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	<title>&quot;Global Citizen ART Project&quot; Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Global Citizen ART Project</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 15:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdteile aus Stahl]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Gorbatschow]]></category>
		<category><![CDATA[Paper-Art]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen aus jedem land der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen aus Zeitungspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Stahlplatten in Form der Kontinente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Werk zu den Fragen und Folgen der Globalisierung von Xenia Marita Riebe Eine lindgrüne Tageszeitung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Xenia Marita Riebe bei einer Bahnfahrt bei ihrem Gegenüber sah, gab den Anstoß zum umfangreichsten Kunstprojekt, das die &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5362" aria-describedby="caption-attachment-5362" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5362 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top.jpg" alt="Global Citizen ART Project - Skulpturen - West Afrika" width="600" height="401" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top-200x134.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/west_africa_top-450x301.jpg 450w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-5362" class="wp-caption-text">Global Citizen ART Project &#8211; Skulpturen &#8211; West Afrika</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Werk zu den Fragen und Folgen der Globalisierung von Xenia Marita Riebe</strong></p>
<figure id="attachment_5365" aria-describedby="caption-attachment-5365" style="width: 251px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5365 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s.jpg" alt="" width="251" height="450" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s.jpg 251w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s-167x300.jpg 167w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s-100x179.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s-150x269.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/araber_s-200x359.jpg 200w" sizes="(max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption id="caption-attachment-5365" class="wp-caption-text">Skulptur der Vereinigten Arabischen Emirate</figcaption></figure>
<p>Eine lindgrüne Tageszeitung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Xenia Marita Riebe bei einer Bahnfahrt bei ihrem Gegenüber sah, gab den Anstoß zum umfangreichsten Kunstprojekt, das die Künstlerin bis lang geschaffen hat.<br />
Sie stellte sich in Gedanken vor, aus dem Papier der Zeitung mit der ungewöhnlichen Farbe und den arabischen Schriftzeichen die Skulptur eines Mannes zu machen. Daneben gesellte sie in Gedanken die Skulptur einer Frau aus der apricotfarbenen Zeitung El Pais aus Spanien und eine weitere Figur aus der rosafarbenen Gazetto dello Sport aus Italien. Da die Zugfahrt länger dauerte und der Regen ihr die Sicht auf die Landschaft nahm, überlegte sie weiter. Sie stellte sich vor, wie interessant es sein müsste, Skulpturen in Menschenform aus den Zeitungen unterschiedlichster Länder zu gestalten, mit ihrer Vielfalt an Sprachen und Schriften. Und schon war der Gedanke geboren, aus einer Zeitung aus jedem Land der Welt eine Skulptur zu kreieren. Die Künstlerin überlegte, was sie mit einer solchen Arbeit alles ausdrücken könnte. Ihr ureigenes Thema Globalisierung und die Integration von Fremden, aber auch den durch die fortschreitende Globalisierung drohenden Verlust von Sprachen und Schriften. Den Eine Welt Gedanken genauso, wie die Migrationsproblematik. Sie dachte an politische Bündnisse, die sich durch die gezielte Aufstellung der Skulpturen darstellen ließen, ebenso wie die Dichte der Staaten auf den verschiedenen Erdteilen.<br />
Welch große Aufgabe sich Xenia Marita Riebe gestellt hatte, merkte sie erst, als sie sich schon so weit in die Arbeit begeben hatte, das es kein Zurück mehr gab.<br />
Zuerst versuchte sie, aus jedem Land der Welt eine Original Zeitung zu bekommen. Dazu schrieb sie als erstes die Botschaften Deutschlands weltweit an und freute sich, dass einige Botschafter spontan antworteten und bereit waren, eine Landeszeitung zu schicken. So kamen die ersten 70 von 200 Zeitungen zusammen. Doch dann geriet das Projekt ins Stocken. Es wurde immer schwieriger, die noch fehlenden Zeitungen zu bekommen. Da lernte Xenia Marita Riebe bei einer Podiumsdiskussion eine Bundestagsabgeordnete kennen, die ihre Hilfe anbot. Beatrix Philipp, so hieß die Dame, schaltete das Auswärtige Amt ein und ließ die Botschaften im Namen der Bundesregierung anschreiben. So erreichten die Künstlerin weitere 40 Zeitungen mit der diplomatischen Post der Bundesrepublik Deutschland. Vielen Briefen lagen sehr nette Schreiben der Botschafter bei, die viel Erfolg für das Kunstprojekt wünschten.</p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-5352 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/brief_micronesia_s.jpg" alt="Briefumschlag aus Mikronesien" width="600" height="335" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Briefumschlag aus Mikronesien</figcaption></figure>
<p>Xenia Marita Riebe begann, aus den bereits vorhandenen Zeitungen Skulpturen zu machen. Den Kern machte sie dabei aus der heimischen Tageszeitung und die äußere Haut aus der jeweiligen fremden Zeitung. So entstanden nach und nach Männer, Frauen und Kinder aus aller Welt. Tagsüber arbeitete die Künstlerin an den Figuren und nachts saß sie an ihrem PC, um E-Mails in alle Welt zu verschicken, immer mit der Bitte, ihr doch eine Tageszeitung zuzuschicken. Sie schrieb an Zeitungsredaktionen, Hotels, Universitäten, Krankenhäuser, Schulen und Vereine. Nach und nach kamen immer mehr Zeitungen im Atelier Riebe an und die Weltbevölkerung wuchs. Die Rheinische Post stieg in das Thema ein und bat ihre Leser, aus dem Urlaub oder von ihren Reisen Tageszeitungen für das Projekt mitzubringen. Auch so kamen einige Zeitungen zur Künstlerin. Der Herausgeber der einzigen Tageszeitung von Mikronesien Bill Jaynes, ließ sich besonders lange bitten. Erst als die Künstlerin ihm ein Foto von sich sendete, reagierte er, schickte eine Tageszeitung und schrieb in der nächsten Ausgabe der Kaselehlie Press sogar einen ausführlichen ganzseitigen Artikel über das Projekt. Auch in der Somaliland Times erschienen mehrere Artikel zum Global Citizen ART Projekt, allerdings musste die abgebildete Skulptur virtuell beschnitten werden, denn in einem muslimischen Land war es nicht möglich, einen Penis abzubilden. Zur Erklärung, die Global Citizen Skulpturen sind unbekleidet. Auf den Marschall Inseln war man so stolz, dabei zu sein, dass auch dort ein Artikel in der Zeitung erschien.<br />
Beinahe unmöglich schien es, eine Zeitung aus Nordkorea zu bekommen, denn dort gab es zu dieser Zeit nur eine einzige E-Mail-Adresse, von der keine Antwort kam. Glücklicherweise brachte ein Journalist der ZEIT eine Zeitung aus Nord Korea mit und stellte sie der Künstlerin zur Verfügung.</p>
<figure id="attachment_5357" aria-describedby="caption-attachment-5357" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5357 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s.jpg" alt="Ausstellung mit Michael Gorbatschow" width="450" height="299" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s-300x199.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/gorbi_13_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5357" class="wp-caption-text">Xenia Marita Riebe mit Michael Gorbatschow</figcaption></figure>
<p>Xenia Marita Riebe arbeitete drei Jahre daran, die 200 Originalzeitungen zu besorgen und Skulpturen zu fertigen. Als alle Figuren fertig waren, versah sie diese mit dem Kürzel der jeweiligen Top Level Domain des Landes, um sie später identifizieren zu können. Dann ließ sie Metallplatten aus Stahl in Form der Kontinente anfertigen, auf denen jede Figur an dem Platz des Landes stehen konnte, aus dem die Zeitung stammte. 2007 war es dann soweit. Das Global Citizen ART Project konnte erstmals ausgestellt werden. Dies geschah in der Kaiser Friedrich Halle in Mönchengladbach im Beisein von Michael Gorbatschow und 900 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft.<br />
Heute stehen die 200 Skulpturen in einem Kubus aus Acrylglas. So sind sie vor Witterungseinflüssen geschützt und können auch leichter ausgestellt werden. Der Kubus ist 50x50x50 cm groß.</p>
<figure id="attachment_5356" aria-describedby="caption-attachment-5356" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5356 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus.jpg" alt="Global Citizen ART Project" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_xenia_aus-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5356" class="wp-caption-text">Ausstellung des Global Citizen ART Project</figcaption></figure>
<p><strong>Hintergründe</strong></p>
<p>Das Global Citizen ART Project ist ein Projekt, dass sich künstlerisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandersetzt. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Kultur der Schriften und Sprachen. Als Medium hierfür dienen 200 Plastiken mit menschlichem Aussehen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Welt. Dieses Globalisierungsprojekt ist das Resultat der intensiven Beschäftigung der Künstlerin Xenia Marita Riebe mit kulturellen und politischen Themen, die durch die fortschreitende Globalisierung entstanden sind. Schwerpunkte liegen hierbei auf:<br />
Kinder – sind sie die Verlierer der Globalisierung?<br />
Sprachen – wieviele Sprachen werden, durch die Dominanz einiger weniger Sprachen für immer verschwinden?<br />
Schriften – wird auch die Schriftsprache vereinheitlicht und damit viele seltene Schriften für immer vergessen werden?<br />
Kleine Staaten – haben sie eine Chance in der globalisierten Welt, oder werden sie zum Spielball der großen Weltmächte?<br />
Moderne Medien und Internet – wäre die Globalisierung ohne den technischen Fortschritt und die modernen Kommunikationsmittel möglich?<br />
Das Global Citizen ART Project soll den Betrachter dazu anregen, sich mit diesen und weiteren durch die Globalisierung entstandenen Fragen zu beschäftigen.<br />
Das Buch zum Projekt gibt mit vielen Texten und farbigen Abbildungen weitere Anregungen zur Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5354 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project" width="450" height="339" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s-300x226.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_eu_s-200x151.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
Thema meines „Global Citizen Project“ ist die Globalisierung. In meiner Arbeit setze ich mich mit den vielseitigen Aspekte dieser neuen Entwicklung auseinander. Durch die Globalisierung verändert sich unser Leben und das Leben aller Menschen dieser Erde. Schon jetzt ist klar, dass die kulturelle Vielfalt, die sich über die Jahrtausende isoliert entwickelt hat nach und nach in einer globalen Kultur aufgehen wird.<br />
Es muss befürchtet werden, dass wirtschaftlich starke Länder den politischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Weg, den unsere Spezies nehmen wird bestimmen werden und die schwächeren Staaten sich dieser Macht beugen müssen und so zu Opfern der Globalisierung werden.<br />
Deshalb brauchen wir Regeln, die von allen akzeptiert werden um so eine dauerhafte Entwicklung unter Respektierung der Verschiedenartigkeit der Völker zu garantieren. Sonst ist zu befürchten, dass die Globalisierung das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich noch verstärkt. Dies gilt gleichermaßen für Regionen, Staaten und</p>
<p><strong>Individuen</strong><br />
Die moderne Technik hat das rasante Fortschreiten der Globalisierung erst ermöglicht, bietet aber gleichzeitig die einzigartige Chance der Verständigung der Individuen untereinander. Durch die Möglichkeit einfach, unabhängig und kostengünstig zu kommunizieren haben die Menschen erstmalig die Gelegenheit sich frei von Zensur, Propaganda und Religion näher kennenzulernen. So könnten sie lernen sich gegenseitig zu respektieren und zu verstehen. Fremdenhass könnte so weitgehend abgebaut werden. Denn nur was wir nicht kennen macht uns Angst. Und aus Angst entsteht leicht Ablehnung oder gar Hass.</p>
<figure id="attachment_5350" aria-describedby="caption-attachment-5350" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://bild-art.de/produkt/global-citizen-art-project-200-skulpturen-aus-zeitungspapier"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5350 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s.jpg" alt="Kubus mit Global Citizen ART Project" width="400" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s-300x300.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s-100x100.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s-150x150.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/wuerfel_s-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5350" class="wp-caption-text">Kubus mit Global Citizen ART Project</figcaption></figure>
<p><strong>Ernährung</strong><br />
800 Millionen Menschen leiden unter chronischem Hunger. Millionen andere haben nicht genügend zu essen, um ein &#8222;aktives und gesundes Leben&#8220; führen zu können. Ein gutes Viertel der Weltbevölkerung ist von Nahrungsmittelknappheit bedroht. Deshalb muss die Globalisierung einhergehen mit einer Weltwirtschaftsordnung die auch den schwächeren Staaten die Möglichkeit gibt ihre Bevölkerung durch eigene Erträge zu ernähren. Kein Staat sollte darauf angewiesen sein die Nahrung für seine Bevölkerung auf dem Weltmarkt kaufen zu müssen.Ein Land, das genügend Getreide für sich selbst erzeugt hat nichts zu befürchten. Ein Land, das jedoch Getreide einführen muss, setzt seine Bevölkerung großen Gefahren aus. Jede Veränderung der weltweiten Getreidereserven kann die Preise in die Höhe treiben. Millionen von Menschen wird so der Zugang zum großen internationalen Nahrungsmittelmarkt versperrt.</p>
<p><strong>Kinder</strong><br />
Kinder sind von Natur aus fröhliche unbefangene Wesen. Sie wollen die Welt in der sie leben erfahren und begreifen. Deshalb heben die Kinder meiner Weltbevölkerung ihre Arme so frei in die Luft und strecken sie ihre Hände aus nach der Zukunft. Kinder wollen fröhlich sein und spielend ins Erwachsenenalter hinüberwachsen. Kinder sollten als Persönlichkeiten respektiert und mit umfassenden Rechten ausgestattet werden, sonst drohen sie zu Verlierern der Globalisierung zu werden. Kindern sollte weltweit der Zugang zur Bildung garantiert werden. Sie sollten vor sexueller Ausbeutung geschützt werden. Kinderarbeit muss weltweit abgeschafft werden und kein Kind darf mehr gezwungen werden als Kindsoldat sein Leben in Gefahr zu bringen. Dabei darf es keine Ungleichbehandlung von Kindern ihres Geschlechts wegen geben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5367 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project - Xenia Marita Riebe" width="450" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/global_gleis_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Die Situation der Kinder weltweit ist heute leider eher negativ zu sehen. Trotz der Fortschritte der letzten zehn Jahre bleibt sie alarmierend. Nach Auskunft des internationalen Büros für Arbeit, arbeiten mehr als 250 Millionen Minderjährige zwischen 5 und 14 Jahren, viele von ihnen unter lebensgefährlichen Bedingungen. 1998 wurde ein internationaler Marsch der Kinder organisiert, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Teilnehmer haben sich in Genf, wo die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) tagte, getroffen, um die Schaffung einer neuen Konvention, die 1999 angenommen wurde, zu unterstützen. Deren Ziel ist die Abschaffung &#8222;der schlimmsten Formen von Arbeit&#8220;, darunter Sklaverei, Prostitution&#8230; Jedes Jahr fallen eine Million Kinder in die Hände von Zuhältern; ebenso viele werden verkauft. Eine weitere Form des Missbrauchs sind Kinder als Soldaten in bewaffneten Konflikten. Die Zahl der Kindersoldaten wird auf 300.000 geschätzt. In diesem Punkt enttäuscht die Konvention. Sie erlaubt die Anmusterung ab dem 15. Lebensjahr. Der UNO-Sicherheitsrat hat soeben eine Resolution angenommen, die den Einsatz von Kindern in Kriegen verurteilt. Er ruft die Regierungen auf, die Anwerber gerichtlich zu verfolgen. Doch die Auswirkungen des Krieges gehen noch weiter. Seit 1987 wurden 2 Millionen Minderjährige getötet; 8 Millionen verletzt oder verstümmelt, und 15 Millionen leiden ihr Leben lang an starken seelischen Erschütterungen. Hinzukommen weitere 20 Millionen verschleppte Kinder.<br />
Um ein Kind vor jeglicher Ausbeutung zu schützen, muss man ihm eine Identität zusichern, seine Bürgerrechte bewahren und ihm das Recht auf Bildung geben. Die Auswirkungen der Bildung auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung wurden allmählich erkannt. Seit 1990 gehen 50 Millionen mehr Kinder in die Grundschule. 140 Millionen, darunter sind zwei Drittel Mädchen, sind immer noch nicht eingeschult. Erziehung und Gesundheit stehen oft in Zusammenhang. Diesbezüglich sieht die Statistik schlecht aus: jedes Jahr sterben 13 Millionen Kinder an Unterernährung und vermeidbaren Infektionen. 100 Millionen Kinder sind durch zunehmende Verstädterung, Arbeitslosigkeit und Auflösung der Familienstrukturen dazu verurteilt, auf der Straße zu überleben. Dort sind sie der Gewalt der Staatsmacht und einer gnadenlosen Umwelt ausgesetzt. Die Hälfte stirbt in den ersten vier Jahren.</p>
<p><strong>Kulturelle Vielfalt</strong><br />
Meine Figuren stellen Individuen dar, die zwar genetisch weitgehend gleich und dennoch sehr verschieden sind. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, haben unterschiedliche Schriften und Religionen. Ihre Kulturen sind vielfältig und sehr verschieden. Sie haben unterschiedliche kulturelle Werte geschaffen und ein kulturelles Erbe, dass es wert ist erhalten zu bleiben.<br />
Immer mehr Menschen stellen jedoch fest, dass ihre Kultur zerbrechlich ist, ihre Sprache immer weniger gesprochen, ihre Geschichte vergessen wird und ihre künstlerische Avant-Garde nicht wahrgenommen wird. Dieses Problembewusstsein haben nicht nur reiche Länder entwickelt, sondern auch Schwellen- und Entwicklungsländer, deren Meinung für die zukünftigen Verhandlungen auf der Welthandelsorganisation (WTO) wichtig sein werden.<br />
Ziel ist es, die Uniformierung der Welt zu vermeiden, indem die Vielfalt der Kulturen geschützt wird.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/a43f7ac543634f6ba92bb8591acdfb8b" alt="" width="1" height="1" /> Die kulturelle Vielfalt hat für die Zukunft der Gesellschaften in erster Linie eine politische Bedeutung.</p>
<p>Fotos: © Siegfried Mayska, Giulio Cosca, Xenia Marita Riebe</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Global Citizen Project" width="752" height="564" src="https://www.youtube.com/embed/VtBeTMavG6I?start=2&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Siehe auch</p>
<p><a href="http://www.global.xenia-art.de/">Website &#8211; Global Citizen ART Project</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/global-citizen-art-project-200-skulpturen-aus-zeitungspapier">Angebot im Shop</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/xenia-marita-riebe-world-press-blaetter-ein-begleitprojekt-zum-global-citizen-art-project">World Press Blätter</a> &#8211; 200 Zeichnungen auf 200 Zeitungsausrissen aus aller Welt</p>
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					Global Citizen ART Project &#8211; Xenia at work				</div>
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		<title>Xenia Marita Riebe &#8211; World Press Blätter &#8211; Ein Begleitprojekt zum Global Citizen ART Project</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 20:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als die Künstlerin Xenia Marita Riebe 2007 ihr Global Citizen ART Project vollendet hatte, schuf sie aus den verbliebenen Originalzeitungen aus aller Welt eine weitere Kunstreihe. Dazu wählte sie aus jeder Zeitung ein aussagekräftiges Foto oder einen Text aus und &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5327" aria-describedby="caption-attachment-5327" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5327 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top.jpg" alt="Xenia Marita Riebe mit Arbeiten der World Press Reihe in ihrem Atelier" width="600" height="450" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_top-450x338.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-5327" class="wp-caption-text">Xenia Marita Riebe mit Arbeiten der World Press Reihe in ihrem Atelier</figcaption></figure>
<p>Als die Künstlerin Xenia Marita Riebe 2007 ihr Global Citizen ART Project vollendet hatte, schuf sie aus den verbliebenen Originalzeitungen aus aller Welt eine weitere Kunstreihe.<br />
Dazu wählte sie aus jeder Zeitung ein aussagekräftiges Foto oder einen Text aus und machte daraus einen Ausriss, den sie auf Aquarellpapier klebte und mit Farbe und einer Kohlezeichnung versah. Diese Arbeiten haben alle einheitliche Größe von 32 x 23 cm.</p>
<p><strong>Fremdartige Schriften</strong></p>
<figure id="attachment_5306" aria-describedby="caption-attachment-5306" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5306 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s.jpg" alt="Ausschnitt aus dem World Press Blatt Nr. 8, Malediven" width="450" height="296" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s-150x99.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/malediven_aus_s-200x132.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5306" class="wp-caption-text">Ausschnitt aus dem World Press Blatt Nr. 8, Malediven</figcaption></figure>
<p>Wenn die Zeitung in einer interessanten Schrift verfasst war, wählte die Künstlerin gerne Ausrisse mit Teilen von Texten, die in der fremdartigen Schrift gedruckt waren. Beispiel hierfür sind die Zeitungen aus Äthiopien, Thailand, Eritrea, Kuwait, China, Japan, Kambodscha, Laos, Myanmar, Sri Lanka, Malediven, Armenien, Turkmenistan, Griechenland, Georgien und die Marshallinseln.</p>
<p><strong>Artikel in fremden Sprachen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5312" aria-describedby="caption-attachment-5312" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5312 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s.jpg" alt="World Press Blatt Nr. 119, Tunesien" width="450" height="345" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s-300x230.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s-150x115.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/tunesien_s-200x153.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5312" class="wp-caption-text">World Press Blatt Nr. 119, Tunesien</figcaption></figure>
<p>Besonders interessiert war die Künstlerin an Zeitungsartikeln, die in der Landessprache verfasst waren. Hier wählte sie Ausrisse mit Texten, die sie nicht lesen, deren Inhalt sie aber anhand der Fotos erraten konnte. Beispiele hierfür sind World Press Blätter aus Tunesien; Malediven, Myanmar, Malaysia,und Palästina.<br />
Viele blieben auch rätselhaft wie Artikel aus Ruanda, Togo, Russland, China, Japan, Slowakei, Ungarn und Tonga.</p>
<p><strong>Artikelfotos mit politischer Aussage</strong></p>
<figure id="attachment_5309" aria-describedby="caption-attachment-5309" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5309 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s.jpg" alt="World Press Blatt Nr. 104, Nord Korea" width="450" height="353" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s-300x235.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s-100x78.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s-150x118.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/nord_korea_s-200x157.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5309" class="wp-caption-text">World Press Blatt Nr. 104, Nord Korea</figcaption></figure>
<p>Konnte die Künstlerin die Schrift der Zeitung nicht lesen, so wählte sie möglichst einen Ausriss mit einer eindeutig politischen Aussage. Als Beispiel gelten World Press Blätter aus Tansania, Tonga, West Samoa, Kroatien, Albanien, Kolumbien und Bolivien.<br />
Das Blatt aus Albanien zeigt demonstrierende Männer, die wütend die Fäuste recken. In der mexikanischen Zeitung hält eine Frau ein selbstgemaltes Transparent in die Kamera. Ein Artikel in der mazedonischen Zeitung scheint wütende Bauern hinter Kornsäcken zu zeigen. Die Nord Koreanische Zeitung bringt einen Artikel über das Schulsystem. Zu sehen sind kleine Mädchen hinter Schulbänken. Traurig ist der Artikel aus dem Jemen, der in englischer Sprache verfasst ist und über die hohe Zahl der erst 10 jährigen Mütter im Land berichtet.</p>
<p><strong>Religiöse und kulturelle Aussagen</strong></p>
<figure id="attachment_5298" aria-describedby="caption-attachment-5298" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5298 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s.jpg" alt="World Press Blatt Bulgarien" width="450" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/bulgaria_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5298" class="wp-caption-text">World Press Blatt Bulgarien</figcaption></figure>
<p>Die Zeitung des Vatikan Staates bietet ein klassisches Beispiel für eine religiöse Aussage. Aber auch in der bulgarischen Zeitung war ein solcher Artikel der Aufmacher.<br />
Häufig hat die Künstlerin auch Bilder aus dem kulturellen Leben des jeweiligen Landes gewählt. Zum Beispiel Kamelreiten im Irak, traditionelle Tänze aus Mikronesien, eine Tanzshow aus Israel oder ein Foto von einer Theateraufführung aus Liechtenstein.</p>
<p><strong>Sportreportagen</strong></p>
<figure id="attachment_5313" aria-describedby="caption-attachment-5313" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5313 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s.jpg" alt="World Press Blatt Kenia" width="450" height="339" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s-300x226.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/uganda_s-200x151.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5313" class="wp-caption-text">World Press Blatt Kenia</figcaption></figure>
<p>Aber auch der Sport durfte nicht fehlen. So brachte das Radsport verrückte Belgien ein Foto von Robbie McEwen und in Italien war ein Foto von der Fussball-Europameisterschaft der Aufmacher. Aber es gab auch andere Sportereignisse, die Einzug in das World Press Projekt hielten, wie zum Beispiel ein Artikel aus der kenianischen Zeitung, der strahlende Läufer zeigte.</p>
<p><strong>Zeichnungen</strong></p>
<figure id="attachment_5307" aria-describedby="caption-attachment-5307" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5307 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s.jpg" alt="World Press Blatt Nr. 3, Micronesien" width="450" height="289" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s-300x193.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s-100x64.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s-150x96.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/micronesien_s-200x128.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5307" class="wp-caption-text">World Press Blatt Nr. 3, Micronesien</figcaption></figure>
<p>All diese Zeitungsausrisse &#8211; 200 an der Zahl &#8211; klebte Xenia Marita Riebe auf Aquarellpapier, versah sie jeweils mit farbigen Elementen und brachte anschließend eine Kohlezeichnung auf. So entstand eine umfangreiche, aussagekräftige Reihe. Jedes Blatt wurde von der Künstlerin signiert und auf der Rückseite mit dem Namen des jeweiligen Landes und mit einem World-Press-Sempel und einer Nummer versehen. So trägt das Blatt von Tansania, auf dem ein Foto vom Urnengang einer Frau zu sehen ist, die Nummer 29. Das Blatt vom Inselstaat Tonga hat die Nummer 170. Hier ist auf einem Foto zwischen Insulanerinnen eine hellhäutige Frau mit Blumenkette und Blumenhut zu sehen. Offenbar wurde sie für etwas ausgezeichnet. Der Artikel ist in der Landessprache verfasst und deshalb für die Künstlerin nicht lesbar.</p>
<p><strong>World Press Book</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5321" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-300x238.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-100x79.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-150x119.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-200x159.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/world_press_book_08_s-450x357.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Doch damit nicht genug. Xenia Marita Riebe schuf auch ein Künstlerbuch mit ebenso 200 Ausrissen aus Originalzeitungen aus 200 Ländern der Welt. Hierin sind neben Zeichnungen auch Sprichwörter und Aussagen von bedeutenden Menschen zu lesen. Das World Press Book ist 21 x 13 cm groß und hat 202 bearbeitete Seiten.</p>
<p>So lautet ein afrikanisches Sprichwort gleich zu Beginn des Buches:</p>
<p>Wenn an vielen kleinen Orten<br />
viele kleine Menschen<br />
viele kleine Dinge tun,<br />
wird sich das Angesicht unserer Erde verändern.</p>
<p>Leider gilt dies im positiven wie im negativen Sinn und man kann nur hoffen, dass die positiven Impulse in der Überzahl sind.</p>
<p>Wie dem auch sei. Die Künstlerin Xenia Marita Riebe wollte mit ihrem <a href="http://www.global.xenia-art.de/">Global Citizen ART Project</a>, das zwischen 2003 und 2007 entstand, und mit den begleitenden World Press Blättern sowie dem World Press Book auf die Gefahren der Globalisierung aufmerksam machen. Die Kunstwerke sind aber auch ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Kulturen, eine Dokumentation der unterschiedlichen Sprachen und Schriften und nicht zuletzt eine Kritik an politischen Verhältnissen und Menschenrechtsverletzungen, die leider immer wieder und in vielen Ländern der Welt geschehen.</p>
<p>Versuchen wir, nach dem afrikanischen Sprichwort zu handeln und die Welt zu einem besseren Ort zu machen!</p>
<figure id="attachment_5305" aria-describedby="caption-attachment-5305" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5305 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s.jpg" alt="" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/07/haengende_blaetter_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5305" class="wp-caption-text">Ausstellungsfoto</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8e05e67f26d9444a931a136d9d4d4455" alt="" width="1" height="1" />Die World Press Blätter wurden in verschiedenen Ausstellungen gezeigt.</p>
<p>Text, Fotos und Kunstwerke: © Xenia Marita Riebe</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Xenia Marita Riebe - World Press Art" width="752" height="564" src="https://www.youtube.com/embed/oYVrrYVPG5E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/xenia-marita-riebe-world-press-blaetter-ein-begleitprojekt-zum-global-citizen-art-project">Xenia Marita Riebe &#8211; World Press Blätter &#8211; Ein Begleitprojekt zum Global Citizen ART Project</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Zusammenarbeit mit Dr. Renate Goldmann. Nie wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 18:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neulich]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[ehemalige Direktorin Leopold Hoesch Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Dr. Eimert]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Dr. Renate Goldmann]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Zeitungsmuseum Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Leopold Hoesch Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Gorbatschow]]></category>
		<category><![CDATA[Papiermuseum Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Papiermuseum Düren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Frau Dr. Goldmann, Direktorin des Leopold Hoesch Museums in Düren mit mir und meiner Arbeit verfuhr. Neulich sandte ich ein Paket zu Händen von Frau Dr. Goldmann, der Direktorin des Papiermuseums in Düren. Es enthielt neben einem Anschreiben meine &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3022 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project - Kubus" width="400" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s-300x300.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s-100x100.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s-150x150.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_mail_s-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Wie Frau Dr. Goldmann, Direktorin des Leopold Hoesch Museums in Düren mit mir und meiner Arbeit verfuhr.</strong></p>
<p>Neulich sandte ich ein Paket zu Händen von Frau Dr. Goldmann, der Direktorin des Papiermuseums in Düren. Es enthielt neben einem Anschreiben meine Vita, ein Kunstbuch über mein „Global Citizen ART Project“, eine Reihe von Zeitungsartikeln, das Projekt betreffend, viele Fotos von meinen anderen Papierskulpturen und einen frankierten Rückumschlag. Obenauf legte ich einen Zettel mit meiner Mailadresse und der Bitte, mich kurz über das Eintreffen das Pakets zu informieren, da ich befürchtete, es könne verloren gehen. Später fiel mir ein, dass ich das Paket bei der DHL verfolgen könnte. Es ist zwei Tage später im Museum angekommen.<br />
Ich wartete zwei Monate geduldig auf eine Antwort aus Düren. Als diese ausblieb, schrieb ich über das Portal der Stadt Düren eine E-Mail mit einer höflichen Nachfrage an das Museum erhielt aber nur eine automatisierte Antwort mit dem Hinweis, das mein Anliegen bearbeitet wird. Auf eine konkrete Antwort des Museums wartete ich vergebens.<br />
Im Monat darauf nahm ich telefonisch Kontakt zum Leopold-Hoesch-Museum auf. Frau Dr. Goldmann war nicht zu sprechen, aber ein Herr versprach mir mehrmals einen schnellen Rückruf. Diese Rückrufe blieben ebenfalls aus. Zwei Wochen später sandte ich dann erneut eine E-Mail, dieses Mal an die persönliche E-Mailadresse von Frau Dr. Goldmann, die ich im Internet gefunden hatte. Auch diese Mail blieb unbeantwortet, ebenso wie eine Anfrage meines Mannes zu einem Besuch des Museums mit behinderten Schülern.<br />
Ich fragte mich natürlich, ob es normal ist, dass das Leopold Hoesch Museum auf Anfragen und Angebote von Künstlern nicht reagiert. Immerhin war ich bereit, dem Museum eine umfangreiche und viel beachtete Arbeit zu schenken, da ich für diese einen endgültigen Verbleib suche.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3021 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project - Skulptur Botswana" width="400" height="332" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s-300x249.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s-100x83.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s-150x125.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/figure_botswana_s-200x166.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Ich nahm nicht zum ersten Mal Kontakt zum Papiermuseum in Düren auf. Damals erlebte ich ebenfalls eine große Enttäuschung, welche ich weiter unten erklären werde. Diese erste negative Erfahrung und das Ausbleiben einer Reaktion auf mein Angebot, machte mich nun stutzig. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, warum ich keine Antwort bekam und überlegte, ob Frau Dr. Goldmann überhaupt noch Direktorin im Leopold Hoesch Museum sei. Deshalb rief ich bei der Verwaltung des Kreis Düren an und ließ mich mit der Personalabteilung verbinden. Dort erfuhr ich, dass Dr. Goldmann nach wie vor Direktorin des Museums ist. Man riet mir, mich an eine Beschwerdestelle des Kreis Düren zu wenden, was ich dann auch tat. Die Mitarbeiterin dort bat mich, meine Beschwerde schriftlich einzureichen. Ich entsprach dieser Bitte in der Hoffnung, nun endlich etwas vom Museum zu hören und auch meine Unterlagen und Fotos zurückzubekommen, die ich auch an das Papiermuseum in Basel schicken wollte. Auf eine Zusammenarbeit mit dem Museum verzichtete ich in meinem Schreiben ausdrücklich, denn dazu war mir inzwischen die Lust vergangen. Später erfuhr ich in einem Telefongespräch mit Frau Dr. Goldmann, dass Zusendungen von Künstlern grundsätzlich, weil angeblich zu zahlreich, nicht beachtet werden. Diese Information hindert mich bis heute daran, das Papiermuseum in Basel zu kontaktieren, denn dies ist wahrscheinlich sinnlos.</p>
<p><strong>Internationales Zeitungsmuseum Aachen</strong><br />
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich einmal dem Internationalen Zeitungsmuseum in Aachen meine umfangreiche Zeitungssammlung kostenlos anbot und keine Antwort erhielt. Später landeten die Zeitungen aus aller Welt – ungefähr 400 Exemplare – im Müll, denn mir fehlte der Platz, sie weiter aufzubewahren.<br />
Doch nun zurück zum aktuellen Fall. Ein paar Wochen nach meiner Beschwerde rief mich Frau Dr. Goldmann ganz unerwartet an. Sie war aufgeregt und erklärte mir, dass sie meinetwegen erhebliche Schwierigkeiten bekommen habe. Ihr drohe ein Disziplinarverfahren. Ich entschuldigte mich bei ihr und erklärte, dass ich dies nicht gewollt habe, sondern dass ich lediglich meine Unterlagen zurück bekommen wollte. Frau Dr. Goldmann bat mich daraufhin, meine Beschwerde zurückzuziehen. Als Entschuldigung für ihre ausbleibende Antwort gab sie an, sich um eine Ausstellung kümmern zu müssen, die bald anlaufen sollte. Sie versprach mir, sich mit meinen Unterlagen zu beschäftigen, sobald die Eröffnung der Ausstellung vorbei sei.<br />
Noch am selben Tag nahm ich meine Beschwerde zurück und war nach dem überaus freundlichen Telefongespräch guten Mutes, dass sich die Angelegenheit nun zu meinem Gunsten wenden würde.<br />
Aber die Zeit verging, ohne dass ich etwas von Frau Dr. Goldmann oder vom Leopold Hoesch Museum hörte. Die Ausstellung im Museum wurde eröffnet und ging ihrem Ende entgegen. Ich verfolgte dies, und rechnete nun täglich mit einem Anruf oder einem Brief von Frau Dr. Goldmann. Doch nichts geschah. Ein Monat nach dem anderen verging und ich fragte mich immer wieder, wie ich nun reagieren solle. Irgendwann entschied ich mich, per E-Mail nachzufragen. Natürlich bekam ich keine Antwort. Ich wartete weitere 14 Tage und ging dann zum Angriff über. Ich setzte Frau Dr. Goldmann in einer weiteren E-Mail eine Frist von drei Wochen und teilte ihr mit, dass ich mir weitere Schritte vorbehalte, sollte ich bis dahin nichts von ihr hören.<br />
Die Frist verstrich ohne eine Antwort. Ein paar Tage nachdem sie abgelaufen war, erreichte mich erneut ein Anruf von Frau Dr. Goldmann. Ohne Erklärung sagte sie, dass sie mir meine Unterlagen zurücksenden wolle, aber mein Buch nicht in den Rückumschlag passe. Ich sagte, dass sie das Buch bei sich behalten könne. Sie bedankte sich für die Auskunft und legte auf. Als das Gespräch beendet war, brauchte ich ein paar Augenblicke um zu begreifen, was soeben geschehen war. Frau Dr. Goldmann hatte keinerlei einführende oder gar erklärende Worte gesprochen. Erst recht hatte sie sich nicht dafür entschuldigt, dass sie wieder nur unter erheblichem Druck meinerseits reagierte. Natürlich hatte sie sich auch nicht zu meiner Arbeit geäußert, der sie offensichtlich wieder Monate lang völlig gleichgültig gegenüber gestanden hatte. Mir wurde jetzt deutlich bewusst, dass diese Museumsdirektorin scheinbar nur reagieren konnte oder wollte, wenn es darum ging, Schaden von sich selbst abzuwenden.<br />
Doch noch hegte ich die Hoffnung, dass der Rücksendung meiner Unterlagen ein Schreiben von Frau Dr. Goldmann beiliegen würde, indem sie mir erklären würde, warum sie meine Arbeit nicht in das Papiermuseum aufnehmen kann, nicht einmal im Depot. Aber auch darin sollte ich wieder enttäuscht werden. Meinen Unterlagen lag lediglich eine handgeschriebene Karte bei, auf der es hieß: Zitat: Sehr geehrte Frau Riebe, mit vielem Dank für die Informationen und mit freundlichen Grüßen. Renate Goldmann.</p>
<p><strong>Der Umgang mit Künstlerinnen und Künstlern</strong><br />
Als ich das las, war ich derart konsterniert, dass ich mich fragte, warum mit mir als Künstlerin so umgegangen wird. Bin ich – und natürlich meine Arbeit, mein Lebenswerk, das überall sonst große Wertschätzung erfährt &#8211; es nicht einmal wert, dass man mir die Gründe für eine Ablehnung nennt? Ist es von einer Museumsdirektorin, die ganz sicher eine Sekretärin hat, zu viel verlangt, ein paar erklärende Sätze zu schreiben, warum sie meine Unterlagen beinahe ein Jahr festhält und erst auf Druck zurückschickt? Von einer Entschuldigung für all die Unannehmlichkeiten, die ich wegen dieser Haltung hatte, ganz zu schweigen.<br />
Eine Museumsdirektorin ist letztlich Angestellte des öffentlichen Dienst und wird von Steuergeldern bezahlt. Deshalb ist sie, meiner Meinung nach, dem Bürger auch verpflichtet. Das Künstlerinnen auch zu den Bürgern gehören und dass einige von ihnen – ich eingenommen – auch Steuern zahlen, sollte jedem klar sein. Mir ist und bleibt ein Verhalten wie das der Frau Dr. Goldmann rätselhaft, bringt es weder ihr noch sonst jemandem Vorteile.<br />
Doch nun zurück zum Anfang meiner persönlichen Erfahrung mit dem Leopold Hoesch Museum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3018 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project - Ausstellungseröffnung Michael Gorbatschow" width="400" height="268" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gorbi_05_s-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Unsinnige Forderung von Frau Dr. Eimert, ehemalige Direktorin im Papiermuseum Düren</strong></p>
<p>Als ich im Jahr 2007 mit der Arbeit an meinem „Global Citizen ART Projekt“ begann, stieß ich im Internet auf die Seite des Papiermuseums in Düren, das dem Leopold Hoesch Museum angegliedert ist. Zu dieser Zeit war Frau Dr. Eimert Direktorin des Museums. Nachdem ich eine Gruppe von Skulpturen fertiggestellt hatte, schickte ich dieser einen Brief mit der Vorstellung meiner Arbeit und mit Fotos der bereits fertigen Skulpturen. Daraufhin bekam ich einen Anruf von Frau Dr. Eimert. Sie zeigte sich interessiert an meinem Projekt, fragte mich, ob ich denn überhaupt studiert hätte und welche Referenzen ich denn vorweisen könne. Meine positiven Antworten schienen sie dahingehend zu beruhigen, dass sie es nicht mit einer Hobbykünstlerin zu tun hatte. Immerhin hatte ich zu dieser Zeit schon häufig international ausgestellt und als Künstlerin einer bekannten belgischen Galerie schon an einigen Kunstmessen teilgenommen. Im Verlauf des Gesprächs zeigte sich Frau Dr. Eimert sehr interessiert an meiner Arbeit bis sie plötzlich fragte: Zitat: „Können Sie denn aus den Zeitungen nicht etwas anderes machen, als diese mageren Männchen?“<br />
Ich glaubte nicht richtig zu hören und antwortete mit Gegenfragen. Zitat: „Was hätten sie denn gerne? Kleine Blümchen? Ach ja, die hätten ja dünne Stengel, das wäre Ihnen sicher auch nicht recht, oder? Haben Sie schon mal etwas von <em>Alberto Giacometti</em> und von seinen schlanken Skulptueren gehört?“<br />
Ich war erbost, das gebe ich zu. Ich fühlte mich und meine Arbeit herabgesetzt und ich glaubte nicht, dass es einer Museumsdirektorin zusteht, einer Künstlerin zu sagen, wie ihre Kunstwerke aussehen sollen. Wo bliebe denn da der freie künstlerische Ausdruck? Frau Dr. Eimert meinte auf meine Gegenfragen, dass es unter diesen Umständen schwierig sei, mit mir zusammenzuarbeiten. Meinte sie den Umstand, dass ich nicht dazu bereit war, meine künstlerische Vorstellung nach ihren Wünschen abzuändern? Oder war der Grund für die Aufkündigung ihres Interesses, dass ich es gewagt hatte, mich ihrem Wunsch zu widersetzen? Jedenfalls verzichtete ich sehr gerne auf eine Zusammenarbeit mit Frau Dr. Eimert und dem Papiermuseum in Düren. Dass ich Jahre später, bei meinem zweiten Kontaktversuch und bei einer neuen Direktorin des Leopold Hoesch Museums, eine ähnlich schlechte Erfahrung machen sollte, konnte ich damals noch nicht ahnen.<br />
Alle Briefe und E-Mails habe ich aufgehoben und sind bei berechtigtem Interesse jederzeit einsehbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3019 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s.jpg" alt="Global Citizen ART Project" width="400" height="301" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s-300x226.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/global_citizen_s-200x151.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Zu meinem „Global Citizen ART Projekt“</strong><br />
Das „Global Citizen ART Project“ ist ein Projekt, dass sich künstlerisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandersetzt. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den Schriften und Sprachen, die weltweit verwendet werden. Als Medium hierfür dienen 200 Plastiken mit menschlichem Aussehen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Welt. Das Globalisierungsprojekt ist das Resultat meiner intensiven Beschäftigung mit kulturellen und politischen Themen, die durch die fortschreitende Globalisierung entstanden sind.<br />
Schwerpunkte liegen hierbei auf:<br />
Sprachen – wieviele Sprachen werden, durch die Dominanz einiger weniger Sprachen für immer verschwinden?<br />
Schriften – wird auch die Schriftsprache vereinheitlicht und damit viele seltene Schriften für immer vergessen werden?<br />
Kinder – sind sie die Verlierer der Globalisierung?<br />
Kleine Staaten – haben sie eine Chance in der globalisierten Welt oder werden sie zum Spielball der großen Weltmächte?<br />
Moderne Medien und Internet – wäre die Globalisierung ohne den technischen Fortschritt und die modernen Kommunikationsmittel möglich?<br />
Das „Global Citizen ART Project“ soll den Betrachter dazu anregen, sich mit diesen und weiteren durch die Globalisierung entstandenen Fragen zu beschäftigen.<br />
Weitergehende Informationen gibt das zweisprachige Kunstbuch (Englisch-Deutsch), das unter gleichem Titel im B. Kühlen Verlag erschienen ist. Auf meiner Internetseite <a href="http://www.global.xenia-art.de/">www.global.xenia-art.de</a> können weitere Hintergrundinformationen nachgelesen und Fotos und Videos zu meinem Projekt angeschaut werden.<br />
Das „Global Citizen ART Project“ wurde inzwischen in vielen internationalen Ausstellungen gezeigt, mal in der ursprünglichen Form – die Skulpturen stehen auf Erdteilen aus Eisen – mal in der neuen Form – die Skulpturen stehen in einem 50 x 50 cm großen Kubus aus Kunstglas – und sind so vor Umwelteinflüssen geschützt.</p>
<p>Fotos: © Xenia Marita Riebe, Siegfried Mayska, Giulio Coscia</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/fd8b6766f7df44ae98f05846d43f6716" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA["Global Citizen ART Project"]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Felsmalerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten &#8230;</p>
<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://bild-art.de/portrait-der-kuenstlerin-xenia-marita-riebe"> <span class="screen-reader-text">Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</span> Read More &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_898" aria-describedby="caption-attachment-898" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-898 size-large" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-1024x744.jpg" alt="" width="605" height="440" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18.jpg 1024w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-300x218.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-600x436.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-768x558.jpg 768w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-100x73.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-150x109.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-200x145.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-450x327.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/visitation_18-900x654.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption id="caption-attachment-898" class="wp-caption-text">Verfremdetes Selbstportrait der Künstlerin aus der Reihe Sudden Visitation</figcaption></figure>
<p><span style="font-size: 14pt"><strong>Xenia Marita Riebe arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin</strong></span></p>
<p><strong>Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia</strong></p>
<figure id="attachment_899" aria-describedby="caption-attachment-899" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-899 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-300x210.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-100x70.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-150x105.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-200x140.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/brandberg_01-450x315.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-899" class="wp-caption-text">Xenia in einer Höhle am Hohen Brandberg in der Namib Wüste, Namibia</figcaption></figure>
<figure id="attachment_896" aria-describedby="caption-attachment-896" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-896 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-150x98.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-200x131.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/traumwelt-450x295.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-896" class="wp-caption-text">Exponat aus der Reihe „Afrikanische Felsmalerei und Technik“</figcaption></figure>
<p>Durch das Werk der Künstlerin und Autorin Xenia Marita Riebe zieht sich wie ein roter Faden der Werkstoff Zeitungspapier. Bereits in ihrer ersten Bilderreihe aus den Jahren 1993/94 malte sie auf Fotografien, die sie in der Tageszeitung fand. Sie brachte menschliche Figuren, die sie den Höhlenmalereien der Khoisan vom Hohen Brandberg in Namibia entlehnte, in Verbindung mit der modernen Technik. Daraus entstanden an die 70 Arbeiten unter dem Titel „Afrikanische Felsmalerei und Technik“. Die Fotos von den zwischen 30000 und 3000 Jahre alten Felsmalereien stammen von der Künstlerin selbst, die sich für längere Zeit in der Nähe des Hohen Brandbergs aufhielt und Exkursionen zu den Höhlen unternahm.</p>
<p><strong>Weiße Fremde und urbaniesierte Frauen</strong></p>
<figure id="attachment_895" aria-describedby="caption-attachment-895" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-895 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-230x300.jpg 230w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-300x392.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-100x131.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-150x196.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-200x261.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans-450x588.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/trans.jpg 459w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /><figcaption id="caption-attachment-895" class="wp-caption-text">Gemälde &#8222;Trans&#8220; aus der Reihe &#8222;Weiße Fremde&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_897" aria-describedby="caption-attachment-897" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-897 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-225x300.jpg 225w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-300x400.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-100x133.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-150x200.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/urbanisierte_frau_06_small-200x267.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-897" class="wp-caption-text">Bild aus dem Zyklus &#8222;Die urbanisierte Frau&#8220;</figcaption></figure>
<p>Aus dieser Arbeit resultiert die Affinität der Künstlerin zum Medium Zeitungspapier, die sie fortan begleiten sollte. In Bilderreihen wie „Weiße Fremde“ und „Die urbanisierte Frau“ spielte Zeitungspapier eine wesentliche Rolle, vor allem, in Arbeiten in der Technik der Decollage. Immer wieder entstanden während ihrer langen künstlerischen Karriere auch Reihen von Collagen. Xenia nutzte hier die unendlichen Möglichkeiten, Inhalte zu transportieren, indem sie farbige Flächen, Abbildungen, Werbeinhalte und Schrift kombinierte. In 2017 entstanden so 15 ungegenständliche Collagen, die in ihrer Wirkung frappierend sind.</p>
<p><strong>Erste Skulpturen aus Zeitungspapier</strong></p>
<p>Im Jahr 2003 wagte Xenia erstmals den Vorstoß in die dritte Dimension. Sie entwickelte eine Technik &#8211; kein <em>Pappmaché</em> &#8211; um Skulpturen aus Zeitungspapier zu bauen. So entstanden die Reihe „Menschliche Tierfiguren“, Paare, die aus je einem Menschen und einem Tier mit menschlichen Attributen bestehen. Die Zeitungen &#8211; stets Tageszeitungen &#8211; stammten schon hier aus aller Welt, nämlich aus dem Heimatland des jeweiligen Tieres. Hier griff die Künstlerin einer ihrer wichtigsten Arbeiten vor, dem „Global Citizen ART Project“.</p>
<p><strong>Klone und Borderliner</strong></p>
<figure id="attachment_883" aria-describedby="caption-attachment-883" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-883 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-300x222.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-100x74.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-150x111.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s-200x148.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/cindy_s.jpg 329w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-883" class="wp-caption-text">Gemälde aus dem Zyklus &#8222;Klone&#8220;</figcaption></figure>
<p>Neben der Weiterentwicklung ihrer Bilderreihe „Weiße Fremde“, die sie zu Bildern zum Thema Klonen und Borderliner brachte und zu einer Zusammenarbeit mit der kirchlichen Hochschule in Wuppertal, entstanden immer häufiger plastische Papierarbeiten. Schließlich verlagerte sich Xenias künstlerischer Schwerpunkt beinahe ganz in Richtung Skulptur. Reihen wie die „Epigonier“ entstanden. Für diese Endzeitfiguren benutzte sie unbedrucktes Zeitungspapier, was die Tragik des bearbeiteten Themas unterstrich.</p>
<figure id="attachment_891" aria-describedby="caption-attachment-891" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-891 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-300x201.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x-200x134.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/gorbi_05x.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-891" class="wp-caption-text">Xenia mit Michael Gorbatschow bei der Eröffnung ihrer Ausstellung zum &#8222;Global Citizen ART Project&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong>Das Global Citizen ART Project</strong></p>
<p>Ihr wichtigstes künstlerisches Werk ist aber das „Global Citizen Art Project“, eine Arbeit zur Globalisierung. Hierfür baute sie 200 Skulpturen aus 200 Originalzeitungen aus 200 Ländern der Erde. Inhaltlich befasste sie sich hier mit dem drohenden Verlust von Schriften und Sprachen und mit den allgemeinen Folgen der rasch fortschreitenden Globalisierung, vor allem für die Kinder der Welt. Das Projekt, an dem die Künstlerin drei Jahre arbeitete, wurde im Jahr 2007 erstmalig im Beisein von Michael Gorbatschow ausgestellt und seither international in vielen Ausstellungen gezeigt.</p>
<p><strong>Schnabelmenschen erobern Australien</strong></p>
<figure id="attachment_901" aria-describedby="caption-attachment-901" style="width: 285px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-901" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg" alt="" width="285" height="220" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-300x232.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen.jpg 600w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-100x77.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-150x116.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-200x154.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/schnabelmenschen-450x347.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption id="caption-attachment-901" class="wp-caption-text">Die &#8222;Schnabelmenschen&#8220; in der Ausstellung in Australien</figcaption></figure>
<p>Es folgten Werkgruppen wie die „Schnabelmenschen&#8220;, die von Xenia für eine Ausstellung in einer Galerie in Surfers Paradise, einer Stadt an der Gold Coast in Australien, gemacht wurden. Die Skupturen sind Mischwesen aus Vogel und Mensch und haben durchaus  humoristische Züge. Sie versinnbildlichen den &#8222;Missing Link&#8220; zwischen Reptilien und Säugetieren. Das in Australien lebende Schnabeltier steht hier Pate für den Titel der Skulpturenreihe.</p>
<p><strong>&#8222;Sureale Welten&#8220; bei unterschiedlichen Kunstmessen<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_886" aria-describedby="caption-attachment-886" style="width: 202px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-886" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg" alt="" width="202" height="280" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-216x300.jpg 216w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-300x417.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-100x139.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-150x208.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada-200x278.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/dada.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" /><figcaption id="caption-attachment-886" class="wp-caption-text">Dada, Skulptur aus der Reihe &#8222;Surreale Welten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Mit den Skulpturen der Reihe  „Surreale Welten&#8220;, in denen die Künstlerin eine Erweiterung der Ideen der Dadaisten sieht, führte sie ihre plastische Arbeit fort. Wie im Dadaismus üblich, gab sie ihren Arbeiten Titel, die heute ein wenig befremdlich wirken, wie zum Beispiel: „Dada, meine Schwester aus Glut, lächelnd aus der Tiefe der Zeit“. Die Skulpturen aus dieser Reihe stellte die Künstlerin unter anderem bei der Kunstmesse Lineart in Gent, Belgien und bei der Arte Padova, Italien aus.</p>
<p>Als Xenia die Bücher des amerikanischen Professors für klinische Neurologie, Oliver Sacks, für sich entdeckte, entwickelte sie in der Folge lebensechte Papierköpfe, mit denen sie sich den unterschiedlichsten neurologischen Phänomenen zu nähern versuchte. Sie stellte die Migräneaura, die sie aus eigenem Erleben kennt, ebenso dar, wie ie Amnesie.</p>
<p><strong>Ausstellung des Arbeitszykluss &#8222;Weltschmerz bei der KunstTour in Maastricht</strong></p>
<figure id="attachment_892" aria-describedby="caption-attachment-892" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-892 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-200x300.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-300x450.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail.jpg 333w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-100x150.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/kopf_5_mail-150x225.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-892" class="wp-caption-text">Kopf aus Zeitungspapier aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_884" aria-describedby="caption-attachment-884" style="width: 219px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-884 size-medium" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-219x300.jpg 219w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-300x412.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail.jpg 583w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-100x137.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-150x206.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-200x274.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/09/collage_08_mail-450x617.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">Collage aus der Werkschau &#8222;Weltschmerz&#8220;</figcaption></figure>
<p>In der Reihe „Weltschmerz“ brachte Xenia erstmals Collagen, verfremdete Selbstbildnisse und Skulpturen zusammen. Auf einer großen Ausstellungsfläche bei der KunstTour in Maastricht fand sie hiermit viel Beachtung.</p>
<p>Aus Original Wetterkarten machte die Künstlerin große und kleine Skulpturen, von denen drei vom Deutschen Wetterdienst erworben wurden. Diese sind bis heute in der Bibliothek des DWD in Offenbach ausgestellt. Erst kürzlich brachte dieser Lesezeichen heraus, die das Foto der Wetterkarten-Skulpturen zeigen.</p>
<p>Dieses Portrait der Xenia Marita Riebe gibt lediglich einen kurzen Überblick über ihr Schaffen, das sich nun über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt und in dem sie immer klare Positionen zu politischen und sozialen Themen bezog. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten der Künstlerin informieren. Dort gibt es Infos zu Installationen, Malerei, Skulpturen und auch über das schriftstellerische Werk.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/b291e3e22dda42548241bc2bf7478bb8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Im Blue Blog Shop werden einige humorvolle Skulpturen von Xenia angeboten.</p>
<p><a href="http://www.xenia-art.de/index.html">Allgemeine Künstlerseite</a></p>
<p><a href="http://www.xenia.bild-art.de/network/">Global Network</a></p>
<p><a href="http://www.klima.bild-art.de/">Global Warming ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.global.xenia-art.de/">Global Citizen ART Project</a></p>
<p><a href="http://www.libri.xenia-art.de/">Schriftstellerin</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/epigonier-skulpturen-von-xenia-marita-riebe">Epigonier</a></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Fotos: © Xenia Marita Riebe und Giulio Coscia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/portrait-der-kuenstlerin-xenia-marita-riebe">Portrait der Künstlerin Xenia Marita Riebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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