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	<title>Yukon Quest Archive - Blue Blog</title>
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	<title>Yukon Quest Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Yukon Quest Infotag &#8211; 24.März 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 10:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
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<p>Am 24. März von 10:00 bis 18:00 Uhr findet bei Mc Trek in Sindorf ein Yukon Quest Infotag statt. Die Long Distance Musherin Angela Wiatowski hat zugesagt, den Besuchern einen Einblick in ihr Training zu gewähren. Schwerpunkte ihres Vortrags werden sein: Wie bereite ich mich und das Team auf ein Long Distance Rennen vor? Welche Qualifikationsrennen muss ich fahren, um am Yukon Quest teilnehmen zu können?<br />
Angela Wiatowski trainiert viel in Skandinavien. Anhand von Videos und Fotos wird sie über ihre Trainingsaufenthalte berichten.<br />
Selbstverständlich wird auch der Yukon-Quest-Experte Sui Kings in die Mc Trek Filliale in Kerpen kommen und mithilfe von Videos und zahlreichen Foto-Impressionen den Besuchern einen ganz persönlichen Einblick in das härteste Schlittenhunderennen der Welt gewähren. Seine Themen sind unter anderem die Vorbereitung auf die Reise zum Yukon Quest und wie der Questbesucher der großen Kälte im Yukon und in Alaska begegnen kann.</p>
<p>Veranstaltungsort:<br />
Mc Trek Kerpen<br />
Kerpener Str.181<br />
50170 Kerpen-Sindorf<br />
24.03.2018 10:00 &#8211; 18:00 Uhr</p>
<p>Text und Foto: © Sui Kings</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwei Frauen allein in der Wildnis &#8211; 2. Teil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 09:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Dog Mushing]]></category>
		<category><![CDATA[Lake Laberge]]></category>
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		<category><![CDATA[Yukon Territorium]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei Frauen]]></category>
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<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4698 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top.jpg" alt="Cabin Lake Laberge" width="500" height="375" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_betten_top-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Als Yasmin und Elke die Cabin in der Wildnis betraten, kam im Nu die Erinnerung zurück. Da waren sie noch, die zwei Etagenbetten mit der Trennwand dazwischen. (Auf den oberen Betten hatten ihre Söhne Timo und Christopher geschlafen, jeder über seiner Mutter.) Die kleine Waschecke war noch da, mit ihren zwei einfachen Regalen, eines für die Waschschüssel, das zweite für die Seife. Und auch der gusseiserne Ofen war noch der alte. Ned hatte ihn bereits befeuert und er verbreitete die typische Wärme des brennenden Holzes in der Hütte.<br />
Dicke Holzscheite waren auf der kleinen Veranda aufgestapelt und das Toilettenhäuschen stand in einiger Entfernung. Welch eine Freude war es, dies alles wiederzusehen!</p>
<figure id="attachment_4692" aria-describedby="caption-attachment-4692" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4692 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s.jpg" alt="Lake Laberge" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/timo_christopher_s-200x150.jpg 200w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4692" class="wp-caption-text">Timo und Christopher essen am Lagerfeuer, 2008/2009</figcaption></figure>
<p>Sie stellten ihre Taschen ab und folgten dann Neds Einladung in die Cabin der Familie, die in einiger Entfernung stand. Dort begrüßten sie erst einmal die anderen Familienmitglieder und wurden von Mar zu Kaffee und heißer Schokolade eingeladen. Sie saßen gemütlich in der warmen Blockhütte und genossen den Blick auf den Dog Yard.Dort leben die 50 Huskies der Cathers in ihren Hundehütten aus Holz, die mit Stroh ausgelegt sind.<br />
Elke und Yasmin lieben Hunde. Vor allem Huskies mit ihren schönen tiefblauen Augen haben es den Frauen angetan. Sie finden, dass diese eine ganz besondere Ausstrahlung besitzen und einen Blick, der tausend Bände spricht. Sie konnten sich nicht satt sehen an den schönen Tieren, die in der arktischen Kälte so selbstverständlich draußen leben. Welch ein Kontrast zu den Haushunden in Deutschland!<br />
Schon am ersten Nachmittag machten sie mit Ned eine Fahrt mit den Schlittenhunden über den See. Was sie nun erlebten, war so wundervoll, dass es kaum zu beschreiben ist. Man stelle sich die endlose Weite des Lake Laberge vor, der zugefroren mit seiner makellosen Schneedecke vor einem liegt. Die einzige menschliche Spur ist der Trail, dem die Hunde folgen. Es ist sehr still auf dem See. Nicht das kleinste Geräusch ist wahrnehmbar. Wäre da nicht das Knirrschen der Kufen im Schnee und das Atmen der Hunde, so könnte man glauben, taub geworden zu sein. Dann machen sie eine Pause und es gibt heißen Kaffee. Was will der Musher mehr?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4685 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s.jpg" alt="Am Lagerfeuer, Lake Laberge" width="450" height="340" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s-300x227.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s-100x76.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/lagerfeuer_kaffee_s-200x151.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Die drei Schlitten ziehen hintereinander her. Es sieht sehr leicht und mühelos aus, wie die Hunde so dahinlaufen. Doch dieser Eindruck trügt. Der Musher muss wissen, wie er die Hunde lenkt. Das geschieht mit Hilfe von Kommandos, mit Gewichtsverlagerung und mit dem geübten Einsatz der verschiedenen Bremsen. Beim Fahren von engen Kurven benutzt der Musher einen Fuß als Ausleger, um den Schlitten z.B. um einen Baum, der im Weg steht, herum zu lenken. All dies will gelernt und geübt werden.<br />
Doch Yasmin und Elke machten ihre Sache gut. Als sie am Abend zurück zur Cabin kamen, lernten sie noch, wie die Hunde gefüttert werden müssen. Dann schirrten sie diese aus und brachten jeden einzelnen zurück zu seiner Hütte. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen in der Cabin der Cathers. Mar hatte viel und üppig gekocht. Die Lasagne schmeckte großartig. Nach dem Essen planten die beiden Frauen zusammen mit Ned und Jennine Cathers einen Ausflug mit den Schlitten für den nächsten Tag. Sie wollten den ganzen Tag unterwegs sein. Die Route wurde festgelegt und es wurde besprochen, welche Lebensmittel eingepackt werden sollten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4695 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s.jpg" alt="Dog Yard, Lake Laberge" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/dog_yard_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>In der Nacht hörten sie dann das Konzert der Hunde. Wie auf ein geheimes Kommando fing ein Husky nach dem anderen zu heulen an. Schließlich waren alle eingefallen und ein lauter wundersamer Gesang hallte über den einsamen See. Doch dann, so unverhofft wie sie angefangen hatten, hörten alle Hunde auf einmal wieder auf. Eine Stille trat ein, die jetzt noch tiefer und eindrucksvoller war als zuvor. Was mag die Hunde nur zu ihrem nächtlichen Gesang treiben? Haben sie in der Ferne das Heulen ihrer wilden Artgenossen, den Wölfen, gehört? Oder handeln sie nach einem uralten Instinkt?<span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span lang="zxx"> </span></span></span></p>
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<p>Inzwischen hatten Elke und Yasmin sich in ihrer Cabin eingerichtet. Sie hatten ihre Sachen ausgepackt und auch schon Wasser geholt. Da es in der Cabin kein fließendes Wasser und auch keinen Strom gibt, mussten sie mit Eimern zu einem nahegelegenen Creek (Bach) gehen. Dort halten die Cathers immer ein Loch im Eis offen &#8211; ja, im Yukon wird es so kalt, dass selbst fließende Gewässer zufrieren &#8211; aus dem sie frisches Wasser schöpfen können. Dieses wird für alles benutzt, zum Kochen, Waschen und Putzen. Es ist das einzige Wasser, das der Familie und ihren Gästen im Winter zur Verfügung steht. Aber es ist herrlich klares und sauberes Wasser, das nach Wildnis und Abenteuer schmeckt. Auf der Haut hinterlässt es ein angenehmes Gefühl, ein Kribbeln, das vielleicht von seinem Sauerstoffreichtum kommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4699 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s.jpg" alt="Log Cabin, Lake Laberge" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_01_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Für die Morgentoilette mussten die beiden Frauen es natürlich ein wenig anwärmen, denn obwohl es über Nacht in der geheizten Cabin gestanden hatte, war es immer noch eiskalt. Dazu muss man wissen, dass, obwohl es in der Cabin einigermaßen warm ist, alles, was in den Ecken steht oder liegt, kalt bleibt. Man sagt Blockhütten nach, dass sie gut gegen Kälte isolieren, da sie aus ganzen Stämmen gebaut sind. Aber es kommt eben doch auf den Grad der Kälte an. Also wurden ein paar Holzscheite in den Ofen geschoben und das Wasser aus dem Eimer in den großen Kessel geschüttet. Nach einer Weile war es warm genug, um sich damit zu waschen.<br />
Dann ging es zum Frühstück hinüber zu den Cathers. Jennine war schon länger auf und hatte ein schönes Frühstück bereitet. Es gab Rühreier und Speck und selbstgebackenes Stockbrot, das herrlich duftete. Der Kaffee kochte auf dem Ofen vor sich hin und verbreitete seinen aromatischen Duft. Die Atmosphäre war gelassen und heiter.<br />
Nach dem Frühstück wurde noch einmal kurz über die anstehende Tour und über das Wetter gesprochen und dann gab es den ersten Unterricht. Auch wenn unsere Heldinnen nicht mehr ganz unbeleckt waren, so mussten sie doch ihre Kenntnisse ein wenig auffrischen. Ned zeigte ihnen, wie man ein Geschirr für einen Schlittenhund zurechtlegt und es ihm dann überstreift. Das An-und Ausziehen der Geschirre will geübt sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4703 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s.jpg" alt="Dog Yard, Lake Laberge, Yukon" width="450" height="352" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s-300x235.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s-100x78.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s-150x117.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/yasmin_einschirren_02_s-200x156.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Und so geht es: Den Hund mit einer Hand am Halsband festhalten und das Geschirr am gepolsterten Brustteil in die andere Hand nehmen. Das um 180° verdrehte Geschirr dem Hund über den Kopf ziehen. Immer noch mit der Hand am gepolsterten Brustteil das Geschirr in die endgültige Position drehen. Dann die Pfoten des Hundes einfädeln. Dafür legt man den Daumen an das Fußgelenk des Hundes und krümmt es mit der Hand. Anschließend mit dem Daumen das Geschirr nach unten ziehen und den Hundefuß mühelos einfädeln. Da man den Hund immer noch am Halsband hält, ist es sinnvoll, den Ring des Halsbandes sofort in den Karabiner der Neckline einzuklinken. Dann muss das Zuggeschirr nur noch mit seiner Schlaufe in die Tugleine eingehängt werden. Fertig! Klingt doch einfach, oder? 🙂 🙂 🙂<br />
Elke und Yasmin lernten schnell und bald klappte alles reibungslos.<br />
Und so starteten die beiden Freundinnen und Ned und Jennine Cathers zu einer langen Fahrt in die Wildnis. Sie hatten besprochen, über einen Bush Trail zu fahren, der sie durch hügeliges Gelände führen sollte. Es ging über zugefrorenen Bäche und durch endlose Wälder. Unterwegs entzündete Ned ein Lagerfeuer und ein Mahl der besonderen Art wurde bereitet. Dazu öffneten die vier Musher Konservendosen. Es gab Bohnen und Ravioli. Ned bereitete Äste vor, in die er Schlitze schnitt. In diese wurden die geöffneten Deckel der Konservendosen gesteckt. So konnten sie über das Feuer gehalten werden, um das Essen zu erwärmen. Wie köstlich ein so einfaches Essen in der Einsamkeit der Natur schmeckt, kann man sicher nur erahnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4707 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s.jpg" alt="Essen am Lagerfeuer, Lake Laberge, Yukon" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/essen_lagerfeuer_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Unterwegs sahen unsere Musher auch Spuren von Grizzlies. Das waren meist ältere Kratzspuren an den Bäumen, durch die der Trail führte. Der Tag verging schnell und schon machten sich die Musher auf den Rückweg. Im Dog Yard wurden zuerst die Hunde gefüttert, ausgeschirrt und in ihre Hütten gebracht. Erst dann waren, wie es üblich ist, die Musher an der Reihe. Und wieder gab es ein köstliches Abendessen in der Cabin der Cathers. Nach dem Essen wurde lebhaft erzählt und über den Ausflug gesprochen.<br />
Yasmin beschreibt die Fahrt mit dem Hundeschlitten wie folgt: Es ist ein Aufgehen im Rhythmus der Hunde, ein völliges Eintauchen in die Gegebenheiten der natürlichen Umwelt, ein Staunen über die Schönheit und Einzigartigkeit der nordischen Landschaft, ein Lauschen auf den Atem der Hunde und ein großes, tiefes Glück.<br />
Doch schon bald wurden die beiden Freundinnen müde und zogen sich in ihre Cabin zurück. Sie lasen noch ein wenig im Licht ihrer Stirnlampen und schliefen dann einem weiteren aufregenden Tag entgegen.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Yasmin Maschouf-Hofmann, Elke Fischer</p>
<p>Lies hier den<a href="https://bild-art.de/zwei-frauen-allein-in-der-wildnis-1-teil"> 1. Teil</a> der Geschichte.</p>
<p><a href="https://bild-art.de/mit-dem-bush-flieger-nach-eagle-yasmin-und-elke-berichten">Mit dem Bush-Flieger nach Eagle</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/yukon-quest-2018-zwei-deutsche-frauen-allein-in-eagle-1-teil">Zwei deutsche Frauen allein in Eagle</a></p>
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					Zwei Frauen allein in der Wildnis &#8211; 2. Teil				</div>
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					Christopher und Timo am Lake Laberge, 2008/2009				</div>
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		<title>Zwei Frauen allein in der Wildnis &#8211; 1. Teil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 14:45:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>A Dream of the Wilderness Yasmin und Elke hatten einen Traum und dieser Traum war schon sehr alt, vielleicht schon älter als sie selbst. Die beiden Frauen zog es nach Kanada in die Wildnis. Nun versteht darunter jeder etwas anderes. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4646" aria-describedby="caption-attachment-4646" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4646 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top.jpg" alt=" Lake Laberge im Yukon Territorium" width="500" height="375" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/zwei_frauen_top-450x338.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4646" class="wp-caption-text">Elke und Yasmin auf dem Lake Laberge im Yukon Territorium</figcaption></figure>
<p><strong>A Dream of the Wilderness</strong></p>
<p>Yasmin und Elke hatten einen Traum und dieser Traum war schon sehr alt, vielleicht schon älter als sie selbst. Die beiden Frauen zog es nach Kanada in die Wildnis. Nun versteht darunter jeder etwas anderes. Zum Beispiel das Befahren eines Wildnisflusses oder das Durchstreifen der endlosen Wälder des hohen Nordens. Elke und Yasmin träumten aber davon, eine Zeit im Winter in einer Hütte zu verbringen. Sie wollten erleben, wie es sich anfühlt, ganz eins mit der Natur zu sein und sie wollten den Geschichten von Jack London nachspüren, der den Spirit of the North so einfühlsam beschrieben hat.</p>
<figure id="attachment_4633" aria-describedby="caption-attachment-4633" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4633 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s.jpg" alt=" Cabin am Lake Laberge" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/cabin_elke_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4633" class="wp-caption-text">Elke vor der Cabin am Lake Laberge</figcaption></figure>
<p>Vor etwa neun Jahren war es dann soweit, sie reisten mit ihren Söhnen Timo und Christopher nach Kanada. Damals bewohnten sie eine Cabin (Blockhütte) am Lake Laberge. Diese hatten sie bei Familie Cathers gemietet, die schon seit 25 Jahren in der Wildnis lebte. Mar und Ned Cathers hatten ihre Kinder Jennine und Brad in der Abgeschiedenheit der Wälder großgezogen und ihnen selbst Unterricht erteilt.<br />
Nun ja, mag so mancher denken. Doch aus den Cathers-Kindern wurden erfolgreiche und glückliche Menschen. Brad Cathers ist heute Politiker. Er ist seit 2002 Member of the Yukon Legislative Assembly for lake Laberge. Seine Schwester Jennine schlug einen anderen Weg ein, sie wurde Wildnis Guide und führt heute zusammen mit ihren Eltern ein kleines Unternehmen, Cathers Wilderness Adventures.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4648 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1.jpg" alt="Alascan Huskies" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/huskies_s-1-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Jennine war es auch, die Yasmin und Elke mit dem Yukon Quest bekannt machte. Während des Aufenthalts vor neun Jahren, erzählte Jennine den beiden Frauen aus Deutschland abends ihre Erlebnisse vom Trail des Schlittenhunderennens, an dem sie sechs Mal teilgenommen hat. Jennine war mit damals 18 Jahren bis heute die jüngste Teilnehmerin des Yukon Quest und zusammen mit ihrem Vater das erste Vater-Tochter Duo, das den YQ erfolgreich bestritten hat. Auch Ned Cather wusste einiges vom Quest zu berichten, denn auch er steht in der Hall of Fame des YQ verzeichnet. Die beiden nahmen Elke und Yasmin mit auf Touren auf dem Hundschlitten. Es ging in die verschneite Wildnis. Es versteht sich von selbst, dass es den beiden Frauen &#8211; und natürlich auch Timo und Christopher &#8211; in der fantastischen Landschaft und in der einsamen Hütte im Yukon Territorium sehr gut gefiel. Wieder in ihrem Alltag in Deutschland, sehnten sie sich oft dorthin zurück.</p>
<p><b>Zurückkehren &#8211; Das Gefühl nach Hause zu kommen<br />
</b><br />
Nun sind seit diesem Erlebnis viele Jahre vergangen, aber die Welt von Jack London lebte in den Frauen fort und ließ ihnen keine Ruhe. So machten sie es im Winter 2018 schließlich möglich, wieder nach Alaska und in den Yukon zu reisen. Dieses Mal ohne ihre beiden Söhne, die inzwischen erwachsen sind.</p>
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<p>Sie folgten dem Yukon Quest Rennen, von dem sie bei den Cathers so viel gehört hatten, von Checkpoint zu Checkpoint und waren die beiden einzigen Fans im abgelegenen Checkpoint Eagle. (siehe unten)<br />
Da das Ziel des Yukon Quest in Whitehorse lag, wollten sie die Gelegenheit nutzen, noch einmal ein paar Tage bei Famile Cathers zu verbringen.<br />
Gesagt, getan.<br />
Elisabeth Weigand, die Besitzerin der Black Bear Wilderness Adventure INC. und Mitglied des Yukon Quest Vorstands, die Yasmin und Elke inzwischen kennengelernt hatten, war so freundlich, die beiden mit ihrem Auto zum Ufer des Lake Laberge bringen. Der Weg dorthin führt von Whitehorse 47 Kilometer über den Klondike Highway in Richtung Norden. Schon bald erreichten sie das Ufer des Sees. Dort waren sie verabredet. Das klingt für unsere Ohren ein wenig befremdlich. Verabredet am Ufer eines zugefrorenen Sees, in the Middle of Nowhere. Doch Elke und Yasmin stiegen aus dem Auto und Elisabeth fuhr davon.</p>
<figure id="attachment_4642" aria-describedby="caption-attachment-4642" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4642 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s.jpg" alt="Lake Laberge" width="450" height="295" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s-300x197.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s-150x98.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/schlitten_lake_s-200x131.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4642" class="wp-caption-text">Ned Cathers kommt mit drei Schlitten über den See</figcaption></figure>
<p>Nun standen die beiden Frauen allein am See und warteten, was ein besonderes Erlebnis war. Der See lag still und zugefroren vor ihnen. Nichts als eine endlos scheinende kalte, weiße Fläche. Sie schauten und lauschten und sahen auf einmal einen winzigen Punkt in der Weite, der immer näher kam und der sich schließlich zu Hunden vor einem Schlitten formte. Das Eis übertrug das Geräusch der Kufen und ein Sirren klang zum Ufer hinüber. Bald war auch Ned auszumachen, der auf dem Schlitten stand und freudig winkte. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung ging es dann neun Kilometer weit über das Eis hinüber zum anderen Ufer, wo die Cathers Family lebt.<br />
Dort auf dem Land der Familie steht auch die einsame Cabin, die an Touristen vermietet wird. Es ist ein einfaches Holzhaus, eine sogenannte Dry Cabin, was bedeutet, dass es dort weder Wasser noch Strom gibt.</p>
<figure id="attachment_4647" aria-describedby="caption-attachment-4647" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4647 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s.jpg" alt="Hundeschlitten" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/trail_zur_cabin_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4647" class="wp-caption-text">Trail zur Cabin, die im Hintergrund zu sehen ist</figcaption></figure>
<p>Yasmin und Elke sahen die Blockhütte bei ihrer Ankunft schon von Weitem liegen. Die Bäume, die sie umgeben, waren in den Jahren, die vergangen waren, kaum gewachsen. Alles lag tief verschneit, der Hügel hinter der Cabin, das Dach und auch die Wipfel der Bäume. Darüber ein tiefblauer Himmel. Der vorgespurte Weg führte direkt auf das Blockhaus zu. Die beiden Frauen konnten es nicht glauben. Sie waren zurück! Nichts hatte sich verändert. Alles war so, wie sie es in Erinnerung bewahrt hatten. Beide spürten das intensive Gefühl, nach Hause zu kommen. Ihre Seelen jubelten!<img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/789082ec9e1847c9829d0e3d28535c14" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Lies im 2. Teil wie Yasmin und Elke ihre Tage in der Wildnis verbrachten.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Yasmin Maschouf-Hofmann, Elke Fischer</p>
<p><a href="https://bild-art.de/mit-dem-bush-flieger-nach-eagle-yasmin-und-elke-berichten">Mit dem Bush-Flieger nach Eagle</a></p>
<p><a href="https://bild-art.de/yukon-quest-2018-zwei-deutsche-frauen-allein-in-eagle-1-teil">Zwei deutsche Frauen allein in Eagle</a></p>
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		<title>Braeburn Lodge &#8211; Cinnamon Buns und mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 16:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Braeburn Lodge ist eine Raststätte am Klondike Highway im Yukon Territorium. Sie liegt östlich des Braeburn Lakes und nördlich der Braeburn Mountains am ehemaligen Dawson Overland Trail, der 1902 gebaut wurde und Whitehorse und Dawson City verband. Die Gegend um &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4408 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top.jpg" alt="Braeburn Lodge" width="500" height="375" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top-200x150.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/braeburn_lodge_top-450x338.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Braeburn Lodge ist eine Raststätte am Klondike Highway im Yukon Territorium. Sie liegt östlich des Braeburn Lakes und nördlich der Braeburn Mountains am ehemaligen Dawson Overland Trail, der 1902 gebaut wurde und Whitehorse und Dawson City verband. Die Gegend um Braeburn ist auch bekannt für ihre große Anzahl an Weißkopfseeadlern, die dort häufig am blauen Himmel zu sehen sind.<br />
Das Rasthaus selbst ist ein bekanntes Ziel für Touristen, die von hier zu ihren Besuchen in den alten Goldgräberstädten starten, natürlich nicht, ohne vorher eins von den berühmten übergroßen Zimtbrötchen gegessen zu haben. Nach diesen Cinnamon Buns wurde sogar der in der Nähe liegende Cinnamon Bun Airport benannt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3711 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss.jpg" alt="Braeburn Lodge drinnen" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/innside_braeburn_lodge_ss-200x134.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><br />
Seit 1999 ist jeden Februar in der Braeburn Lodge der Checkpoint des Yukon Quest eingerichtet. 2018 wird der erste Musher am 11. Februar um 18:00 Uhr erwartet.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;.</p>
<p><em>In der Lodge war es ziemlich voll und laut. Mit seiner hellen Holzvertäfelung wirkte der Raum, den wir jetzt betraten, gemütlich. Das etwa halbe Dutzend graugrüner Tische war mit Männern und Frauen besetzt, die aßen und laut miteinander redeten. Es war ein wenig stickig und roch nach dampfenden Menschen, nach Holzfeuer und nach Essen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, in eine Almhütte gekommen zu sein. Ich fühlte mich merkwürdig fehl am Platz, denn ich war müde, mir war kalt und ich war verschwitzt zugleich. Wieder waren Fernsehteams bei der Arbeit. Sie interviewten die bereits eingetroffenen Musher und ich war froh, nicht zu den Favoriten zu gehören. So hatte ich meine Ruhe. Völlig arglos ließ ich meinen Blick durch den Raum gleiten. Ich sah eine Tafel, auf der die Ränge der bisher eingetroffenen Teams zu lesen waren. Ich stand dort auf Platz 12. Dann nahm ich einen Mann wahr, der mit einem Cowboyhut auf dem Kopf aus der Küche kam. Ich fragte mich, warum jemand in der Küche einen Hut trägt, aber ich achtete nicht weiter darauf. Rob empfahl mir gerade die hervorragende Suppe, die er bereits gegessen hatte. Dazu sollte ich unbedingt einen von den riesigen Hamburger essen und zum Nachtisch eine der großen Zimtschnecken, für welche die Braeburn-Lodge berühmt ist. Ich lachte und meinte, dass dies ja wohl ein bisschen zu viel des Guten sei.<br />
„Du musst ordentlich essen“, sagte Rob, „sonst fehlt dir die Kraft, gegen die Kälte anzukommen.“ „Ja, das ist schon richtig“, antwortete ich, „du darfst aber nicht vergessen, dass ich eine Frau bin. Wir essen nicht so viel wie ihr Männer. Aber ich habe großen Hunger und hole mir jetzt tatsächlich eine Suppe und einen Hamburger.“<br />
Ich ging auf den Mann zu, der offenbar das Essen austeilte. Auf meinem Weg dorthin sprach ich kurz mit einem anderen Musher. Als ich mich schließlich umdrehte, um etwas zu bestellen, stand ich völlig unerwartet vor Dietmar. Ich schrak zusammen. Schon glaubte ich, eine Halluzination zu haben, als er mich ansprach.<br />
„Hallo Sonja! Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen“, sagte er. „Wie ich sehe, hast du schon wieder einen neuen Lover.“<br />
Statt zu antworten, fragte ich scharf und unfreundlich: „Was willst du hier?“<br />
„Der Inhaber der Lodge ist ein alter Freund von mir. Ich helfe hier ein bisschen aus.“<br />
„Das sehe ich. Wusstest du, dass ich am Rennen teilnehme?“<br />
„Ja, natürlich. Deshalb bin ich ja hier. Ich bin gekommen, um dich scheitern zu sehen.“<br />
„Wie nett! Aber darauf kannst du lange warten“, sagte ich wütend. „Gib mir bitte eine Suppe und einen Hamburger.“<br />
„Wenn ich weiter nichts für dich tun kann“, antwortete er und füllte eine Terrine mit der gut duftenden Suppe. Diese stellte er zusammen mit einem Teller, auf dem der Hamburger lag, auf ein kleines Tablett.<br />
„Lass mich einfach in Ruhe!“, fuhr ich ihn an, drehte mich um und ging zu Rob hinüber.<br />
„Guten Appetit, die Dame!“, rief er mir nach und lachte hämisch.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Sui Kings</p>
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<p><em> </em></p>
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		<title>Carmacks im Yukon Territorium &#8211; Checkpoint des Yukon Quest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 15:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Carmacks Yukon Territorium]]></category>
		<category><![CDATA[First Nation Indianer]]></category>
		<category><![CDATA[Klondike Highway]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest Checkpoint]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3714 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s.jpg" alt="Checkpoint Carmacks Yukon Quest" width="450" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/carmacks_01_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
Der Ort Carmacks, der einst den Namen Tantalus trug, hat 500 Einwohner. Sein heutiger Name geht auf George Carmack zurück, der am Bonanza Creek stellvertretend für seinen indianischen Schwager Keith den ersten Claim anmeldete. Die Goldfunde am Bonanza Creek lösten unter anderem den Klondike Goldrausch aus.<br />
Carmacks liegt sowohl am Yukon River als auch am Klondike Highway und ist deshalb ein Versorgungsort für die vielen Reisenden, die während des Sommers entweder mit dem Wohnmobil oder per Kajak in den Ort kommen. Reichhaltige Vorkommen an Kohle, Kupfer und Gold, die industriell abgebaut werden, bilden ein weiteres Beschäftigungsfeld für die Menschen, die in Carmacks leben.<br />
Es gibt im Ort zwei Tankstellen, das Sunset Motel, den Tatchun-Laden, das Carmacks Hotel und die Tutchone Trading Post. Eine der vier Brücken, die den Yukon River überspannen, befindet sich in Carmacks.<br />
In der Region um Carmacks leben vor allem Angehörige der Little Salmon und der First Nation Indianer. Über deren Kultur informiert das Tagé Cho Hudän Interpretive Centre.<br />
In Carmacks ist jährlich ein Checkpoint des Yukon Quest eingerichtet. Dieser befindet sich im Gemeindehaus.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;.</p>
<p><em>Kurz bevor ich am Abend Carmacks erreichte, war ich nur noch ein Schatten meiner selbst und hing mehr an meinem Handlebar, als ich auf dem Schlitten stand. Rob wartete schon vor dem Recreation Centre auf mich. Es war ein großes blau gestrichenen Holzgebäude mit halbrundem Eingangsbereich, über dem ein Transparent mit dem Aufdruck „Yukon Quest &#8211; Carmacks“ hing.<br />
„Sonja!“, rief er mich an. „Mein Gott, wie siehst du denn aus!“ „Es ging mir unterwegs nicht sehr gut. Aber jetzt ist es schon besser“, beruhigte ich ihn.<br />
Leider durfte Rob mir auch in Carmacks nicht helfen. So nahm ich mich noch einmal zusammen und versorgte mein Team. Zu fressen gab ich den Hunden jetzt Fleisch und Trockenfutter, denn mir fehlte die Kraft, ihnen eine Suppe zu kochen. Das würde ich später nachholen, wenn ich ein wenig geschlafen hatte. Rob war mit mir einer Meinung, dass ich mich zuerst einmal hinlegen musste. Ohne etwas zu mir zu nehmen, legte ich mich in der Turnhalle, die den Mushern als Schlafraum diente, auf eine Gymnastikmatte. Nach drei Stunden Schlaf, hatte ich mich so weit erholt, dass ich meinen Hunden eine leichte Suppe kochen konnte. Dies war unbedingt erforderlich, denn sie mussten ihre Flüssigkeitsreserven auffüllen. Danach stellte ich sie dem Veterinär vor und wieder durften alle Hunde im Rennen bleiben. „Jetzt werde ich versuchen, etwas zu essen“, sagte ich zu Rob.<br />
„Sonja, ich muss dir vorher etwas sagen“, begann Rob zögernd.<br />
Ich schaute ihn fragend an.<br />
„Du darfst dich nicht erschrecken, aber Dietmar ist hier.“<br />
„Wie bitte? Das darf doch nicht wahr sein. Was macht er hier?“<br />
„Er ist vorhin gekommen und sitzt seitdem an einem Tisch, trinkt Kaffee und starrt die Wand an. Ich denke, er ist hier, um dich zu demoralisieren. Am besten ignorierst du ihn einfach. Das wird ihn ärgern.“<br />
„Du hast leicht reden! Ignoriere du den Teufel, wenn er auf der Fensterbank sitzt!“<br />
„Was ist das denn für ein Spruch?“, lachte Rob.<br />
Er war reizend und wollte mich ein wenig aufheitern, was ihm nicht gelang.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Foto: © Sui Kings</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
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<p><em> </em></p>
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		<title>Dog Drop McCabe Creek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 14:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Dog Drop McCabe Creek]]></category>
		<category><![CDATA[McCabe Creek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>McCabe Creek ist ein Fluss im Yukon Territorium. Bis 2009 war eine Farm am Fluss Checkpoint des Yukon Quest. Dann brannte sie nieder. Beim Rennen 2018 ist McCabe Creek „Dog Drop“, das heißt, dass Musher hier Hunde abgeben können, die &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3689 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s.jpg" alt="" width="450" height="325" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s-300x217.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s-100x72.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s-150x108.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/mc_cabe_creek_02_s-200x144.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><br />
McCabe Creek ist ein Fluss im Yukon Territorium. Bis 2009 war eine Farm am Fluss Checkpoint des Yukon Quest. Dann brannte sie nieder. Beim Rennen 2018 ist McCabe Creek „Dog Drop“, das heißt, dass Musher hier Hunde abgeben können, die sie nicht länger im Team halten wollen oder können. Am McCabe Creek stehen nun einfache Blockhäuser, in denen die Musher sich aufhalten können. Manche nutzen diesen Aufenthalt auch, um dort für ein kurzes Schläfchen zu halten.</p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/grusskarten-yukon-quest"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3543" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karten_quest_set_03_produkt-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karten_quest_set_03_produkt.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karten_quest_set_03_produkt-100x57.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karten_quest_set_03_produkt-150x86.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/karten_quest_set_03_produkt-200x114.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>T-Shirts, handsignierte Künstlerkarten, Bücher und mehr findet ihr im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/yukon-quest-fan-shop">Yukon Quest Fan Shop</a></p>
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		<title>Pelly Crossing &#8211; Yukon Quest Checkpoint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 17:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Klondike Highway]]></category>
		<category><![CDATA[Pelly Crossing; Pelly River]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest Checkpoint]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pelly Crossing ist ein kleiner Ort im Yukon Territorium und hat etwa 300 Einwohner. Er liegt an einem wasserreichen Nebenfluss des Yukon River, dem Pelly River, auf halbem Weg zwischen Whitehorse und Dawson. Der Pelly River wurde 1840 nach Sir &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3718 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s.jpg" alt="Pelly Crossing Yukon Quest Checkpoin" width="450" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/pelly_crossing_02_s-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Pelly Crossing ist ein kleiner Ort im Yukon Territorium und hat etwa 300 Einwohner. Er liegt an einem wasserreichen Nebenfluss des Yukon River, dem Pelly River, auf halbem Weg zwischen Whitehorse und Dawson. Der Pelly River wurde 1840 nach Sir John Henry Pelly, dem Gouverneur der Hudson`s Bay Company, benannt. Er entspringt in den Mackenzie Mountains und fließt westwärts in Richtung des Yukon Rivers. Bei Pelly Crossing wird er vom Klondike Highway überquert.<br />
Die heutige Indianersiedlung – hier leben überwiegend Angehörige der Selkirk First Nation &#8211; begann sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Fährstation über den Pelly River und als Versorgungslager für die Highwayarbeiter, die den Klondike Highway bauten, zu entwickeln.<br />
Pelly Crossing liegt in einer spektakulären ursprünglichen Landschaft. Saubere Luft und frisches Wasser umgeben den Ort. Im Sommer verbringen die Menschen hier ihre Freizeit mit dem Fischen &#8211; vor allem nach Lachsen &#8211; mit wandern und paddeln. Während des langen Winters verlegen sie sich auf das Schwimmen im Hallenbad des Ortes oder sie machen Ausflüge mit Hundeschlitten oder Schneemobilen in die tief verschneite Umgebung.<br />
Pelly Crossing ist jährlich Checkpoint des Yukon Quest. Der Checkpoint befindet sich im Gemeindehaus.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;.</p>
<p><em>Ich hielt direkt auf das ockerfarbene Holzgebäude zu, in dessen Innerem noch Licht brannte. Durch ein dreiteiliges Fenster, auf dessen Rollo in großen roten Lettern die Worte „Yukon Quest – Pelly Crossing“ zu lesen waren, schaute ich direkt in eine Art Restaurant mit einfachen Tischen und weißen Plastikstühlen. Es war leer, aber in der Küche, die ich durch einen Durchbruch einsehen konnte, wurde fleißig gearbeitet. Nach Rob schaute ich vergeblich aus.<br />
So lenkte ich mein Gespann zum Dog-Yard und gab meinen Hunden erst einmal die Fleischreste, die ich von der Etappe übrig behalten hatte. Dann holte ich mir meinen neuen Futtersack und einen Strohballen und machte für meine müden Krieger ein Lager zurecht. Als ich gerade angefangen hatte, die Hundesuppe zu kochen, hörte ich am Knirschen des Schnees, dass jemand auf mich zukam. Ich hob den Blick und sah Dietmar, der bewusst langsam zu mir herüberkam. Bei seinem Anblick begann mein Herz zu pochen. Warum jagt mir dieser Mann eine solche Panik ein? Ich weiß doch, was für ein Schwächling er ist, überlegte ich.<br />
Aber unbewusst spürte ich wohl, dass eine Veränderung mit ihm vor sich gegangen sein musste. Er wirkte irgendwie gefestigter, entschlossener und ein bisschen arrogant. Der Dietmar, an den ich mich erinnerte, war eher gehemmt gewesen, was er durch übertriebenes männliches Gehabe zu vertuschen versucht hatte. Jetzt schien es, als wäre er an einer schweren Aufgabe gewachsen. Von ihm ging etwas Diabolisches aus. Auch meine Hunde schienen dies zu spüren, denn sie zogen sich, als er versuchte, den einen oder anderen von ihnen zu tätscheln, von ihm zurück.<br />
„Lass deine Finger von meinen Hunden“, blaffte ich ihn ein bisschen zu unfreundlich an. „Warum so abweisend, schöne Frau?“ „Was willst du hier?“, fragte ich ihn wieder. „Das habe ich dir schon in Braeburn gesagt.“ „Und du hast gehört, was ich geantwortet habe. Das gilt immer noch. Also spare dir die Mühe, mir von Checkpoint zu Checkpoint hinterherzufahren.“</em></p>
<p>Text: <em>© </em>Xenia Marita Riebe</p>
<p>Foto: © Sui Kings</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
<p>T-Shirts, handsignierte Künstlerkarten, Bücher und mehr findet ihr im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/yukon-quest-fan-shop">Yukon Quest Fan Shop</a></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Dog Drop  &#8211; Scroggie Creek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 09:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Dog Drop Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Roman "Alaska Highway Mile 895"]]></category>
		<category><![CDATA[Scroggie Creek]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Dog Drop Scroggie Creek liegt am gleichnamigen Zufluss des Yukon Rivers. Knapp 7 Kilometer bevor die Musher den Dog Drop erreichen, fahren sie parallel des Scroggie Creek. In der einsamen Station sind die Einrichtungen für die Musher sehr dürftig. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3663 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s.jpg" alt="Scroggie Creek Dog Drop" width="400" height="301" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s-300x226.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/scroggie_creek_s-200x151.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><br />
Der Dog Drop Scroggie Creek liegt am gleichnamigen Zufluss des Yukon Rivers. Knapp 7 Kilometer bevor die Musher den Dog Drop erreichen, fahren sie parallel des Scroggie Creek. In der einsamen Station sind die Einrichtungen für die Musher sehr dürftig. Die Rastmöglichkeiten können aus Platzgründen bei mehreren einkommenden Teams begrenzt sein. Scroggie Creek ist der kälteste Punkt zwischen Pelly und Dawson.</p>
<p>Textauszug aus dem Roman „Alaska Highway Mile 895“</p>
<p><em>Am Zusammenfluss von Stewart River und Scroggie Creek traf ich auf den Pfad zum Scroggie Creek Dog Drop. Da ich müde und hungrig war und mich immer noch schwach und verwirrt fühlte, beschloss ich, dort eine Pause einzulegen. Ich folgte dem Wegweiser und kam wenig später an ein Blockhaus, das so perfekt zum Märchen von Hänsel und Gretel passte, dass ich glaubte, schon wieder einer Halluzination erlegen zu sein. Doch die Tür der Cabin wurde geöffnet und statt der bösen Hexe trat ein Mann heraus, der mich strahlend begrüßte. Es war David, der Hausherr dieses verwunschenen Ortes.<br />
Ich grüßte lachend zurück, froh, endlich wieder einen Menschen zu sehen.<br />
Die Cabin war klein und alt. Das Dach trug eine dicke Schneekappe und meterlange Eiszapfen, die fast den Boden berührten, hingen an allen Seiten der Hütte herunter. Neben der Cabin war Feuerholz aufgestapelt und im Terrain rundherum sah ich Spuren der Strohlager meiner Kollegen.<br />
Schon wies mir David die Stelle, an der ich mir einen neuen Strohballen holen konnte. Ich verankerte den Schlitten und machte den Hunden ein Lager. Als sie alle brav im Stroh lagen, versorgte ich sie und ging dann in das Blockhaus. Drinnen war es sehr warm und behaglich. Mein erster Blick galt der Tafel mit den Rennergebnissen. Ich fand mich auf Platz 15. Das war nicht zufriedenstellend, aber angesichts meiner gesundheitlichen Probleme war ich froh, nicht noch weiter abgefallen zu sein. Jessica, die Landlady, begrüßte mich freundlich und stellte gleich einen Teller mit dampfender Suppe vor mich hin. Ich war so dankbar für diese Gastfreundschaft, dass ich einen Kloß im Hals fühlte, den ich hinunterschlucken musste, ehe ich mich bedanken konnte. Jessica schien zu erahnen, in welch schlechtem Zustand ich mich befand, denn sie bot mir ein Etagenbett an, das am Ende der Cabin stand. Sie meinte, dass ich gut daran täte, ein wenig zu schlafen, wenn ich aufgegessen hätte. Das nahm ich dankbar an und schon bald kuschelte ich mich unter eine dicke, warme Decke.<br />
Als David mich gegen Mitternacht weckte, hatte ich beinahe acht Stunden geschlafen.<br />
Zuerst wusste ich nicht, wo ich war. Doch als ich David sagen hörte, dass er mich geweckt hätte, weil ich sonst den Anschluss an das Rennen verpassen würde, wurde mir wieder bewusst, dass ich mich in Scroggie Creek befand. Ich rieb mir die Augen.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Foto: © Wiki Commons</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
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		<title>Yukon Quest Checkpoint Eagle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 17:35:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Checkpoint Eagle]]></category>
		<category><![CDATA[Eagle Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Roman "Alaska Highway Mile 895"]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Highway]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der kleine Ort Eagle hat 86 Einwohner und liegt am Yukon River. Er ist über den Taylor Highway (nur im Sommer) zu erreichen. Gegründet wurde das Dorf durch die Alaska Commercial Company, die nahe der Grenze zu Kanada einen Handelsposten &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4045" aria-describedby="caption-attachment-4045" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4045 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s.jpg" alt="Yukon Quest Checkpoint Eagle" width="450" height="436" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s-300x291.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s-100x97.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s-150x145.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/02/checkpoint_eagle_s-200x194.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4045" class="wp-caption-text">Die alte Schule in Eagle wird jedes Jahr zum Yukon Quest Checkpoint umfunktioniert.</figcaption></figure>
<p>Der kleine Ort Eagle hat 86 Einwohner und liegt am Yukon River. Er ist über den Taylor Highway (nur im Sommer) zu erreichen. Gegründet wurde das Dorf durch die Alaska Commercial Company, die nahe der Grenze zu Kanada einen Handelsposten für Pelze errichten wollte. François Mercier, der damit beauftragte wurde, wählte als Standort das Indianerdorf Eagle Village. Als im Jahr 1896 der Klondike Goldrausch am nicht weit entfernten Klondike River begann, wurde der Valdez Trail gebaut. Dies lenkte die Aufmerksamkeit auf den entlegenen Handelsposten. In Eagle wurde bald ein Postamt eingerichtet und eine Gemeindeverwaltung installiert. Richter Wickersham, der von der US Regierung nach Eagle gesandt wurde, übernahm von 1900 an die Rechtsprechung für die Region. Die US-Armee baute eine Kaserne. Bis zum Jahr 1901 wuchs als Folge der Goldfunde die Einwohnerzahl von Eagle auf 1700 an. Die Siedlung wurde zur Stadt erhoben und war der größte Ort im Landesinneren Alaskas. Durch den Anschluss an die Telegrafenleitung nach Valdez an der Pazifikküste, wurde Eagle 1903 zur nördlichsten Telegrafenstation des Kontinents. Das ehemalige Telegrafenamt dient heute als Grenzstation für Reisende auf dem Yukon.</p>
<figure id="attachment_4434" aria-describedby="caption-attachment-4434" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4434 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s.jpg" alt="Yukon Quest Checkpoint Eagle" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/inside_eagle_09_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4434" class="wp-caption-text">Innenraum des Checkpoint Eagle</figcaption></figure>
<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schrumpfte die Bevölkerung von Eagle auf neun Personen. Nur die Einrichtung des Yukon-Charley Rivers National Preserves, der seinen Verwaltungssitz in Eagle hat und der Bau des Taylor Highways (1953) bewahrten den Ort davor, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Eagle ist heute im Sommer Anlaufstation für Touristen. Es gibt eine Tankstelle und einen Lebensmittelladen. Im Winter wird Eagle über den nicht geräumten Taylor Highway mit Hundeschlitten und Schneemobilen versorgt.<br />
Der Checkpoint des Yukon Quest, der in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht ist, kann nur mit dem Flugzeug von Fairbanks erreicht werden.<br />
Für die Versorgung der Musher ist in Eagle während des Rennens gesorgt. Allerdings ist der angebotene Proviant extrem limitiert und kann nur an Musher abgegeben werden. Unterkünfte werden zwar angeboten, sind aber so rar, dass normalerweise für einen Musher und seine Helfer eine Schlafstelle zur Verfügung gestellt werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;:</p>
<p><em>Dort traf ich auf meinen ständigen Begleiter, den Yukon River, und fuhr an seinen Ufern bis nach Eagle.<br />
</em><em>In dem kleinen Dorf angekommen, wurde ich von einem Rennrichter empfangen, der meinen Schlitten und meine Ausrüstung kontrollierte. Ich hatte immer noch alles bei mir, sogar das Postpaket, das jeder Teilnehmer mitführen muss, um daran zu erinnern, dass die Strecke des Rennens der alten Postlinie nachempfunden ist. Hatte man dies oder anderes nicht dabei, musste man mit Strafgeldern oder Zeitstrafen rechnen. Auch zwei amerikanische Beamte begrüßten mich und kontrollierten meinen Pass und meine Einreisepapiere. Dann ging es zum Tierarzt, der meine Hunde untersuchte. Ich verschwieg ihm, dass mein Team an Durchfall litt und alle Hunde durften im Rennen bleiben.<br />
</em><em>Eagle war wohl der weltabgeschiedenste Ort, den ich je gesehen hatte. Es lebten dort nur wenige Menschen, die beinahe alle von den Ureinwohnern abstammten. Der Checkpoint befand sich in einem weißen Holzgebäude, einer aufgelassenen Schule, die nur für das Rennen geöffnet wurde. Es gab dort leckeres Essen und sogar Betten für die Musher.<br />
</em><em>Ich verließ Eagle am frühen Morgen, nachdem ich mich ausgiebig um meine Hunde gekümmert hatte. Der Trail verlief nun für 256 Kilometer auf dem Yukon River, was mir sehr entgegenkam, denn so waren keine weiteren Steigungen zu erwarten.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Yasmin Maschouf-Hofmann</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
<p>T-Shirts, handsignierte Künstlerkarten, Bücher und mehr findet ihr im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/yukon-quest-fan-shop">Yukon Quest Fan Shop</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Slaven`s Cabin</title>
		<link>https://bild-art.de/slavens-cabin</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 11:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Dog Drop Yukon Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Slaven`s Roadhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon Quest 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Slaven`s Cabin, oder auch Frank Slaven Roadhouse genannt, ist eine öffentlich genutzte Anlage im Yukon-Charley Rivers National Preserve. Die Blockhütte steht am Yukon River, 68 km südöstlich von Circle. Sie ist im National Register of Historic Places aufgeführt. Der Goldgräber &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3635 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s.jpg" alt="Slaven&#96;s Roadhouse" width="450" height="338" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s.jpg 450w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/slavens_roadhouse_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Slaven`s Cabin, oder auch Frank Slaven Roadhouse genannt, ist eine öffentlich genutzte Anlage im Yukon-Charley Rivers National Preserve. Die Blockhütte steht am Yukon River, 68 km südöstlich von Circle. Sie ist im National Register of Historic Places aufgeführt.<br />
Der Goldgräber Frank Slaven, der 1905 am Coal Creek nach Gold zu suchen begann, baute 1932 mit ein paar Freunden das Blockhaus, das bis 1950 benutzt wurde. 1993 wurde das Roadhouse restauriert und danach als Treffpunkt für Besucher für die öffentliche Nutzung freigegeben. Außerdem wurde ein zusätzliches Blockhaus gebaut, in dem Besucher kostenlos übernachten können. Es ist ein zweistöckiges Blockhaus aus Fichtenholz. Der Frank Slavens Komplex dient beim Yukon Quest als offizieller „Dog Drop“.</p>
<p>Auszug aus dem Roman &#8222;Alaska Highway Mile 895&#8220;.</p>
<p><em>Heftiger Wind blies uns entgegen, aber Ranger machte seine Sache gut und leitete das Team mit mäßiger Geschwindigkeit über das Eis des Yukons.<br />
Etwa zwei Stunden später erreichte ich Slavens Roadhouse. Es war ein recht großes zweigeschossiges Holzhaus mit vielen Betten und einer modern eingerichteten Küche. Ich hatte geplant, dort für ein paar Stunden zu bleiben, denn ich hoffte, dass sich mein Team wieder etwas erholen würde. Der Durchfall machte den Hunden immer noch zu schaffen.<br />
Doch als ich das Haus betrat, saß dort Dietmar am Tisch und grüßte zu mir herüber. Über die Sorge um meine Hunde hatte ich ihn vergessen und war deshalb um so schockierter, ihn dort zu sehen. Ich drehte mich auf dem Absatz herum und verließ das Gebäude. Draußen setzte ich mich zu meinen Hunden und überlegte, was ich jetzt machen sollte. Es war ziemlich offensichtlich, dass drei der Hunde es nicht bis nach Circle schaffen würden. Es waren Bandit, Ginny und Pixie, die durch den Durchfall sehr geschwächt waren und nicht mehr weiterlaufen konnten. So beschloss ich, sie der Obhut des Tierarztes zu übergeben. Meine Augen füllten sich mit Tränen, als ich die drei zurücklassen musste, denn sie gehörten zu den Hunden, mit denen ich meine Zucht begonnen hatte und sie waren mir ganz besonders ans Herz gewachsen.</em></p>
<p>Text: © Xenia Marita Riebe</p>
<p>Foto: © Wiki Commons</p>
<p><a href="https://bild-art.de/produkt/xenia-marita-riebe-alaska-highway-mile-895-roman"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3546" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-189x300.jpg 189w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-289x460.jpg 289w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-100x159.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-150x239.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s-200x318.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2018/01/alaska_highway_cover_s.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a></p>
<p>T-Shirts, handsignierte Künstlerkarten, Bücher und mehr findet ihr im <a href="https://bild-art.de/produkt-kategorie/yukon-quest-fan-shop">Yukon Quest Fan Shop</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/slavens-cabin">Slaven`s Cabin</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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