two Column Layout */
	#slgf_5473 .col-md-6 {
		width: 50% !important;
	}

	/* Three Column Layout */
	#slgf_5473 .col-md-4 {
		width: 33.33% !important;
	}

	#slgf_5473 .col-md-3 {
		width: 25% !important;
	}

	#slgf_5473 .col-md-2 {
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	}

	#slgf_5473 .b-link-stroke .b-top-line {
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	#slgf_5473 .b-link-stroke .b-bottom-line {
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	#slgf_5473 .b-wrapper {
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	}

	#slgf_5473 .slgf_home_portfolio_caption {
		background: #FFFFFF;
	}

	#slgf_5473 .slgf_home_portfolio_caption h3 {
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	}

	#slgf_5473 .slg_title_class {
		font-weight: bolder;
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		font-family: font-name;
		color: #2271b1;
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	.fnf {
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	text-align: center;
	padding: 12px;
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	#slgf_5473 .img-box-shadow { box-shadow: 0 0 6px rgba(0, 0, 0, .7); }</style>	
	<div class="gal-container" id="slgf_5473">
					<!--get the post id-->
			
			<!--Gallery Title-->
							<div class="slg_title_class">
					Fototagebuch &#8211; Gemischte Fotos				</div>
						<div class="row">

				<div class="gallery1 lightgallery_5473">
									</div>
			</div>
			</div>

	<!-- Swipe Box-->
	
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/fototagebuch-jeden-tag-ein-foto">Fototagebuch &#8211; Jeden Tag ein Foto</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verbindende Elemente im Werk von Xenia Marita Riebe</title>
		<link>https://bild-art.de/verbindende-elemente-im-werk-von-xenia-marita-riebe</link>
					<comments>https://bild-art.de/verbindende-elemente-im-werk-von-xenia-marita-riebe#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 15:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Collagen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografiene]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Fremde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bild-art.de/?p=3752</guid>

					<description><![CDATA[<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen. Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen So findet sich sowohl in den &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/verbindende-elemente-im-werk-von-xenia-marita-riebe"> <span class="screen-reader-text">Verbindende Elemente im Werk von Xenia Marita Riebe</span> Read More &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/verbindende-elemente-im-werk-von-xenia-marita-riebe">Verbindende Elemente im Werk von Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg" alt="Ungegenstandliche Collage - Xenia Marita Riebe" width="500" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-200x135.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collage_2017_s-450x304.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Betrachte ich retrospektiv das Werk der Künstlerin treffe ich auf verbindende Elemente, die schon in frühen Arbeiten sichtbar wurden und sich bis heute durch ihr umfassendes Werk ziehen.</p>
<p><strong>Geteilte Augen in Gemälden und Skulpturen</strong></p>
<p>So findet sich sowohl in den Gemälden als auch in den Skulpturen das „geteilte Auge“, also die Darstellung von zwei oder mehr Personen, die sich drei oder mehrere Augen teilen. Dies erweckt beim Betrachter ein Gefühl der innigen Verbundenheit der Dargestellten, bis hin zum völligen Aufgehen ineinander. Beispiele hierfür finden sich in den Gemälden der Reihen „Weiße Fremde“und „Klone“, in den Collagen und Skulpturen der Reihe „Weltschmerz“ und in älteren Arbeiten, die keinem Zyklus zuzuordnen sind, wie in dem plastischen Werk „Asche zu Asche“ aus dem Jahr 2006.<br />
Im Gemälde „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“ sind vier Frauen abgebildet, die sich vier Augen teilen, von denen je zwei in entgegengesetzte Richtungen schauen. Dadurch entsteht ein verstörender Ausdruck. Die dargestellten geklonten Frauen scheinen nach einem Ausweg aus ihrer vertrackten Situation zu suchen. Unruhe, gar Verzweiflung ist in den Gesichtern zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3773 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg" alt="Bilder von Xenia Marita Riebe" width="827" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv.jpg 827w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-300x144.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-600x288.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-768x369.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-100x48.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-150x72.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-200x96.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/harmonien_weltschmerz_liv-450x216.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /></p>
<p><em>v.l. &#8222;Verdrehte Harmonien&#8220;, Reihe &#8222;Blue Print&#8220; &#8211; Collage &#8222;Weltschmerz&#8220; &#8211; „<span lang="it-IT">Liv, Lilo, Lida und Lisia</span>“, Reihe Klone</em></p>
<p>Die Köpfe, die die Künstlerin aus Zeitungspapier gestaltete, haben mindesten drei Gesichter. Dies unterscheidet sie von Darstellungen des Gottes Janus (Gott des Anfang und des Endes), der mit stets zwei, in entgegengesetzter Richtungen schauenden Gesichtern abgebildet wird. Bei Xenia Marita Riebe zeigen die Köpfe eine Art „Rundumgesicht“, wobei ein Gesicht in das andere übergeht. Dabei entsteht der oben bereits erwähnte Effekt, dass Augen in mehreren Gesichtern gleichzeitig in der richtigen Position erscheinen.<br />
Im Gemälde „Anceps“ aus dem Jahr 2004 scheint eine Ansicht einer dreiköpfigen plastischen Skulptur dargestellt zu sein. Das Bild nimmt die Verformungen voraus, die sich später bei den plastischen Köpfen der Reihe „Weltschmerz“ zeigen sollten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg" alt="&quot;Anceps&quot; und Kopf &quot;Weltschmerz&quot;" width="566" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s.jpg 566w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-300x212.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-150x106.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-200x141.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/anceps_weltschmerz_s-450x318.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><em>&#8222;Anceps&#8220;              &#8211;                                              Kopf aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p>In ihren Gemälden hat die Künstlerin Gesichter in Reihungen gemalt, wobei einer Profildarstellung eine Frontaldarstellung folgt. Dies wiederholt sich mehrfach, sodass ein verblüffender Eindruck entsteht. So zum Beispiel im Gemälde „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“ aus der Reihe Klone, das sechs Frauen zeigt, die sich insgesamt sieben Augen teilen.<br />
Das Gemälde „Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“ aus derselben Reihe scheint eine Hälfte eines Mehrfachkopfes zu zeigen, der aus acht Gesichtern besteht, die sich 12 Augen teilen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3776 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg" alt="2 Gemälde Reihe Klone" width="770" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada.jpg 770w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-300x109.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-600x218.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-768x279.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-150x55.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-200x73.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/hajo_ada-450x164.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p><em>„Hajo, Hal, Hanko, Hanno und Hans“        &#8211;              „<span lang="it-IT">Ada, Afra, Alba, Ana, Alva und Arka</span>“, Zyklus &#8222;Klone&#8220;</em></p>
<p>In den Collagen der Reihe „Weltschmerz“ hat die Künstlerin je einen Mann und eine Frau so collagiert, dass sich deren Gesichtshälften zu einem Ganzen fügen. Auch hier zeigt sich wieder die Frontal- und Profilansicht mit zwei Augen für zwei dargestellte Gesichter.<br />
In einer weiteren Collage aus diesem Zyklus gehen drei Frauen voreinander her. Die letzte und die erste tragen Sonnenbrillen, wobei der Brille der ersten Frau die Gläser fehlen und so ein Auge der mittleren Frau im Gesicht der ersten zu sehen ist.<br />
In der Mix-Media-Arbeit „Barbara“ aus dem Jahr 2016 teilt sich eine Frau ein Auge mit einer Katze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3777 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg" alt="Collagen Xenia Marita Riebe" width="715" height="370" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen.jpg 715w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-300x155.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-600x310.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-100x52.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-150x78.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/collagen_zusammen-450x233.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px" /></p>
<p><em>Collagen aus der Reihe &#8222;Weltschmerz&#8220;</em></p>
<p><strong>Hände in den Arbeiten von Xenia Marita Riebe</strong></p>
<p>Die bereits beschriebene Arbeit „Asche zu Asche“ (2006) beinhaltet ein weiteres wiederkehrendes Gestaltungselement, das von der Künstlerin häufig angewandt wird. Hierbei handelt es sich um Hände, oft drei an der Zahl, die überdimensioniert erscheinen. In „Asche zu Asche“ sind es zwei blaue Handpaare, die einen Kopf mit vier Gesichtern umschließen.<br />
In der Skulptur „Hab acht, du Geist Afrikas, die Meere werden deine Schuhe netzen“ aus der Reihe „Surreale Welten“ die im Jahr 2012 entstand, trägt eine Gestalt ihren eigenen Kopf in drei großen Händen. Eine weitere Skulptur dieser Serie mit dem Titel „Zeichen wie Schnee brennen Krater in den Lauf des Daseins“ stellt einen jungen Mann dar, der einer übergroßen Hand entwächst. „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“ steht wiederum auf drei ihrer Finger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3772 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg" alt="Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="774" height="397" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini.jpg 774w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-300x154.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-600x308.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-768x394.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-100x51.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-150x77.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-200x103.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/asche_white_jini-450x231.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px" /></p>
<p><em>&#8222;Asche zu Asche&#8220;            &#8211;                           Zwei Skulpturen aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</em></p>
<p>Surreale Figuren bilden einen weiteren roten Faden im Werk der Künstlerin. So entstanden 2011 mehrere Figurenpaare, die sich einen Teil ihres Körpers teilen. Die Skulptur &#8222;Dora und Franz&#8220;  ist eine Hommage an Franz Kafka und an seine letzte Lebensgefährtin Dora Diamant. Eine weitere Skulptur zeigt den Autor Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia und trägt den Titel &#8222;Mario und Patricia&#8220;. Auch Jackie Kennedy und Liz Taylor teilen sich  in der Skulptur &#8222;Jackie und Liz&#8220; einen Teil ihrer Körper. Liz Taylor ist aus der Abbildung des berühmten Gemäldes der Schauspielerin von Andy Warhol gearbeitet. Diesen Werken voraus ging die Skulptur „Mein Vater und ich“ aus dem Jahr 2005.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Xenia Marita Riebe - Paper Art II" width="752" height="423" src="https://www.youtube.com/embed/x-dwwrQTHVo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Menschengruppen im Werk der Künstlerin<br />
</strong><br />
Ein weiteres Merkmal der Kunst von Xenia Marita Riebe sind die Darstellungen von Menschengruppen. Oft ist es eine Art Auftürmung von Köpfen, wie in einigen Gemälden aus der Reihe „Weiße Fremde“. In „Quaero“ schauen 12 Gesichter in Richtung Himmel. In „Cassus“ sind es neun Gesichter, die in ähnlicher Ausrichtung abgebildet sind. „Ignotus“ zeigt 16 Gesichter in unterschiedlicher Ausrichtung nebeneinander und in „Joseph“ sind es kleine Akte, die sich unter große Gesichter mischen. Auch in den Bildern der Serie „Borderliner“ machen sich Menschengruppen auf zu anderen Ufern.<br />
In den Arbeiten zur Reihe „Klone“ (Skulpturen, Gemälde und Fotografien) werden, allein um der Thematik gerecht zu werden, immer mehrere bis viele Menschen gleichzeitig gezeigt. Aber auch in anderen plastischen Arbeiten wie zum Beispiel in „Boat People“ sind Gruppen dargestellt, hier 23 Figuren aus braunem Zeitungspapier in Form der Wurzeln von Mangroven.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3780 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg" alt="Gemälde/ Skulpturen Xenia Marita Riebe" width="852" height="303" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s.jpg 852w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-300x107.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-600x213.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-768x273.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-100x36.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-150x53.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-200x71.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/menschengruppen_s-450x160.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></p>
<p><em>&#8222;Joseph&#8220;, Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;      &#8211;                                               &#8222;Boat People&#8220;</em></p>
<p>Auch in der Serie „Felsmalerei in Verbindung mit moderner Technik“ aus den Jahren 1993 und 1994 finden sich bereits Menschengruppen, wie im Bild „Energiespiele“.<br />
Die umfangreichste Arbeit diesen Inhalts ist Xenia Marita Riebes „Global Citizen ART Projekt“. Hier sind es 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde, die als Gruppe die bekannte Arbeit zur Globalisierung bilden. 2003 bis 2007 entstanden, waren die einzelnen Figuren des Werks auf Stahlplatten in Form der Erdteile installiert. Heute sind sie in einen Kubus aus Acrylglas eingeschweißt. Das schützt die Arbeit vor Umwelteinflüssen und erleichtert die Ausstellung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3781 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg" alt="Skulpturen/Gemälde Xenia Marita Riebe" width="775" height="322" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s.jpg 775w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-300x125.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-600x249.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-768x319.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-100x42.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-150x62.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-200x83.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/klone_energiespiele_s-450x187.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px" /></p>
<p><em>&#8222;7 x Eduard&#8220;,  Reihe Klone   &#8211;                        &#8222;Energiespiele&#8220;, Zyklus &#8222;Felsmalereien in Verbindung mit Technik&#8220;</em></p>
<p><strong>Der Werkstoff Zeitungspapier findet sich in vielen Arbeiten<br />
</strong><br />
Nun zum letzten Element, das sich durch das gesamte Werk der Künstlerin zieht, zum Material.<br />
Xenia Marita Riebe benutzte bereits für ihren ersten größeren Zyklus Zeitungspapier als Malgrund. Sie transportierte Figuren aus den Höhlenmalereien vom Hohen Brandberg in Namibia in Fotografien, die Technik als Sujet hatten. Auch bei allen weiteren Werkgruppen ist sie dem Material Zeitung treu geblieben. All ihre Skulpturen sind aus Zeitungspapier in seiner reinen unbemalten Form. Auch ihre Collagen und Decollagen sind aus dem Werkstoff Zeitungspapier und auch in vielen ihrer Gemälde finden sich Elemente aus diesem Material.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg" alt="Decollagen &quot;Peace&quot; und &quot;Amerika&quot;" width="559" height="398" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s.jpg 559w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-300x214.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-100x71.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-150x107.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-200x142.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/peace_amerika_s-450x320.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /></p>
<p><em>Decollagen &#8222;Peace&#8220; und &#8222;Amerika&#8220;</em></p>
<p>Doch zurück zu den Händen. Im Zyklus „Sudden Visitation“ kommt das Motiv Hände gleich mehrfach vor. Hier sind es verfremdete Aufnahmen der Hände der Künstlerin. Aber auch in Arbeiten zum Thema Tanz, plastisch und fotografisch, spielen Hände eine große Rolle.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg" alt="Vanilla Sky, Hände - Xenia Marita Riebe" width="802" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s.jpg 802w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-300x99.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-600x198.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-768x254.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-100x33.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-150x50.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-200x66.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/vanilla_haende_s-450x149.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px" /></p>
<p><em>&#8222;Vanilla Sky&#8220;, aus dem Fototagebuch der Künstlerin      &#8211;          &#8222;Hände&#8220;, bearbeitete Fotoarbeit</em></p>
<p>Die „Worl Press Zeichnungen, 200 an der Zahl, sind auf Zeitungsausrissen gemalt. Einer weiteren Reihe mit dem Titel „Presse Bilder“ liegen Fotografien aus der Tageszeitung zugrunde. Dabei bleibt die Künstlerin immer dem Prinzip treu, das Zeitungspapier unverändert, also nicht bemalt oder übermalt zu zeigen. Lediglich in manchen Bildern bringt sie aus gestalterischen Gründen Überhöhungen mit Farbe auf oder übermalt das Zeitungspapier mit trasparenten Acrylfarben. In ihren Skulpturen ist das Zeitungspaier das primäre Gestaltungselement und ist immer unbemalt.<br />
In ihren Collagen sind durch die Feinheit des Materials Zeitung und durch die Verwendung von Tapetenkleister zur Fixierung desselben keine Übergänge und Kanten erkennbar. So auch in ihrer letzten Reihe von ungegenständlichen Collagen aus dem Jahr 2017.</p>
<p>Text: © Bernd Riebe<br />
Fotos: © Siegfried Mayska, Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe<br />
Video: © Bernd Riebe</p>
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