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	<title>Herrenunterhose Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Und dann war da noch die Sache mit der Unterhose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 19:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neulich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erotische Kurzgeschichten im Blue Blog Shop Die 12 erotischen Kurzgeschichten dieses Buches entwickeln sich beinahe ausnahmslos aus alltäglichen Begebenheiten. Sehr anregend! Erhältlich im Blue Blog Shop oder im Buchhandel Neulich war Bernd beim Arzt. Im Allgemeinen erfreut er sich einer &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-es-lebe-die-erotische-kurzgeschichten"><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5803" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-209x300.jpg 209w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-300x430.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-100x143.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-150x215.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe-200x286.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2019/02/cover_liebe.jpg 347w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></span></span></a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-es-lebe-die-erotische-kurzgeschichten">Erotische Kurzgeschichten</a> im Blue Blog <a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-es-lebe-die-erotische-kurzgeschichten">Shop</a></p>
<p>Die 12 erotischen Kurzgeschichten dieses Buches entwickeln sich beinahe ausnahmslos aus alltäglichen Begebenheiten. Sehr anregend!</p>
<p>Erhältlich im Blue Blog Shop oder im Buchhandel</p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium"><strong>Neulich</strong> war Bernd beim Arzt.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Im Allgemeinen erfreut er sich einer eisernen Gesundheit, deshalb wurde er umso hellhöriger, als sein Rücken plötzlich zu schmerzen begann. Zuerst nur morgens nach dem Aufstehen. Dann häufiger, bis er zuletzt tagelang einen latenten Schmerz spürte, der die dumme Eigenschaft hatte, sich von Tag zu Tag zu steigern., und ihn so dazu nötigte, einen Termin beim Orthopäden zu vereinbaren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Ich muss wohl erwähnen, dass er dabei war, den Hausflur zu streichen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Am Tag des Geschehens hatte er gerade eine Etage fertig gestrichen. Da der Sommer im Zenit stand, schwitzte er bei der Arbeit so sehr, dass er bis auf die Unterhose durchnässt war. Er duschte rechtzeitig, um den Termin beim Arzt nicht zu verpassen. Da all seine Unterhosen in der Wäsche waren, verzichtete er beim Ankleiden darauf, ganz nach dem Motto, besser keine Unterhose, als eine nassgeschwitzte. Diesen Entschluss sollte er noch bereuen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Das Wartezimmer war gut gefüllt. Nach fast zwei Stunden sagte der Lautsprecher über der Tür endlich, dass Bernd ins Zentrum der ärztlichen Weisheit vorstoßen könne. Nach einer weiteren Wartezeit, die er ungeduldig im Flur sitzend verbrachte, durfte er dem Arzt gegenüber, an einem modernen Schreibtisch, Platz nehmen. Der Arzt war ein flotter, junger Mann, von der Sorte die man oft in Kliniken antrifft und die immer sehr beschäftigt über die langen Flure hechten. Vertrauen erweckend wirkte er nicht gerade auf Bernd und wie sich herausstellen sollte, täuschte seine Menschenkenntnis ihn nicht. Der Orthopäde erwies sich im Laufe der Behandlung als einer dieser typischen Schulmediziner.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Nachdem er mit verschiedenen Untersuchungsmethoden die Ursache von Bernds Beschwerden nicht feststellen konnte, schickte er ihn zum Röntgen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Eine freundliche Arzthelferin bat Bernd einzutreten.</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Ziehen Sie sich bitte aus“, sagte sie beiläufig und verließ den Raum durch die Strahlenschutztür. Doch bevor sie diese ganz schloss, steckte sie noch mal kurz den Kopf zu ihm herein und warf ihm freundlich lächelnd zu:„Die Unterhose können Sie anlassen!“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd setzte an, wollte etwas erwidern, aber die Tür war schon ins Schloss gefallen und die Dame entschwunden. Er stand allein in dem abgedunkelten Raum mit dem großen Röntgengerät und überlegte, was zu tun sei.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Da er wusste, dass Jeans wegen der Metallknöpfe zum Röntgen denkbar ungeeignet sind, hatte er keine Wahl. Er musste sie ausziehen und war nun in seiner ganzen männlichen Pracht den Blicken der jungen Assistentin ausgeliefert. Um sie nicht gleich beim Eintreten zu erschrecken, stellte er sich so hin, dass sein nackter Po zur Tür zeigte. Dann hörte er das Geräusch der Tür. Die Helferin schien zu stutzen, denn einige Sekunden sagte sie nichts, bis sie hervorbrachte:„Die Unterhose hätten sie aber anbehalten können.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd drehte sich langsam um und räusperte sich dabei:„Es tut mir leid, aber ich hatte gar keine Unterhose an.“</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Ach so“, sagte die Helferin verstört.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Hatte Bernd in der Einsamkeit des Röntgenraums noch gehofft, bei Rückenschmerzen werde man von rückwärts geröntgt, stellte sich jetzt heraus, dass er sich geirrt hatte. Eine zweite Assistentin kam herein und gab ihm Anweisung, sich frontal vor den Apparat zu stellen. Während sie ihn voll ins Visier nahm, stellte er sich vor, wie sein Penis wohl durch den Fokus des Geräts aussehen mochte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Er wusste, dass er einen schönen, männlichen Körper hat, bei dessen Anblick schon viele Frauen verzückt die Augen verdrehten, aber er hatte auch eine sehr sensible Seele. Wer nun glaubt, die Situation hätte auf ihn in irgendeiner Weise erregend gewirkt, der irrt.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd war</span><b> </b><span style="font-size: medium">froh, als die Aufnahmen endlich gemacht waren. Schnell wollte er sich anziehen, doch dummerweise hatte das Röntgengerät einen Defekt. Die beiden Helferinnen waren sich nicht sicher, ob die Aufnahmen scharf genug geworden waren, und baten ihn, noch einen Moment zu warten. So stand er weiter splitternackt ihren Blicken ausgeliefert, bis sie ihn schließlich erlösten und er sich anziehen konnte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Er war froh, diese peinliche Szene hinter sich zu haben!</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Wieder saß er wartend, aber blickdicht behost, im Flur der Praxis, denn der Arzt wollte ihn noch einmal sehen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Als Bernd den Untersuchungsraum betrat, sah der Arzt sich gerade die Aufnahmen seines Rückens an und dachte dabei laut:„Nichts zu sehen.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Er drehte sich um und sagte:„Ich möchte Sie gerne noch mal untersuchen. Ziehen Sie sich bitte aus, die Unterhose können Sie anlassen.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd traute seinen Ohren nicht, wusste aber trotzdem, dass er dieses Mal schneller reagieren musste. Flüchtig sah er noch die junge Auszubildende, der er den Anblick eines nackten Mannes gerne erspart hätte, sagte aber schon:„Es tut mir leid, aber ich habe keine Unterhose an.“</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Keine Unterhose?“, wiederholte der Arzt erstaunt.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd murmelte etwas von Schwimmen gewesen und Unterhose nass geworden oder Ähnliches.</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Fräulein Schmitz bringen Sie bitte ein Handtuch!“, rief der Arzt der jungen Helferin zu. Er wollte also nicht auf die Untersuchung verzichten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Das Mädchen kam zurück und hielt Bernd ein Handtuch vor. Er zog sich dahinter aus und sollte sich dann auf die Pritsche legen. Der Orthopäde beugte sich über ihn und verdrehte seinen Rücken nach allen Seiten. Er machte die tollsten Verrenkungen mit ihm und dauernd verrutschte dabei das Handtuch. Die Auszubildende hatte alle</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Hände voll zu tun, Bernds Blöße immer wieder so schnell wie möglich zu bedecken. Der Arzt machte einen wahren Ringkampf mit Bernd, wobei er immer wieder fragte:„Tut das weh?“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Leider konnte Bernd ihm nicht den Erfolg des plötzlich einsetzenden Schmerzes bieten. Daraufhin zweifelte der Arzt an seinem Alter und sagte:„Was ich jetzt mit Ihnen gemacht habe, tut viel jüngeren Patienten und sogar Menschen ohne Rückenbeschwerden weh.</span><b> </b><span style="font-size: medium">Sie müssen völlig gesund sein.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Bernd durfte sich also endlich wieder anziehen und atmete erleichtert durch, wobei sich der Schmerz in seinem Rücken wieder einstellte. War die Preisgabe seines intimsten Körperteils also umsonst gewesen? Nein, nicht so ganz, denn immerhin weiß er jetzt, dass er keinen Defekt an der Wirbelsäule hat.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia,serif"><span style="font-size: medium">Den Schmerz interessiert diese Diagnose allerdings nicht. Defekt hin oder her, er meldet sich, wann immer er es für richtig hält.</span></span></p>
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<p>Text und Foto: © Xenia Marita Riebe</p>
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