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	<title>Reisetagebuch Irland Archive - Blue Blog</title>
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	<description>Reisen durch Kultur und Natur</description>
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	<title>Reisetagebuch Irland Archive - Blue Blog</title>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Goodbye Ireland – 2. Teil &#8211; Die Rückreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 17:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 20 &#8211; 22.11.2017 Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind 2. Teil &#8211; Die Rückreise Wir packen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2844 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s.jpg" alt="Straßenarbeiten Nähe Ballydehob, Irland" width="400" height="267" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/straßenarbeiten_s-200x134.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 20 &#8211; 22.11.2017</p>
<p>Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind</p>
<p><strong>2. Teil &#8211; Die Rückreise<br />
</strong></p>
<p>Wir packen unsere Koffer, ziehen die Bettwäsche ab und reinigen das Cottage. Dann gehen wir hinüber zu unseren Freunden, um uns zu verabschieden. Nach einem letzten Blick auf unser Zuhause auf Zeit steigen wir ins Auto und verlassen Schull mit ehrlichem Bedauern. Zum Glück regnet es nicht und wir fahren entspannt in Richtung Ballydehob. Dort, wo gestern an der Tankstelle ,als wir volltanken wollten, ein großes Chaos herrschte – ein Bauarbeiter bohrte neben der Zapfsäule mit einem Presslufthammer; die Zapfsäule hatte einen Defekt und ließ uns nur sechs Liter tanken – ist heute alles friedlich und ruhig. Von den Bauarbeiten ist keine Spur mehr zu sehen und die Autofahrer tanken, als sei nichts gewesen.<br />
Wir lassen Ballydehob, Skibbereen und Leap hinter uns und fahren schließlich hinauf nach Rosscarberry, um dort zu Mittag zu essen. Leider sind wir zu früh. Die Küche in den Pubs öffnet erst eine halbe Stunde später. So lange wollen wir nicht warten. Wir gehen noch ein paar Schritte durch den Ort und fahren dann weiter in Richtung Clonakilty, das wir links liegen lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2919 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s.jpg" alt="Poachers Pub in Bandon, Irland" width="400" height="266" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-300x200.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-150x100.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/pub_bandon_s-200x133.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>In Bandon kehren wir schließlich in einen Pub ein, der uns bekannt vorkommt und der günstig an der N71 liegt. „Poachers“ heißt der Pub und am Eingang fällt ein für einen Pub unübliche Schild auf, das sagt: „Please wait to be seated“. Das machen wir und eine freundliche junge Frau weist uns einen Tisch zu. Wir nehmen auf gemütlichen kleinen Sesseln Platz und bestellen nach kurzem Blick auf die Speisekarte. „Ardsallagh Goats cheese &amp; pine nut parfait, pear chutney, beetroot jam,<br />
pickled pear salad, parmesan sable“ für 8.95€ heißt unsere Wahl. Wenige Minuten später kommt das Essen. Es ist sehr schön arrangiert, ist aber eine sehr kleine Portion. Zum Glück haben Chips dazu bestellt, denke ich. Das Gericht selbst besteht aus fünf haselnussgroßen Kugeln aus Ziegenkäse und ein paar Blättern Salat. Daneben liegen drei schwarze Plätzchen. Das pine nut parfait, das pear chutney und die beetroot jam finden sich in Form von kleinen bunten Kleksen auf unserem schwarzen Teller. Das Gericht schmeckt gut, hat aber nichts mit dem normalen Pub Grub zu tun. Hier versucht scheinbar jemand, aus einem Pub ein exklusives Restaurant zu machen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2920 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s.jpg" alt="Pub im Flughafen Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/flughafen_cork-_01_s-200x113.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Immer noch hungrig verlassen wir Bandon und fahren weiter über Innishannon zum Flughafen nach Cork.<br />
Als wir unsere Koffer aufgegeben haben, suchen wir uns zuerst einmal ein Cafe und essen Scones, um unseren Hunger zu stillen. Dann gehen wir durch den Sicherheitscheck und ich direkt in den Duty Free Shop. Hier finde ich zum ersten Mal seit Jahren – ich schaue bei jedem Flug ganz gleich wohin auch immer in diesen Shops vorbei – das Parfüm, das ich seit Jahrzehnten benutze. Natürlich kaufe ich es sofort und es ist sogar preiswerter als überall sonst.<br />
Die Zeit bis zum Abflug vergeht – in einem letzten schönen Pub &#8211; schnell und wir sind erfreut zu hören, dass wir rund 40 Minuten früher in Amsterdam landen werden. Das stimmt auch, nur dass das Flugzeug geschlagene 20 Minuten mit uns über den Flughafen rollt. So etwas haben wir noch nie erlebt! Dann endlich hält es am Gate und wir dürfen aussteigen. Der Weg zum Gepäckband ist sehr weit. Wir gehen und gehen und mit uns die anderen Passagiere. Wir haben es ein wenig eilig, denn wir würden gerne einen Zug früher nehmen, damit wir nicht ganz so spät in Venlo ankommen. Doch das Gepäck lässt lange auf sich warten. Zum Glück kommen unsere Koffer zuerst. Wir nehmen sie und gehen los. Am Gleis des Fernbahnhofs angekommen, stellen wir erfreut fest, dass wir zeitig genug für den früheren Zug sind. Vor diesem soll nur noch ein Sprinter nach Amsterdam-Sloterdijk kommen, der allerdings Verspätung hat, was auf der Anzeige am Gleis zu sehen ist. Wenige Minuten später wird dieser über Lautsprecher angekündigt und schon fährt er ein. Bernd sieht zum Glück, dass der einfahrende Zug nicht der angekündigte Sprinter ist, sondern unser Zug nach Venlo. Ich hätte das nicht mitbekommen und wäre gestrandet. Auch andere Leute sind vom unangekündigten Zugwechsel überrascht worden, denn als wir uns eine Platz suchen wollen, kommen uns lauter aufgeregte Reisende mit schweren Koffern entgegen, die den Zug verlassen wollen. Wir wundern uns, bis uns klar wird, dass diese glaubten, in den Sprinter eingestiegen zu sein. Leider haben sie Pech, denn die Türen sind bereits verschlossen. Also müssen die armen Leute bis nach Amsterdam-Zuid mitfahren.<br />
Der Großraumwagen, in dem wir schließlich Plätze finden, ist sehr schmutzig. Papier liegt auf dem Boden herum und die Sitzpolster sind verdreckt. Ein Mann telefoniert ununterbrochen in schlechtem Englisch und sehr schnellem Niederländisch, laut und penetrant. Wir sind froh, als sein Akku endlich leer ist und er Ruhe gibt.<br />
Wenige Minuten, bevor wir nach Eindhoven kommen, sagt eine Stimme aus dem Lautsprecher: Geachte reiziger, deze trein word in Eindhoven gesplittet. De wagen 9, 7 en 5 verblijven in Eindhoven.“<br />
Schnell stehen wir auf, um nachzusehen, in welchem Wagen wir uns befinden. Aber es gibt nirgendwo eine Anzeige. Deshalb nehmen wir unser Gepäck und steigen aus, um von draußen zu sehen, welche Wagen weiter nach Venlo fahren. Aber zu unserer Überraschung werden keine Wagen abgehängt. Das Ganze war entweder eine Falschansage oder ein schlechter Scherz. Also gehen wir in unseren Wagen zurück und wundern uns schon sehr über die schlechte Organisation bei den Nederlandse Spoorwegen.</p>
<p>Die letzte Strecke bis nach Venlo sind wir ganz allein im Wagen. Dort angekommen werden wir mit dem Auto abgeholt, denn es fährt kein Zug mehr hinüber nach Deutschland. So endet für uns eine schöne Reise.</p>
<p>Text und Fotos: ©  Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch –Südwest Irland– Goodbye Ireland – 1. Teil Sonnenaufgang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 20 &#8211; 22.11.2017 Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind 1. Teil Sonnenaufgang Jetzt ist es soweit. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2912 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s.jpg" alt="Sonnenaufgang Sailor&#96;s Hill, Schull, West Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_kreuz_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 20 &#8211; 22.11.2017</p>
<p>Wetter: bewölkt – Temperatur 14 Grad – auffrischender Wind</p>
<p><strong>1. Teil Sonnenaufgang</strong></p>
<p>Jetzt ist es soweit. Der letzte Urlaubstag bricht an. Die Wettervorhersage hat für den Tag heftigen Dauerregen angekündigt. Das ist uns nicht recht, denn wir müssen mit unserem kleinen Mietwagen über die schmalen unübersichtlichen Straßen nach Cork zum Flughafen fahren. Aber auf solche Dinge nimmt die allgemeine Wetterlage natürlich keine Rücksicht. Eine Regenfront aus West zieht über Irland und die hat schon in der Nacht heftige Regenschauer gebracht. Ich schlage die Augen auf und luge durch den Spalt zwischen den Übergardinen aus dem Fenster. Natürlich erwarte ich einen grauen nebligen Morgen, doch was ich sehe, lässt mich sofort hellwach werden. Über der Bucht zeigt sich ein breiter Streifen Blau und darin schweben ein paar Wolkenschleier in Rosa. Ich schließe die Augen und öffne sie erneut. Der schöne Himmel ist noch da. Ein weiterer großartiger Sonnenaufgang, schießt es mir durch dem Kopf. Und das am „very last day“. Sofort springe ich aus dem Bett und ziehe mich an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2913 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s.jpg" alt="Sonnenaufgang, Schull, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_rispe_02_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Und schon laufe ich los. Draußen ist die Luft klar, feucht und mild. Da ich Angst habe, zu spät zu sein, laufe ich im Dauerlauf den Berg hinauf. Freilich geht mir schon bald die Puste aus und ich muss meinen Schritt verlangsamen. Es ist stürmisch und der Wind zerrt mir beinahe die Kappe vom Kopf. Deshalb ziehe ich sie lieber aus und stecke sie in meine Jackentasche. Unterwegs mache ich sicherheitshalber ein paar Fotos, denn ich weiß nicht, wie groß das Wolkenloch ist, durch das die aufgehende Sonne scheint. Die vertrocknete Blütenrispe einer südlichen Pflanze, die ich schon öfters als Motiv für ein Sonnenaufgangsfoto gewählt habe, schwankt wild im Wind und macht es mir heute schwer, sie zu fotografieren. Dann bin ich endlich oben auf dem Sailor`s Hill und sehe für diesen Irlandaufenthalt zum letzten Mal die Sonne aufgehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2914 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s.jpg" alt="Sonnenaufgang Sailor&#96;s Hill, Schull, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_22_11_stein_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Es ist kein spektakulärer Sonnenaufgang. Die Lücke zwischen den Wolken ist recht klein, die Sonne schaut nur wenig daraus hervor, die Farben am Himmel sind im Bereich der Pastelltöne zu finden. Doch mir gefällt die Färbung der Wolken und die ganz besondere Stimmung, die hier oben herrscht. Die zarten Farben wollen nicht so recht zum heftigen Wind passen, der so an mir zerrt, dass ich Probleme habe, mein Smartphone zum Fotografieren ruhig zu halten. So mache ich leider viele unscharfe Bilder. Das liegt aber sicher auch daran, dass das Objektiv in dieser milchig zart blaugrauen Umgebung, in der sich das Meer kaum vom Himmel abhebt, Schwierigkeiten hat, sich scharf zu stellen. Leider dauert das Schauspiel nur wenige Minuten. Dann schließt sich die Wolkenlücke und hinterlässt die Welt in ihrem grauen Morgenkleid. Ich schaue mich noch einmal um, sauge den Blick in mich auf, denn ich bin nicht sicher, ob ich je wieder an diesen schönen Ort zurückkehren werde. Ich möchte alles in Erinnerung behalten. Long Island, mit seinem weißen Leuchtturm an der Spitze, dahinter in der Ferne Clear Island, die weite Bucht, in der jetzt wie jeden Morgen die Fischerboote hinaus auf den Atlantik fahren. Und Fastnet Rock, aber der ist heute nicht zu sehen. Zu dunstig ist die Luft und sie hat den Felsen mit seinem hohen Leuchtturm, der weit draußen im Meer liegt, einfach verschluckt. Wie schade.</p>
<p>Dann gehe ich zurück zum Cottage. Der Wind hat mich ordentlich durchgepustet und obwohl die Luft für November sehr mild ist, ist mir doch ein wenig kalt geworden. Ich freue mich auf das letzte Frühstück im mollig warmen Quarry Cottage.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Expedition zum Mount Gabriel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 20:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
		<category><![CDATA[3200 bis 1500 v. Chr.]]></category>
		<category><![CDATA[Aussicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 19 &#8211; 21.11.2017 Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 14 Grad – mäßiger Wind Wieder ist das Wetter herrlich &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2893 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s.jpg" alt="Aussicht vom Mount Gabriel, Schull, Irland" width="400" height="271" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s-150x102.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_aussicht_01_s-200x136.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 19 &#8211; 21.11.2017</p>
<p>Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 14 Grad – mäßiger Wind</p>
<p>Wieder ist das Wetter herrlich und wir wollen versuchen, den Mount Gabriel &#8211; auf gälisch <span lang="ga-IE">Cnoc Osta &#8211; </span>zu besteigen. Mount ist ein großes Wort für diesen Hügel und jeder Bayer würde darüber lachen, aber für Irland ist Mount Gabriel schon ein ansehnlicher Berg. Mit 407 Metern Höhe ist er die größte Anhöhe südlich und östlich von Bantry Bay, einer Meeresbucht der Mizen Peninsula.<br />
Der höchste Berg Irlands ist der 1039 Meter hohe Carrantuohill im County Kerry, der zu den Macgillycuddy’s Reeks gehört. Dann folgen vier 900er Berge, von denen der Cnoc na Peiste mit 988 Metern der höchste ist. Auch er ist Teil der Macgillycuddy’s Reeks im County Kerry. Die nächst höheren sind zwischen 851 und 826 Meter hoch. Daran sieht man, das Mount Gabriel für irische Verhältnisse nicht ganz so niedrig ist, vor allem, wenn man bedenkt, dass er an der Küste steht und sich direkt von Meeresspiegelniveau erhebt. Er steigt nördlich der Stadt Schull auf und von seinem Gipfel kann man südlich über Schull Harbour und hinüber nach Long Island schauen.Östlich und südöstlich befindet sich die Roaring Water Bay mit ihren vielen Inseln. Nördlich und westlich sind bei gutem Wetter die Berge der Beara Halbinsel und Sheep`s Head zu entdecken. Auch Fastnet Rock, der etwa 18 Kilometer südlich des Gabriels liegt, ist bei klarem Wetter auszumachen.<br />
Von unserem Cottage in Schull können wir den Gabriel, wie wir ihn nennen, normalerweise sehr gut sehen. Da er aber die erste Erhöhung jenseits des Atlantiks ist, hüllt er sich öfters in Wolken. Dann kann man die Radarstation mit ihren beiden weißen Kuppeln, an denen man den Gabriel sonst immer gut erkennen kann, nicht mehr sehen.<br />
Heute aber ist das Wetter klar und trocken. Deshalb ziehen wir unsere Wanderschuhe an und gehen los. Zuerst folgen wir einer Straße, die hier noch South Terrace heißt, und hinter der Kirche aus dem Ort bergan führt. Wir kommen an einer kleinen Schule vorbei, der National School, und wandern schon bald durch Weideland, auf dem vereinzelt Schafe grasen. Doch dann kommen doch noch einmal ein paar Häuser, deren Auffahrten von der schmalen Straße abgehen. Schließlich wird die Straße, die hier schon längst keinen Namen mehr hat, immer enger und schlechter. Hecken und Mauern begrenzen sie zu beiden Seiten und nehmen uns die Sicht. Wir kommen an eine Kreuzung und gehen nach links weiter, denn dort vermuten wir den Gabriel. Dann wird die Vegetation niedriger und die Landschaft verändert sich. Rechts und links der Straße werden Felsen sichtbar, die mit Moos und niedrigem Gras bewachsen sind. Vereinzelt wachsen hier Ginsterbüsche und Heidekraut, jetzt im November größtenteils ohne Blüten. Weiden gibt es hier nicht mehr. Zwischen den Felsen wächst zu wenig Gras, um Kühe oder Schafe zu ernähren. Dann führt die Straße durch einen tiefen Einschnitt und an ihren Rändern ragen die hohen kahlen Felsen auf. Wir befinden uns auf der Schulter des Mount Gabrials und die Straße führt von hier hinunter nach Durrus an der Dunmanus Bay.</p>
<p>Doch wir wollen ja den Gabriel besteigen und wenden uns deshalb von der Straße ab. Wir klettern über eine kleine Mauer aus Feldsteinen und beginnen, bergan zu steigen. Das ist allerdings nicht so leicht, wie es scheint, denn wir müssen uns unseren Weg durch Stechginster und Heidekraut bahnen. Zudem gibt es immer wieder moorige Stellen, an denen wir schnell knöcheltief im Wasser versinken. Das Vorankommen ist sehr mühsam und wir müssen noch 200 Höhenmeter bewältigen. Natürlich könnten wir die Fahrtstraße benutzen, die jenseits der Schulter von der Straße abbiegt und bis auf den Gipfel führt. Aber das wollen wir nicht. Wir haben uns vorgenommen, querfeldein hinaufzusteigen. Die Sicht hinunter zum Hafen von Schull ist jetzt bereits atemberaubend. Tiefblau liegt der Atlantik vor uns und am Himmel ziehen weiße Haufenwolken vorüber.<br />
Wir klettern weiter und erreichen schließlich ziemlich außer Atem den Gipfel des Gabriels. Jetzt genießen wir erst einmal die Aussicht. Sie ist einfach fantastisch und ganz anders, als die Aussichten im Hochgebirge. Hier sieht man natürlich keine anderen Berge, aber Wasser soweit das Auge reicht. Entzückt schauen wir hinunter auf Schull, das sich so gemütlich in die Bucht schmiegt, in der in der Ferne auch Fastnet Rock zu erkennen ist. Wenn wir uns umdrehen, können wir auf die Dunmanus Bay schauen und an deren Ende Sheep`s Head, die westliche Landspitze ausmachen. Auch die unmittelbare Umgebung des Gabriels ist es wert, betrachtet zu werden. Hier ist alles felsig, braun, karg und wild. Ich denke, dass es so ähnlich im wilden Kurdistan aussehen muss, was aber wahrscheinlich nur meiner Fantasie entspringt. Hier steht weit und breit kein Haus und erst dort, wo sich die Straße langsam den Hang hinunter windet – der Dunmanus Bay entgegen – wird wieder vereinzelt Weideland sichtbar. What a view!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2903" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s.jpg" alt="Radarkuppel auf dem Mount Gabriel, Schull, Irland" width="400" height="274" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s-300x206.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s-100x69.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s-150x103.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/gabriel_kuppel_01_s-200x137.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Nachdem wir lange und ausgiebig die Aussicht genossen haben, wenden wir uns den Radarkuppeln zu. Sie wurden in den späten 1970er Jahren hier errichtet und waren Teil der Entwicklung von Eurocontrol. Dies ist eine internationale Organisation zur zentralen Koordination der Luftverkehrskontrolle in Europa mit Sitz in Brüssel. Eurocontrol hat sich zum Ziel gesetzt, ein nahtloses europäisches Flugverkehrsmanagement-System zu entwickeln. Dies soll unter Beibehaltung eines hohen Sicherheitsniveaus, der Reduzierung der Kosten und der Schonung der Umwelt dem ständig wachsenden Flugverkehr Rechnung tragen. Irland trat der Organisation 1965 bei und Eurocontrol errichtete eine Kontrollzentrale in Shannon, die den oberen Luftraum von Irland überwachen sollte. Im Jahr 1976 erklärte Irland, dass es einer Inbetriebnahme derselben nicht zustimmen könne. Der Grund dafür war die Vermutung, dass es wegen der hohen Gehaltsunterschiede zwischen dem Personal der nationalen irischen Behörden und dem internationalen Personal einer EUROCONTROL-Kontrollzentrale zu schweren Sozialkonflikten kommen könne. Die irische Verwaltung übernahm die Kontrollzentrale Shannon von EUROCONTROL und betrieb sie mit eigenem Personal.<br />
Zu sehen ist auf dem Mount Gabriel ein grauer Flachbau mit anschließendem Rundbau, auf dem eine weiße runde Radarkuppel steht. Eine zweite Kuppel steht in einiger Entfernung auf einem turmähnlichen Rundbau. Die Radarstationen sind eingezäunt und unterschiedlichste Antennen ragen über die Zäune hinaus.<br />
Die Irish National Liberation Army, eine irische republikanische paramilitärische Gruppe, sprengete 1982 die Radarkuppeln. Sie behauptete fälschlicherweise, die Kuppeln würden von der NATO benutzt, wodurch die Irische Neutralität verletzt würde.<br />
Die Radaranlagen auf dem Mount Gabriel sind über eine öffentlich zugängliche Straße erreichbar.<br />
Nachdem wir alles besichtigt und auch die Aussicht reichlich genossen haben, machen wir uns auf die Suche nach Spuren der Kupferminen aus der Bronzezeit. Sie sollen an den südlichen und östlichen Hängen des Gabriels zu finden sein und aus einem Zeitraum von etwa 3200 bis 1500 v. Chr. Datieren. Es gibt am Mount Gabriel 25 Gruben und mehrere Schächte mit einer Länge von etwa neun Metern. In der Bronzezeit wurden die Gruben mit Steinwerkzeugen in den Fels geschlagen. Dabei wurde zuvor das Gestein mit Feuer erhitzt und dann mit Wasser rasch abgekühlt. Dadurch ließen sich die Steine bei der Bearbeitung leichter absplittern. In den Schächten und Abraumhalden wurden zahlreiche Steinschlägel und Stücke dieser Werkzeuge gefunden, die heute in der archäologischen Sammlung des National Museum of Ireland aufbewahrt werden. Die Abraumhalden bestehen vor allem aus dem zerkleinerten Gestein, aus dem die erzführenden Stücke ausgelesen wurden. Die Kupfererzvorkommen trugen wahrscheinlich zur verstärkten Besiedelung der Region um den Mount Gabriel und auf der Mizen Peninsula bei. Auch Derrycarhoon, das in der Nähe von Schull liegt, zählt zu den archäologischen Fundstellen dieser Gegend. Dort wurden unter einer mehr als 4 Meter dicken Torfschicht sechs bronzezeitliche Kupferminen gefunden, in denen sich zahlreiche Werkzeuge, darunter eine Holzleiter, erhalten haben.<br />
Wir finden zwei Stolleneingänge, von denen einer vergittert ist und der andere von Gesteinsbrocken halb verschüttet. Es ist spannend, einen Blick in die dunklen Gänge zu werfen, vor allem, wenn man sich klar macht, wieviel Zeit vergangen ist, seit hier Menschen auf die Suche nach Erzen gingen.<br />
Da die Dämmerung langsam heraufzieht, machen wir uns auf den Rückweg. Wir stolpern den felsigen Hang hinunter, bis wir schließlich wieder die schmale Straße erreichen. Zufrieden mit den interessanten Eindrücken, die wir auf dem Gabriel gesammelt haben, gehen wir schnellen Schrittes zurück nach Schull. Von jetzt ab werden wir den Mount Gabriel mit anderen Augen betrachten, wenn wir von unserem Cottage oder auf unseren Wanderungen sehen, wie er majestätisch das Dorf und die Bay überschaut.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Ballydehob</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 19:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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		<category><![CDATA[Ballydehob]]></category>
		<category><![CDATA[Budd`s Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf Shay Hunston]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Schmalspurbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[People of the "Wild Atlantic Way" by Shay Hunston]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 18 &#8211; 20.11.2017 Wetter: stark bewölkt, trüb – Temperatur 14 Grad – frischer Wind Portraits:  People of the &#8222;Wild &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2879 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s.jpg" alt="People of the &quot;Wild Atlantic Way&quot; by Shay Hunston" width="400" height="254" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s-300x191.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s-100x64.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s-150x95.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portraits_s-200x127.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 18 &#8211; 20.11.2017</p>
<p>Wetter: stark bewölkt, trüb – Temperatur 14 Grad – frischer Wind</p>
<p><strong>Portraits:  People of the &#8222;Wild Atlantic Way&#8220; by Shay Hunston<br />
</strong></p>
<p>Heute besuchen wir das kleine Örtchen Ballydehob, das einige Kilometer entfernt von Schull liegt. Wir haben erfahren, dass es hier eine Portrait-Ausstellung gibt, die wir uns anschauen wollen. Schon als wir in den Ort einfahren, sehen wir überrascht die ersten Großaufnahmen. Sie stehen gut sichtbar auf einem kleinen Rasenstück am Ortseingang. Noch wissen wir nicht, was es damit auf sich hat. Wir fahren durch Ballydehob, um in der Nähe der Bucht zu parken. Auf dem kurzen Weg dorthin, fallen mir in vielen Schaufenstern weitere Portraits in Schwarz-Weiß auf und ich verstehe, dass es sich hier um eine Ausstellung im öffentlichen Raum handelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2884 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s.jpg" alt="Alte Eisenbahnbrücke, Ballydehob, Irland" width="400" height="277" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s-300x208.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s-100x69.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s-150x104.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_brücke_s-200x139.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wir steigen aus und vorerst werde ich von der Kunst abgelenkt. Die Natur und die Geschichte ziehen mich in ihren Bann. Ich sehe hinüber zur alten Eisenbahnbrücke, ein elegantes Bauwerk aus Stein, das mit 12 Bögen die Stelle überspannt, wo ein kleiner Fluss in die Ballydehob Bay mündet. Sie ist ein Relikt aus der Zeit (1886 bis 1947) in der eine Schmalspurbahn von Skibbereen über Ballydehob bis nach Schull fuhr. Die Bay ist wegen der Ebbe für ein paar Stunden beinahe trocken gefallen und auf den so entstandenen kleinen Inseln haben sich ein paar Wasservögel eingefunden. Möwen kreisen kreischend in der Luft und lassen sich ab und zu in kleinen Gruppen auf den verbliebenen Wasserflächen nieder. Ich mache ein paar Fotos von der schönen alten Brücke und wir wenden uns dem Ort zu.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2873 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s.jpg" alt="Staße in Ballydehob, Irland" width="400" height="253" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s-300x190.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s-100x63.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s-150x95.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_23_s-200x127.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><br />
Es ist ein hübscher Ort mit den typischen bunten Häusern, in denen es Pubs und Restaurants gibt, aber auch allerlei andere kleine Läden. Und da sehe ich sie wieder, die Portraits der Einwohner von Ballydehob. Sie sind an der Wand der Tankstelle ausgestellt und in vielen Schaufenstern. Die Schwarz-Weiß-Fotografien sind von hervorragender Qualität, die Portraitierten schauen den Betrachter direkt an. Manchmal nachdenklich, ein anderes Mal selbstbewusst. Es sind viele Kreative unter ihnen, wie die Texte unter den Portraits verraten. Beinahe unter jedem Portrait stehen kürzere oder auch längere Texte. Mal sind hier die Lieblingsgedichte der fotografierten Menschen zitiert oder Textelemente aus deren Lieblingsbüchern. Es gibt aber auch sehr persönliche Texte, die etwas darüber aussagen, was die Person bewegt, was sie erreicht hat oder noch erreichen will oder was sie sich für die Zukunft wünscht. Alle Portraits tragen in großen Buchstaben die Namen der Dargestellten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2886 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s.jpg" alt="People of the &quot;Wild Atlantic Way&quot;, West-Irland, Shay Hunston" width="298" height="400" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s.jpg 298w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s-224x300.jpg 224w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s-100x134.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s-150x201.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_portrait_02_s-200x268.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></p>
<p>Der Fotograf bleibt ungenannt. Doch ich finde heraus, dass der Modefotograf Shay Hunston die Idee zu den Portraits hatte. Er ist sehr bekannt und fotografiert normalerweise Modelle in Paris und Mailand. Doch jetzt ist er für viele Monate mit seinem Projekt beschäftigt. Er hat sich vorgenommen, entlang des „Wild Atlantic Way“ Menschen zu fotografieren und die Portraits anschließend in den Schaufenstern der Läden auszustellen. Hierfür folgt er dem 2014 offiziell eröffneten „Wild Atlantic Way“, der über 2500 Kilometer entlang der Westküste Irlands verläuft und somit eine der längsten zusammenhängenden Küstenstraßen der Welt ist. Der „Wild Atlantic Way“ beginnt im Norden Irlands im County Donegal und endet in Kinsale im County Cork in Südirland. Er ist beschildert mit Straßenschildern, die eine weiße Welle auf braunem Grund zeigen.<br />
Shay Hunston ist ein passionierter Fotograf, der viel Herzblut in dieses Fotoprojekt legt. Er fotografiert die Menschen in Irland mit viel Hingabe und Geduld, hört zu, was sie zu sagen haben und nimmt sich selbst vollkommen zurück. Einmütig erzählen alle seine Modelle von seiner Geduld und davon, dass er ihnen die Nervosität vor den Aufnahmen nahm. Ein großartiges Projekt und ein großer Künstler!<br />
Am Ende seiner Arbeit will Shay Hunston ein Buch mit den Portraits herausgeben, dessen Erlös der „Royal National Lifeboat Institution“ zu Gute kommen soll.Ballydehob ist ein bemerkenswerter Ort, ein multikultureller Schmelztiegel kreativer Aktivität und das Zuhause von Malern, Schriftstellern, Musikern, Poeten, Bildhauern und Kunsthandwerkern. Die Gemeinde ermutigt sie, ihre kreativen und künstlerischen Talente zu verfolgen und zu entwickeln. Mit dem Zustrom von Künstlern in den 70er Jahren wurde Ballydehob als das&#8220;San Francisco der Mizen Halbinsel&#8220; bekannt. Am Abend wird in vielen Bars traditionelle Folk Musik gespielt und jedes Jahr im Frühling gibt es in Ballydehob ein Musikfestival.<br />
Ballydehob ist eine Inspiration für alle und ein Beispiel dafür, wie eine multikulturelle Gesellschaft in Harmonie leben kann mit Sympathie und Mitgefühl für die Bedürfnisse der anderen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2871 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s.jpg" alt="Budd&#96;s Restaurant, Ballydehob, Irland" width="400" height="275" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s-300x206.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s-100x69.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s-150x103.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/ballydehob_22_s-200x138.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wir kommen an Budd`s Retaurant vorbei und sehen dort Mike Watkins mit einem Tee sitzen. Auch er wurde von Shay Hunston portraitiert. Der Künstler traf ihn täglich an einem Tisch vor Budd`s an und empfand große Sympatie für ihn. Unter dem Portrait von Mike Watkins steht folgendes Statement: I <i>have sunshine in my heart and I never, ever, ever get upset about anything. I’m happy every single day and everybody else should be the same, and we should all hug each other and talk to each other. This I have learnt from a lifetime of experience.</i><br />
Mike grüßt uns und wir gehen an ihm vorbei in das kleine Restaurant. Obwohl es noch früh am Mittag ist, sitzen hier schon eine ganze Reihe Leute. Beinahe alle Tische sind besetzt und es herrscht eine aufgeräumte Atmosphäre. Drei junge Frauen unterhalten sich und lachen häufig. Eine gemischte Gruppe isst gerade und es sind nur vereinzelt Worte von ihnen zu hören. Wir nehmen Platz und werden sofort freundlich bedient. Ein junger Mann bringt uns Wasser und wir bestellen ein Curry mit Reis. Ich schaue mich im Lokal um und sehe einen Mix aus irischer und indischer Dekoration. An den Wänden hängen viele Fotografien und ich rätsele, wo diese aufgenommen wurden. Indien? Südamerika? Tibet? Einige zeigen irische Landschaften, die unverkennbar sind. Unser Essen ist heiß, scharf und sehr schmackhaft. Wir fühlen uns wohl in dem lebendigen, gemütlichen Restaurant und bedauern, dass wir es nicht früher entdeckt haben. Es ist unser vorletzter Tag in Irland.</p>
<p>Zurück auf der Straße fallen mir zwei Zapfsäulen auf, die in der Nähe der Tankstelle etwas verloren an einer Mauer stehen. Hier gibt es Diesel für Traktoren, aber auch für PKW, wie ein Schild anzeigt. Auch das ist Irland. Hier ist manches anders als anderswo.</p>
<p>Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf eine Bronzestatue, die einen berühmten Ringer zeigt, der in Ballydehob lebte. Sie stellt Danno O’Mahony dar, der in Madison Square Gardens 1930 kämpfte.<br />
Dann verlassen wir den kleinen Ort und fahren zurück nach Schull.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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					Ballydehob &#8211; People of the &#8222;Wild Atlantic Way&#8220;				</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/irisches-tagebuch-21-11-2017-ballydehob-portraits-der-menschen-des-wild-atlantic-way">Reisetagebuch – Südwest Irland – Ballydehob</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Reisetagebuch &#8211; Südwest Irland &#8211; Sonnenaufgang Sailor`s Hill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 16:07:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Fastnet Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Ireland]]></category>
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		<category><![CDATA[Sailor`s Hill]]></category>
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		<category><![CDATA[West Cork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 17 &#8211; 19.11.2017 Sonnenaufgänge am Sailor`s Hill &#8211; Schull &#8211; West Cork &#8211; Irland Während unseres Aufenthaltes im November &#8230;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/sonnenaufgaenge-am-sailors-hill-schull-west-cork-irland">Reisetagebuch &#8211; Südwest Irland &#8211; Sonnenaufgang Sailor`s Hill</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2749 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild.jpg" alt="Sonnenaufgang, Sailors Hill, Schull, SW Irland" width="500" height="281" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild.jpg 500w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild-200x112.jpg 200w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/aufgang_beitragsbild-450x253.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 17 &#8211; 19.11.2017</p>
<p><strong>Sonnenaufgänge am Sailor`s Hill &#8211; Schull &#8211; West Cork &#8211; Irland</strong></p>
<p>Während unseres Aufenthaltes im November 2017 in Irland, erlebten wir einige atemberaubende Sonnenaufgänge. Dafür stiegen wir morgens in aller Frühe auf den Sailor`s Hill. Von dort hatten wir einen freien Blick zum Atlantik, jenseits einiger vorgelagerter kleinerer Inseln, die einen interessanten Vordergrund für unsere Fotografien bildeten und ihnen einen zusätzlichen Reiz verleihen. Die Anhöhe, auf der wir den Sonnenaufgang erlebten, hatte noch weitere Vorzüge. Zum einen eröffnete sich uns dort, 100 Meter über dem Meeresspiegel, ein weiter Horizont. Zum anderen boten ein Gedenkkreuz für alle auf See gebliebenen Seefahrer, ein Megalith und ein Beobachtungsturm Markierungspunkte, die zur Identifizierung unseres Standortes dienen. Sailor`s Hill liegt in der Nähe des kleinen Fischerortes Schull an der Südwestküste Irlands. Dort ist die Luft sauber und die Sicht klar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2817 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1.jpg" alt="Sonnenaufgang Sailor&#96;s Hill, Schull, Irland" width="400" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/sonnenaufgang_beitrag_02-1-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Unsere Aufnahmen entstanden im November, was den Vorteil der langen Dämmerungen bot. Die Wetterlage war günstig. Wir befanden uns in einer Hochdruckrandlage, wodurch sich vielfältige Wolkenbildungen ergaben. Auf den Fotos ist zu sehen, wie die Strahlen der aufsteigenden Sonne hintereinander die unterschiedlichsten Wolkenformen erreichten und diese in alle Abstufungen von Rot-und Gelbtönen färbte. Dabei war es schön zu beobachten, wie die hohe Bewölkung, bestehend aus Cirrus, Altocumulus und ein wenig Stratus, sich über den Himmel erstreckte. Bevor die Sonne über den Horizont lugte, war das Farbspektrum dagegen eher im Bereich der Blau- und Grautöne zu finden. Einige Zeit nach dem Sonnenaufgang, meist schon auf dem Abstieg vom Sailor`s Hill, kamen mit zunehmender Helligkeit Rosa, Weiß und strahlendes Hellblau zum Tragen.<br />
Aufregend für uns war, dass wir vorher nie wussten, welche Bedingungen sich uns boten. So stieg die Sonne an einem Morgen aus dichtem Nebel auf und bot uns einen zauberhaften Anblick. Dann wiederum ging sie hinter einer schmalen Wolkenbank auf oder verschwand kurz nach dem Aufgang hinter einer Wolkenschicht. So war keiner der von uns fotografierten Sonnenaufgänge dem nächsten ähnlich. Wir erlebten an fünf Tagen Sonnenaufgänge, die unterschiedlicher nicht sein könnten.</p>
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					Sonnenaufgang vom 8. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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					Sonnenaufgang vom 15. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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					Sonnenaufgang vom 16. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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					Sonnenaufgang vom 17. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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					Sonnenaufgang vom 19. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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					Sonnenaufgang vom 22. November 2017 &#8211; Irland				</div>
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<p>Text: © Xenia Marita Riebe &#8211; Fotos: Bernd Riebe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/sonnenaufgaenge-am-sailors-hill-schull-west-cork-irland">Reisetagebuch &#8211; Südwest Irland &#8211; Sonnenaufgang Sailor`s Hill</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Leacon Signal Tower – Begegnung mit einem Bullen</title>
		<link>https://bild-art.de/irisches-tagebuch-18-11-2017-leacon-signal-tower-begegnung-mit-einer-kuhherde</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2017 18:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
		<category><![CDATA["Rush Hour" in Ireland]]></category>
		<category><![CDATA[„Be careful! The first one is a bull!“]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung mit einem Bullen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 16 &#8211; 18.11.2017 Wetter: stark bewölkt, trüb – Temperatur 14 Grad – kaum Wind Endlich wollen wir wissen, was &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2737 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s.jpg" alt="Leacon Signal Tower, Mizen Peninsula" width="400" height="251" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s-300x188.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s-100x63.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s-150x94.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leacon_signal_tower_01_s-200x126.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 16 &#8211; 18.11.2017</p>
<p>Wetter: stark bewölkt, trüb – Temperatur 14 Grad – kaum Wind</p>
<p>Endlich wollen wir wissen, was es mit dem Turm auf sich hat, der nicht allzu weit entfernt auf einem 100 Meter hohen Hügel steht und weithin zu sehen ist. Da der Tag recht grau ist und es jeden Moment regnen kann, fahren wir ein Stück mit dem Auto in Richtung Goleen. Nach etwas fünf Kilometern biegen wir links ab und parken vor dem Gatter einer Weide. Wir haben unsere Wanderschuhe angezogen, was auch nötig ist, denn hier sind die schmalen Straßen ziemlich verdreckt. Matsch und Kuhfladen bilden auf der Fahrbahn ein braunes Gemisch. Hier gibt es wahrscheinlich weniger Auto- als Viehverkehr.<br />
Es geht recht steil bergan und je höher wir kommen, desto kräftiger weht der Wind. Ich fröstele ein wenig. Kurz bevor wir den Signalturm erreichen, sehen wir auf einer Weide eine Kuhherde stehen. Mitten unter den Kühen steht ein prächtiger Bulle.<br />
Der Leacon Signal Tower ist einer von vielen Türmen, die 1804 aus Angst vor einer französischen Invasion gebaut wurden. Die Signal Türme bildeten eine Kette entlang der Küste und dienten der schnellen Kommunikation. Hierfür benutzte man bei Tag ein System von Flaggen und schwarzen Kugeln, die an einem Mast hochgezogen wurden. Nachts signalisierte man mit Licht.<br />
Wir nähern uns dem Turm und stellen fest, dass hier eine breite Einfahrt angelegt wurde. Neben dem Turm dreht ein kleineres Windrad. Scheinbar ist der Turm bewohnt und der Eigentümer versorgt sich über das Windrad mit Strom. Als wir ein Stück die Einfahrt hochgehen, werden wir von einem bellenden Hund vertrieben. Wir sind uns einig, so fantastisch die Aussicht aus den vier Erkern sein mag, die hoch oben am Turm angebaut sind, wir möchten nicht in diesem alten Gebäude leben. Wie kalt muss es dort sein und wie muss der Wind hier bei Sturm um den Turm heulen. Ich mache noch schnell ein paar Fotos und wir gehen zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2828 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1.jpg" alt="Bulle auf der Weide, Schull, Irland" width="400" height="270" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bulle_04_s-1-200x135.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Am Auto angekommen, beschließen wir, noch ein wenig zu gehen. Wir wenden uns einer sehr schmalen Straße zu und gehen drauflos. Hier stehen nur vereinzelt Häuser, was nicht wundert, denn hier weht es sicher häufig sehr unangenehm. Dann kommen wir in eine Senke und passieren einen dunklen Bauernhof. Feucht und verwittert liegt das alte Gebäude zwischen dichten Nadelbäumen. Ein dunkles Loch, ohne Anzeichen von Leben. Doch dass der Hof noch bewirtschaftet ist, sieht man an einem alten Traktor, der in der Einfahrt steht und an den Spuren der Kühe. Sicher stehen diese tagsüber irgendwo auf der Weide und werden abends in den Stall gebracht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2722 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s.jpg" alt="Kühe auf der Straße, Irland" width="400" height="271" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s-300x203.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s-100x68.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s-150x102.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/kuhherde_weg_001_s-200x136.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Begegnung mit einer Kuhherde &#8211; „Be careful! The first one is a bull!“</strong></p>
<p>Nach etwa einer halben Stunde sind wir genug gegangen und machen uns auf den Rückweg. Auf halbem Weg hören wir mit einem Mal aufgeregtes Muhen, das immer näher kommt. Und als wir um eine Kurve biegen, sehen wir eine Kuhherde auf uns zukommen. Vorn weg geht der Bauer, der die Tiere mit vereinzelten „Ho“ und „Hey“-Rufen zum weitergehen motiviert. Ausgerechnet an der Stelle, an der wir auf die Herde treffen, ist die Straße sehr schmal und wird an einer Seite von einer Mauer begrenzt. An der anderen Straßenseite befindet sich der übliche Wall, der mit Ginster und anderem Gesträuch bewachsen ist. Wir schauen uns um, aber es gibt keine Möglichkeit auszuweichen. Also stellen wir uns mit den Rücken dicht an die Mauer und warten darauf, dass die Kuhherde an uns vorüberzieht. Als der Bauer, er ist ein freundlicher, gutaussehender junger Mann, in Rufweite kommt, ruft er uns etwas zu. Zuerst verstehe ich nicht ganz, doch dann erschließen sich mir seine Worte, die er mit starkem irischen Akzent gerufen hat. „Be careful! The first one is a bull!“</p>
<p>Oh nein, auch das noch! Und schon sehe ich den großen Bullen auf uns zu kommen. Er hat einen mächtigen Kopf mit einer starken Stirn, die er beim Gehen gebeugt hält. In der Nase trägt er einen schweren Eisenring. Ich drücke mich noch dichter an die Mauer und fühle mich sehr unwohl, als das große kräftige Tier dicht an uns vorbeigeht. Als er uns passiert hat, atme ich auf. Und schon ärgere ich mich, dass ich kein Foto von dem Bullen gemacht habe. Aber es kommt ja noch die Herde Kühe. Schnell hole ich mein Handy aus der Tasche und es gelingen mir ein paar Fotos, ehe die Herde an uns vorbeigezogen ist. Jetzt hole ich erst einmal tief Luft. Was hier in Irland für jedes Kind zum Alltag gehört, ist für uns Städter ziemlich aufregend. Vor allem der Bulle war mir unheimlich, dabei erinnere ich mich auf einmal, dass ich ihn vorhin noch friedlich auf der Weide grasen sah. Doch es ist etwas ganz anderes, einen Bullen auf der Weide zu sehen, als ihm direkt und ungeschützt ins Auge zu sehen.<br />
Glücklich am Auto zurück, steigen wir ein und fahren noch hinunter zu einer einsamen Bay. Hier gibt es eine Reihe von neuen, recht protzigen Häusern, viele davon mit eigenem Bootssteg. Mir wird bewusst, wie nah hier arm und reich zusammenleben. Hier die Bauern mit ihrem Vieh, die die alten Höfe bewirtschaften, die wir oft an unserem Weg sehen, dort die reichen Iren und Engländer, die sich prächtige Häuser bauen, nur für ein paar Ferienwochen im Jahr. Und ich denke, dass man an den zum Teil recht verfallen wirkenden Bauernhöfen sehen kann, wie arm Irland einmal war.<br />
Wir fahren zurück nach Schull und freuen uns schon auf den Abend, denn wir sind bei unseren Freunden zum Essen eingeladen.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland – Rundgang durch Schull in West Cork</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 18:08:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 15 &#8211; 17.11.2017 Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 12 Grad – leichter Wind Stadtrundgang durch Schull Heute Vormittag &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2691 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s.jpg" alt="Main Street, Schull, West Cork" width="400" height="269" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s-300x202.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s-100x67.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s-150x101.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_03_s-200x135.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 15 &#8211; 17.11.2017</p>
<p>Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 12 Grad – leichter Wind</p>
<p><strong>Stadtrundgang durch Schull</strong></p>
<p>Heute Vormittag gehen wir hinunter ins Town. Wir wollen in den kleinen Buchladen, damit Bernd sich mit Büchern in englischer Sprache eindecken kann. Als wir den Laden betreten, begrüßt uns der große Hund der Inhaberin. Er beschnuppert uns und legt sich danach mitten in den Durchgang zu den hinteren Räumen. Also schauen wir uns zuerst im vorderen Verkaufsraum um und Bernd wird auch schon bald fündig. Ich hingegen möchte in die Abteilung mit den Büchern, die von Irlands Geschichte, seiner Flora und Fauna handeln. Auch Biografien von berühmten und weniger bekannten Iren interessieren mich. Also schiebe ich sanft den Hund zur Seite und zwänge mich an ihm vorbei. Er hebt verschlafen seinen Kopf, schaut mich mit müden Augen fragend an und verfällt wieder in seinen Schlummer, als er merkt, dass ich nichts weiter von ihm will.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2689 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s.jpg" alt="Main Street, Schull, West Cork" width="400" height="254" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s-300x191.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s-100x64.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s-150x95.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_02_s-200x127.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Auch finde sofort ein Buch, das mich interessiert. Es hat den Titel „Ireland&#8217;s Wildlife“ und behandelt sämtliche auf der Insel lebenden Tiere. Es ist in Kategorien eingeteilt. Ein großer Bereich ist den irischen Vögeln gewidmet, die mich besonders interessieren. Aber auch Meerestiere, Insekten und Säugetiere werden genauestens beschrieben und sind jeweils durch ein Foto dargestellt. Wunderbar! Dann finde ich noch ein Buch über die Hungersnot von 1845-49, die mich ebenfalls sehr interessiert. Bernd hat inzwischen mehrere Bücher gefunden und wir bezahlen bei der schlanken Buchhändlerin mit den langen grauen Haaren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2711 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s.jpg" alt="Hafen, Schull, West Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_hafen_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als wir wieder auf die Main Street treten, scheint uns die Sonne freundlich ins Gesicht und wir gehen hinunter zum Hafen. Hier schaukeln ein paar Boote beschaulich im ruhigen Wasser der Bucht. Abends, wenn die Fischerboote mit ihrem Fang in den Hafen kommen, ist hier mehr los. Dann werden die Boote entladen und die Fische zum Teil in LKWs verladen und fortgebracht. Ein anderer Teil des Fangs wird gleich hier im Hafen zum Verkauf angeboten. Auch Privatleute kommen mit ihren Autos in den Hafen und kaufen ihren fangfrischen Fisch direkt beim Fischer. Ein lustiges Treiben, dem ich immer wieder gerne zuschaue. Beinahe direkt am Kai mündet ein kleiner rühriger Fluss, der am Fuße des Mount Gabriel entspringt. Er plätschert vergnügt eine kurze Strecke durch den Ort, bevor er sich mutig in den Ozean stürzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2696 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s.jpg" alt="Segelschule, Schull, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_pier_segelschule_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>In Hafennähe befindet sich das „Fastnet Marine Outdoor Education Centre“. Hier kann man oft beobachten, wie Segelschüler in kleinen Jollen Segelunterricht bekommen. Sie kreuzen dann in Gruppen von 10 oder mehr Jollen in der Bucht umher und reagieren auf die Anweisungen des Segellehrers, der sie mit einem Schlauchboot mit Außenbordmotor begleitet. Die Kommandos sind weithin zu hören und es macht Freude, den Booten zuzuschauen.<br />
Schull ist auch Austragungsort der „Fastnet International Schools Regatta“. Fastnet Rock, mit seinem 54 Meter hohen Leuchtturm, liegt gleich vor Schulls Haustür, nämlich jenseits der Insel Long Island, die der Schull Harbor Bucht vorgelagert ist. Fastnet Rock ist der Wendepunkt für das Fastnet-Rennen für Hochseeyachten, das hier in ungeraden Jahren stattfindet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2693 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s.jpg" alt="Ortseinfahrt, Schull, West Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_ortseinfahrt_palmen_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Am Fluss vorbei gehen wir durch eine Grünanlage mit Fitnessgeräten und Kinderspielplatz &#8211; alles natürlich mit Meerblick – und treffen bald wieder auf die Straße. Was wir jetzt sehen, faszinierte mich schon, als wir vor 20 Jahren eher zufällig nach Schull kamen und uns gleich in das Örtchen verliebten. Es ist die Reihe von Palmen, die mit ihren dichten Büscheln von Palmwedeln einen südlichen Flair verbreiten. Sie säumen die breite Einfahrtsstraße in den Ort, die freilich kurz darauf zu einer recht engen Ortsdurchfahrt wird. Gleich am Ortseingang, dem sogenannten East End, steht das Schull Habour Hotel, mit seiner schönen weißen Fassade. Ihm schließt sich Nickis Kitchen an, das kleine Restaurant, in dem wir oft zu Mittag essen. Es wird von vier freundlichen Frauen betrieben, die in der Küche, die nur mit einer Theke vom Gastraum abgetrennt ist, kochen und backen was das Zeug hält. Sie sind Köchinnen und Bedienung zu gleich, laufen in ihren Küchenschürzen zwischen den weißen Tischen herum und verbreiten eine heitere Atmosphäre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2701 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s.jpg" alt="St. Mary&#96;s Church, Schull, West Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_st_marys_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Heute gehen wir vorerst daran vorbei und schauen uns erst einmal die Kirche an. St Mary`s Church steht erhaben im geschäftigen Treiben der kleinen Stadt und hebt sich klar vom blauen Himmel ab. Wir treten ein und sind überrascht von der Schlichtheit der Kirche. Da sind wir von den katholischen Kirchen des Rheinlands – und natürlich auch anderen Orts – doch anderes gewohnt. Aber mir gefällt das bescheidene Innere dieser Kirche. Gleich nebenan befindet sich das Gemeindehaus, in dem wir kürzlich das Theaterstük „No Man`s Land“ von Harold Pinter erleben durften. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein chinesisches Take Away und das „The New Haven“ Restaurant.<br />
Weiter führt uns unser Stadtrundgang vorbei an einem Laden, der sich „East meets West“ nennt, und wo allerlei Dinge aus Indien und Fernost verkauft werden. Jenseits befindet sich neben dem Geschäft des Maklers O`Keeffe der Bioladen des Orts, der klein, aber sehr gut sortiert ist. Hier kaufen wir erst einmal eine Packung Müsli. Vom Eingang des Bioladens schauen wir auf die gegenüberliegende Häuserfront – wir befinden uns auf der Main Street – und sehen dort „Hackett`s Bar“ mit seiner schönen roten Holzfassade, daneben das „Waterfront“ Restaurant, das zu Zeit geschlossen ist und den Pub „The Black Sheep“, in dem wir so manches Mal gefeiert haben, der aber leider ausgebrannt ist.<br />
Doch wir gehen erst einmal in die Pier Road hinunter, vorbei an O´Regens Bar“ und biegen ab in die South Terrace. Hier hat ein Freund von uns vor ein paar Jahren 17 Ferienhäuser gebaut und wir wollen mal schauen, was daraus geworden ist. Die Häuser sehen proper aus und scheinen alle bewohnt zu sein, was man an den Dekorationen der Fenster sehen kann. Tourismus ist in Schull ein gutes Geschäft.<br />
Da es nun bereits Mittag ist, gehen wir zurück zum Hafen und essen im Fisch Shop erst einmal Fish and Ships, sehr köstlich.<br />
Für unseren Heimweg wählen wir dieses mal nicht die Coastal Road Variante, die uns vorbei am Meeresstrand und am Friedhof führen würde. Wir wollen heute durch den Ort zurückgehen, auch, damit ich diesen hier weiter beschreiben kann. Also gehen wir zurück zur Main Street. Unser Weg führt jetzt bis zu unserem Cottage immer bergauf, gut, um das reichlich fette Mittagessen zu verdauen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2713 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s.jpg" alt="Main Street, Schull, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_mainstreet_01_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Bald kommen wir am Centra Supermarkt vorbei, dessen Inhaber unser Freund ist und der auf der anderen Straßenseite auch noch einen Hardware Shop betreibt. Hier gibt es auch eine Pharmacy, eine Postfiliale, eine Metzgerei und den zweiten Charity Shops des Ortes. Auf der Main Street gibt es auch einen Blumenladen, dessen Verkäuferin leider keine Blumensträuße binden kann, mehrere Boutiquen, ein Sportgeschäft, einen Frisör, Newmanns Weinbar, einen Laden für Geschenke und Kinderspielzeug und einen Kopierladen. Das Angebot ist ganz schön weit gefächert, für einen kleinen Ort wie Schull mit gerade einmal 660 Einwohnern.<br />
An der Kreuzung Main Street und Ardmanagh Road steht das trotzige Bankgebäude der Allied Irish Banks, das schon seit Jahren leersteht. Heute kommt dreimal in der Woche ein Bus der Bank vorbei, der auf dem Parkplatz hinter dem Supermarkt steht. Hier machen die Leute ihre Bankgeschäfte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2684 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s.jpg" alt="Bunratty Inn , Schull, Irland" width="400" height="286" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s-300x215.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s-100x72.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s-150x107.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_bunratty_s-200x143.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Gegenüber der Bank befindet sich die Leihbibliothek, die immer gut besucht ist. Wir werfen noch einen Blick auf unseren Lieblingspub, „The Bunratty Inn“, und biegen ab in die Colla Road. Vorbei führt unser Weg an der zweiten Kirche des Orts, der „Holy Trinity Church“ und wir kommen bald am Planetarium vorbei. Das Planetarium, das einzige in Irland, wurde gebaut, weil ein deutscher Industrieller, der inzwischen verstorbene Josef Menke, das Vorhaben großzügig finanziell unterstützte. Josef Menke und seine Familie waren häufige Feriengäste in Schull und verliebten sich, wie so viele andere, in den besonderen Charme des Örtchens. Menke bot der Stadt an, das Planetarium zu finanzieren, wenn diese das Gebäude dafür zur Verfügung stellt. Die Stadt entschied daraufhin, das Planetarium dem örtlichen College anzugliedern und so wurde das Projekt realisiert. Man baute einen acht Meter hohen Dom, in dem ein Carl Zeiss Sternhimmel-Projektor eine genaue Abbildung des Nachthimmels der nördlichen Hemisphäre zeigt. Die Schau dauert 45 Minuten und der Eintritt beträgt 6,-€. Ein Highlight jedes Besuchs in Schull.<br />
Das Schull Community College besuchen beinahe alle Kinder und Jugendlichen des Ortes. Es ist eine weiterführende Schule mit Ganztagsunterricht. Wie überall in Irland tragen die Jungen und Mädchen hier eine Schuluniform. Da sie oft aus entlegenen Gegenden rund um Schull kommen, herrscht hier morgens und abends viel Verkehr. Die Schüler werden größtenteils von ihren Eltern gebracht und auch wieder abgeholt. Die älteren Schüler fahren natürlich selbst zur Schule, so sieht man hier viele geparkte Autos mit dem roten Großbuchstaben L, für Learner, an der Windschutzscheibe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2698 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s.jpg" alt="Planetarium, Schull, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/schull_planetarium_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Weiter geht es bergan und wir kommen am St. Gabriels Hospital vorbei. Das kleine Krankenhaus wurde 1942 erbaut und dient heute überwiegend als Senioren- und Pflegeheim. Kurz vor der Ruine der alten Kirche und vor dem örtlichen Friedhof, biegen wir ab in die Barrys Road und gehen durch denn Hohlweg bergan, gehen noch einmal nach links in eine schmale Straße ohne Namen und kommen schließlich zurück zum Cottage.<br />
Übrigens heißt Schull auf gälisch <span lang="ga-IE">Scoil Mhuire</span> oder An Scoil, was Mary&#8217;s School bedeutet. Es liegt an der Südwestküste Irlands im County West Cork und auf der Mizen Halbinsel. Die Stadt wird vom Mount Gabriel überschaut, der 407 Meter hoch ist. Sie wurde 1199 zum ersten Mal in einem Brief von Pabst Innocent III an den Bischof von Cork urkundlich erwähnt.<br />
Schull hatte einmal eine Bahnstation und war der westlichste Haltepunkt der Schull – Skibbereen – Railway, einer Schmalspurstrecke, die mit Dampfloks betrieben wurde. Die Strecke wurde 1886 eröffnet und 1947 geschlossen.</p>
<p>Text und Fotos: © Xenia Marita Riebe</p>
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					Schull  &#8211; Stadt- und Hafenansichten				</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://bild-art.de/irisches-tagebuch-17-11-2017-schull">Reisetagebuch – Südwest Irland – Rundgang durch Schull in West Cork</a> erschien zuerst auf <a href="https://bild-art.de">Blue Blog</a>.</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland &#8211;  Mit dem Bus Ēireann nach Cork</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 19:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 14 &#8211; 16.11.2017 Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 13 Grad – schwach windig Wir haben einiges in Cork &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2658 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s.jpg" alt="Bus Ēireann, Schull, West Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/bus_eireann_01_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 14 &#8211; 16.11.2017</p>
<p>Wetter: sonnig bis bewölkt – Temperatur 13 Grad – schwach windig</p>
<p>Wir haben einiges in Cork zu erledigen, aber wir wollen uns Cork auch noch einmal anschauen, denn unser letzter Besuch dort liegt schon Jahre zurück. Die Stadt ist die größte im Süden Irlands und auch der Verwaltungssitz der gleichnamigen Grafschaft Cork. Hier liegt auch der Flughafen, auf dem wir vor fast zwei Wochen angekommen sind. Da wir keine Lust haben, mit unserem kleinen Auto den weiten Weg zu fahren – es sind eigentlich nur 100 Kilometer, die sich aber auf irischen Straßen sehr viel weiter anfühlen – beschließen wir, mit dem Bus zu fahren. Der Bus Ēireann verkehrt dreimal am Tag zwischen Schull und Cork und die Fahrtzeit beträgt ca. 2 Stunden und 40 Minuten. Der Fahrtpreis ist allerdings gepfeffert. Die einfache Strecke kostet 20,-€ pro Person. Wir kaufen Return-Tickets und zahlen dafür für uns beide 80,-€.<br />
Der Bus kommt einigermaßen pünktlich und wir steigen ein. Die Sitze sind recht unbequem, denn der Bus scheint nicht der Neueste zu sein, aber die Fenster sind groß und sauber, sodass wir die Fahrt durch die schöne Landschaft genießen können. Leider hat der Bus im vorderen Bereich einen Monitor, der die Bilder einer Videokamera zeigt, die aus der Sicht des Fahrers die Fahrt eins zu eins überträgt. Dies macht mich ein wenig nervös, denn so habe ich das Gefühl, dauernd auf den Straßenverkehr achten zu müssen. Entspannend ist das nicht. Wegschauen fällt allerdings auch nicht leicht, denn alle bewegten Bilder ziehen das Auge magisch an. Trotzdem versuche ich, so oft wie möglich einfach aus dem Fenster zu schauen. Felsige Hügel, spärlich mit Grün bewachsen, ziehen vorbei. Weiden mit Kühen oder Schafen darauf, kommen ins Blickfeld. Kleine Meiler, mit den typisch irischen Häusern in knallbunten Farben, werden rasch durchfahren. Dann kommt der Ilen River in Sicht und schon bald sind wir in Skibbereen. Dort hat der Bus ein paar Minuten Aufenthalt. Leute steigen ein und aus, verstauen ihr Gepäck im Gepäckraum und nehmen es heraus. Es ist ein ziemliches Gewusel da draußen vor dem Bus. Dann erklingt die Tonbandstimme, die draußen die Fahrgäste warnt. „Please stay away! storage door is operating!“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2657 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1.jpg" alt="Leap, Mizen Halbinsel, Irland, Scarecrow Festival " width="400" height="265" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1-300x199.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1-100x66.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1-150x99.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/leap_toter-1-200x133.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Und schon geht die Fahrt weiter. Sie führt uns durch Leap, wo immer noch ein paar gruselige Gestalten von der Halloween-Veranstaltung in den Bäumen hängen oder in Ecken hocken. Auf einer Mauer liegt der kopflose Körper eines Mannes. Doch der winzige Ort ist schnell durchfahren.<br />
Plötzlich biegt der Bus von der Hauptstraße ab und fährt den Berg hinauf. Bernd erinnert sich, dass er zu einem Marktplatz will, der auf ziemlicher Höhe liegt. Und tatsächlich fahren wir wenige Minuten später auf einen Platz, der idyllischer nicht sein könnte. Hier stehen vielleicht fünfzehn Häuser, darunter drei Pubs und ein Hotel. Die restlichen haben im Erdgeschoss kleine Läden. Beinahe alle Häuser haben historische Holzfronten in bunten Farben. Wir sind in einem Unterzentrum von Rosscarbery. Hier ist es so beschaulich, dass ich glaube, nie ein gemütlicheres Town in Irland je gesehen zuhaben. Der Hauptteil des Ortes verteilt sich über die Hänge bis hinunter zum breiten Mündungsdelta des Rosscarbery River. In früheren Zeiten, so um das 6. Jahrhundert, war der kleine Ort einmal ein wichtiges Oberzentrum, Universitätsstadt und eine der wichtigsten Städte in Europa. Heute leben hier knapp 600 Einwohner, doch im Sommer kommen viele Touristen, die von den drei schönen Sandstränden angezogen werden, die zu Rosscarbery gehören. Auf dem kleinen Marktplatz warten einige Fahrgäste und als diese eingestiegen sind geht die Fahrt weiter.<br />
Unterwegs auf der Strecke hält der Bus auch schon einmal auf Handzeichen, denn die Haltestellen liegen für Fußgänger sehr weit auseinander. Ab Clonakilty, der nächsten größeren Stadt, hält der er dann regelmäßiger. Und als wir nach Bandon kommen, einem kleinen Städtchen, das ca. 30 Kilometer von Cork entfernt liegt, darf niemand mehr einsteigen. Die Haltestellen von hier bis Cork sind reine „Drop-off Stops“. Das erscheint uns seltsam, macht aber Sinn, denn für kurze Strecken verkehren hier kleinere Stadtbusse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2650 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1.jpg" alt="Cork City" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_innen_s-1-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dann durchfahren wir einen letzten Kreisverkehr und verlassen die Nationalstraße. Jetzt quält sich der Bus durch den Innenstadtverkehr und braucht bis zum Busbahnhof noch gute 30 Minuten.<br />
Am Busbahnhof springt Bernd in einen Bus zum Flughafen, denn er muss dort eine Unterschrift leisten. Wir wollen ein paar Tage länger bleiben und auch unseren kleinen Leihwagen länger behalten. Das ließ sich nicht telefonisch regeln, was auch ein Grund für unseren Ausflug ist. Wir sind natürlich nicht begeistert davon, dass in Zeiten des Internets, Kunden gezwungen werden, 200 Kilometer zu fahren, nur um eine Unterschrift zu leisten. Der Leihwagen ist von der Firma Budget. Dies war wohl keine gute Wahl!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2654 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s.jpg" alt="Cork City &quot;Old Sweet Shoppe&quot;" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_town_02_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Ich bleibe in der Innenstadt, trinke erst einmal einen Tee in einem netten Café und schaue mich ein wenig um. Ich befinde mich in der Altstadt von Cork. Hier sind die Gassen schmal und viele Häuser haben die typische Holzfront. Nur sind die Farben, mit denen sie gestrichen sind, hier etwas gediegener, jedenfalls nicht ganz so bonbonfarben wie sonst üblich. Da Vorweihnachtszeit ist, sind viele Häuser mit Lichterketten geschmückt. Auch die städtische Weihnachtsbeleuchtung ist schon eingeschaltet. Es gibt hier eine weitläufige Fußgängerzone. Auffällig ist, dass es keine Läden der großen Handelsketten gibt, dafür viele kleine Einzelhändler.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2652 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s.jpg" alt="&quot;Old English Market&quot; , Cork, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_market_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Nach dem Tee gehe ich zum „Old English Market“, einer Markthalle für Lebensmittel. Hier wird Gemüse, Brot, Käse, Wust, Fleisch, Fisch und Geflügel angeboten. Alle Marktstände haben ihre Ware schön dekoriert. Es ist ein Genuss, so manche Auslage anzuschauen. Als Vegetarierin halte ich mich aber natürlich nicht vor den Fleischständen auf.<br />
Dann treffe ich Bernd am Busbahnhof wieder und wir gehen zusammen zum River Lee, der hier eingedeicht ist, und schauen uns die schönen Häuser an, die sich im glatten Wasser spiegeln. Dann schlendern wir über die St. Patrick`s Street, mit ihrem großstädtischen Flair und gehen in den einen oder anderen Laden, um unsere Besorgungen zu machen.<br />
Cork, auf gälisch Corcaigh, was Marschland bedeutet, ist die zweitgrößte Stadt Irlands und hat 125 000 Einwohner. Weitere 70 000 Menschen leben in den Vorstädten im Umland von Cork. Die Stadt verdankt ihre Gründung einem Kloster, dass der Heilige Finbarr um 600 n.Ch. Hier gebaut haben soll. Im Laufe der Geschichte unterlag sie vielen Einflüssen von außen. So waren dort die Wikinger und die Normannen ansässig. Im 18. Jahrhunderts kamen französische Hugenotten auf der Flucht vor religiöser Verfolgung nach Cork. Auch kam es immer wieder zu großen Zuwanderungswellen aus dem ländlichen Umfeld. Die Menschen suchten in der Stadt Zuflucht vor Armut und Hungersnöten. Über den Hafen Cork verließen nach der letzten großen Hungersnot von 1845-49 etwa 3 Millionen Menschen Irland.<br />
Ende des 18. Jahrhunderts erlebte Cork durch den stark expandierenden Hafen einen wirtschaftlichen Aufschwung. Glasmanufakturen entstanden und durch den Butterexport nach Europa und Nordamerika erlangte Cork einen beträchtlichen Wohlstand. Im 19. Jahrhundert entstanden in Cork einige Brauereien und Destillerien. Schiffsbaubetriebe wurden gegründet und die Stadt bekam Anschluss an das Eisenbahnnetz. 1849 öffnete die Universität zum ersten Mal ihre Tore.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2661 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s.jpg" alt="Cork River Lee" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/cork_brueke_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Heute ist Cork eine moderne Stadt, auch wenn viele Bauwerke noch an die bewegte Vergangenheit erinnern. Es gibt hier so viele Sehenswürdigkeiten, dass man sie nicht alle an einem Tag, ja nicht einmal an einem Wochenende besichtigen kann. Wir schauen uns die Holy Trinity Church und das Rathaus an und statten dem Bahnhof einen kurzen Besuch ab. Und dann müssen wir auch schon wieder zum Bus. Es ist bereits dunkel und von der Heimfahrt sehen wir nicht viel. Nur bei der Durchfahrt durch die Ortschaften, gibt es für kurze Zeit etwas zu sehen. Ansonsten umschließt uns schwarze Dunkelheit. Doch wir sind müde und kuscheln uns in die Sitze des Busses, die bedeutend gemütlicher sind als auf der Hinfahrt.<br />
Endlich treffen wir wieder in Schull ein. Noch schnell ein Pint im Bunratty Inn und dann gehen wir bergauf zurück zu unserem Cottage.<br />
Ein anstrengender, aber sehr interessanter Tag geht zu Ende.</p>
<p>Text und Fotos:© Xenia Marita Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland &#8211; Barleycove</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 20:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2628 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s.jpg" alt="Barleycove, Strand auf der Mizen Halbinsel, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-28_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 13 &#8211; 15.11.2017</p>
<p>Wetter: sonnig, vereinzelte Wolken – Temperatur 13 Grad – leichter Wind</p>
<p>Da das Wetter heute sehr vielversprechend aussieht, machen wir uns auf zur Barleycove, einer Bucht auf der Mizen Peninsula. Sie liegt unweit von Mizen Head an der Südwestküste. Die Bucht selbst, die den gälischen Namen &#8222;Ba na hEornan&#8220; trägt, ist nur über einen Damm zu erreichen, der mitten durch ein flaches Süßwasserreservoir führt. Hier leben und brüten zahlreiche Wasservögel, wie Austernfischer, Kormorane, Silberreiher und natürlich Möwen.<br />
Am Eingang zu Barleycove gibt es einen Parkplatz, den wir ansteuern. Hier ziehen wir, bevor wir losgehen, um die Bucht zu erkunden, erst einmal unsere wasserdichten Wanderschuhe an. Der Weg zum Strand führt über einen Pfad aus gut verlegten Holzplanken, der an einem Einschnitt in den Dünen endet. Wir gehen hindurch und hinunter auf den Meeresboden, der, weil Ebbe ist, leicht zu betreten ist. Aber was müssen wir feststellen, die Pontonbrücke, die über den Priel führte, der uns von der eigentlichen Bucht trennt, ist zerstört und liegt in Einzelteilen auf der anderen Seite des Wassers. Wie schade, war diese doch die einzige Möglichkeit zur Bucht zu kommen. Wir gehen lange am Priel vorbei, um nachzusehen, ob es irgendwo eine Stelle gibt, an der wir trockenen Fußes hinüberkommen können. Doch eine solche ist nirgendwo auszumachen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2644 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s.jpg" alt="Xenia durchwatet einen Priel, Barleycove, Strand auf der Mizen Halbinsel, Irland" width="400" height="300" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s-300x225.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s-100x75.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s-150x113.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_bernd-3_s-200x150.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Da wir aber unbedingt zur Cove mit dem Blick auf den Atlantik wollen, beschließen wir, den Priel zu durchwaten. Wir suchen eine Stelle mit Fließbewegung, weil dort der Priel am flachsten zu sein verspricht. Dann ziehen wie Schuhe und Strümpfe aus und krempeln die Hosenbeine bis zu den Knien auf. Und schon geht es hinein in das kalte Wasser. Zuerst ist es noch recht flach, aber es wird schnell tiefer und in der Mitte des Priels netzt es den Rand meiner Hosenbeine. Glücklich erreichen wir nach kurzer Zeit das andere Ufer. Unsere Füße und Beine sind eiskalt, immerhin haben wir November. Die Sonne ist leider auch hinter der einzigen großen Wolke verschwunden, die weit und breit zu sehen ist. So gehen wir barfuß durch das weiche Gras, das auf flachen Dünen wächst, die uns noch von der Bucht trennen. Wir warten darauf, dass unsere Füße trocknen, damit wir wieder in die Schuhe steigen können. Dann liegt plötzlich der jungfräuliche Strand vor uns. Noch niemand hat ihn heute betreten und die einzigen Spuren, die im Sand zu sehen sind, gehören Kaninchen und Vögeln. Die Barleycove liegt offen vor uns und die Wellen des Ozeans lecken über den Strand. Freilich ist heute kein Wind und erst recht kein Sturm, deshalb ist die Brandung sanft wie selten. An der Flutkante steht ein Kormoran und hält seine weit ausgebreiteten Flügel der Sonne entgegen. Eine vertraute Haltung, die ich schon oft bei diesen Vögeln beobachten konnte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2610 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s.jpg" alt="Barleycove, Strand auf der Mizen Halbinsel, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barley_cove-34_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Auch wir gehen zur Flutkante und schauen von dort hinaus auf den Atlantik. Nach und nach löst sich auch die hartnäckige Wolke über uns auf und die Sonne strahlt auf uns herab. Es ist herrlich, hier in der Barleycove zu sein! Die Welt scheint uns allein zu gehören. Kein Laut ist zur hören, nur das leise Rauschen des Meeres erzeugt eine gewisse Untermalung der Szenerie. Wir genießen eine Weile die Stille, die frische Meeresluft und die Einsamkeit und machen uns dann auf den Rückweg, ehe uns die Flut den Weg durch das Priel zu sehr erschwert. Durchschwimmen wollen wir diesen bei einer Wassertemperatur von 12° lieber nicht. Also heißt es, die flache Stelle zurückzufinden und wieder aus den Schuhen zu steigen. Jetzt, im Sonnenschein, fühlt sich das Wasser schon nicht mehr ganz so eisig an. Auf der anderen Seite gehen wir hinüber zu den hohen Dünen. Hier ist es windgeschützt und durch die Sonneneinstrahlung so warm, dass wir Jacken und Pullover ausziehen und ein paar Minuten im T-Shirt die Wärme genießen.<br />
Der Hunger treibt uns schließlich zum Auto zurück. Dort entsanden wir unsere Füße und ziehen die Schuhe wieder an. Auf geht es nach Crookhaven und zu O`Sullivan`s Bar, unserem Lieblings-Pub. Dort gibt es Pub Grub, auf den wir uns schon freuen.<br />
<b></b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2617 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s.jpg" alt="Barleycove, Strand auf der Mizen Halbinsel, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/barleycove_late-3_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><b>Barleycove</b><br />
Die Bucht verdankt ihren schönen weißen Sandstrand einem Erdbeben mit dazugehörigem Tsunami. Das Erdbeben fand am 1. November 1755 in der Gegend von Lissabon in Portugal statt. Als Folge davon, trafen 15 Fuß hohe Wellen auf die Südwestküste Irlands. Diese brachen in die Bucht ein und brachten den Sand mit, der jetzt den Strand bedeckt und die schöne Dünenlandschaft formt, die sich weit bis in das Land erstreckt. Zusammen mit den sanften Lagunen entstand hier ein einzigartiges Naturreservat, das vielen See- und Süßwasservögeln als Heimat dient. Wegen seiner Artenvielfalt steht Barleycove unter besonderem Schutz der UNESCO und gehört zu den Special Areas of Conservation.</p>
<p>Fotos und Text: © Xenia Marita Riebe<br />
Fotos: © Bernd Riebe</p>
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		<title>Reisetagebuch – Südwest Irland &#8211; Skibbereen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xenia Marita Riebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 20:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula. Tag 12 &#8211; 14.11.2017 Wetter: stark bewölkt – Temperatur 13 Grad – mäßiger Wind Wir nähern uns Skibbereen, der einzigen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2597 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s.jpg" alt="Upper Bridge Street, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_09_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Mein Mann Bernd und ich verbrachten eine Zeit im kleinen Fischerort Schull in Südwest Irland und erkundeten die Mizen Peninsula.</strong></p>
<p>Tag 12 &#8211; 14.11.2017</p>
<p>Wetter: stark bewölkt – Temperatur 13 Grad – mäßiger Wind</p>
<p>Wir nähern uns Skibbereen, der einzigen größeren Stadt in der Nähe von Schull. Etwa zwei Kilometer bevor wir die Stadt erreichen, treffen wir auf einen breiten Fluss, den Ilen, der mitten durch Skibbereen fließt. Leider lässt die Stadt entlang des Flusses eine Art Kaimauer errichten, was uns schnell den Blick auf den herrlichen nicht eingedeichten River verwehrt. Dann fahren wir in den Kreisverkehr, der uns zu einer Brücke über den Ilen leitet, vor uns seit geraumer Zeit eine LKW-Fahrschule im Schritttempo. Am Ende der Brücke geht es etwas bergan und wir biegen nach links ab, um zum Zentrum des für unsere Verhältnisse recht kleinen Städtchens zu kommen. Und schon stecken wir mitten im Stau. Die Straßen sind hier sehr eng und die Autos quälen sich aneinander vorbei. Der LKW Fahrschüler scheint heute seine erste Fahrstunde zu haben, denn er wirkte auf uns schon die ganze Zeit sehr unsicher. Jetzt hat er sich im Verkehrsstrom festgefahren und alle anderen versuchen, sich und ihn irgendwie frei zu bekommen. Das dauert ein paar Minuten, aber dann ist der Knoten gelöst. Solche Situationen sind hier Alltag und die Autofahrer nehmen es gelassen. Wir haben nur noch 200 Meter vor uns, dann biegen wir ein, in einen großen Parkplatz und finden mit etwas Glück eine freie Parkbucht. Aldi hat hier eine neue Filiale eröffnet. Weit ausladend und modern liegt das Gebäude des deutschen Discounters da. Käufer gehen ein und aus. Zurück auf der Bridge Street &#8211; eine der Hauptstraßen der Stadt &#8211; sehen wir in einem Ladenlokal mit schöner Holzfassade eine der üblichen Centra Filialen. Ob sie den Konkurrenzkampf mit Aldi und Lidl überleben wird?</p>
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<p>Wir gehen ein wenig durch den Ort und schauen uns die Läden an, die hier die unterschiedlichsten Waren verkaufen. Anders als bei uns üblich, gibt es hier keine Warenhausketten. H&amp;M, Vero Moda, Esprit, Zara usw. sucht man hier vergebens. Dafür gibt es den klassischen Haushaltswarenladen, den Juwelier mit eigener Werkstatt, den Herrenausstatter, mehrere Frisörläden, einen kleinen Baumarkt, ein Einrichtungshaus, das auf engstem Raum Möbel anbietet, und kleine Lebensmittelläden und Bäckereien. Auch den guten alten Butcher gibt es noch. Und natürlich eine Menge Pubs. In einem Schaufenster liegt ein großes Foto, das die Front des Ladens zeigt. Der Preis von 1,10 € ist darauf aufgedruckt. Ich wundere mich und wechsle die Straßenseite &#8211; was hier wegen des ständig fließenden Verkehrs nicht so einfach ist – um nachzuschauen, was es damit auf sich hat. Heraus kommt, dass die irische Post Sondermarken mit dem Titel „Irish Shop Fronts“ herausgebracht hat und der Laden auf einer Marke gezeigt wird. Stolz präsentiert der Inhaber nun die übergroße Briefmarke in seinem Schaufenster.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2579 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s.jpg" alt="Church Restaurant, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_church_006_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Church Restaurant Skibbereen</strong><br />
Etwa 200 Meter weiter sehen wir plötzlich eine Kirche, die zum Restaurant umgestaltet wurde. Da wir hungrig sind und draußen auf der Speisekarte ein „Vegetarian Special of the Day“ angeboten wird, gehen wir hinein. Schon der Außenbereich überrascht mit seinen schöne Pflanzen und den gemütlichen Tischen und im Eingangsbereich fällt die Speisekarte auf, die wie ein Messbuch auf dem Pult liegt, von dem früher der Priester gepredigt hat. Das Restaurant muss ein sehr guter Innenarchitekt mit einem reichlich ausgestatteten Etat gestaltet haben. Alles erinnert bis ins Detail an die frühere Nutzung des Gebäudes und trotzdem wirkt das Restaurant gediegen und heiter. Hinter dem Altar, der jetzt als Theke dient, stehen zwei freundliche Barfrauen, die in schwarz gekleidet sind. Die Küche ist offen und kann von den Gästen eingesehen werden. Es gibt eine durchgezogene Empore über dem unteren Gastraum. Dort speisen die Gäste vor den Original-Kirchenfenstern. Bis ins Kleinste erinnert hier alles an den ehemaligen sakralen Ort. Selbst die goldenen Plättchen mit den Tischnummern haben die Form von Bischofsmützen. Die Küche ist im übrigen hervorragend und wir sind mit unserem Essen sehr zufrieden. Das Church Restaurant von Skibbereen ist wirklich empfehlenswert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2598 size-full" src="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s.jpg" alt="Church, Skibbereen, Irland" width="400" height="225" srcset="https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s.jpg 400w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-300x169.jpg 300w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-100x56.jpg 100w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-150x84.jpg 150w, https://bild-art.de/wp-content/uploads/2017/11/skibbereen_town_s-200x113.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></strong></p>
<p><strong>Die große Hungersnot</strong><br />
Skibbereen, das auf gälisch An Sciobairín (kleiner Bootshafen) heißt und heute ca. 2400 Einwohner hat, kann einen traurigen Rekord für sich verbuchen. Es ist der Ort, der während der großen Hungersnot von 1845-1849 die meisten Toten in ganz Irland zu beklagen hatte. Bis zu 10000 Skibbereener verhungerten und wurden unidentifiziert in drei Massengräbern beerdigt. Viele andere Bewohner wanderten aus. Skibbereen gilt in Irland noch heute als Synonym für die große Hungersnot und auch für den Hunger weltweit.<br />
Heute wirken die Einwohner von Skibbereen fröhlich wie alle anderen Iren auch. Sie gehen ihren Geschäften nach und genießen ihr Leben, wenn auch beinahe jede Familie des Städtchens Opfer zu beklagen hatte und die Geschichten aus der schweren Zeit innerhalb der Familien weitergetragen werden. Das Skibbereen Heritage Centre erinnert in einer Ausstellung an „The Great Famine“.<br />
Skibbereen ist jetzt wieder ein rühriges Städtchen geworden, dessen Einwohner freundliche nette Menschen sind, aber wir müssen leider feststellen, dass es hier, wie überall in der westlichen Welt, eine Menge viel zu dicker Menschen gibt. Nur sind wir auf Grund der Historie geneigt, dies hier eher zu verstehen. Das mag falsch sein, aber wenn eine Stadt so eng mit einer Hungersnot verbunden ist wie Skibbereen, können wir den Einwohnern nicht verdenken, dass sie nie wieder auf Essen verzichten wollen.<br />
Nach unserem Lunch im Church Restaurant machen wir noch einen weiteren Rundgang durch die Straßen Skibbereens, schauen uns die Kirche an, betrachten die Häuserfronten aus buntem Holz und gehen dann unserer Wege.</p>
<p>Text und Fotos:  © Xenia Marita Riebe</p>
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